Es war ein zwei Wochen vor 9/11, dem Tag als die Türme des Stolzes fielen - die Twin Towers in New York. Ich hatte einen Traum von Gott. Er war symbolisch und so verstand ich ihn nur teilweise.
Im Traum hatte ich mich im Wald hoffnungslos verirrt und es war niemand in der Nähe, den ich nach dem Weg fragen konnte. Ich war traurig. Plötzlich erschien ein Reiter auf dem Weg und gab mir ein Pferd. Es war ein Cowboy, der auffallende Ähnlichkeit mit Robert Redford hatte. Ich war überzeugt, daß es der Schauspieler selbst war, mit Cowboy-Hut und Lederjacke nach Trapperart.
Er ritt voran und zeigte mir den Weg aus dem schier endlosen Wald. Offensichtlich war er sehr gut gelaunt und grinste ständig schelmisch und leicht spöttisch zu mir herüber. Er ritt vielleicht 20 - 30 Meter links von mir im Wald. Irgendwie erschien mir sein Lächeln wie das eines Engels.
So können eigentlich nur Engel lächeln: Sehr hell und freundlich, wissend und immer etwas spöttisch. (Bin mir sehr sicher, daß Engel immer liebevoll spöttisch lächeln)
Dann ließ er mich allein. Er hatte mich nach Amerika geführt, mitten hinein in die schönste Prärie.
Ich ging zu Fuß weiter. Das Land war felsig und bergig und sehr wild und romantisch. Die wunderbarsten wilden Blumen und Pflanzen wuchsen dort. Ich fand einen alten Trommelrevolver auf dem staubigen Weg, der aber noch funktionierte. Ich ballerte in der Gegend herum und freute mich total über den Fund und fühlte mich frei und stark wie ein Western-Held. (Nebenbei, ich bin Pazifist)
Es ging wunderbare Berge hinab, die von den fremdartigsten, wildesten und schönsten Blumen bewachsen waren.Ich war von überschäumender Freude erfüllt und schien die Berge nur so herabzufliegen und über das Land zu gleiten. Ein Satz erklang ständig dabei wieder: "America the beautiful, America the beautiful!" Ich pflückte ein paar der herrlichen wilden Blumen auf dem Weg und kam in einer alten Western-Stadt aus Holz an. Ich schien in das 19. Jahrhundert versetzt worden zu sein und ging in einen Saloon. Dort begrüßte mich ein kleines blondes Mädchen, in das ich mich sofort verliebte. Auch ich war plötzlich ein kleiner Junge geworden und schenkte ihr meine Blumen, die sie dankbar strahlend annahm. Mir wurde bewusst, daß sie die Blumen kannte, weil sie hier aufgewachsen war und lebte und ich schämte mich ein wenig, daß ich kein Geschenk aus meinem eigenen Land dabei hatte. Sie nahm mich bei der Hand und wir schauten uns an. Ihre blauen Augen strahlten wie zwei Sterne und sie küsste mich unschuldig wie nur Kinder das tun.
Plötzlich gab es draussen Aufruhr und ängstliche Schreie. Wir waren plötzlich an der Küste. Ein sehr aufgewühltes und seltsames Meer brandete wild ans Gestade. Es hatte einen Heissluftballon, der dort angebunden war in die Wellen hinein gerissen. Der Ballon tanzte hilflos auf und ab und drohte unterzugehen. Die Männer, die die Seile festhielten waren mit der Kraft der Wellen überfordert und kämpften in der Brandung stehend mit letzter Kraft, um den Heissluftballon zu retten. Ich sprang mutig herzu und packte mit an. Mit gemeinsamen Kräften gelang es uns, den Ballon aus den Fluten zu ziehen und er erhob sich wieder stolz und sicher in die Lüfte.
Beim Aufwachen hörte ich ständig den Satz nachklingen: America the Beautiful, America the beautiful! Dabei sah ich ein neues Buch mit dem Titel AMERIKA vor mir, dessen Autor Rick Joyner war. Kurz nach dem Anschlag auf das World-Trade-Center, kurze Zeit nach meinem Traum, begann Rick Joyner mit seiner ausführlichen Artikelserie: "America under attack"
Ich erkannte sofort die prophetische Bedeutung dieses Traums, der eine große Auswirkung auf mein Leben hatte. Ich begann Amerika wieder neu zu lieben, nachdem ich es jahrelang mit großem Stirnrunzeln betrachtet hatte und tat Buße für meine Missgunst. Durch den Irakkrieg mit all dessen Ungerechtigkeiten, fing ich an, Amerika wieder zu hassen...
Möchte jemand die Auslegung des Traumes wissen?
Foto: BL1961 (Flickr.com)





