Samstag, 27. September 2008

'S wird Herbsteszeit

Freunde, es wird so langsam Herbst. Ich möchte mich noch gern am Sommer festkrallen, aber die Zeit schreitet unerbittlich voran. Besser ich stelle mich auf die Jahreszeit ein, als nach Gestern zu schauen, auf die Tage ungetrübten Glücks.
Die Schatten werden länger, die Luft kälter und es regnet häufiger. Die Blätter färben sich langsam und werden bald fallen.
Der Herbst hat sehr schöne Seiten. Bald wird es sich zeigen, ob ich wieder in eine gedämpfte Trauerstimmung verfalle, oder gar in Monate der Dunkelheit abtauche. Man kann ja nicht immer obenauf sein, oder? Oder doch?

Hebbel, Christian Friedrich (1813-1863)
Dies ist ein Herbsttag, wie ich keinen sah!
Die Luft ist still, als atmete man kaum,
Und dennoch fallen raschelnd, fern und nah,
Die schönsten Früchte ab von jedem Baum.
O stört sie nicht, die Feier der Natur!

Dies ist die Lese, die sie selber hält,
Denn heute löst sich von den Zweigen nur,
Was von dem milden Strahl der Sonne fällt.

Mittwoch, 24. September 2008

Bernd Draffehn

Bin jetzt auch für den ehemaligen Mitbegründer von Semaja im Netz aktiv. Bernd Draffehn.
Hier findet ihr seinen neuen Youtube Kanal, der von mir höchstpersönlich gestaltet wird ;-) Bernd hat mir ein Video von seinen Songs gegeben, daß ich bearbeitet habe und bei Youtube einstelle. Zwei Musikvideos sind schon vorhanden. Besonders dieses gefällt mir gut: "Zeit"


Dienstag, 16. September 2008

Der verlorene Sohn

Ich glaube nicht, dass der Vater des verlorenen Sohnes souverän war - und huldvoll - und den guten Ausgang schon ahnte.
Liebe ist niemals souverän, sie ist sich selber ausgeliefert. Sie ist hilflos.

Trennung

Wie gern hätte ich dir
Einen Apfel gereicht zum Abschied
Dort unter der Tür
Hätte dir lächelnd die Schultern glatt gestrichen
Und dir Glück gewünscht auf deinem Weg
mein Sohn
doch du warst schon fort
ehe meine Hand dich erreichte

wie gern hätte ich dir
noch in die Augen gesagt
wovon mein Herz überfloss
doch deine Eile
ließ meinen Segensgruß verstummen
und deine liebe Gestalt
verschwamm in der Ferne

wie gern hätte ich noch gehört
ein letztes Mal, vertraut und nah
Vater
mein Vater
Doch ohne ein Wort
Wandtest du dich fort

ach, zerrissen ist mein Herz
und wie schwer wiegt die Last
so bange ist mir
um dich

mein Sohn, mein Sohn
warum hast du mich verlassen

V.K.

Montag, 15. September 2008

Wovor gruselt es Dich?

Günter Jott warf mir ein nettes Blogstöckchen zu. Ich soll 5 Beispiele bringen, wovor es mich gruselt. Na denn. Der erste Punkt ist schon mal klar. Er fiel mir vorhin beim Zahnarzt ein:
1. Ich setze mich auf einen Zahnarztstuhl zur Behandlung, werde aber gefesselt und mir wird erklärt, daß jetzt so lange ohne Betäubung gebort wird, bis ich den Glauben verleugne.
2. Albträume in denen ich von Dämonen oder Vampiren verfolgt werde, vor denen es kein Entrinnen gibt.
3. McCain gewinnt die Präsidentschaft der USA, wird todkrank und Sarah Palin wird Präsidentin.
4. Ich komme in die Hölle, der Teufel führt mich in ein nettes Wohnzimmer mit bayrischem Ambiente. Ich werde im bequemsten Sessel festgeschnallt und er stellt grinsend die Hitparade der deutschen Volksmusik im Fernsehen ein. Dann muss ich endlos sämtliche Folgen hintereinander gucken.
5. Voodoo-Zauberei in Filmen oder Dokumentationen.

Und wovor gruselt es Günther Hess, Sabina Online, Talitakum und Dikoss?

Sonntag, 14. September 2008

Das Gulasch des Todes

Weiß nicht, ob ich diesen Tag überleben werde. Heute gibt es Gulasch. Leider waren die Paprikaschoten allesamt verschimmelt. Aber da waren noch viele frische grüne und rote Chili-Schoten, die weg mussten. Keine Ahnung, wie viele davon ich ins Gulasch reingehauen habe. 10 bis 12 oder mehr? Nichts Genaues weiß man nicht. Ich koche kreativ und aus dem Bauch heraus, so ähnlich wie ich schreibe. Beim Umrühren lecke ich schon mal den Kochlöffel ab.
Dabei wurde mir aber schon recht schwül und eine Hitzewelle kroch mir hinter die Stirn und die Speiseröhre hinab. Ob mein Körper den nahen Tod erahnt?
Ich habe dann noch nen halben Liter Wasser dazugetan - und ein paar Möhren und Zwiebeln - ach ja, und grüne Bohnen und eine Tomate. Wieder den Holzlöffel abgeleckt - nicht der geringste Unterschied!!!
Es ist definitiv das Gulasch des Todes
und dies wird vielleicht mein allerletzter Artikel hier. Eigentlich wollte ich nachher noch mit Babsi und ihren Kids in die AWD-Arena zum Fußball, denn wir haben Freikarten und wollen Hannover 96 gegen Gladbach sterben sehen. Vielleicht bleibt mir dieser Tod ja erspart - durch meinen eigenen!

Freitag, 12. September 2008

Nicht nur zur Weihnachtszeit

Manchmal kommt der Weihnachtsmann auch schon im September, wie zum Beispiel heute.
Ich muß wohl besonders brav gewesen sein, denn er brachte mir einen ganzen Sack voller Schätze mit. Und zwar Raritäten, die man nirgendwo auf der Welt mehr kaufen kann. Und das am 12. September. Was ich dann erst wohl zu Weihnachten kriege? Mannomann.
Weil ich neulich einen guten alten Song der christlichen Rockband "Semaja" mit einem Video versehen und nach Youtube hochgeladen habe, bekam ich einen Anruf von dem alten Bandmitglied "Konga" Klaus Herman, der die gesamten Mutterbänder der Gruppe bei sich rumliegen hat und so einiges mit Hilfe des alten Strategen Rainer Kirstein digitalisiert und auf CD gepresst hat. Ich hatte dem Rainer neulich einen guten Packen meiner alten Vinyl-Scheiben, die ihm früher mal zum Teil selber gehörten, zurückgeschenkt. Er ist auch der Meinung, daß viele der alten Sachen viel zu Schade für den Orkus sind und eine Neuauflage für Kenner und Liebhaber bräuchten. So wird es demnächst auf Youtube und vielleicht GodTube oder anderswo einige der wunderschönen evangelistischen Semaja-Songs zu hören und zu sehen geben. Weltweit. Denn Semaja war ja selbst in Amerika schon bekannt und beliebt. (Das waren die eigentlichen, die GUTEN Scorpions des Herrn!)
Ich bin im Auftrag des Herrn unterwegs, um die Welt erneut zu rocken!
Mit den wunderschönen Sound der 70iger und frühen 80iger. Und vor allen Dingen mit dem einzig wahren "ROCK", dem Fels, welcher Jesus heißt! Amen?

Dienstag, 9. September 2008

Geistlicher Kampf - Die Waffen

Meine Serie über geistliche Kampfführung hat zwei neue Artikel über unsere geistlichen Waffen dazubekommen. Ich finde die Serie persönlich sehr hilfreich. Viele Christen kennen diese Wahrheiten zwar schon, aber es ist trotzdem gut, einmal wieder daran erinnert zu werden, besonders wenn Du Dich angegriffen fühlst. So mancher Christ meint aber vielleicht nur, die Wahrheiten über unseren geistlichen Kampf zu verstehen, täuscht sich aber in manchen Punkten und ist somit auf der Verliererstraße der Besiegten und Gedemütigten. Und dann gibt es ja immer wieder Neulinge im Glauben - für die ist diese Serie essentiell wichtig. Sonst gibt es manchmal schnell Tote!
Hos 4,6 Mein Volk geht aus Mangel an Erkenntnis zugrunde; denn du hast die Erkenntnis verworfen, darum will ich auch dich verwerfen

Einfache Gemeinde in Berlin

Am letzten Wochenende trafen wir uns zu einem Infotreffen für einfache Gemeinde in Berlin-Brandenburg. Eigentlich war es ja ein regionales Treffen, aber mich lechzte danach einige Menschen im realen Leben zu treffen, die ich bisher nur über das Internet kannte. Und das Thema Hauskirche, Hausgemeinde bzw. "einfache Gemeinde" interessiert mich natürlich von Haus aus.

Meine Erwartungen an das Treffen wurden nicht enttäuscht. Ich hatte erwartet, einige sehr interessante Menschen zu treffen und besser kennen zu lernen. Das war voll und ganz der Fall!
Darüber hinaus gab es von den Anderen noch viele wertvolle Impulse und Gedanken, die mich weiter beschäftigen werden. An so etwas hatte ich gar nicht gedacht - das andere christliche Leiter vielleicht auf ebenso wertvolle Gedanken, wie ich selbst kommen könnten, die meine Sicht der Dinge ergänzen und erweitern - einfach super. Meinen Dank an die Initiatoren und jeden, der sich eingebracht hat. Ihr wart klasse. (Oder knorke, wie der Berliner sagt)
Ich hoffe, daß unsere Hausgemeinde ein ähnliches Treffen für die Region Hannover im nächsten Jahr anschieben kann. Ich fände das genial.
Ps. Kochy hat ein nettes Kurz-Video von unserem Treffen auf Youtube hochgeladen.

Sonntag, 31. August 2008

Schnelle Gitarrenwichser

Foto: oblivion9999 (Flickr.com)
Gestern war ich auf dem Sommerfest des großen Musikladens PPC in Hannover. Es war der Tag der Gitarristen und man hatte einige große und kleine Berühmtheiten eingeladen, um ihr Können und vor allen Dingen ihre Gitarren und Equipment vorzuführen. Denn die sollen ja verkauft werden. Der Gitarrist von Helge Schneider war dabei, ein bekannter Metal-Gitarrist und als ganz große Nummer: Michael Angelo Batio aus Chicago. Der hat eine Doppel-E-Gitarre erfunden und spielt auf beiden gleichzeitig. Z.B. auf der einen die Grundharmonie und auf der Anderen das dazugehörende Solo. Er ist der Kung-Fu-Meister der Gitarre und spielt atemberaubend schnell. Er kann einfach ALLES auf der E-Gitarre und entpuppte sich dazu noch als sympathischer Kerl. Auch wenn er öfter das Teufelszeichen der Metaller machte.
Was mir bei aller Behendigkeit dieser ganzen Saitenkünstler allerdings auffiel war die enorme Gleichförmigkeit des Klanges der Gitarren und Verstärker. Irgendwie klangen alle Gitarristen gleich. Ich weiß nicht ob es eventuell an der Abmischung des PPC lag, aber ich glaube eher nicht. Es war scheinbar auch egal, ob über Vollröhren-Verstärker von Marshall oder Line-6 gespielt wurde. Der Sound war sich einfach immer total ähnlich.
Wahrscheinlich lag es eher daran, daß viele elektronische Tretminen (Gitarreneffektpedale) und elektronische Programme am Verstärker beteiligt waren.
Da lobe ich mir doch die alten Gitarrenhelden von früher, die einen unverwechselbaren Ton auf der Bühne hatten.
Ich sage nur mal Carlos Santana, Jimi Hendrix, Duane Allman, Eric Clapton, Steppenwolf und viele der alten Bluesgitarristen. Da konnte man noch am eigenständigen Ton hören, wer die Gitarre bediente. (Obwohl Könner das natürlich auch kopieren können)
Ich muss feststellen: Schnelligkeit, Virtuosität und Elektronik können das musikalische Herz in keinster Weise ersetzen. Scheiss auf Steve Vai, Joe Sartriani und Ingwy Malmsteen.
Gib mir Jimmy Page, Gary Moore, Santana, Johnny Winter und David Gilmore. Oder wenn es der neuere Sound sein soll: Thomas Blug. Bei denen kommt Herz und Seele rüber - und nicht dieser schnell wichsende Einheitsbrei. Sorry.
Hier kommt ein Soundbeispiel von dem Mann mit der Doppelgitarre, daß er so ähnlich beim PPC-Sommerfest gebracht hat.

Donnerstag, 28. August 2008

Die herrliche Freiheit der Kinder Gottes V. und VI.

Der fünfte und sechste Teil meiner Serie über die Herrliche Freiheit der Kinder Gottes ist gerade erschienen. Diese Artikel sollen Dich ermutigen, stärken und Deinen Glauben aufbauen.
Teil V. heißt: Völlige Freiheit von Furcht und Sorgen
Teil VI. heißt: Frei sein von Menschenfurcht
Klicke die Links und genieße es einfach.

Dienstag, 26. August 2008

Kriminalgeschichte des Christentums

bild: schubalu (www.pixelio.de)
Heute las ich in meiner "HAZ" einen interesanten Artikel über das neue Buch von Karl-Heinz Deschner, einem Atheisten und Kritiker des Christentums. Es heißt "Kriminalgeschichte des Christentums" und soll 10 dicke Bände umfassen. Jetzt kam der neunte Band heraus, der sich mit der Zeit des 16. bis 18. Jahrhunderts befasst. Herr Deschner ist nicht irgendein Fuzzi, sondern ein ernstzunehmender Autor, der sehr gut recherchiert hat und dessen Bücher von der theologischen Fachwelt diskutiert werden. Man kann ihm sicher vorhalten, daß er einseitig recherchiert und die guten Seiten der Kirchengeschichte außer acht lgelassen hat. Aber er will ja gerade die negativen Seiten der Kirchengeschichte thematisieren. Wenn man ausschließlich auf seine Bücher baut, findet man garantiert kein gutes Haar an der Kirche, er lässt das Gute halt einfach weg. Aber die negativen Dinge, die "Kriminalgeschichte" scheint ein Faktum zu sein. Hier ein Auszug aus seinem neuen Buch:
Es ging nicht rücksichtsvoller zu, wenn sich die Christen untereinander mit Gewalttaten überzogen. Ob nun Ka­tholiken und Protestanten oder Calvinisten und Lutheraner einander metzelten und folterten - die Sieger hielten dann regelmäßig Dankgottesdienste ab, die Verlierer Bittgottesdienste. Vorbereitet wurden die Schlächtereien des Dreißigjährigen Krieges nicht zuletzt von einer christlichen Publizistik, die in ihren christlichen Gegnern stets den Antichrist, den Teufel erkannten. Die Grundhaltung dieser Hetzschriften brachte der protestantische Theologe Mengering in einem Pamphlet gegen die Jesuiten auf den Punkt: „Wer sie nicht hasst, liebt Gott nicht."
Mir kamen diese Tatsachen irgendwie bekannt vor, Dir auch? Natürlich gibt es heute keine "Metzeleien" und Folter unter Christen mehr, aber diese Art von "verbaler Gewalt" gibt es leider immer noch unter christlichen Fundamentalisten, Verküdigern und Publizisten. Immer noch werden einzelne Prediger und ganze Bewegungen von anderen als antichristlich und dämonisch etikettiert! Sehr gerne auch die charismatische Bewegung (danach braucht man nicht lange zu googlen). Merkwürdig, welche Blüten der Kampf um das richtige Dogma und die Rechtgläubigkeit zuweilen treibt. Selbstverständlich geht es allen immer nur um die Wahrheit! Es wird aber behende vergessen, daß die Wahrheit kein Dogma, sondern eine Person ist: Jesus Christus - der Weg, die Wahrheit und das Leben. Es wird vergessen, daß wir verpflichtet sind, die "Brüder" zu lieben.
Es wird vergessen, daß wir als Diener Gottes nicht streiten sollen!
2Tim 2,23 Die törichten und unziemlichen Streitfragen aber meide, da du weißt, daß sie nur Streit erzeugen. Ein Knecht des Herrn aber soll nicht streiten, sondern milde sein gegen jedermann, lehrtüchtig, fähig die Bösen zu tragen

Tit 3,9 Törichte Streitfragen aber und Geschlechtsregister, sowie Zänkereien und Streitigkeiten über das Gesetz meide; denn sie sind unnütz und eitel. Einen sektiererischen Menschen weise ab, nach ein- und zweimaliger Zurechtweisung, da du überzeugt sein kannst, daß ein solcher verkehrt ist und sündigt, indem er sich selbst verurteilt.
Ein sektiererischer Mensch ist offenbar jemand, der ständig am zanken und streiten über die "richtige Lehre" ist. Es ist jemand, der ständig mit Streitfragen ankommt und die anderen Christen davon überzeugen will, daß seine Sicht der Dinge die einzig richtige ist. Er hat völlig aus den Augen verloren, was ihn mit den anderen Gläubigen vereint und sieht nur noch das Trennende. Er kämpft nicht mehr für etwas sondern nur noch gegen etwas: Die falsche Lehre und Sichtweise der anderen.
Das führte im Mittelalter zur Inquisition und zu Hexenverbrennungen. Die "Wiedertäufer" wurden in Flüssen und Seen von den "Rechtgläubigen" ertränkt.
Gottseidank hat der Staat heute das Machtmonopol im Lande und nicht die Kirche! Kaum auszudenken, was los wäre, wenn diese Art sektiererische Christen am Schalthebel der Macht säßen. Dann lieber noch die strammen Humanisten.

Ich finde selbstredend die absolut Kirchenfeindliche Einstellung eines Mannes wie Deschner mehr als fragwürdig, auch wenn seine Fakten realistisch sind. Genausowenig, wie man sich nur die Rosinen aus dem Kuchen picken sollte, sollte man nicht nur die verbrannte Kruste des Kuchens monieren! Aber andersherum dürfen wir als Christen auch nicht die Augen vor den Sünden der Kirche (durch alle Denominationen hinweg) verschließen! Wir sollten aus der Geschichte lernen, sonst könnte sie uns eines Tages wieder einholen.

Dienstag, 19. August 2008

Semaja - good old Jesus-Rock

Auf der Suche nach dem Tonstudio von Claus Feldmann, dem legendären Semaja-Keyboarder fand ich die wunderschöne alte LP von Semaja "Hear my Cry" in den Weiten des Internetzes! Meiner Meinung nach war Semaja die allererste christliche Rockband in Deutschland, die jenseits von Evangelisationen und Gemeinden in ganz normalen Clubs und Hallen spielte! Auf Semajas Soundclick-Seite gibt es die gesamte LP und mehr zum Runterladen! Goil Aldär!!! Die gibt es nämlich nirgendwo mehr zu kaufen. Ich habe den wunderschönen santana-ähnlichen Song "Jeden Tag", der von Jesaja 55 inspiriert wurde, mit einer passenden Animation versehen. Vielleicht erfreut es die eine oder andere Seele!
Ja mei, was waren das noch für Zeiten, als die Gemeinde "Jesus-Treff" am Sonntag vor dem Gottesdienst die Verstärker und Lautsprecher von Semaja die Treppen in den Übungsraum hochtragen musste ;-)
Die Boxen waren einfach gigantisch! Das LineUp bestand damals aus Marcus Egger- Gesang, Claus Feldmann - Keyboard, Harald Nagel - Drummer, Uli Plinke - Gitarre & Gesang, und Willi Herrmann - Bass. Ach ja, fast hätte ich den Konga-Klaus Herrmann vergessen!

Update: Mittlerweile habe ich im Auftrag bzw. Einverständnis der Band sämtliche Alben inclusive des Albums "Lebenstanz" von Marcus Egger auf SOUNDCLICK zum Download zur Verfügung gestellt. Videos gibt es auch auf YOUTUBE.

Montag, 18. August 2008

Gute Nachrichten - Schlechte Nachrichten II

Bild: Rainer Sturm (www.pixelio.de)
Gibt es gute und schlechte Nachrichten? Es gibt gute und schlechte Menschen. Gibt es gute und schlechte Wahrheiten? Es gibt Wahrheiten und Unwahrheiten. Es gibt auch wahre Nachrichten und unwahre Nachrichten - sprich es gibt Nachrichten und Falschmeldungen.
Aber ob eine Nachricht gut oder schlecht ist, liegt meist in der Sichtweise des Betrachters. Willst du einen biblischen Bezug, nimm 2. Samuel 18. Davids Sohn Abschalom hatte einen Aufstand gegen seinen eigenen Vater angezettelt. Der Aufstand wurde niedergeschlagen. Eigentlich eine gute Nachricht, oder? Für David erst mal nicht. Für die Anhänger Absaloms schon mal gar nicht.
Jesus starb am Kreuz! Eine gute Nachricht? Natürlich!
Zumindest für die Christen, die darin ihre Erlösung haben. Für die anderen? Für den Satan und sein Dämonenheer?

Was ich damit sagen möchte ist, dass die Beurteilung ob eine Nachricht gut oder schlecht ist, immer in der Sichtweise des Empfängers liegt.
Wenn Todd Bentley aus der "Erweckung" aussteigt um seine Ehe in Ordnung zu bringen, sehe ich das als eine gute Nachricht. Dann hat er begriffen, dass Gott in seiner Erweckung auch ohne T.B. auskommt. Die Ehe von T.B. aber nicht.
Mich erinnert das an unsere "seeligen" Anastasis-Zeiten. Wie oft habe ich (ob andere auch, müssen sie selbst beurteilen) den Wein der Christlichen Familie gepredigt, aber meiner Familie das Wasser des "Dienst ist wichtiger" gereicht. Hier empfehle ich den Aufsatz "Dienst für das Haus oder für den Herrn?" von Watchman Nee aus dem Buch "Zwölf Körbe voll". Falls es das noch zu kaufen gibt, sehr empfehlenswert.
Mir hat diese Nachricht über den Schritt von Todd Bentley ihn selbst wesentlich sympathischer gemacht.
Todd - weiter so!