Dienstag, 5. August 2008

Aspartam versüßt Dein Leben

Foto: Graham Richardson (flickr.com)
Das erste mal hörte ich von Rhonda aus Amerika von der Gefährlichkeit dieses Süßstoffes und hatte den Eindruck, daß der Bericht darüber ein typisches Internet-Fake ist. Eine sogenannte Urbane Legende, die von irgendeinem Witzbold erfunden wurde und von gutgläubigen aber Ahnungslosen Leuten per email weitergegeben wird. Es sollte Nervenschäden verursachen.
Ich nahm es nicht ernst.
Seit Anfang 2007 habe ich mich ernsthaft bemüht abzunehmen und tatsächlich 10 Kilo in einem halben Jahr geschafft. Dann hatte ich keinen Bock mehr, mein Essen genau abzuzählen und einzuteilen und nahm wieder ein wenig zu.
Meine Frau hatte mir schon jahrelang gepredigt, ich solle lieber Cola-Light, statt Cola trinken, wegen dem vielen Zucker und den Kalorien in der Cola. Nun trinke ich nicht sehr oft Cola, nur so einmal in der Woche während der Bundesligasaison, weil ich dann in eine Sportgaststätte zum Premiere-gucken gehe.
Ich wollte nicht noch mehr zunehmen und war gehorsam. Zusätzlich kauften wir regelmässig einen Kasten Deit-Limonade für zu hause. Da hat die Flasche auch nur ein paar wenige Kalorien.
Ich trank fast nur noch Diätgetränke neben meinem Kaffeekonsum. Das ware sicher öfter so 1,5 Liter am Tag. Den ganzen Herbst und Winter. Im Frühjahr hatte ich plötzlich ständig Anfälle von Tinnitus mit einem starken Hörverlust immer im linken Ohr. Der HNO-Arzt konnte nichts finden und die Anfälle gingen weiter. Bestimmt insgesamt sechs Mal innerhalb kurzer Zeit.
Dann hatte ich plötzlich eine Eingebung noch einmal im Internet nach dem Wirkstoff Aspartam in Süsstoffen zu recherchieren und fand unter anderem meine Symptome Ohrgeräusche und Hörverlust unter den Nebenwirkungen von Aspartam beschrieben.
Ich schaute mir meine Diätlimonade mal genauer an und fand im Kleingedruckten den Warnhinweis auf Aspartam und Phenylalanin, die für allerhand Nebenwirkungen bis hin zum Krebs verdächtig sind. Es ist übrigens Pflicht, diesen Warnhinweis auf die Nahrungsmittel zu drucken!
Sofort trank ich keinen Tropfen Cola Light oder Deit mehr und siehe da - seit diesem Tage verschwanden Tinnitus und Hörverlust.
Regierungen und Süsstoffproduzenten verleugnen weiterhin die Gefährlichkeit von Aspartam und ließen Studien durchführen, die die Ungefährlichkeit belegen sollen.
Viele Aspartamgegner sind der Meinung, daß diese Gutachten gekauft sind, aus monetären Gründen. Das kennt man ja noch vom Contergan her - eine verquickung der Interessen von Staat und Industrie.
Die einen warnen und die Anderen wiegeln ab und machen die Panikmacher lächerlich.
Ich jedenfalls trinke nun lieber Mineralwasser und Getränke ohne künstliche Süsstoffe.
By the way: Eine Freundin von mir, die Tiermedizin studiert erzählte mir, daß Aspartam in ihrer Uni zur Schweinmast verwendet wird! Die kriegen das Zeug Schaufelweise ins Futter gemischt und werden so richtig fett dadurch.
Es macht also nicht schlank, sondern fett! Zumindest wenn man es im Übermass konsumiert wie ich.

Weieter Aspartam Links:
Wikipedia
Gesellschaft für Ernährungsheilkunde
Medizinauskunft
TU Berlin behauptet: Alles nur Panikmache und Quatsch.
Deutscher Süßstoffverband Alles völlig gesund!
Ärzteblatt Krebsrisiko
Politblog Über politische Zusammenhänge
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