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Samstag, 6. Juni 2020

Der Geist des Gebets

Sach 12,10    Aber über das Haus David und über die Einwohner von Jerusalem will ich ausgießen den Geist der Gnade und des Gebets, und sie werden auf mich sehen, den sie durchstochen haben, und sie werden um ihn klagen, wie man klagt um ein einziges Kind, und sie werden bitterlich über ihn weinen, wie man bitterlich weint über einen Erstgeborenen.
(Schlachter 1951)

Den "Geist der Gnade" haben sicher alle Menschen erfahren, die Jesus eingeladen haben, Herr über ihr Leben zun sein. Ich z.B. hätte mich überhaupt nicht bekehrt und zu Jesus als Retter gefunden, wenn ich nicht den wunderbaren Geist des Herrn absolut unverdient in massiver und überzeugender Weise erlebt hätte.
Nur durch das Wirken des heiligen Geistes und seine erfahrbare Güte sind wir überhaupt in der Lage, zu Gott umzukehren!

Aber in diesem Post geht es mir um den "Geist des Gebets", oder wie die Elberfelder Bibel übersetzt, den "Geist des Flehens". Im Römerbrief lesen wir, daß der heilige Geist uns beim Beten helfen will - mit unaussprechlichem Seufzen.

Donnerstag, 30. April 2020

Prophetischer Traum?

Ich träume eigentlich jede Nacht und kann mich nicht daran erinnern, einmal nicht geträumt zu haben. Meistens sind es "Kraut und Rüben Träume", aber manchmal, sehr selten, bin ich sicher, daß es ein Traum von Gott war!

Ab und zu habe ich auch apokalyptische Träume die sehr wild sein können und mich eher ratlos aufwachen lassen.
Ich hatte auch schon absolut dunkle, böse Träume, in denen ich gegen Dämonen und finstere Mächte kämpfen musste und die sich sehr real anfühlten. Meistens beginne ich dann im Traum schon zu beten und mich mit dem Namen Jesus gegen die Finsternis zu wehren.
Ich denke daß die meisten Träume uns mit ihrer oft verschlüsselten Symbolik etwas sagen wollen; vielleicht über Dinge die wir ins Unterbewußtsein verdrängen oder über Tatsachen die wir nicht wahrhaben wollen.
Ich hatte aber auch schon Träume als Nichtchrist, deren Bilder ich zu meiner Verwunderung 1:1 in der Bibel niedergeschrieben fand.

Ich glaube daß Gott auch immer noch durch Träume zu Menschen redet, wie wir es ausgesprochen häufig sowohl im alten- wie auch im neuen Testament der Bibel lesen können.

Manche dieser Träume vom Herrn sind ganz eindeutig und mit klaren Anweisungen, andere aber müssen von jemand ausgelegt werden, der etwas davon versteht, wie z.B. Joseph dem Pharao den Traum von den sieben fetten und en sieben mageren Kühen, oder auch Daniel dem Nebukadnezar seinen Traum vom goldenen Standbild in Daniel 2.

Ende 2017 hatte ich einen Traum, der mich stark beunruhigte und ich fragte Gott beim Aufwachen sofort, ob er von ihm gewesen sei und eine prophetische Bedeutung habe. Ich war mir sehr unschlüssig darüber, weil der Traum apokalyptisch, symbolisch und sehr bildhaft war.

Es war mir jedenfalls sofort klar, daß es nicht der übliche "Kraut und Rüben Traum" war sondern mir etwas zu sagen hatte.
Ich veröffentlichte ihn auf Facebook in der Hoffnung, daß vielleicht einer meiner christlichen Freunde etwas damit anfangen könnte, weil ich von Gott nichts weiter im Gebet hörte, aber weiterhin beunruhigt war.

Zumindest einen Tip bekam ich von einer Freundin, die davon überzeugt war, daß es wirklich ein Traum vom Herrn war: "Erzähl den Traum auf jeden Fall der Anke". Anke hat sich sehr dem Gebet und dem Hören auf Gottes Stimme verschrieben.
Auch Anke dachte: Das ist ein Traum vom Herrn, und er hat eine politische Bedeutung. So suchte ich also weiter nach einer vernünftigen Auslegung und befragte immer wieder den Herrn darüber. Als ich in den kommenden Wochen und Monaten nicht mit der Auslegung vorankam befragte ich das Buch: "Interpreting Types and Symbols" von Kevin J. Conner, der das Vorkommen von Bildern, Zahlen und Symbolen der Bibel systematisch erarbeitet hat - mitsamt ihren damit verbundenen Auslegungen. Nun aber mein Traum.

Dienstag, 26. Februar 2019

Gottes Arbeit erledigen?

Ich denke ständig über mein Leben nach. Über die Dinge für die ich Gott dankbar bin und noch mehr über die Dinge die schief gelaufen sind. Und ich versuche ständig die Ursachen dafür zu ergründen. Das ist schon zwanghaft bei mir und ich wünschte ich bräuchte nicht so viel über mich nachdenken. 
Sei 1977 habe ich so Einiges mit Gott erlebt und wollte ihm immer mit ganzem Herzen und ganzer Kraft dienen.
Allerdings habe ich den Eindruck gewonnen, daß ich sehr häufig versucht habe schneller voranzugehen als Gott das eigentlich von mir wollte. Sobald ich den Eindruck hatte, daß Gott mich in irgend einer Richtung gebrauchen wollte war ich unter Volldampf, reflektierte nicht großartig darüber und setzte mich in Bewegung wie eine Dampflokomotive. Ob mir andere hinterher kamen interessierte mich wenig. 

Und auch die Zeitpunkte Gottes (kairos) interessierten mich wenig. Gott war ja schließlich im "Wunder-Business" und hatte gefälligst dafür zu sorgen, daß Leute sich bekehren, geheilt und befreit wurden und ihr Leben auf die Reihe kriegten. Und wenn Gott sich mit seiner Arbeit Zeit ließ, wenn die Wunder auf sich warten ließen war ich sehr wohl geneigt ihm ein wenig nachzuhelfen.
Wenn ich zum Beispiel einen leisen Eindruck oder Impuls in meinen Gedanken verspürte, posaute ich diesen gerne auf der Bühne mit dem Anspruch hinaus: "Der Herr hat gesagt!", obwohl eigentlich der Herr gar nichts gesagt hatte.

Freitag, 1. Januar 2016

Der Geist der Furcht

 "Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit." (1.Tim.1,7)
Wenn ich auf Facebook die vielen Warnungen vor dem Islam samt vielen dramatischen Artikeln lese, die insbesondere von Christen gepostet werden frage ich mich oft von welchem Geist diese Geschwister eigentlich erfüllt sind - einem Geist der Furcht und Verzagtheit, des Hasses auf die Andersgläubigen oder dem heiligen Geist, der ein Geist der Kraft, Liebe und Besonnenheit ist. (Und das als jemand, der eine amtlich bescheinigte generalisierte Angststörung hat) 

Dienstag, 12. April 2011

Der "Dienst"

So viele freikirchliche Christen sprechen vom sogenannten "Dienst" in der Gemeinde. Herumreisende Prediger haben einen "Dienst", der Prophetie, Heilung oder die Verkündigung des Evangeliums beinhaltet.
Es gibt große und kleine Dienste, aber zumeist hat der "Dienst" damit zu tun, daß der Diener auf einer großen oder kleinen Bühne oder Kanzel über der Versammlung residiert, um von oben herab seine Weisheiten kundzutun oder dem Fußvolk seine Begabungen vorzuführen. Und sehr häufig verlangen die "Diener" eine Menge Geld für ihre Dienstleistungen. Manche kommen erst gar nicht, wenn nicht eine bestimmte Summe der Bezahlung garantiert wird.
Warum erinnern mich diese sogenannten Dienste nur so häufig an das genaue Gegenteil des Begriffes vom Dienen? Oft scheint mir der Dienst mehr wie ein Machtinstrument um an die Wolle der Schafe zu kommen und diese auszunutzen. Es geht um Status und Ehre, es geht darum jemand in der Gemeinde zu sein und Anerkennung zu erheischen. Kurz gesagt um das genaue Gegenteil von dienen.
 Das Beispiel und Vorbild des Dienens von Jesus ist ein Anderes:
Joh 13,3 ...obgleich Jesus wußte, daß ihm der Vater alles in die Hände gegeben habe und daß er von Gott ausgegangen sei und zu Gott hingehe,steht er vom Mahle auf, legt seine Kleider ab, nimmt einen Schurz und umgürtet sich;darauf goß er Wasser in das Becken und fing an, den Jüngern die Füße zu waschen und sie mit dem Schurz zu trocknen, mit dem er umgürtet war.
Jesus begegnete den Jüngern nicht nur auf Augenhöhe - er erniedrigte sich unter sie und machte sich selbst zu nichts obwohl er der König und Herrscher des Himmels war und ist.
Das was wir gemeinhin als Dienst bezeichnen ist leider allzuoft nichts als ein Etikettenschwindel!

Sonntag, 27. März 2011

Wermut

Offb 8,10 Und der dritte Engel posaunte: und es fiel vom Himmel ein großer Stern, brennend wie eine Fackel, und er fiel auf den dritten Teil der Ströme und auf die Wasserquellen. Und der Name des Sternes heißt Wermut; und der dritte Teil der Wasser wurde zu Wermut, und viele der Menschen starben von den Wassern, weil sie bitter gemacht waren.

Wie heißt Wermut auf Russisch? TSCHERNOBYL. Wo stehen die meisten Atomkraftwerke in der Welt? An Flüssen, denn sie brauchen Kühlung. Und manche stehen auch am Meer wie das von Fukushima in Japan. Heute hieß es dazu bei Reuters:
"Die radioaktive Verseuchung des Meerwassers vor der havarierten Anlage stieg aber noch einmal: Tests der japanischen Atomaufsicht ergaben eine um das 1850-fache erhöhte Belastung durch radioaktives Jod. Am Vortag war die Belastung noch um das 1250-fache erhöht."

Die IAEA schickte in den vergangenen zwei Tagen zwei weitere Expertenteams nach Japan. Sie sollen den Behörden helfen, die Strahlung zu messen und eine mögliche Verseuchung von Lebensmitteln im Blick zu behalten. Vor dem Hintergrund des zunehmend verstrahlten Meerwassers versuchte die japanische Atomaufsicht am Samstag, die wachsenden Sorgen der Menschen zu dämpfen. Die Verstrahlung stelle nur ein geringes Risiko für das Leben im Ozean dar, hieß es. Durch die Meeresströmung würden die strahlenden Partikel weggeschwemmt und verdünnt, bevor Fische und Algen sie aufnehmen könnten."
Brauchen wir als Menschheit überhaupt noch die Gerichte Gottes aus der Apokalypse? Oder schaffen wir es schon vorher uns einfach selbst kaputt zu kriegen? Oder besteht das Gericht Gottes einfach nur darin die Menschheit sich selbst und ihrer "Weisheit" zu überlassen?

Freitag, 4. März 2011

Der Untergang des Islam

Ich habe in den 80iger Jahren live miterlebt, wie Steve Lightle den Fall des Kommunismus vorhersagte. Er ist eingetroffen.
Er sagte den Exodus der Juden aus der Sowjetunion nach Israel voraus und kämpfte viele Jahre für diese Vision, indem er mithalf diesen Juden die Einreise nach Israel zu ermöglichen. Nicht alles ist exakt so eingetroffen, wie er es vorausgesagt hatte aber ca. 1 Million russischsprachige Juden sind nach dem auseinanderbrechen der Sowjetunion bis 1998 nach Israel ausgewandert. Heute dürften es möglicherweise 1,5 Millionen sein.
Steve Lightle bekam auch ein Wort über den kommenden Fall des Islam, daß er damals mitteilte.
Erleben wir diesen Fall möglicherweise gerade jetzt?
Sind die Unruhen in der arabischen Welt ein Zeichen daß Gott dort am Werk ist? Hier ein Artikel aus dem Jahr 1990 mit den entsprechenden Prophetien. (Leider nur in Englisch)

Montag, 7. Februar 2011

Über den Glauben

Jesus und seine Nachfolger predigten noch Buße, Reue und Umkehr von falschen Wegen und den Glauben an das Evangelium (die frohe Botschaft) und das Reich Gottes.
Heutzutage wird fast nur noch die frohe Botschaft des Glaubens gepredigt und die Buße komplett weggelassen!  Ob sich die Zeiten so geändert haben daß wir heutzutage einfach keine Buße mehr brauchen?
Mk 1,14  Und nachdem Johannes überliefert war, kam Jesus nach Galiläa und predigte das Evangelium Gottes und sprach: Die Zeit ist erfüllt, und das Reich Gottes ist nahe gekommen. Tut Buße und glaubt an das Evangelium!

Dienstag, 1. Februar 2011

Manchmal dauert es länger bis der Groschen fällt

Wikipedia: Bileams Esel
Visionen und Eindrücke
Von Beginn meiner Hinwendung zu Jesus als meinem Herrn an begleiteten visuelle Eindrücke der unsichtbaren Wirklichkeit mein Leben als Christ - beginnend mit dem Bild des Dämons welcher über mir schwebte, als für mich in besonderer Weise gebetet wurde.
Auch später hatte ich ab und zu eindrückliche "Gesichte" die mir Tatsachen der unsichtbaren himmlischen Wirklichkeit mitteilten.
Mit einigen dieser Visionen konnte ich allerdings rein gar nichts anfangen. Sie waren und blieben mir rätselhaft obwohl ich Gott sehr häufig um Erklärungen bat. Manche verstand ich erst Jahre später, wenn bestimmte Ereignisse in meinem Leben eingetreten waren. Sie sollten mich oft auf bestimmte Dinge vorbereiten.

Das fünfte Evangelium

Ich dachte eigentlich immer es gäbe nur vier Evangelien: Die nach Matthäus, Markus, Lukas und Johannes. Aber als ich zur Bibelschule in Wolfenbüttel ging brachte uns der damalige Bibelschuldirektor Eberhard Mühlan bei, daß es noch ein Fünftes gibt: Nämlich dein Eigenes!

Und dieses "eigene" Evangelium weicht sehr häufig von denen ab, die dort in der Bibel niedergeschrieben sind. Und da ja fast jeder Christ sein eigenes privates kleines Evangelium hat gibt es demgemäß natürlich sogar noch weit mehr als fünf - global gesehen. Das geht ja wohl eher in die Milliarden! Na gut die privaten Evangelien ähneln sich schon ziemlich, aber keins ist haargenau gleich.

Dienstag, 25. Januar 2011

The show must go on

In der Ausgabe vom 18.01.2011 nimmt der aktuelle Artikel  von "GEISTbewegt" Bezug auf ein Tabuthema unter evangelikalen und pfingstlich orientierten Christen: Selbstmord!
Nun kommen Selbstmorde auch unter entschiedenen Christen vor, aber wenn der Selbstmörder auch noch ein "Heilungsevangelist" ist? Dann.... ja dann spricht man schon nicht gerne öffentlich darüber und hält alles lieber unter dem Mantel des Schweigens. Na klar - eine Familie ist zurückgeblieben, der man nicht auch noch zusätzlich weh tun will - verständlich!
Aber wirft solch ein Suizid nicht auch schwerwiegende Fragen auf, welche ALLE "geistbewegten" Christen etwas angehen?

Donnerstag, 13. Januar 2011

Falsche Apostel - falscher Geist

2Kor 11,3 Ich fürchte aber, es könnten, wie die Schlange mit ihrer List Eva verführte, so auch eure Sinne verdorben und von der Einfalt gegen Christus abgelenkt werden. Denn wenn der, welcher zu euch kommt, einen andern Jesus predigt, den wir nicht gepredigt haben, oder wenn ihr einen andern Geist empfanget, den ihr nicht empfangen habt, oder ein anderes Evangelium, das ihr nicht angenommen habt, so ertraget ihr es wohl.  [...so erduldet ihr das ja scheinbar Prima!] 

Die eckigen Klammern sind von mir und sollen die Ironie des Paulus ausdrücken, die ich stark hinter dem zweiten Satz vermute.
Paulus geht davon aus, daß es durchaus für Christen möglich ist einen "anderen" und somit betrügerischen Geist zu empfangen der absolut nichts mit dem heiligen Geist Gottes zu tun hat und in die Irre führt. Man vergegenwärtige sich, daß er hier den Korinthern schreibt, die ja laut Paulus selbst keinerlei Mangel an irgendeiner Geistesgabe hatten.

Mittwoch, 8. Dezember 2010

Der Kniefall

2Chr 7,14 ...und mein Volk, welches nach meinem Namen genannt wird, demütigt sich, und sie beten und suchen mein Angesicht, und kehren um von ihren bösen Wegen: so werde ich vom Himmel her hören und ihre Sünden vergeben und ihr Land heilen.

Die meisten Länder dieser Welt feiern gern ihren Heldenmut, ihre militärische Macht oder moralische Überlegenheit.
An ihren Nationalfeiertagen paradieren die Soldaten, es werden Militärmärsche gespielt, Panzer und Raketen werden zur Schau gestellt.
Die Führer des jeweiligen Landes grüßen voller Nationalstolz von der Bühne.
Man ist stolz auf seine Siege und Errungenschaften und meint sich diese immer wieder vor Augen führen zu müssen. Frankreich nennt sich die "Grande Nation". Die USA sprechen gar von "einer Nation unter Gott" und beschwören regelmäßig den Pioniergeist ihrer Gründerväter.
Man bräuchte ein positives Bild und eine Vision für sein Land - sagt man.

Mittwoch, 15. September 2010

Loud loud loud



The day the walls of the citys
will crumble away
uncovering our naked souls,
we'll all start singing,
shouting, screaming
loud, loud, loud, loud.
The day the circus horses
will stop turning around,
running fast through the green valleys,
we'll sing and cry and shout
loud, loud, loud, loud.
The day the cars will lay in heaps
their wheels turning in vain,
we'll run along the empty highways
shouting, screaming, singing
loud, loud, loud, loud.
The day young boys will stop
becoming soldiers, and soldiers
will stop playing war games,
we'll sing and cry and shout
loud, loud, loud, loud.
The day will come up
that we'll all wake up
hearing the shouts of joy
and shouting together with the freaks
loud, loud, loud, loud.
The day the world will turn upside down
we'll run together round and round
screaming, shouting, singing
loud, loud, loud, loud 

 (Text by Aphrodite's Child)


Der Tag, an dem die Mauern der Stadt wegbröckeln warden um unsere nackten Seelen aufzudecken,
da werden wir alle anfangen zu singen, rufen, schreien.
Laut, laut, laut, laut.

Der Tag an dem die Zirkuspferde aufhören werden im Kreis zu laufen und schnell durch die grünen Täler laufen.
da werden wir singen, weinen und rufen
laut laut laut laut

Der Tag an dem die Autos zu Haufen aufgetürmt werden, während ihre Räder sich im Leeren drehen
da werden wir die leere Autobahn entlanglaufen
rufend, schreiend, singend
laut laut laut laut

Der Tag an dem junge Männer aufhören werden Soldaten zu werden
und Soldaten mit dem Kriegspielen aufhören
da werden wir singen und weinen und rufen
laut laut laut laut

Der Tag wird kommen, da wir alle aufwachen und die Freudenschreie hören
und zusammen mit den Kaputten Menschen rufen werden
laut laut laut laut

Der Tag an dem die Welt auf den Kopf gestellt werden wird, da rennen wir gemeinsam wie verrückt umher
schreiend, rufend, singend
laut laut laut laut

Übersetzung by Don Ralfo

Samstag, 11. September 2010

Nebenbei bemerkt

Der Islam ist ein aufgeblasener Popanz. Und zwar ein ganz großer, der bis zum Himmel reicht. Aber sage es ihm nicht, dann ist er beleidigt und verfolgt Dich um Dein Blut zu vergießen.

Die westliche Demokratie ist ein Moloch der seine Kinder frisst um sich zu ernähren. Aber sage es ihr nicht, dann straft sie Dich mit Liebesenzug und schickt Dich in die Betonwüste zum Verhungern und Verdursten.

Die Kirche ist eine Hure - befleckt vom Sperma ihrer vielen Liebhaber und betrunken vom vergossenen Blut ihrer Heiligen. Aber sage es ihr nicht, denn dann schickt sie Dich in die Folterkeller ihrer heiligen Inquisition bis Du widerrufen hast.

Ach ja. Und Jesus ist ein Ausländer...

Mittwoch, 3. Februar 2010

Kein Bild von Gott

2Mo 20,3ff   Du sollst keine andern Götter neben mir haben!
Du sollst dir kein Bildnis noch irgend ein Gleichnis machen, weder dessen, das oben im Himmel, noch dessen, das unten auf Erden, noch dessen, das in den Wassern, unterhalb der Erde ist. Bete sie nicht an und diene ihnen nicht; denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifriger Gott, der da heimsucht der Väter Missetat an den Kindern bis in das dritte und vierte Glied derer, die mich hassen...

In den vergangenen Jahrzehnten war viel von unserem "Gottesbild" die Rede. Es wurde von Vielen behauptet, daß unser "Vaterbild" auch unser Bild von Gott beeinflussen oder prägen würde. So gab es denn Seelsorge um ein falsches Vaterbild zu korrigieren. Es wurde betont, wie wichtig es sei, mit dem leiblichen Vater im Reinen und versöhnt zu sein um ein gutes Verhältnis auch mit unserem himmlischen Vater zu haben.
Ein sehr psychologischer Ansatz - wenn ihr mich fragt.
Ich habe ja nun überhaupt nichts gegen Psychologie einzuwenden - sie kann nützlich und sehr hilfreich sein.  
Aber ist es ratsam biblische Wahrheiten mit menschlicher Psychologie zu vermischen?
Ich hatte manchmal den Eindruck, daß Predigten und Bibellehre mit Versatzstücken der Psychologie zu einer Art medizinischem Brei verrührt wurde um die Seelen der Zuhörer zu streicheln und die seelischen Wunden bei uns zu heilen. Besonders gut gelungen ist das mit dem Satz: Du must Dich erst selber lieben, um Deinen Nächsten lieben zu können. Dieser Satz entstammt jedoch nicht der Bibel sondern wurde 1956 von dem Sozialpsychologen Erich Fromm in seinem Buch "Die Kunst des Liebens" als These postuliert. Erich Fromm war ein jüdischer Agnostiker.
Und in dieser und ähnlicher Weise haben viele "Psychologismen" in die christliche Lehre Einzug gehalten. Die Seele des neuzeitlichen Menschen in einer technisierten Welt ist zerrissen. Wir haben uns nicht nur von Gott, sondern auch von der Natur und voneinander entfremdet und suchen die verloren gegangene Harmonie mit uns selbst und den Anderen.
Und weil das "nackte" Wort Gottes offenbar nicht ausreicht um den Hunger unserer Seele zu stillen, greifen wir auf die Weisheiten der Psychologie zurück. Verdrehen wir dabei möglicherweise nicht den Sinn und die Bedeutung biblischer Wahrheiten und Weisheiten?
Nirgendwo in der Bibel wird uns von einem der Autoren geraten unser "Gottesbild" zu überprüfen damit es der verletzten Seele besser gehen möge. In der Tat, die Bibel sagt daß wir uns überhaupt kein Bild von Gott machen sollen!
Und das aus gutem Grund: Es ist unmöglich den ewigen Gott in irgendeine Schublade zu packen! Es ist unmöglich ein korrektes Bild von seinem Wesen und Charakter in einem menschlichen Verstand und in menschliche Emotionen zu beherbergen. Gott sprengt alle Schubladen unserer Vorstellungskraft! Er ist einfach völlig anders als jede menschliche Kategorie.
Und deshalb befiehlt er uns wir sollen uns keinerlei Bildnis oder Gleichnis von ihm machen und diese auch nicht anzubeten.
Es ist zur Zeit sehr populär uns unseren Gott als lieben "Vati" vorzustellen, der uns umsorgt und alle unsere Wünsche erfüllt. Natürlich hat Jesus ihn so genannt "Abba, lieber Vater".
Aber wird heutzutage nicht gerade dazu aufgerufen dieses "Gottesbild" vom lieben Vati anzubeten?
Beten wir ein GottesBILD an oder den lebendigen Gott?  
Gott läßt sich mit dem Begriff Vati nur sehr unzureichend beschreiben. Wo bleibt der gerechte Richter, der kommen wird alle Ungerechtigkeiten der Welt zu rächen? (Mein ist die Rache...)
Wo bleibt der "Schrecken (phobos) des Herrn", der ein verzehrendes Feuer ist? (Hebr.12,25ff)
Gott ist mehr als ein Vater. Gott ist mehr als ein gerechter Richter. Gott ist mehr als ein Versorger oder Wundertäter. Gott ist mehr als ein Liebhaber oder Ratgeber.
Alle diese Aussagen sind nur schwache Umschreibungen seiner faszinierenden und unbeschreiblichen Person.
Du sollst Dir kein Bildnis machen heißt es im ersten Gebot!
Ich bin der ich bin -lautet sein Name. Oder: Ich werde (für Dich) sein der ich sein werde.
Ab in die Tonne mit allen unseren psychologisch hilfreichen "Gottesbildern"!

Sonntag, 31. Januar 2010

The King will come

Zum Abschluß der dreitägigen Feierlichkeiten anlässlich des Geburtstages meiner geliebten Ehefrau waren wir gestern in der Bluesgarage wo Wishbone Ash die 40-jährige Jubiläumstour antrat. MEINE FRESSE war das geil! Ein Schauer nach dem Anderen jagten mir den Rücken runter. Ich fühlte mich an die "Manifestationen" der seligen "Torontozeit" erinnert :-) Hmm, ich glaube, das können jetzt nur sehr sehr wenige Menschen nachvollziehen *gg*
Der Song: The King will come (Der König wird kommen) ragte in meiner Jugendzeit wie ein Fels aus der Brandung der Zeit hervor und wies mich das erste mal in Form von meiner geliebten Rockmusik auf die Rückkehr des Königs der Könige hin. Jesus sagte früher auch mal "I'LL BE BACK" wie einst Schwarzenegger in seinen Actionfilmen...
Und er wird sein Versprechen ganz gewiß erfüllen! Bei dem Song dachte ich nur: Wie gut, daß er kommen wird um diese kaputte Welt zu richten. Es wird so langsam Zeit.
Ps. Tipp an Günter. Die kommen dies Jahr (18.Febr.) auch nach Berlin :-)



In the fire, the king will come.
Thunder rolls, piper and drum.
Evil sons, overrun,
Count their sins - judgment comes.

The checkerboard of nights and days -
Man will die, man be saved.
The sky will fall, the earth will pray,
When judgment comes to claim its day.
See the word of the prophet
On a stone in his hand.
Poison pen revelation,
Or just a sign in the sand?

2Petr 3,7 ff   Die jetzigen Himmel aber und die Erde werden durch dasselbe Wort fürs Feuer aufgespart und bewahrt für den Tag des Gerichts und des Verderbens der gottlosen Menschen.
Dieses eine aber sei euch nicht verborgen, Geliebte, daß ein Tag vor dem Herrn ist wie tausend Jahre, und tausend Jahre wie ein Tag!  Der Herr säumt nicht mit der Verheißung, wie etliche es für ein Säumen halten, sondern er ist langmütig gegen uns, da er nicht will, daß jemand verloren gehe, sondern daß jedermann Raum zur Buße habe.
Es wird aber der Tag des Herrn kommen wie ein Dieb; da werden die Himmel mit Krachen vergehen, die Elemente aber vor Hitze sich auflösen und die Erde und die Werke darauf verbrennen.

Freitag, 22. Januar 2010

How can I tell you....

Heute morgen beim Aufwachen hatte ich im Halbschlaf plötzlich dieses Lied im Kopf und dachte, daß der Vater im Himmel genau diese Worte zu MIR sagt. Und daß er traurig darüber ist, daß ich seine Liebe so wenig erkenne...