Bei uns pladdert es heute den ganzen Tag. Rainy day, dream away...., geht es mir durch den Kopf. Ich habe auf der Terrasse einen großen Blumenkübel, den ich in den Strahl der tropfenden Regenrinne gestellt habe. Der ist innerhalb kurzer Zeit voll mit Regenwasser.
Ich höre dem Geräusch des Regens zu und denke, man sollte dieses Geräusch mal aufnehmen.
Der Regen fällt ja nicht einfach: Er kleckst und patscht in den Blumenkübel und auf die Steinfliesen der Terrasse. Fällt er auf einen Plastikuntersetzer, ist der Sound wieder ganz anders.
Fällt er auf den Rasen, macht er ein dumpfes, samtiges Geräusch.
To record only water for ten days heißt ein Album von John Frusciante, dem Gitarristen der Red Hot Chili Peppers. Ich kann mir das mühelos vorstellen: Zehn Tage lang nur die Geräusche von Wasser aufzunehmen. Das plätschern, trommeln und pladdern des Regens, die Geräusche der Brandung am Strand oder an einer Felsenküste, das glucksende Murmeln eines fließenden Baches oder Flusses.
Das Tosen eines großen Wasserfalls.
Wasser ist schon ein erstaunliches Element. Regen ist Segen und Dürre ist Fluch, geht es mir durch den Kopf. Das habe ich mal auf der Bibelschule gelernt.
Ohne Wasser gibt es kein Leben. Die Wüste ist tot, weil es dort kein Wasser gibt. Alles, was dort überleben will, muß sehr sparsam und klug mit dem wenigen Wasser umgehen, daß man zur Verfügung hat.
Regen ist schon ein Segen. Gott muß uns mögen!
Ich lausche auf den tropfenden Regen und bete zu Gott: In Deinem Wort ist vom Wasser des Lebens die Rede, daß Jesus uns gegeben hat. Und von dem mächtigen Strom des Lebens und der Heilung, der von Gottes Thron ausgeht.
Ich kann ihn hören, denn er fließt geradewegs durch mein Herz. Ich werde ganz still innerlich und bin sehr sehr glücklich, daß ich diesen wunderbaren Gott kennen darf.
Ich sage ihm viele Dinge, die ganz privat sind und frage ihn viele Dinge.
Ich denke an Siddharta, der sein Lebensglück gefunden hat, indem er Fährmann an einem Fluß wurde und lernte, dem großen Strom zuzuhören.
Ich möchte Gott auch ganz nah sein und diesem Strom des Lebens zuhören, der von Gottes Thron fließt. Viel zu oft habe ich versucht Dinge für Gott zu tun und auf die Beine zu stellen, anstatt ihm einfach nah zu sein und ihm zuzuhören.
Entsteht nicht dadurch viel Unheil und Übel in der Welt, daß wir so selten die Zeit und Geduld haben, jemand einfach mal zuzuhören?
Haben wir Christen es schon gelernt Gott zuzuhören?
Keine Zeit dafür?
Wirklich?
Der Strom Gottes fließt und fließt beständig. Jeden Tag und jede Nacht. Nicht nur einen Regentag lang.
Er wartet auf dich und mich. Er will uns Geheimnisse mitteilen, die so tief sind, daß Worte sie nicht auszudrücken vermögen. Er will uns heilen.
Er will uns trösten.
Er ist sehr zärtlich. Und wunderschön. Und....
Dienstag, 21. August 2007
Sonntag, 19. August 2007
Samstag, 18. August 2007
Alte Herren werden jung
Hannover 96? - 2, und der KSC? NUUUUUUUL.Naja, KSC = 1.
Seligkeit in den Hemminger Tennisstuben, wo würdige alte Herren wie die kleinen Kinder jubeln und vor Freude ausgelassen toben.
Zur Belohnung gibt es für Jeden einen roten Schnaps für jedes Tor, das die "Roten" erzielen.
Ein schöner Brauch. Das schweißt zusammen. Man hat ja auch so manche gemeinsamen Nöte und Schicksalsstunden vor der Großbild-Leinwand erlebt: Zum Beispiel gegen den "großen" HSV letzte Woche. Die haben uns einfach nicht richtig ins Spiel kommen lassen und waren schneller, Kampfstärker und cleverer als wir.
Da geht man gesenkten Hauptes nach Hause und wartet auf bessere Zeiten.
Die kommen aber auch ganz sicher! Schließlich hat sich 96 ja auch ganz massiv verstärkt. Hoffentlich lassen die nur unseren geliebten Stajner nicht so einfach nach Bochum ziehen.
Stajnie, wenn Du mich hören kannst: Bitte bleib da, wir brauchen dich noch! Was würden wir deine Weltklasse-Dribblings vermissen. Ganz egal, ob da auch so Manches in die Hose geht. Wer kann so wie Du die Weltklasse-Spieler von Real Madrid alt aussehen lassen?
Na und unser Dieter Hecking erst. Der allerbeste Trainer, den wir je hatten. Mit Dieter in die 2. Liga, ist meine Devise. Der identifiziert sich mit Hannover 96 und unserer geliebten Leinestadt. ist ja auch ein alter 96iger. Und der will wirklich etwas aufbauen! Nicht so wie der olle Lautsprecher Neururer, der die Jungs vom Nachwuchs "Touristen" genannt hat. Soll er doch den FC Bayern trainieren gehn oder meinetwegen auf den Mond!
Apropos Bayern. Das sind unsere Lieblingsgegner, weil man gegen die überhaupt nicht verlieren kann! Das wird nächste Woche ein heißer Tanz werden. Zieht den Bayern die Lederhosen aus, Lederhosen aus, Lederhosen aus. Da hilft auch kein Torwart-Titan. Wir machen dem Olli den Kahn voll.
Und Prost!
Sonntag, 12. August 2007
Jesus is the Rock and he rolled my Blues away
Freitag 12.30 Uhr. Ich höre meinen Anrufbeantworter ab. Tommy Wittmann, ein alter Kumpel aus vergangenen Tagen voller Lobpreis-Herrlichkeiten braucht einen Bassisten für heute abend.Ob ich so spontan wäre einzuspringen?
In einer ehemaligen Scheune auf dem Gelände eines Fachwerkbauernhofes wo Tommy wohnt, ist ein Biker Club eingezogen und hat heute abend "Open House".
Die haben zwar eine Totenkopfflagge auf dem Gelände gehisst, seien aber ansonsten sehr nett und umgänglich und zumeist brave Familienväter.
Natürlich habe ich Bock drauf, nur mein schwaches Herz macht mir ein wenig Sorgen, denn es ist etwas schwül und drückend und ich vertrage keine gößeren Belastungen.
Nachdem Tommy mir am Telefon versichert, die Bassanlage selbst für mich aufzustellen, sage ich zu (Anlage schleppen kann ich nicht mehr).
1. Wollte ich Tommy und seine Frau sowieso schon lange mal wieder sehen.
2. Habe ich Bock auf Rock.
3. Mag ich Biker gern, vor allem wenn sie schön tätowiert sind und stolze Harleys fahren.
17.30 Uhr. meine Tochter Simi und ihr Freund Ali kommen mit, um mich mal auf der Bühne zu erleben und überhaupt. Sie helfen mir tragen: Bass, Ständer, Klappstuhl und Getränke.
Erst mal das wunderschöne Fachwerk- Bauernhaus besichtigen und ne Runde Kaffee trinken und klönen mit Tommy und Frau. Christine ist noch genauso hübsch wie vor zehn Jahren. Ali bemerkt das die Töchter von Wittmanns ausgesprochen hübsch sind und bekommt dafür Ärger von meiner Tochter.
ich fühle mich im Biker-Treff sofort wie zu Hause. Das ganze Ambiente erinnert mich stark an die Bluesgarage in Isernhagen, meine musikalische Wahlheimat. Urgemütlich und mit viel grobem Holz, bequemen Sesseln und einer einladenden Theke.
Die Biker begrüßen mich mit Handschlag und Bikergruß. Vielleicht wirke ich mit meinem schwarzen Pink Floyd - Bandshirt auch wie ein Biker? ich habe meinen 3-Tagebart extra nicht abrasiert, um dort gut anzukommen.
Im Club werde ich von der lieben Ute, einem anderen christlichen Urgestein aus der Vergangenheit, herzlichst umarmt. Es tut gut mit alten Freunden zu quatschen.
Wir bereden die Abfolge der Songs und üben ein wenig. Tommy ist ein bannig guter Drummer und der Gitarrist ist erste Sahne!
Beim ersten Song "La Grange" von ZZ-Top (zumindest in dem Stil) wecken wir große Erwartungen bei den Bikern. Die E-Gitarre quietscht wunderschön in den fetzigen Obertönen einer "Texas Strut" und der Tommy kann das Intro auf den Rims der Trommeln.
Bei "Swing low, sweet Chariot" von Clapton (Im Reggae-Stil) spielen wir die Biker aus dem Saal!
Macht nix, dann machen wir erst mal Pause und essen ne Bratwurst. Die ist für Musiker umsonst. Das Bierchen dazu auch.
In der Pause engagieren wir Biker Romeo, einen alten Hasen aus der Hannoverschen Bandszene, seine "Bluesharp" auszupacken und mit auf die Bühne zu kommen. Seine Mundharmonika passt gut zu dem Blues, den wir spielen.
Romeo trägt Goldkettchen und ist mit 'nem dicken Zuhälterschlitten unterwegs. Mercedes oder so. Aber nett ist er, wenn auch wohl ein kleiner Aufschneider.
Nach 2 Stücken mag er nicht mehr mitspielen, weil ihm seine obere Knabberleiste beim Spielen rausrutscht. Too old to Rock and Roll, too young to die?
Na ja, ich mit meinem Herzkasper sitze beim Spielen auf nem Klappstuhl und bin froh, daß wir öfter mal Pause machen. Da kann ich es mir auf dem Sofa gemütlich machen.
Bin halt ein "Sofachrist"!
Ich genieße den Abend in vollen Zügen. Warum nicht mit einer Gitarre in der Hand auf der Bühne sterben? Oder auf einer Harley Davidson während einer Tour durch die USA?
Als ich in der Nacht zu Hause allein im Dunkeln auf meinem Fernsehsessel sitze und nicht schlafen kann, danke ich meinem wunderbaren Herrn Jesus für den herrlichen Tag, den ich erlebt habe. Er ist so gut zu mir. Ein anderer Tag, an dem einfach Alles zusammenpasste, trotz Herzschwäche und leichter Überanstrengung.
Es war einfach Alles Perfekt! - Jesus is the Rock and he rolled my Blues away -
Die ganze Nacht geht mir der Boogie von ZZ-Top durchs Gehirn, ich fühle mich ausgelaugt und sehr glücklich...
Danke Bernd.
Mittwoch, 8. August 2007
Nicht nur Don Ralfo hat seine Labyrinthe!
Ich danke meinem Gott, dass er mich mein ganzes Leben hindurch einen Mann der Sehnsucht hat sein lassen. Wenn er es auch zuließ, dass ich mich dadurch in manche Labyrinthe verirrte, hat er doch geholfen, dass ich mich aus den meisten herausarbeitete; nun führt er selbst mich an seiner Hand zu der Aussicht auf die selige Ruhe.
Johann Amos Comenius
Omnia sponte fluant, absit violentia rebus“ (lat.) das heißt: „Alles fließe aus eigenem Antrieb, Gewalt sei fern den Dingen“.
Comenius
Johann Amos Comenius
Omnia sponte fluant, absit violentia rebus“ (lat.) das heißt: „Alles fließe aus eigenem Antrieb, Gewalt sei fern den Dingen“.
Comenius
Sonntag, 5. August 2007
Was für ein herrlicher Tag!
Heute morgen 8.30 Uhr. Heiko aus dem Bett fetzen. Heiko hat keine Arme und wohnt bei uns. Er muss jeden Tag rasiert und geduscht werden. Zähneputzen und eincremen gehört auch mit dazu.
Die Sonne scheint freundlich durch die Fenster und ich gehe kurz in den Garten.
Man könnte ja auch mal in den Gottesdienst gehen, denke ich mir so. Bernd, Jochen Rönsch und Konsorten heimsuchen und mal gucken in welchem Hinterhof die jetzt ihre Gemeinde haben.
Aufs Mopped gesetzt und ab die Post. Die Gemeinde CFH sollte ihre Straße aber auch mal neu asphaltieren, denke ich mir so, als ich die alte Herrrenhäuser Straße entlanghoppele. Zeitweise fahre ich auf dem Bürgersteig. Mit dem Mopped geht so was.
Aber was ist das? keine gemeinde zu hause, die treffen sich erst heute abend. Mopped fahren bei Sonnenschein am Sonntagmorgen ist eine feine Sache. Ich fahre einfach weiter zur Anastasis, der Gemeinde, die ich vor über 20 Jahren mal gegründet habe, 1983, oder so.
Die haben mich vor vielen Jahren wegen Inaktivität rausgeschmissen, weil ich nicht mehr zum Gottesdienst kam und auch auf die ultimative Postkarte nicht reagiert habe.
Na ja, wenn ich gesagt hätte, daß ich bleiben will, hätten sie mich auch nicht rausgeschmissen, aber anrufen hätte ja ruhig jemand mal können.
Beim Eintritt werde ich von jedem der alten Freunde mit einem großen Bohei begrüßt. Ich überlege mir, ob sie mich dort für den Hauptaktionär halten? Nein, Spaß beiseite, ich habe noch viele Freunde dort und Klaus P., die alte Nase, sagt mir, daß er heute bei sich gedacht hätte: Heute kommt der Ralle.
Der Gesang ist fröhlich und die Musik gut, voller Rhytmus. Ich muß den Takt mitklatschen. Nein freiwillig, weil der Groove gut ist, nicht was Du jetzt denkst!
Die Predigt ist Ausnahmsweise heute kurz und knackig. Ich fühle mich gedrungen zu applaudieren und tue es auch. 1. Weil die Predigt kurz war. 2. Weil die Predigt gut war. Und 3. Weil Jürgen Strahl über das Richtige Thema referierte: Christliche Freiheit. Wenn das nicht vom Herrn persönlich initiiert war?
Nach dem Gottesdienst muss ich viele Hände schütteln und auch Leute umarmen. (Vorher auch schon). Ich quatsche bei einer Tasse Kaffee mit vielen alten Konsorten übers Abnehmen, die Predigt, den Lobpreis, Alex Thomsen und die Wort-und-Geist-Bewegung, die Jesus-Freaks, Freakstock, den Herzkasper und andere Erkrankungen und über Freilandhaltung von Hühnern. Nicht zu vergessen das Fotografieren mit der Digitalkamera und mit Hagen aus der alten CFH über Musik und die "Young Continentals"
dann geht es um alte Verletzungen durchs "christliche Trainingszentrum" und Versöhnung mit Geschwistern. Ich muss mir ohne Ende Grüße für meine Frau, meinen Sohn und meine ganze Familie merken. Den Heiko ohne Arme, der bei uns wohnt, habe ich gleich dort gegrüßt, der geht nämlich immer in die "Anna" zum Gottesdienst.
Tja, jetzt hätte ich doch glatt das Thema "Hauskirche" und Hauskreis vergessen, über, das wir auch noch gequatscht haben.
Man kann sich in dieser art Gemeinde oft nur schwer loseisen, weil einem auf dem Weg zum Ausgang immer noch Leute begegnen, die man umarmen muß, oder mit denen man auf dem Weg ein Schwätzchen hält.
Vor der Tür treffe ich noch zwei nette Dunkelhäutige. Vor dem Einen salutiere ich, weil er Feldwebel bei der Bundeswehr ist. Ich kenne ihn noch als kleinen Pöks aus der Kinderstunde.
Ist das Leben nicht wunder-wunderschön?
Nachtrag:
Abends sind Sylle und ich noch mit dem Fahrrad zum Maschseefest gefahren. Wir tranken auf einer Bank im Grünen ein schönes, frischgezapftes Pils und sahen der Rockn' Roll Band zu. Die spielte Lieder von den Shadows, Chuck Berry und Buddy Holly. Einige alte Pärchen tanzten den Rockn' Roll dazu. Neben uns saß ein blonder, langhaariger Portugiese, der leider nur Portugiesisch sprach. Ich hatte den Verdacht, daß er ein neuer Geheimeinkauf von Hannover 96 sein könnte.
Just a perfect day! (Lou Reed)
Die Sonne scheint freundlich durch die Fenster und ich gehe kurz in den Garten.
Man könnte ja auch mal in den Gottesdienst gehen, denke ich mir so. Bernd, Jochen Rönsch und Konsorten heimsuchen und mal gucken in welchem Hinterhof die jetzt ihre Gemeinde haben.
Aufs Mopped gesetzt und ab die Post. Die Gemeinde CFH sollte ihre Straße aber auch mal neu asphaltieren, denke ich mir so, als ich die alte Herrrenhäuser Straße entlanghoppele. Zeitweise fahre ich auf dem Bürgersteig. Mit dem Mopped geht so was.
Aber was ist das? keine gemeinde zu hause, die treffen sich erst heute abend. Mopped fahren bei Sonnenschein am Sonntagmorgen ist eine feine Sache. Ich fahre einfach weiter zur Anastasis, der Gemeinde, die ich vor über 20 Jahren mal gegründet habe, 1983, oder so.
Die haben mich vor vielen Jahren wegen Inaktivität rausgeschmissen, weil ich nicht mehr zum Gottesdienst kam und auch auf die ultimative Postkarte nicht reagiert habe.
Na ja, wenn ich gesagt hätte, daß ich bleiben will, hätten sie mich auch nicht rausgeschmissen, aber anrufen hätte ja ruhig jemand mal können.
Beim Eintritt werde ich von jedem der alten Freunde mit einem großen Bohei begrüßt. Ich überlege mir, ob sie mich dort für den Hauptaktionär halten? Nein, Spaß beiseite, ich habe noch viele Freunde dort und Klaus P., die alte Nase, sagt mir, daß er heute bei sich gedacht hätte: Heute kommt der Ralle.
Der Gesang ist fröhlich und die Musik gut, voller Rhytmus. Ich muß den Takt mitklatschen. Nein freiwillig, weil der Groove gut ist, nicht was Du jetzt denkst!
Die Predigt ist Ausnahmsweise heute kurz und knackig. Ich fühle mich gedrungen zu applaudieren und tue es auch. 1. Weil die Predigt kurz war. 2. Weil die Predigt gut war. Und 3. Weil Jürgen Strahl über das Richtige Thema referierte: Christliche Freiheit. Wenn das nicht vom Herrn persönlich initiiert war?
Nach dem Gottesdienst muss ich viele Hände schütteln und auch Leute umarmen. (Vorher auch schon). Ich quatsche bei einer Tasse Kaffee mit vielen alten Konsorten übers Abnehmen, die Predigt, den Lobpreis, Alex Thomsen und die Wort-und-Geist-Bewegung, die Jesus-Freaks, Freakstock, den Herzkasper und andere Erkrankungen und über Freilandhaltung von Hühnern. Nicht zu vergessen das Fotografieren mit der Digitalkamera und mit Hagen aus der alten CFH über Musik und die "Young Continentals"
dann geht es um alte Verletzungen durchs "christliche Trainingszentrum" und Versöhnung mit Geschwistern. Ich muss mir ohne Ende Grüße für meine Frau, meinen Sohn und meine ganze Familie merken. Den Heiko ohne Arme, der bei uns wohnt, habe ich gleich dort gegrüßt, der geht nämlich immer in die "Anna" zum Gottesdienst.
Tja, jetzt hätte ich doch glatt das Thema "Hauskirche" und Hauskreis vergessen, über, das wir auch noch gequatscht haben.
Man kann sich in dieser art Gemeinde oft nur schwer loseisen, weil einem auf dem Weg zum Ausgang immer noch Leute begegnen, die man umarmen muß, oder mit denen man auf dem Weg ein Schwätzchen hält.
Vor der Tür treffe ich noch zwei nette Dunkelhäutige. Vor dem Einen salutiere ich, weil er Feldwebel bei der Bundeswehr ist. Ich kenne ihn noch als kleinen Pöks aus der Kinderstunde.
Ist das Leben nicht wunder-wunderschön?
Nachtrag:
Abends sind Sylle und ich noch mit dem Fahrrad zum Maschseefest gefahren. Wir tranken auf einer Bank im Grünen ein schönes, frischgezapftes Pils und sahen der Rockn' Roll Band zu. Die spielte Lieder von den Shadows, Chuck Berry und Buddy Holly. Einige alte Pärchen tanzten den Rockn' Roll dazu. Neben uns saß ein blonder, langhaariger Portugiese, der leider nur Portugiesisch sprach. Ich hatte den Verdacht, daß er ein neuer Geheimeinkauf von Hannover 96 sein könnte.
Just a perfect day! (Lou Reed)
Freitag, 3. August 2007
Die Gabe der Geisterunterscheidung

Letzte Korrekturen sind fertig, Michael Schiffmann hat mir schon eine nette Empfehlung geschrieben, die mit hinein soll. Jetzt warte ich nur noch auf Bernd Draffehn, die alte Socke.
Der schreibt mir auch ne Empfehlung, wenn er das Buch durch hat.
Dann geht es Ruckzuck zum Verlag: Books on Demand und kann überall gekauft werden. bei Amazon, Libri und in jedem Buchladen. Ich hoffe auch in der christlichen Bücherstube read+meet, Hannover.
Falls es dort nicht im Laden steht, kann man es aber über den Laden bestellen. Freu.
Bin sehr gespannt auf die Reaktionen und ob es sich verkauft.
Samstag, 28. Juli 2007
Dienstweihnachtsbaum-Erlaß für Beamte
Dies ist eine sehr, sehr ernste Angelegenheit, die sich jeder Leser sehr zu Herzen nehmen sollte! Bitte auf den folgenden Link klicken:
Bonn, den 11.September 1997
Der Bundesminister der Finanzen
Theo Weigel
Und falls das noch nicht genügen sollte: http://gjmatthia.blogspot.com/2007/07/nach-dem-abkoten.html
Fiel Fergnügen!
Bonn, den 11.September 1997
Der Bundesminister der Finanzen
Theo Weigel
Und falls das noch nicht genügen sollte: http://gjmatthia.blogspot.com/2007/07/nach-dem-abkoten.html
Fiel Fergnügen!
Donnerstag, 26. Juli 2007
Another Day In Paradise
Bob Dylan says: Don't think twice, it's alright. Phil Collins says: Think twice, it's just another day in Paradise.Donralfo hält es hier mit Phil Collins. Er meint sogar, daß man besser noch mehr als 2mal über viele Dinge nachdenkt. Zum Beispiel die Lebensqualität in Deutschland.
Ist Deutschland wirklich ein Bild des Elends, wie man in der Diskussion um Hartz 4, Kinderarmut, Ausländerfeindlichkeit, Neonazis und die furchtbaren Aussichten des "Standort" Deutschland annehmen muß. Von Pisa-Studien und Bildungsnotstand ganz zu schweigen.
Und dann noch die ganzen Lasten durch die Einverleibung von "Dunkeldeutschland".
Sollte man sich nicht besser gleich aufhängen?
Dauerregen, Klimawandel, Atomkraftwerke, Hitzewellen, Genmais, Schwulenehe, Mindestlöhne, Kriminalitätsrate, Überfremdung.
Das Boot ist voll. Der Magen auch. Man könnte jeden Augenblick kotzen. Deutschland - Ein Bild des Jammers!
Wirklich?Wirklich? Wirklich?Wirklich?Wirklich?Wirklich?
Mein Sohn Ben arbeitet neben seinem Studium abends in einer Pizzeria. Neulich fragte ihn ein Einwanderer aus Afrika, der dort auch arbeitet: " Sag mal Ben, stimmt es eigentlich, daß man hier in Deutschland auch Geld kriegt, wenn man gar nicht arbeitet?" Das schien ziemlich fremdartig für ihn zu sein. Nahezu unglaublich.
Geld bekommen, ohne dafür arbeiten zu müssen! - Just another day in Paradise?
Als ich in den 90iger Jahren mal einen Missionstrip nach Bulgarien mit JMEM mitmachte, nahmen wir von unserem Stützpunkt in Holland ein großes Plastikfaß mit Müsli mit. Und einen riesigen ganzen Käse von der größe eines Wagenrades.
Eines Tages ging uns der Zucker für das Müsli aus und wir gingen in die Kleinstadt, um ein paar Tüten zu kaufen. Wir wunderten uns, daß es im Supermarkt keinen Zucker gab und klapperten jedes kleine und große Geschäft ab. Es gab keinen Zucker in der ganzen Stadt.
Donralfo hat die Angewohnheit, jeden Tag zu duschen, seit er Krankenpfleger wurde und keine Patienten mit seinem strengen Geruch belästigen wollte.
In Bulgarien kam ihm auf dem Campingplatz sein Duschgel abhanden, weil er es in der öffentlichen Dusche stehen ließ. Obwohl unsere Gruppe die Einzige auf dem Campingplatz war, hatte mein Duschgel schnell einen Liebhaber gefunden.
In meinen Augen war es nur so'n olles Duschgel, wie es im Supermarkt in dutzenden Sorten im Regal steht. - In Bulgarien gab es in der ganzen Stadt kein Duschgel, nur normale Seife. - Ich fand schließlich ein billiges "Grüner Apfel Shampoo" . Ich glaube es war die einzige Tube der ganzen Stadt. Ein furchtbares Zeug! Eine Kostbarkeit in Bulgarien.
Als ich nach 3 Wochen wieder in Deutschland war, ging ich einkaufen.
Vor einem 20 Meter langen Regal nur allein mit unterschiedlichen Ketchup-Sorten von HEINZ, Libbys, Maggie, Thomy, etc. etc. feurig, scharf, mild, fruchtig, mexikanisch, chinesisch, Puszta, Zigeuner, Salsa, Peperoni, Paprika, Curryketchup in Glas, Plastik, Kanistern, mit und ohne Pumpe wurde mir übel.
Ich dachte an mein Jammern darüber, wie schlecht es mir doch geht, wie wenig Geld ich doch habe und was ich mir alles nicht leisten kann!
Das ist Hunger im Schlaraffenland! Überdruß über den VW, den man fährt und Hunger nach Ferrari. Jammern, daß ich mir keinen Ferrari leisten kann, ich armer!
Stop - Think twice - it's just another day in Paradise.
Dienstag, 24. Juli 2007
Hauskirche und Weltmission?
Von Richard Schutty
(von unserer Hauskirche schon liebevoll "Schrotty" oder "Schutty Geröllheimer" genannt)
Ich halte es für wichtig, dass Hausgemeinden sich auch weltmissionarisch betätigen. Mit Mission meine ich hier das Engagement in einem anderen Land, zur Verbreitung des Evangliums bzw. des Reiches Gottes (mit allem, was dazu gehört - da will ich jetzt nicht drauf eingehen.)
Es ist ja so, dass durch die Art, wie wir in der Hausgemeinde Gemeinde leben, enorm viel Geld gespart wird. Weder Sonderausgaben für Pastor oder großartiges Equipment, noch Ausgaben für angemietete oder gebaute Räumlichkeiten bzw. Häuser - und viele andere Ausgaben, die wegfallen. Dadurch wird eine Menge Geld für die Mission freigesetzt.
Es wäre schade, wenn wir das freigewordene Geld dann für uns behalten - nein wir sollten genauso prüfen und Gott fragen, wo sollen die freigewordenen Ressourcen investiert werden. Da gibt es genug Möglichkeiten.
In unseren Hausgemeinden hat Gott uns zwei Sachen anvertraut - einmal haben wir eine Missionarsfamilie, die aus unserer Mitte kommt und seit einigen Jahren im Ausland ist. Wir unterstüzen sie finanziell und auch durch viele andere Liebesbeweise.
Dann engagieren wir uns noch mit Hilfsgütern und Jüngerschaftstraining in einem anderen Land und fahren dort jedes Jahr hin. Da gibt es auch viel Möglichkeiten, sein Geld gut zu investieren. Hier sind wir auch offen, andere Geschwister aus entfernten Hausgemeinden mit einzuladen.
Wir wissen, dass in diesen zwei Projekten unser Geld gut aufgehoben ist, weil wir starke persönliche Beziehungen haben. Preis dem Herrn, dass er diese Beziehungen gestiftet hat, und wir nicht nur einfach etwas organisiert haben.
risc
(von unserer Hauskirche schon liebevoll "Schrotty" oder "Schutty Geröllheimer" genannt)
Ich halte es für wichtig, dass Hausgemeinden sich auch weltmissionarisch betätigen. Mit Mission meine ich hier das Engagement in einem anderen Land, zur Verbreitung des Evangliums bzw. des Reiches Gottes (mit allem, was dazu gehört - da will ich jetzt nicht drauf eingehen.)
Es ist ja so, dass durch die Art, wie wir in der Hausgemeinde Gemeinde leben, enorm viel Geld gespart wird. Weder Sonderausgaben für Pastor oder großartiges Equipment, noch Ausgaben für angemietete oder gebaute Räumlichkeiten bzw. Häuser - und viele andere Ausgaben, die wegfallen. Dadurch wird eine Menge Geld für die Mission freigesetzt.
Es wäre schade, wenn wir das freigewordene Geld dann für uns behalten - nein wir sollten genauso prüfen und Gott fragen, wo sollen die freigewordenen Ressourcen investiert werden. Da gibt es genug Möglichkeiten.
In unseren Hausgemeinden hat Gott uns zwei Sachen anvertraut - einmal haben wir eine Missionarsfamilie, die aus unserer Mitte kommt und seit einigen Jahren im Ausland ist. Wir unterstüzen sie finanziell und auch durch viele andere Liebesbeweise.
Dann engagieren wir uns noch mit Hilfsgütern und Jüngerschaftstraining in einem anderen Land und fahren dort jedes Jahr hin. Da gibt es auch viel Möglichkeiten, sein Geld gut zu investieren. Hier sind wir auch offen, andere Geschwister aus entfernten Hausgemeinden mit einzuladen.
Wir wissen, dass in diesen zwei Projekten unser Geld gut aufgehoben ist, weil wir starke persönliche Beziehungen haben. Preis dem Herrn, dass er diese Beziehungen gestiftet hat, und wir nicht nur einfach etwas organisiert haben.
risc
Samstag, 21. Juli 2007
Worüber die Bibel nicht spricht
Viele Christen haben auf einfach alles eine biblische Antwort. Und sie können auch alles biblisch begründen. Sie wissen genau, was Gott über Homosexualität oder Umweltschutz denkt, über die Behandlung von Tieren und das korrekte Verhalten in der Ehe. Man weiß bescheid über Kindererziehung aus biblischer Sicht und die christliche Führung von Unternehmen. Sex vor der Ehe ist Gott ein Gräuel und Abtreibung Mord.
Das steht ja auch alles in der Bibel und die Bibel ist nun mal Gottes Wort!
Aber äußert sich die Bibel wirklich überhaupt über alle diese Themen, über die wir angeblich so genau den Willen Gottes kennen?
Was ist zum Beispiel mit der Sünde der Selbstbefriedigung? Was sagt die Bibel wirklich darüber? Alles klar, denkt der radikale Fundamentalist, das Wort Onanieren kommt von Onan, einem Menschen aus der Bibel. In 1. Mose 38,10 steht, daß es böse war, was Onan tat und er ließ ihn sterben. Alles klar?
Wenn man die Geschichte allerdings im Kontext liest, bemerkt man, daß es überhaupt nicht um die Sünde der Selbstbefriedigung geht, sondern um ganz andere Dinge. Onan wollte sich seiner damals kulturellen Pflicht entziehen, mit seiner Schwägerin Kinder zu zeugen, da deren Mann gestorben war und die Kinder damals ihre Versorgung im Alter gesichert hätten. Das ist die absolut einzige Stelle in der Bibel, die im entferntesten Sinne irgendetwas mit Selbstbefriedigung zu tun hat. Und doch habe ich in Gottesdiensten miterlebt, wie der Prediger sagte: "Ich fühle mich vom Heiligen Geist gedrängt, zu sagen, Selbstbefriedigung ist Sünde!" Ich besaß sogar mal eine ganze Kassettenserie über das Thema, wie man die Sünde der Selbstbefriedigung besiegt. Aber es ist Fakt, daß sich die Bibel über diese sogenannte "Sünde" nicht mit einem Wort ausgelassen hat!
Jedenfalls hatte es auf keinen Fall den Stellenwert im Judentum und der frühchristlichen Gemeinde, den es jetzt unter evangelikalen, pfingstlichen und charismatischen Christen weltweit hat. Von den katholischen mal ganz zu schweigen. Ist es nicht seltsam, daß so viele Kirchen und Gemeinden ganz genau "biblisch" begründen können, was gar nicht in der Bibel steht? Das erinnert mich an die Kurzgeschichte von Ephraim Kishon: Wie man ein Buch bespricht, ohne es zu lesen!
Na denn: Roll on, Christenheit. Und denk nicht weiter über die Dinge nach, die angeblich biblisch sind und gar nicht in der Bibel stehen!
Das steht ja auch alles in der Bibel und die Bibel ist nun mal Gottes Wort!
Aber äußert sich die Bibel wirklich überhaupt über alle diese Themen, über die wir angeblich so genau den Willen Gottes kennen?
Was ist zum Beispiel mit der Sünde der Selbstbefriedigung? Was sagt die Bibel wirklich darüber? Alles klar, denkt der radikale Fundamentalist, das Wort Onanieren kommt von Onan, einem Menschen aus der Bibel. In 1. Mose 38,10 steht, daß es böse war, was Onan tat und er ließ ihn sterben. Alles klar?
Wenn man die Geschichte allerdings im Kontext liest, bemerkt man, daß es überhaupt nicht um die Sünde der Selbstbefriedigung geht, sondern um ganz andere Dinge. Onan wollte sich seiner damals kulturellen Pflicht entziehen, mit seiner Schwägerin Kinder zu zeugen, da deren Mann gestorben war und die Kinder damals ihre Versorgung im Alter gesichert hätten. Das ist die absolut einzige Stelle in der Bibel, die im entferntesten Sinne irgendetwas mit Selbstbefriedigung zu tun hat. Und doch habe ich in Gottesdiensten miterlebt, wie der Prediger sagte: "Ich fühle mich vom Heiligen Geist gedrängt, zu sagen, Selbstbefriedigung ist Sünde!" Ich besaß sogar mal eine ganze Kassettenserie über das Thema, wie man die Sünde der Selbstbefriedigung besiegt. Aber es ist Fakt, daß sich die Bibel über diese sogenannte "Sünde" nicht mit einem Wort ausgelassen hat!
Neulich versuchte ich zu ergründen, was die Bibel eigentlich über Abtreibung sagt.Ich stellte fest, daß sie nicht ein Wort zu dem Thema zu sagen hat. Komisch irgendwie. Es gibt viele Stellen über Mord und Totschlag, Krieg und Waffengewalt, das töten von Tieren, versehentliches töten von Mensch und Tier und sogar eine Stelle über das Schlagen einer Schwangeren, durch daß ihr Kind getötet wird, aber nicht eine einzige Stelle über das vorsätzliche Töten eines Ungeborenen! Vielleicht gab es noch keine Abtreibung im Altertum? Kinder waren damals der größte Schatz und Reichtum, den man haben konnte. Sie waren die Altersvorsorge und Geschenk Gottes. Aber leider musste ich recherchieren, daß es auch im Altertum schon Abtreibung gab. Sie wird schon bei Hippokrates erwähnt, der Ärzten gebot, sie niemals durchzuführen. Das war Teil des Hippokratischen Eides. Der lebte so um 460 vor Christus. Meist ließen natürlich nur reiche Frauen abtreiben, denn die brauchten ja auch Kinder nicht als Alterssicherung. Aber da uneheliche Kinder damals im Judentum auch ziemlich drastische Konsequenzen nach sich zogen, gab es sicherlich auch andere Frauen, die ihre Kinder abtreiben ließen. Oder unfreiwillige Väter, die eine Frau dazu drängten. Warum hat die Bibel dieses Thema dann nicht aufgegriffen? Warum steht es in keinem der bekannten Sündenkataloge? Wurde es vielleicht gar nicht als Sünde gesehen? Ist Abtreibung schon in dem Satz: "Du sollst nicht töten!" ausreichend abgehandelt worden?
Jedenfalls hatte es auf keinen Fall den Stellenwert im Judentum und der frühchristlichen Gemeinde, den es jetzt unter evangelikalen, pfingstlichen und charismatischen Christen weltweit hat. Von den katholischen mal ganz zu schweigen. Ist es nicht seltsam, daß so viele Kirchen und Gemeinden ganz genau "biblisch" begründen können, was gar nicht in der Bibel steht? Das erinnert mich an die Kurzgeschichte von Ephraim Kishon: Wie man ein Buch bespricht, ohne es zu lesen!
Na denn: Roll on, Christenheit. Und denk nicht weiter über die Dinge nach, die angeblich biblisch sind und gar nicht in der Bibel stehen!
Freitag, 20. Juli 2007
Freundschaft oder Dienstbeziehung?
Ein Grund, warum ich nicht mehr zu etablierten christlichen Gemeinden gegangen bin, ist folgernder:
Die Leute dort waren lieb und nett (Zumeist) und ich habe mich gut mit ihnen verstanden, aber ich kann nicht sagen, daß sich über die Jahre enge Freundschaften entwickelt hätten.
Wir waren zusammen im Lobpreisteam, im Ältestenkreis, im Putzteam oder als Hauskreis und hatten oft eine gute Zeit zusammen. Wir haben zusammen gebetet, gesungen, geputzt und den Ernst der Lage diskutiert, aber alles drehte sich um den Lauf der Gemeinde oder, wenn es gut lief, um das "Reich Gottes", aber wenn man mal aus dem jeweiligen Team ausgestiegen war, sah man sich nur noch im Gottesdienst, obwohl man doch eigentlich eng befreundet gewesen war.
Wir hatten doch auch oft über unsere Probleme und Schwierigkeiten geredet und füreinander gebetet. Wir wussten sehr viel voneinander. Doch unsere Beziehungen waren "Dienstbeziehungen", keine echten Freundschaften.
Wenn man nicht zum Hauskreis, Gottesdienst oder zu seinem jeweiligen Team ging, erkundigte sich kaum jemand, wie es einem ging.
Natürlich gab es auch Ausnahmen von der Regel. Aber die waren sehr selten. Wenn mal jemand nachfragte, dann aus Gründen der "geistlichen Aufsicht", weil man als Pastor oder Leiter ja die Verpflichtung hat, sich um seine Schäfchen zu kümmern. Aber echtes menschliches Interesse? Leider Fehlanzeige.
Ich will nicht behaupten, daß ich besser war, als all die Anderen. Nein, ich war überhaupt kein Stückchen besser! Auch ich war gefangen im Räderwerk der Gemeinde, die eben funktionieren muß, weil sie funktionieren muß.
The show must go on!
Wer soll denn sonst die armen Heiden retten, wenn nicht wir, die Gemeinde? Damit meinten wir dummerweise meistens unsere Organisation, nicht das universelle "geistliche Gebilde".
Aber die christliche Ecclesia (Versammlung, Gemeinde) ist nunmal keine Organisation, sondern der Leib Christi oder anders gesagt: Das Haus Gottes. Eben nicht in Stein, sondern lebendige Steine!
Es gibt keinen vernünftigen Grund, irgendeine Organisation oder Kirche aufrecht zu erhalten, die nur allein dazu dient, sich selbst aufrecht zu erhalten, aber ein Hinderungsgrund für echte Beziehungen und Freundschaften ist.
Ich will keine Dienst-Beziehungen mehr. Ich will nur noch echte Freundschaften. Ich habe keinen Bock mehr auf Ämter und Titel. Ich will echtes LEBEN. Echte Gemeinschaft. Um Jesu willen und um der Menschen willen.
Die Welt braucht keine neuen Organisationen mehr. Die Welt braucht wahre Freunde.
Die Leute dort waren lieb und nett (Zumeist) und ich habe mich gut mit ihnen verstanden, aber ich kann nicht sagen, daß sich über die Jahre enge Freundschaften entwickelt hätten.
Wir waren zusammen im Lobpreisteam, im Ältestenkreis, im Putzteam oder als Hauskreis und hatten oft eine gute Zeit zusammen. Wir haben zusammen gebetet, gesungen, geputzt und den Ernst der Lage diskutiert, aber alles drehte sich um den Lauf der Gemeinde oder, wenn es gut lief, um das "Reich Gottes", aber wenn man mal aus dem jeweiligen Team ausgestiegen war, sah man sich nur noch im Gottesdienst, obwohl man doch eigentlich eng befreundet gewesen war.
Wir hatten doch auch oft über unsere Probleme und Schwierigkeiten geredet und füreinander gebetet. Wir wussten sehr viel voneinander. Doch unsere Beziehungen waren "Dienstbeziehungen", keine echten Freundschaften.
Wenn man nicht zum Hauskreis, Gottesdienst oder zu seinem jeweiligen Team ging, erkundigte sich kaum jemand, wie es einem ging.
Natürlich gab es auch Ausnahmen von der Regel. Aber die waren sehr selten. Wenn mal jemand nachfragte, dann aus Gründen der "geistlichen Aufsicht", weil man als Pastor oder Leiter ja die Verpflichtung hat, sich um seine Schäfchen zu kümmern. Aber echtes menschliches Interesse? Leider Fehlanzeige.
Ich will nicht behaupten, daß ich besser war, als all die Anderen. Nein, ich war überhaupt kein Stückchen besser! Auch ich war gefangen im Räderwerk der Gemeinde, die eben funktionieren muß, weil sie funktionieren muß.
The show must go on!
Wer soll denn sonst die armen Heiden retten, wenn nicht wir, die Gemeinde? Damit meinten wir dummerweise meistens unsere Organisation, nicht das universelle "geistliche Gebilde".
Aber die christliche Ecclesia (Versammlung, Gemeinde) ist nunmal keine Organisation, sondern der Leib Christi oder anders gesagt: Das Haus Gottes. Eben nicht in Stein, sondern lebendige Steine!
Es gibt keinen vernünftigen Grund, irgendeine Organisation oder Kirche aufrecht zu erhalten, die nur allein dazu dient, sich selbst aufrecht zu erhalten, aber ein Hinderungsgrund für echte Beziehungen und Freundschaften ist.
Ich will keine Dienst-Beziehungen mehr. Ich will nur noch echte Freundschaften. Ich habe keinen Bock mehr auf Ämter und Titel. Ich will echtes LEBEN. Echte Gemeinschaft. Um Jesu willen und um der Menschen willen.
Die Welt braucht keine neuen Organisationen mehr. Die Welt braucht wahre Freunde.
Mittwoch, 18. Juli 2007
Samstag, 14. Juli 2007
5 Things I dig About Jesus
Ich kann nicht so exezellent und geistreich (und vor allen Dingen in Englisch) dieses Stöckchen weiterschmeißen wie Haso, aber ich versuche mal das Beste:
I'll try my very best (Dinner for One)
1. Wenn ich daran denke, was Jesus am Kreuz für mich getan hat und etwas länger dabei verweile, kommen mir die Tränen und ich bin ihm von tiefstem Herzen dankbar. Und erstaunt. Und verwundert. Und ich merke, daß ich bisher noch so gut wie gar nix von seiner großen Gnade, Liebe und seinem himmlischen Wesen gediggt habe!
When I think about what Jesus has done for me at the cross, and stay on it for a while, tears come into my eyes and I'm grateful in my deepest heart. And astonished. And I wonder. And I start to dig, that I didn't dig nearly anything about his great grace, love and heavenly beeing!
2.Er ist die Tür, MEINE persönliche Tür zu Gott dem Vater und zu seiner himmlischen Welt.
He is the door. My personal door to God the Father and his heavenly world.
3. Ohne Ihn wäre ich NICHTS.
Without HIM I would be nothing.
4. Er ist der Richter der Lebendigen und der Toten. Wir müssen alle vor seinem Richterstuhl offenbar werden. Ich weiß nicht, wie ich das überstehen soll...
He is the Judge of quick and dead. We must all appear before the judgement seat of Christ, and I don't know how I shall dig that...
5. Gottseidank ist Jesus gleichzeitig auch mein Rechtsanwalt. Übrigens der Beste und brillanteste aller Zeiten und Welten. Deshalb weiß ich, daß ich nicht mit dem Todesurteil rechnen muß, weil er mich nicht nur vor dem höchsten Gericht verteidigt, sondern sogar schon die Strafe für meine Schuld vollkommen aus eigener Tasche bezahlt hat.
Thank God, Jesus simultaneously is my advocate. By the way, he is simply the Best and most brillant of all times and worlds. Because of this I know, that I don't have to count with a death penalty, because he will not only defend me before the highest court, but he already paid my due completely out of his own pocket.
Ich kenne leider nur einen Blogger persönlich und keine fünf. Dem werfe ich jetzt das Stöckchen hin. Es ist Det4JC
Ps. Halt, da fällt mir ja noch einer ein. Der liebe Risc! ;-))
Günter J. Matthia: 5 Things I dig About Jesus
Haso: 5 Things I Dig About Jesus
Und jetzt auch Kochy: http://hauskirche-rangsdorf.blogspot.com
Ursprungsposting ist Hier
Freitag, 6. Juli 2007
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