Donnerstag, 17. April 2008

Deutsch-jüdische Kooperation

Bin gerade dabei einen neuen Coup auszubaldowern. Hoffentlich steht meine allerbeste Freundin Donna Marina dabei Schmiere. Es hat was mit der jiddischen Sprache zu tun und könnte der große Reibach für uns werden!
Da ich keinen Bock auf Maloche habe und der Pleitegeier schon so langsam über mir kreist, muß ich wohl oder übel ein wenig zocken!
Aber ich will natürlich keinen Zoff mit den Bullen haben und werde deshalb sehr vorsichtig sein.
Wenn Marina sich nicht mal wieder als Zicke erweist und mir alles mies macht, ziehe ich das Ding schon sehr bald durch, damit ich endlich aus den Miesen rauskomme!
Hauptsache ich komme nicht in den Knast. Marina, die alte Schickse, hält meinen Plan zwar für Tinnef, aber ich habe auf jeden Fall die Chuzpe, das Ding zu drehen.
Nein, ich bin nicht meschugge! Wer hat das eben behauptet? Mit Dir muß ich wohl mal Tacheles reden?

Jawohl, wie Du sicherlich schon vermutet hast, sind alle fett hervorgehobenen Wörter aus der jiddischen Sprache entstanden. Und das war eine gelungene deutsch-jüdische Kooperation.
Ick find det einfach dufte!

Quelle: Artikel der Deutschen Welle (dw-world.de)

Dienstag, 15. April 2008

Charismatische Fehleinschätzung

Eben beim Gitarrenunterricht mit Simona, meiner fleißigen Schülerin, kamen wir zu einem interessanten alten Lied. Es heißt: Reinige mein Herz und ist wirklich sehr schön. Schöne Melodie und schöner Text.

1. Reinige mein Herz, mach mich rein wie Gold in deinem Feuer
Reinige mein Herz, mach mich rein wie Gold, pures Gold.

Ref.: Feuer des Herrn, danach verlangt mein Herz. Mach mich rein, heilig, Dir allein zu dienen. Herr, mach mich rein, heilig, Dir allein will ich dienen, mein Meister, und Deinen Willen tun

2. Reinige mein Herz, nimm,was mich trennt von Dir und mach mich heilig
Reinige mein Herz, nimm, was mich trennt von Dir, tief in mir.
Ich habe dieses Lied damals immer voller Inbrunst und Überzeugung gesungen. Allerdings war meine Vorstellung vom "Feuer des Herrn" möglicherweise sehr blauäugig und idealistisch.
Ich stellte mir vor, wie das Feuer des Heiligen Geistes auf mich kommt, mich durch und durch reinigt und alle Schlacken und Unreinheiten durch seine Liebe und Kraft einfach verbrennt.
Ist ja recht bequem. Du sitzt einfach da und empfängst, brauchst Dich nicht großartig anzustrengen und - schwupps - sind Deine sündigen Angewohnheiten, Laster und Probleme wie weggeblasen! Einfach so wie nix im Feuer des Herrn verbrannt. Toll!
Instantproblemlösung inclusive.

Ich hätte es besser wissen müssen. Eigentlich wusste ich es auch besser, denn ich habe meine Bibel zu diesem Thema studiert und kam zu einem ganz anderen Ergebnis. Aber diese Vorstellung vom "Feuer des Herrn" war einfach zu schön, um sie einfach in die Tonne zu treten, außerdem glaubten die Anderen ja auch an Ähnliches und niemand lässt sich gerne seine Illusionen rauben.
Die Bibel sagt zum Thema Reinigung durch Feuer nämlich etwas ganz Anderes:
1Petr 4,12 Geliebte, laßt euch durch das Feuer (der Verfolgung) unter euch, das euch zur Prüfung geschieht, nicht befremden, als begegne euch etwas Fremdes;
sondern freut euch, insoweit ihr der Leiden des Christus teilhaftig seid, damit ihr euch auch in der Offenbarung seiner Herrlichkeit jubelnd freut!

1Petr 1,5 die ihr in der Kraft Gottes durch Glauben bewahrt werdet zur Rettung, bereit , in der letzten Zeit geoffenbart zu werden.

Darin jubelt ihr, die ihr jetzt eine kleine Zeit, wenn es nötig ist, in mancherlei Versuchungen betrübt worden seid,
damit die Bewährung eures Glaubens viel kostbarer befunden wird als die des vergänglichen Goldes, das durch Feuer erprobt wird, zu Lob und Herrlichkeit und Ehre in der Offenbarung Jesu Christi;
Das Feuer Gottes hat nämlich sehr wenig mit dem Vollbad im Heiligen Geist zu tun, aber sehr viel mit Leiden, Verfolgung, Anfechtung und Versuchung. Also mit Dingen, die erstmal sehr unangenehm für uns sind. Die Kraft Gottes soll uns zwar durch diese schweren Zeiten durchtragen, aber das bedeutet nicht, daß wir nichts zu leiden hätten! Das Feuer, daß hier gemeint ist lässt uns an den Leiden unseres Herrn Jesus teilhaben. Und Jesus hat nicht nur durch Verfolgung gelitten.
Das Wort "Verfolgung" steht in 1.Petr.4,12 in Klammern, das bedeutet im Urtext steht da nur das Wort Purosis und bedeutet laut Strongs Griechischlexikon:
I.) d. Verbranntwerden 1) als Erg.: d. Brand, d. Feuersbrunst, d. Hitze d. Feuers. Am 4,9; Offb 18,9.18 2) als Tät.: d. Feuerprobe bei Metallen, d. feurige Glut durch welche Metalle erprobt, geschmolzen, gereinigt werden. Spr 27,21; 1Petr 4,12
Wir sollen uns durch solche unangenehmen Erlebnisse und Zeiten, in denen wir leiden müssen, nicht befremden lassen, rät uns Petrus.
Es ist offenbar etwas völlig Normales, daß eifrige Jünger und Nachfolger des Herrn Jesus des öfteren leiden müssen, Ängste durchmachen und erleben das es ganz eng wird. (Dieses Wort von Ängsten und Engpässen wird übrigens gern von Paulus gebraucht)
Die Vorstellung von uns Voll-Power-Charismatikern war ja immer, daß die Kraft Gottes uns vor allem Übel und allem Schlimmen bewahrt, daß wir niemals krank werden, nie eine Autopanne hätten, immer im Geld schwimmen und das ganze Leben mit Jesus ein einziger Triumpfzug wäre.
Dieses, meine Lieben, ist eine völlige Fehleinschätzung der Lage! Gottes Kraft hilft uns in diesem ganzen Schlamassel durch das jeder Christ und jeder andere Mensch hindurchgeht, aber er bewahrt uns nicht vor dem Schlamassel! (Ich wette Schlamassel ist ein jüdisches Wort) Grins.
Du kannst Dir sehr viel Enttäuschung ersparen, wenn Du mir diese kleine Weisheit glaubst. Zum Beispiel das Gefühl, daß Gott Dich verlassen hätte oder Du sowieso alles im Glauben falsch machen würdest, weil Du nicht gesund, reich, schön und erfolgreich in allen Dingen bist.

Glaube mir, daß Du eines Tages sehr sehr hart fallen wirst, wenn Du dieser falschen Lehre anhängst, daß Gott Dich vor jeder Form von Leid bewahren wird und daß Du dazu nur die richtige Art Glauben und Bibellehre brauchst. Das ist Quatsch, egal wer es behauptet.
Also sei lieber vorsichtig, welche Lieder Du singst und glaubst. ;-))
Ich wünsche Dir Gottes Segen.

Dienstag, 8. April 2008

Sarx - das Fleisch

4561 sarx (nach Strongs Exhaustive Concordance)
ig.: d. was d. Knochen umfasst bzw. verhüllt;
Subst.fem. (147) I.) d. Fleisch
1) d. fleischerne Substanz von lebenden Körpern (Mensch und Tier) welche d. Knochen umhüllt und von Blut durchflossen wird.
2) d. Körper bzw. Leib selbst; d. materielle Teil d. Menschen im Ggs. zum immateriellen Teil.
3) d. Fleisch als d. menschliche, irdische und gefallene Natur losgelöst vom Einfluß Gottes daher Gott entgegengesetzt und d. Sünde unterworfen d.h. ihr willenlos ausgeliefert deßhalb auch Sitz aller sündigen Begierden.
4) d. physische Natur d. Menschen die d. Leiden ausgesetzt ist.
5) als Hebräismus: eine lebendige Kreatur sei es Mensch oder Tier.
Beim Schreiben meines letzten Artikels über unsere tolle Hauskirche ist mir ein wenig von diesem "Sarx" an mir aufgefallen.
Sarx klingt irgendwie wie "Sarg" und stinkt dementsprechend streng und ekelig. Möglicherweise hat mein Fleisch der Kategorie 3) auch dem Herrn gestunken, so daß er mich daruf aufmerksam machte.
Man darf ja ruhig dankbar sein, wenn Gott in der Hauskirche am Wirken ist und uns einen tollen Abend schenkt, aber mein "Fleisch" war damit nicht ganz zufrieden. Es wollte einfach viel mehr!

Z.B. wollte es gern ein explodierendes Wachstum unserer Hauskirche, damit die anderen Gemeinden und besonders deren Pastoren mal auf uns (bzw. MICH) aufmerksam werden!
Bei uns steppt der Bär! Bei uns bekehren sich die schlimmsten Heiden! Hauskirche ist sowieso viel besser als die etablierten Gemeinden. Vielleicht sollte die Hauskirche von ihrer Führungslosen Struktur mal wegkommen und MICH zum Pastor machen.
Vielleicht sollten wir uns dann größere Räume mieten, anstatt die Hauskirche aufzuteilen.
Dann könnten die anderen Gemeinden mal sehen, wie man richtig Gemeinde baut! Und ich würde endlich den Ehrenplatz in der Stadt bekommen, der mir zusteht. Usw. usw. usw.

Schon während die Gedanken in dieser oder ähnlicher Weise durch meinen Kopf strömten, wurde mir ein wenig übel vor mir selbst. "Igitt, wie fleischlich", dachte ich nur noch. "Ogott, was wird der Herr jetzt wohl über mich denken?" folgte der nächste Gedanke.
Ich fing an zu beten, daß Gott mich von solch einer primitiven Denkweise erlösen möge.

Was macht man mit dem Fleisch? Wie soll man es behandeln?
Die Kreuzigung ist der einzig brauchbare Weg, es loszuwerden. Man sollte es töten, killen, umbringen, wo auch immer man es antrifft.
Gal 5,24 Die aber dem Christus Jesus angehören, haben das Fleisch samt den Leidenschaften und Begierden gekreuzigt.
Ein guter Weg ist auch das Bloßstellen und ans Licht bringen. Das gefällt unserem Fleisch überhaupt nicht!
Eph 5,11 Und habt nichts gemein mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis, sondern stellt sie vielmehr bloß
Nee, ich will keine neue fleischliche Gemeinde - ich will das Reich Gottes in Kraft kommen sehen!
Dafür will ich leben und arbeiten.

Montag, 7. April 2008

Über den vernünftigen Einsatz von Feuerlöschern

Was tut der Ersthelfer, wenn ein Fackelläufer mit olympischem Feuer vorbeiläuft?

Dazu dieses Schaubild. Aber bitte den Strahl nie auf Menschen richten, sondern nur direkt aufs Feuer!

Um ganz sicher zu sein Tafel 4 beachten: Mehrere Löscher gleichzeitig erhöhen die Effektivität!

Sonntag, 6. April 2008

Hauskirche - nahe bei den Menschen

Letzten Freitag hatten wir einen genialen Abend als Hauskirche. Es war zwar ein wenig eng für 11 Personen, hat aber alles gepasst. Das gemeinsame Essen war mal wieder sehr lecker, der noch unbekannte "Neue", den Verena eingeladen hatte, kümmerte sich mit Hingabe um den Vierjährigen Johannes von Verena, so daß sie das Abendessen regeln konnte.
Jürgen, der Unbekannte, kam beim Essen anscheinend sehr gut mit Jochen und Catrix ins Gespräch, was ich aus dem Augenwinkel erfreut registrierte, weil ich es wichtig finde, daß jemand Neues sich sofort akzeptiert und wohl in unserer Mitte fühlt. Wir sind ja schließlich Familie!

Jürgen outete sich bei unserer Vorstellungsrunde sofort als Mittelding zwischen Agnostiker und Atheist, bezeichnete sich aber als "Suchender".

Verena hat ein Keyboard, daß sie auch zu spielen weiß. So hatten wir eine nette Zeit des Lobpreises mit Gitarre, Tasten und einem vielstimmigen Chor.
Danach entpuppte sich unsere Jule einmal mehr als "Wundertüte" und spielte eine Sonate von Mozart auf dem Tastending.
Obwohl sie schon viele Jahre nicht mehr am Klavier gesessen hatte und einen kaputten Finger hat, hörte es sich sehr filigran an. Wir staunten alle!

Dann kam eine heiße Diskussionsrunde mit unserem suchenden Atheisten, bei der er nicht nur die bekannten Fragen, warum Gott das Böse zulässt usw. auf den Tisch brachte, sondern auch eine sehr tiefgründige Allgemeinbildung offenbarte, mit der wir kaum mithalten konnten.
So verzichteten wir diesmal aufs Bibellesen, weil die Diskussion nicht enden wollte.
Ich fand es super, wie fein einzelne von uns dem Jürgen die Argumente für den Glauben nahebrachten. Großes Lob an Alle!

Dann spielte unser Musiker Jochen am Keyboard noch einen eigenen Song über das "Ticket zum Himmel" vor, der einfach nur galaktisch war.
Ein Abend voller Leben, an dem sich einfach Jeder intensiv beteiligt hat. - So stelle ich mir Gemeindeversammlungen vor!
Ein jeder habe etwas - Einen Psalm, eine spanische Salami, eine Lehre, ein Sixpack Alsterwasser, eine Weissagung, eine Frage oder ein Problem.
Wir teilen miteinander alles, was da ist und bauen uns gegenseitig im Glauben auf.
Und wir sind nahe bei den Menschen - auch bei den Suchenden und (noch) nicht Gläubigen.
Ich bin total glücklich über unseren Haufen!

Freitag, 4. April 2008

Ein neues Lied

Neulich hatte ich mal einen traurigen Psalm hier veröffentlicht. Nun hat mir der Herr einen fröhlichen Psalm geschenkt. Wer DSL hat, kann ihn sogar hier hören.

1. Es ist gut, dem Herrn zu danken

Es ist gut zu loben ihn,

wer dies tut, wird niemals wanken

und bahnt einen Weg.


Refr.: Er wird die Rettung Gottes sehn,

seine Hilfe kommt vom Herrn,

er ist wie ein grüner Palmbaum,

||:gepflanzt in dem Hause des Herrn


2. Es ist gut, den Herrn zu preisen,

es ist gut bei ihm zu sein,

die ihn lieben, werden feiern,

und ewig bei ihm sein.


© Ralf Förthmann 3/2008

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Donnerstag, 3. April 2008

Horrortraum

Ich hatte als junger Christ oft furchtbare Albträume, in denen auch Dämonen zu mir ans Bett kamen und mich belästigten.
Manchmal war die dämonische Gegenwart so schlimm, daß ich im Traum anfangen wollte zu beten, aber den namen Jesus nicht aussprechen konnte. Es war, als ob eine dunkle Macht mir den Mund zuhalten würde.
Nachdem ich mich vor Jahrzehnten von jeder okkulten Bindung und allen mir bekannten Praktiken losgesagt hatte, hörten diese Träume schlagartig auf.
Den letzten Traum hatte ich 1979 als Bibelschüler der Bibelschule Glaubenszentrum in Wolfenbüttel. Eine geisterhafte Dame in weiß belästigte mich damals im Traum. Mir kam damals in den Sinn, daß ich als Kind oder Jugendlicher mal Zaubersprüche aus einem Buch aufgesagt hatte, um Geister in mein Zimmer einzuladen. So ähnlich wie Goethes Faust.
ich suchte das entsprechende Buch in der Bücherei, fand aber nur ein ähnliches, dessen Sprüche mir bekannt vorkamen. Dann entschuldigte ich mich nochmal bei Gott und widersagte allen Mächten, die ich damals eingeladen hatte.
Daraufhin hatte ich 25 Jahre lang keinerlei Albtraum mehr.

Vorgestern hatte ich mal wieder einen unangenehmen nächtlichen Besuch. Es war wie in einem Freddy-Krüger-Film, falls meinen heiligen Lesern das etwas sagt ;-))
Ich wohnte in diesem Traum in einem anderen Haus und hatte eine Schar von Mitbewohnern, die zudringlich wurden und mich mit okkulten Symbolen und Kräften bedrängten. Schließlich schoben sie mich durch eine Ofenklappe in eine Art brennende Hölle hinein, lachten und triumphierten dabei, daß ich dort nie mehr herauskäme.
Irgendwie gelang es aber doch, mich daraus zu befreien und wieder ins Wohnzimmer zu gelangen. Doch das Haus und die ekelhafte Gesamtsituation konnte ich nicht verlassen.
So fing ich im Traum wieder an zu beten, was auch klappte. Die dämonische Gesellschaft aus Männern und Weibern verhöhnte mich und ahmte meine Gebete zu Jesus und dem Vater nach.
Sie redeten mir ein, daß ich verloren sei und Gott mich hier in diesem dämonischen Bann nicht mehr hören würde, da er mich ja selbst an diesen Ort verurteilt hätte.
Ich betete weiter um Gnade und Hilfe bis ich endlich aufwachte.
Auf dem Klo sitzend fragte ich Gott nach der Ursache dieses Albtraums und hatte den Verdacht, daß ich vielleicht doch lieber auf meine Glaubensgeschwister hören sollte, die stets mit dem Kopf schütteln, wenn ich ihnen erzähle, daß ich gerne Horrorfilme gucke, weil die eben so spannend sind!


Dann hörte ich mich während dieser Zwiesprache mit Gott reden:
Das Böse ist immer zweideutig - aber Du, Vater im Himmel, bist stets eindeutig -

Das klang irgendwie sehr weise und vernünftig - wenn ich nur wüsste weshalb? ;-))
Kann mir da vielleicht jemand weiterhelfen?

Post vom Klaus

Habe meinen PC umgebaut!!!!

Letztendlich, nachdem ich

- die gesamte Software auf den neuesten Stand gebracht
- sämtliche Virenattacken abgewehrt
- alle Hackerangriffe unmöglich gemacht
- Eindringen mit einer gewaltigen Firewall vereitelt
- die Verbindung zum Provider gekappt
- alle unsicheren Schnittstellen und Bauteile entfernt
- und viele daraus resultierende kleinere Probleme beseitigt habe

läuft mein umgebauter Computer jetzt genau so,
wie ich es mir vorgestellt habe (siehe Bild )

Mittwoch, 2. April 2008

Frankenstein lebt

Diese mail bekam ich von meinem Freund Det und gebe sie meinem geneigten Publikum mit Empfehlung weiter.

Hallo Freunde,

hier eine Horrormeldung aus England. Der Artikel stammt aus "oe24.at" von der Tageszeitung ÖSTERREICH, habe die Meldung aber auch schon wo anders auf der News-Seite gelesen. Scheint also leider wahr zu sein. Ist schon zum Kotzen, was sich die Wissenschaft im Namen des sogenannten Fortschritts alles erlaubt.

Gruß Det

Hallo, Frankenstein.
Forscher schufen Embryonen aus Mensch und Tier
London, 02. April 2008
Britische Forscher haben zum ersten Mal Embryonen aus menschlichem Erbgut und Eizellen von Tieren geschaffen. Das erzeugt gruseligen Schauer: Die Stammzellenforschung an der Universität von Newcastle vermeldet einen Meilenstein in der Humangenetik: Die Forscher haben Embryonen aus menschlicher DNA, die aus Hautzellen gewonnen wurde, und Eizellen von Kühen gemixt und daraus ist eine sogenannte "Chimäre" - ein nicht ganz menschlicher Embryo entstanden! Nach drei Tagen haben die Forscher ihr Monster-Werk wieder zerstört.

Bekämpfung schwerer Krankheiten
Die Wissenschafter wollten feststellen, ob sich solche Chimären-Stammzellen für die Behandlung schwerer Krankheiten eignen. Tierische Eizellen stünden nämlich im Gegensatz zu menschlichen unbegrenzt zur Verfügung, erklärte John Burns, der Leiter des Instituts für Humangenetik der Universität von Newcastle.

Sondergenehmigung fürs Monsterwerk
Für das Experiment unter Leitung des Stammzellenforschers Lyle Armstrong hatte die britische Embryologie-Behörde HFA eine Sondergenehmigung erteilen müssen.

Kirche protestiert
Die Regierung in London bereitet derzeit ein neues Gesetz zur Stammzellenforschung vor, das unter anderem die Erzeugung von Chimären-Embryonen zu Forschungszwecken generell erlauben und regeln soll. Die katholische Kirche und die Gesellschaft für den Schutz ungeborener Kinder forderten hingegen ein Verbot derartiger Forschungen.

Nicht nur in Tibet

Nicht nur in Tibet gibt es massive Menschenrechtsverletzungen. Auch religiöse Minderheiten, wie Falun Gong, Regimekritiker und eben Christen werden gefoltert, gemobbt und umerzogen!
Olympia-Boykott NOW.

Angriffswelle gegen Christen in China

Das Hilfswerk Open Doors muss seine Arbeit in China teilweise einstellen.

K e l k h e i m (idea) – Im Vorfeld der Olympischen Sommerspiele vom 8. bis 24. August in Peking haben die chinesischen Behörden ihre Repressalien gegen christliche Hausgemeinden ausgedehnt. „Wir erleben derzeit eine regelrechte Angriffswelle gegen Christen“, erklärte der Deutschland-Leiter des überkonfessionellen Hilfswerks Open Doors, Markus Rode (Kelkheim bei Frankfurt am Main), am 1. April.

Im Zuge ihrer Anti-Missions-Kampagne „Taifun Nr. 5“ habe die kommunistische Regierung Hausgemeinden geschlossen, Gemeindeleiter unter Hausarrest gestellt, Christen verhaftet oder in Umerziehungslager gesteckt. Pastoren in Hausgemeinden an Austragungsorten der Olympischen Spiele berichteten von regelmäßigen Hausdurchsuchungen sowie Gefängnis- und Geldstrafen. Christliche Literatur werde beschlagnahmt. Aus Sicherheitsgründen hat das Hilfswerk für verfolgte Christen laut Rode einige Dienste in China vorerst einstellen müssen. Tagungen seien abgesagt worden, nachdem Sicherheitsbeamte einheimische Kontaktpersonen bedroht hätten. In staatlichen Universitäten überwachten Beamte den E-Mail-Verkehr der Studenten. Dadurch seien die Behörden an eine Liste von Christen gelangt, die die christliche Botschaft an andere Studenten weitergeben. Jede Person auf der Liste sei verwarnt worden.

Druck auch auf ausländische Christen

Open Doors zufolge wurden über 100 ausländische Christen, die seit vielen Jahren in China leben, festgenommen, verhört oder abgeschoben. Das Hilfswerk hat zu Beginn des Jahres eine weltweite Gebetskampagne für China gestartet. In Deutschland, Österreich und Schweiz haben sich Hunderte Christen bereiterklärt, wöchentlich zehn Minuten für China zu beten. Nach Angaben von Open Doors leben in der Volksrepublik schätzungsweise 80 Millionen Christen. Rund 80 Prozent versammelten sich in Hausgemeinden, die die Regierung für illegal erklärt habe. Seit den siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts unterstützt Open Doors diese Gemeinden. Die Bewegung wachse trotz Verfolgung, so das Werk. Es hat im vergangenen Jahr rund 4,6 Millionen Bibeln nach China geliefert. Ferner fanden 13.000 theologische Schulungen für Gemeindemitarbeiter statt.

Sonntag, 30. März 2008

Gottesbeweis?

Die Vorstellung von Gott sei ein starkes Argument für die Existenz Gottes, so lautet der Grundsatz des Gottesbeweises von Spaemann. Diesen erläuterte der 1927 geborene Emeritus für Philosophie an der Universität München zuletzt in seinem Buch "Der letzte Gottesbeweis", das im Sommer vergangenen Jahres erschienen ist. "Man könnte ja auch sagen, das Vorkommen von Durst ist ein Argument für die Existenz von Wasser", so Spaemann gegenüber "P.M.".

Hier der Link zum gesamten Artikel über diesen gläubigen Philosophen, der aus dem populärwissenschaftlichen Magazin "P.M." stammt.

Samstag, 29. März 2008

Man kann alles übertreiben

Ich wundere mich ein wenig über mich selbst, daß ich in diesem Monat so produktiv am Bloggen bin - es macht mir halt Spaß derzeit.
Heute will ich eine kleine Geschichte vom Übertreiben erzählen.

Gebet ist eine gute Sache, wie ich finde. Viel Gebet ist noch besser , dachte ich damals. Ich war vollzeitig in einer Schule für Gebet und Prophetie angestellt, wo ich den Lobpreis leitete und auch als Bibellehrer fungierte.
Wir hatten häufig größere Konferenzen mit bis zu 350 Besuchern an den offenen Abenden. Sehr oft waren die verschiedenen Arten des Gebets und der prophetische Dienst das Thema.
Eine "normale" Abendversammlung konnte schon mal fünf Stunden dauern - das braucht einiges an Ausdauer für einen Lobpreisleiter, aber auch für die Sprecher und Teilnehmer.
Während der "Toronto-Welle" ging es oft heiß her bei uns. Da wurde richtig gefeiert, bis zum Abwinken gelacht, oder auf dem Boden rumgerollt. Löwengebrüll und Kriegstänze gab es auch schon mal. Ja wir waren des öfteren regelrecht "betrunken" vom Heiligen Geist. Einmal fuhr ich schon fast in Schlangenlinien mit dem Auto nach Hause und musste den ganzen Weg über nur lachen. Jedes Auto und alle Menschen, die ich unterwegs sah, lösten Heiterkeitsstürme bei mir aus. - Ich war ein "Holy-Ghost-Junkie".
Nach der Versammlung kippte ich aber noch ein bis zwei halbe Liter Weizenbier in mich hinein und setzte mich vor die Glotze, um "von der Salbung runterzukommen", weil ich ja am nächsten Morgen wieder auf der Bühne stehen musste. Ich brauchte meinem Schlaf dringend, denn Konferenzen sind sehr anstrengend für Lobpreisleiter.
Es gab allerdings einige Bibelschüler bei uns, die noch jung und unverbraucht waren und die Nächte durchmachten. Nicht mit Weizenbier, um sich abzuregen, sondern mit Gebet und Weissagen.
Als ich davon hörte, fand ich es ziemlich Klasse, wie hingegeben diese jungen Leute an den Herrn waren - war es doch auch mein Traum, beständig mit dem Herrn im Gebet, Lobpreis und Anbetung zusammen zu sein. - Ich will mehr von Dir, Herr Jesus - war das große Schlagwort damals.
Schüler schenkten uns Mitarbeitern zum Abschied des Trimesters mal ein Sweatshirt mit dem Aufdruck: More , Lord. Denn das war unser Standardgebet.

Die junge Schweizerin Antoinette und ihre Schwester konnten den Hals von Gebet, Lobpreis und dem Weissagen auch nicht vollkriegen.
Während einer dieser durchbeteten Nächte passierte es dann: Antoinette rastete völlig aus und ihre Schwester wusste sich nicht mehr zu helfen. Sie rief bei unseren Leitern an, die sofort unsere beste Gebetskämpferin losschickten um zu helfen.
Antoinette kroch auf allen Vieren durch die Wohnung und hatte keinerlei Orientierung mehr. Dabei sah sie nicht glücklich aus, wie die meisten "Erschlagenen im Geist" sondern verzog das Gesicht zu einer animalischen Fratze. Unsere Mitarbeiterin konnte ihr auch nicht weiterhelfen und so kamen der Bibelschulleiter und ich zum Einsatz. Wir brachten sie in die Notaufnahme der Medizinischen Hochschule. Ihr Geisteszustand war beängstigend und so wurde sie stationär in die geschlossene Psychiatrie aufgenommen. Sie murmelte nur unzusammenhängendes Zeug und gab tierische Laute von sich. Irgendwie schien mir ihr Gebaren wolfsähnlich zu sein.
Dabei war sie auch teilweise aggressiv und wehrte sich gegen die Medikamente, die man ihr verabreichen wollte. Durch gutes Zureden meinerseits (sie hatte offenbar Vertrauen zu mir) schluckte sie endlich ihren Cocktail mit Neuroleptika und so kam ich irgendwann nachts nach hause.
Man kann wirklich Alles übertreiben!

Donnerstag, 27. März 2008

Gottesdienste sollten abgeschafft werden!

Nein, ich bin immer noch ein überzeugter Christ! Nein, ich bin immer noch nicht vom Glauben abgefallen! Nein, ich liebe die Gemeinschaft mit anderen Christen immer noch!
Aber was sagt die Bibel eigentlich über den Gottesdienst? - Hier kommt eine Antwort:
Jak 1,27 Ein reiner und unbefleckter Gottesdienst vor Gott und dem Vater ist dieser: Waisen und Witwen in ihrer Bedrängnis zu besuchen, sich selbst von der Welt unbefleckt zu erhalten.
Ach was, und ich dachte immer, Gottesdienst wäre, wenn wir alle in die Kirche oder Gemeinde gehen, zusammen singen und beten und dann eine schöne Predigt vom Pastor hören.
Vielleicht noch anschließend Kaffee trinken und ein wenig quatschen oder sich segnen lassen.
So was in der Art wird doch landauf, landab mit der Vokabel "Gottesdienst" bezeichnet.
Ist es aber nicht!
Der wahre Gottesdienst findet während der gesamten Woche statt; und zwar Tag und Nacht!
Am Wochenende kommen wir dann spätestens zusammen, um uns gemeinsam vom Gottesdienst zu erholen. ;-))
Die Bibel nennt das auch gar nicht Gottesdienst, sondern
Versammlung (der Gläubigen).
1Kor 14,26 Was ist nun, Brüder? Wenn ihr zusammenkommt, so hat jeder einen Psalm, hat eine Lehre, hat eine Offenbarung, hat eine Sprache, hat eine Auslegung; alles geschehe zur Erbauung. Wenn nun jemand in einer Sprache redet, zu zweien oder höchstens zu dritt und nacheinander, und einer lege aus.
Wenn aber kein Ausleger da ist, so schweige er in der Gemeinde, rede aber für sich und für Gott.
Propheten aber sollen zwei oder drei reden, und die anderen sollen urteilen.
Wenn aber einem anderen, der dasitzt, eine Offenbarung wird, so schweige der erste.
Denn ihr könnt einer nach dem anderen alle weissagen, damit alle lernen und alle getröstet werden.
Und die Geister der Propheten sind den Propheten untertan. Denn Gott ist nicht der Unordnung, sondern des Friedens. Wie in allen Gemeinden der Heiligen ...
{sollen selbst Frauen nicht dauernd dazwischen quatschen, wenn gerade jemand anders etwas sagt...(Freie Übersetzung nach Don Ralfo)}
Wir gehen am Sonntag oder einem anderen Tag in ein Gebäude, daß fälschlicherweise "Kirche" oder "Gemeinde" genannt wird, um uns zu versammeln und gegenseitig im Glauben zu stärken und zu ermutigen.
Warum fälschlicherweise? Weil nicht das Gebäude die Kirche des lebendigen Gottes ist, sondern
wir selbst, die lebendigen Steine! (1.Petr.2,5)

So, und nun noch einmal zum mitsingen, glauben und bekennen:
Ich gehe nicht zu einem Gottesdienst, sondern
mein ganzes Leben ist ein Gottesdienst! Bei der Arbeit, in der Schule oder Uni, bei der Ausbildung, in der Familie, als Hausfrau oder Hausmann, in der Freizeit, in den Ferien, im Kino oder Konzert...., selbst wenn ich schlafen gehe oder auf dem Pott sitze.
Kol 3,17 Und alles, was ihr tut, im Wort oder im Werk, alles tut im Namen des Herrn Jesus, und sagt Gott, dem Vater, Dank durch ihn!
Gottesdienste in der herkömmlichen Form gehören abgeschaft! Und zwar radikal.
Wenn die Gemeinde zusammenkam, hat sie meistens gemeinsam gegessen und getrunken und das Abendmahl gefeiert. Da gab es regen Austausch und Gespräche. Es hat niemand auf einer Bühne gestanden und gepredigt, während die Anderen andächtig zuhörten.
Jeder brachte etwas zur Stärkung und Auferbauung der Anderen mit: Ein Lied (Psalm), eine Lehre (die nicht so lange sein durfte, daß kein Anderer mehr zum Zuge kam), eine Prophetie oder Weissagung, ein Gebet oder Gebetsanliegen. Eine Ermahnung oder Ermutigung. Ein Erlebnis mit Gott. Platz für Fürbitte oder Heilungsgebet gab es sicherlich auch nach Bedarf. Von Heilungsgottesdiensten habe ich in der Bibel nie gelesen! Denn Heilung gehört eher in den täglichen (wirklichen) Gottesdienst - den der 24 Stunden am Tag läuft. Da soll man ja eventuell auch mal die Ältesten zum Heilungsgebet rufen.

Juchuu, ich fühle mich gut! Es tut einfach gut, mal die Wahrheit zu schreiben, auch wenn sie vielleicht vielen Christen auf den Wecker geht. ;-))


Mittwoch, 26. März 2008

Manchmal handelt Gott erst wenn ich aufgebe...

Seit der zehnten Klasse war Horst mein allerbester Freund. Wir hatten den selben Musikgeschmack, die selbe Vorliebe für lange Haare, Experimente mit Drogen und die selbe Abneigung gegen das Establishment, Schlager, Volks- und Popmusik.
Wir hingen jeden Tag zusammen, hörten Musik, rauchten Haschisch warfen manchmal einen LSD-Trip und gingen gemeinsam auf Konzerte.

Als sich Horst und Regina, seine damalige Freundin zu Jesus bekehrten, dauerte es nicht lange, bis Sylvia und ich uns auch bekehrten. - Horst war immer schon der Anführer und Vorreiter von Allem gewesen. So auch jetzt.
Allerdings nahm sein Leben kurze Zeit danach eine Wendung, die ich nicht mitmachen wollte: Er fing eine Beziehung zu einer verheirateten Frau an und rutschte kurz darauf in eine Heroinsucht ab.
Wir beteten als Hauskreis damals wie die Weltmeister für ihn, daß er wieder Vernunft annehmen würde und zu Jesus und unserer Gemeinde zurückkäme.
Wir besuchten ihn als Hauskreis in seiner Wohnung und redeten mit Engelszungen auf ihn ein - doch die Sucht war viel stärker als unser Bemühen.
Dann hatten wir als Hauskreis eine ganz besondere Gebetszeit für ihn. Wir beteten sehr ausdauernd, intensiv und von ganzem Herzen. Plötzlich empfing ich in meinem Herzen eine starke, übernatürliche Gewissheit, daß Gott unser Gebet erhört hatte und das Horst wieder zum Herrn zurückkommen würde. Ich war sehr glücklich und erleichtert. In der Folgezeit erzählte ich jedem, daß Horst sich ganz bestimmt bald bekehren würde und von dem Teufelszeug Heroin loskäme. Ich war mir dessen völlig sicher.
In den folgenden Jahren beteten wir immer wieder für Horst, der einmal sogar für sich beten ließ und versuchte zu hause einen kalten Entzug zu machen. Doch die Entzugserscheinungen waren ihm zu unerträglich. Unter einem Vorwand stahl er sich aus dem Haus und ging wieder auf die Drogenscene.
Zu der einen Sucht kamen noch die Süchte nach verschiedenen Medikamenten und Alkohol hinzu und Horst fing an zu stehlen und zu lügen, daß sich die Balken bogen.
Man muss entweder mit guten Lügen von anderen Geld erschwindeln, Drogen verkaufen oder sonstwie kriminell werden um solche Süchte finanzieren zu können.
Nach zehn Jahren voller Glaubensbemühungen und ständigen Einladungen in unsere mittlerweile neue Gemeinde war ich so Enttäuscht und desillusioniert, daß ich jede Hoffnung auf seine Rettung aufgegeben hatte und nur noch erwartete, seinen Namen eines Tages in den Todesanzeigen zu finden. Einmal las ich ihn dort sogar und erschrak fürchterlich, stellte aber fest, daß das Geburtsjahr nicht stimmte. Er hat einen sehr geläufigen Nachnamen.
Er wurde immer finsterer, zynischer und abgebrühter, je öfter wir ihn trafen. Geld gaben wir ihm schon lange nicht mehr und warnten auch seinen Vater und alle seine Bekannten davor, ihm etwas zu geben, da er alles nur für seine Sucht aufbrauchte. Entzug wollte er nicht mehr machen, schon gar nicht in irgendeine stationäre Therapie gehen.
13 Jahre nach seinem Rückfall vom Glauben stand ich auf der Bühne unserer Gemeinde, um mal wieder den Lobpreis zu leiten. Es war eine Versammlung mit dem Evangelisten Bob Main, der einige Tage bei uns war.
Mein Herz fiel mir völlig in die Hose, als ich plötzlich Horst durch die Gemeindetür kommen sah. Er sah schlecht und richtig elend aus. "Hoffentlich begegnet er heute Jesus", dachte ich bei mir, "hoffentlich schreckt ihn unser Lobpreis nicht ab, und hoffentlich findet Bob Main die richtigen Worte" kam ein ängstlicher Gedanke nach dem Anderen. Ich zitterte innerlich und schickte lauter ungläubige Stoßgebete zum Himmel.
Viele der Gäste kamen beim Altarruf nach vorne und ließen für sich beten - Punker, Kaputte, Normalos und - mein bester Freund Horst!
Alle fielen ausnahmslos unter der Kraft Gottes zu Boden. Horst hatte dabei eine Vision von Jesus am Kreuz, der zu ihm sprach.
Noch am selben Tag ging er in ein Übergangshaus vom "Neuen Land" zum Drogenentzug und danach aufs Land in eine christliche Drogentherapie. Preis dem Herrn!
Und ich hatte schon vor Jahren aufgehört, für ihn zu beten, zu glauben und zu hoffen - ich hatte ihn völlig abgeschrieben!
Aber Gott wohl offensichtlich nicht! Manchmal scheint Gott erst dann zu handeln, wenn ich völlig aufgegeben habe...
Viele Jahre später leiteten Horst und seine Frau dann einige Zeit sogar selbst dieses Übergangshaus für Suchtkranke und zeigten Anderen den Weg zu Jesus und aus der Sucht.

Dienstag, 25. März 2008

Schneeflöckchen, weiß Röckchen

Von der Weltstadt Laatzen komm ich her, ich muß Euch sagen: "Es weihnachtet sehr"!
Allüberall auf der Häuser Spitzen, sehe ich weiße Häubchen sitzen und droben aus dem Himmelstor schüttet es weiße Flöckchen hervor!

Wann werde ich nur verstehen, wie daß mit der Klimaerwärmung funktioniert - Das Klima wird warm und wärmer und mir wird kalt und kälter.