Montag, 18. Mai 2009

Depressionstest

Krankheitseinsicht ist überhaupt erst die Basis für eine erfolgversprechende Therapie.
Ohne die Anerkennung meiner Symptome als ernsthafte psychische Störung, gibt es weder für Seelsorger noch Therapeuten eine Arbeitsgrundlage. Jahrelang habe ich meine Depressionskrankheit geleugnet, obwohl mich verschiedene Hausärzte mehrfach darauf angesprochen hatten. "Ich bin ein Mann des Glaubens", sagte ich mir innerlich dabei. "Die wollen mich doch nur vom Glauben abbringen, auf den ich alle meine Hoffnung setze. Schließlich bin ich Ältester, Bibellehrer und Lobpreisleiter! Was wäre das denn ein Zeugnis für die Kraft und Hilfe Gottes, wenn ich ärztliche Hilfe in Anspruch nähme? Ich wäre als Prediger dann doch völlig unglaubwürdig"
So oder ähnlich predigte mir mein innerer Kritiker Jahrzehntelang!
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Sonntag, 17. Mai 2009

Sexualität und Schamgefühl

Kuchenboden: Sexualität und Schamgefühl
Merkwürdig in der heutigen Zeit. Trotz Erziehung zum "ganz normalen" Ausleben der Sexualität ohne jegliche Schuldgefühle hat da jemand immer noch Schamgefühle.
Lesenswert!

Dienstag, 12. Mai 2009

Der neue "Star Trek"

Komme gerade aus dem Kino. Mit Lexi, Meike und Ruben den neusten Star-Trek Film gucken.
Prädikat: Spitzenklasse! Selbst der zuvor überaus skeptische "Trekki" Lexi war sehr angetan und konnte nichts Negatives über den neuen Regisseur und die Story vermelden.
Überhaupt die Story. Intelligent, überraschend und genial witzig! Natürlich durften special-effects nicht fehlen, aber bei so manchen Filmen können noch so gute special-effects nicht über eine dünne Story hinwegtäuschen. Nicht so hier. Im atemberaubendem Tempo wurde die Spannung aufrechterhalten, aber zwischendurch war immer Zeit für einen guten oder ironischen Joke. Das erinnerte mich an die ersten Star Wars Filme.
Für mich schlägt dieser Film den letzten Star Wars Film aber um Längen!
Genial. Ein wunderschönes Wiedersehen mit Spock, Käptn Kirk, Pille, Scotty, Chechow, Zulu und Uhura!
Nur ob den schon Zwölfjährige gucken sollten weiß ich nicht so recht.

Sonntag, 3. Mai 2009

You gotta serve somebody


It may be the Devil - it may be the Lord
but you gotta serve somebody
Bob Dylan

Völlige Freiheit und Unabhägigkeit ist eine Illusion. Wenn man ihr verfällt, wird man nur ständig entäuscht. Weil es immer jemand oder etwas gibt, von dem man abhängig ist.
Wir haben nur die relative Freiheit uns auszusuchen von WEM oder WAS wir abhängig sind.

Viele Menschen aus allen ideologischen und weltanschaulichen Lagern fallen auf den ältesten Werbespruch der Welt herrein: "IHR WERDET SEIN WIE GOTT!"
Damit verführte die alte Schlange, der Satan die Menschen im Paradies.
Sein wie Gott: Kreativ, selbstbestimmt. Alle Quellen und Ressourcen zur Verfügung haben und allein darüber bestimmen. Autark. Stark. Selbstzufrieden und selbstbewußt. Unabhängig und frei.

Welch ein Blödsinn. Schon unserer eigener Körper setzt uns enge Grenzen. Wir sind abhängig von der Luft, die wir atmen. Wir sind abhängig von Essen und Trinken, die wir uns erarbeiten müssen. Wenn wir unserem Körper nicht gehorchen und ihm nicht in irgendeiner Weise dienen, gegen wir ganz schnell kaputt und über den Jordan. -
"You gotta serve somebody!"
Die einzige Freiheit die wir wirklich haben ist unserem Leben ein willkürliches Ende zu setzen - unseren Todeszeitpunkt selbst zu bestimmen.
Wenn wir aber leben wollen, müssen wir zwangsläufig irgend jemandem dienen - und nicht nur unserem Körper, sondern auch anderen Menschen.
"You gotta serve somebody!"
Du magst King Loui sein oder Strassenkehrer,
ein Superstar oder ein Arbeitsknecht,
ein Wissenschaftler oder ein Politiker,
ein Punk oder Obdachloser
Du must trotzdem jemand dienen!
"You still gotta serve somebody!"
Selbst wenn Du nur vom betteln lebst mußt Du vor den Leuten kriechen, die Dir Geld in die Büchse werfen.
"You gotta serve somebody.
It may be the Devil - it may be the Lord
But you gotta serve somebody."
Aber Du kannst Dir aussuchen, WEM Du dienst!
Ich für mein Teil diene lieber dem HERRN, als dem Teufel.
Ich diene lieber jemand, der es gut mit mir meint.
Ich will dem Leben und der Liebe dienen - nicht dem Tod, dem Hass und der Zerstörung.
Ich will aufbauen und sammeln,
nicht niederreißen und zerstreuen.
Ich will Heilung und Licht bringen - nicht Dunkelheit und Chaos.
Herr mache mich zum Werkzeug Deines Friedens!
Foto: Thomas Hawk

Dienstag, 28. April 2009

Ralf, der Cruise: "Folgt dem Apostel nach!"

So langsam wird es richtig krank bei Wort und Geist. Zitat: "Ich folge nicht Gott, sondern Apostel Helmut Bauer!"


Wie man an der Löschung des Videos sieht, hat Wort+Geist eine effektive Rechtsabteilung! Ich habe das Video aber in Original gehört - es waren Auszüge aus einer Predigt in denen der zitierte Satz wörtlich gesagt und von der Gemeinde bejubelt wurde.  

Hier ein Link wo man nun den Inhalt des Videos nachlesen kann.

Sonntag, 19. April 2009

Wie kann ich mich ändern?

Gefunden bei Kerstin

Ein Dialog

"Wie kann ich mich verändern?"
"Du bist du selbst, deshalb kannst du dich ebensowenig verändern, wie du deinen eigenen Füßen davonlaufen kannst."
"Gibt es also nichts, was ich tun kann?"
"Doch, du kannst dies begreifen und akzeptieren."
"Wie werde ich mich ändern, wenn ich mich selbst akzeptiere?"
"Wie willst du dich ändern, wenn du dich nicht akzeptierst? Was du nicht akzeptierst, änderst du nicht, du schaffst es nur, es zu unterdrücken."
Von Anthony de Mello

Am 10:46 AM, sagte Roland Kopp-Wichmann...

Im Prinzip schon richtig. Doch um etwas bei sich zu akzeptieren, muss man es erst genau kennen.
Aus meiner Erfahrung als Trainer und Therapeut haben die meisten Menschen nur Theorien über sich. Die meisten kennen sich zu wenig.

Samstag, 18. April 2009

Anastasis Gemeinde Raschplatz 1989

Das waren noch Zeiten! Was waren wir jung. Was sahen wir gut aus. Wie enthusiastisch und begeistert waren wir noch. Was sagte Jesus noch mal über die "erste Liebe"?

Montag, 6. April 2009

Egozentrik oder Reich Gottes?

Jesus hat gesagt: meine Schafe hören meine Stimme. Ich bin eins von seinen Schafen!
Also höre ich seine Stimme. Ganz einfach.
Gestern hat er mir unaufgefordert in mein Leben reingequatscht. Na gut, ich habe ihm die generelle Genehmigung gegeben das zu tun - ja ich wünsche mir das sogar ausdrücklich von ihm und bitte ihn immer mal wieder zu mir zu reden. Aber wenn er das dann tatsächlich tut ist es oft sehr überraschend und unerwartet.
Als ich gestern so in meinem Herzen betete, daß Jesus mich doch mehr für seine Ziele und sein Reich gebrauchen möge, redete er (in Gedanken) mit mir spontan über die Motivation, aus der heraus ich mir das wünsche.
Er machte mir klar daß meine Motivation ihm zu dienen hauptsächlich egozentrischer Natur ist.
Ich möchte gern wichtig sein und etwas bedeuten in der Welt und für Gott!
ICH stehe im Mittelpunkt meiner Aktivitäten und nicht der Herr.
Ich hatte nicht den Eindruck, daß Jesus böse auf mich war oder ist. Er wollte mir das nur mal so eben mitteilen.
Wahrscheinlich ist bei vielen Menschen die an die Öffentlichkeit drängen Egozentrik die geheime Triebfeder - ich bin da leider keine Ausnahme.
Wo sind die Christen, die dem Herrn aus rein selbstlosen Motiven dienen? Kennst Du jemand?
Gibt es das überhaupt?
Selbst in scheinbaren Samariterberufen (Arzt, Krankenschwester, Psychologe, Pastor etc.) ist die Motivation des Helfen-Wollens sehr häufig nicht selbstlos. Das belegen Bücher wie z.B. "Hilflose Helfer" sehr gut.
Das Helfer-Syndrom hat aber auch
gar nichts mit der selbstlosen (Agape) Liebe Gottes zu tun, sondern dient letztlich der Befriedigung tiefer eigener Bedürfnisse.
Auch die Bibel gibt Hinweise auf dieses "Helfersyndrom":
1Kor 13,3 Und wenn ich alle meine Habe austeile und meinen Leib hergebe, damit ich verbrannt werde, habe aber keine Liebe, so nützt es mir nichts!
Und nun? Aufhören zu bloggen? Schluß mit der ganzen Webaktivität? Mit den Versuchen aufhören, Menschen zu Jesus zu führen? - Das sei ferne!
Denn wenn ich meine "Habe" austeile, haben zumindest andere Menschen einen Segen davon - egal was meine tiefere Motivation ist! Aber ich bitte Gott um mehr von
seiner Liebe in mir. Mein Gebet ist: Herr lass Deinen Charakter in mir zunehmen und meinen Charakter abnehmen.
Ich wünsche mir echte Selbstlosigkeit und echte Liebe zu Menschen. Ich möchte daß Jesus größer in mir wird und ich selbst immer kleiner.
Ich möchte helfen
sein Reich aufzubauen und nicht mein eigenes. Herr gib mir Gelingen und verändere mich!

Mittwoch, 1. April 2009

Ich muß auf dem richtigen Weg sein...

...Denn mir wurde das erste Mal direkt unterstellt, daß der Beelzebub höchstpersönlich mein Inspirator sei.
Dazu kann ich nur folgendes sagen:
Lk 6,26 Wehe euch, wenn alle Leute wohl von euch reden! Ebenso taten ihre Väter den falschen Propheten.
Der Kommentar zu meinem Youtube-Video "Gesegnet durch Todd Bentley" lautet wie folgt:
Jeder Geist, der nicht bekennt, daß Gott Mensch wurde, der ist auch nicht von Gott, sondern das ist der Antichristliche Geist. Wurde in diesen Video, einmal Jesus die Ehre gegeben, für die angeblich Tollen Wunder ? Nur durch JESUS haben wir Gemeinschaft mit Gott. Nur das Blut von JESUS reinigt uns von unseren Sünden. Der Teufel glaubt auch an Gott.

Montag, 30. März 2009

Sinnvolle Kapitalanlage

Viele, die ihr Kapital in den letzten Jahren in Aktien und Fonds angelegt haben gucken derzeit sehr dumm aus der Wäsche. Sie wurden von findigen Bankern und Anlageberatern über den Tisch gezogen und stehen nun oftmals nur noch in der Unterwäsche da.
Ganze Länder stehen kurz vor dem Staatsbankrott oder sind schon pleite gegangen.
Sie haben ihr Kapital in die falschen Dinge investiert!
Laßt uns doch mal schauen was der Sohn Gottes zum Thema zu sagen hat:
Mt 6,19 Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden, wo die Motten und der Rost sie fressen, und wo die Diebe (Manager u. Banker) nachgraben und stehlen.
Sammelt euch aber Schätze im Himmel, wo weder die Motten noch der Rost sie fressen, und wo die Diebe nicht nachgraben und stehlen. Denn wo dein Schatz ist, da wird auch dein Herz sein.
Wer in irdischen Reichtum investiert, ist am Ende der verarschte! Wir sollen dagegen Schätze im Himmel sammeln. Wie aber macht man das? Wie investiert man an der himmlischen Bank?
Gar nicht so einfach, denn es geht um immaterielle Werte - Dinge, die man erstmal nicht sehen und berühren kann und die dennoch viel kostbarer sind als Diamanten, Gold oder Wertpapiere. Und im Himmel gibt es keinen Wertverlust oder Kursverfall - die Einlagen sind sicher!
Eine der gewinnträchtigsten Anlagen der Jesusbank GmvH (Gesellschaft mit voller Haftung) sind derzeit die Familienaktien.
Man sollte alles auf eine Karte setzen und in Familie investieren. Finde den geigneten Mann oder die geeignete Frau, binde dich fest an ihn oder sie (bis das der Tod euch scheidet) und bekommt Kinder. Mindestens 2, aber besser noch 3 oder vier. Ok, die brauchen sehr viel Pflege, Liebe und Zuwendung, aber es lohnt sich. Wenn die Kinder erwachsen sind, werden die auch heiraten und ihrerseits Kinder bekommen - und Dein Kapital wächst und wächst und wächst...
Es ist allerdings wichtig, daß Du Deine Kinder und deren Freunde ständig mit der Liebe Gottes und viel Verständnis und Weisheit ernährst und fütterst.
Zeige ihnen, daß sie wertvoll und bedeutend für Dich und den himmlischen Vater sind! Vergiss aber nicht Deinen Ehepartner dabei - denn ihr könnt es nur gemeinsam schaffen!
Eine gesunde Familie, in der Liebe, Respekt, Wertschätzung und Annahme herrschen ist eine Quelle von Kraft, die nahezu unerschöpflich ist. Denn Gott ist Liebe! Und wenn diese Liebe Gottes von Dir nahestehenden Menschen zu Dir zurückgespiegelt wird vervielfältigt sich die Kraft und Freude in Deinem Leben enorm.
Investiere in Liebe zu Menschen! Wahre Liebe ist etwas Göttliches - sie riecht nach dem himmlischen Königreich. Verschenke Dich selbst.
Investieren bedeutet grundsätzlich einen gewissen Betrag aufzugeben und erst einmal nicht mehr zur Verfügung zu haben. Du hast über lange Zeit keinen Zugriff mehr auf Dein Geld oder Deine investierten Güter. Jemand Anders verwaltet sie für Dich und Du kannst nicht wie Dagobert Duck in Deinem "Geldspeicher" herumspazieren und ein Bad in deinen heißgeliebten Talern machen, oder sie wie eine Dusche auf die Glatze prasseln lassen! Das Geld ist scheinbar futsch. Aber eben nur scheinbar - wenn Du dem richtigen Bankmanager vertraust. Und der heißt: Jesus Christus. Und der Bankeigentümer ist der himmlische Vater.
Es ist von entscheidender Bedeutung nur in dieser einen vertrauenswürdigen Bank zu investieren - Dein Kapital bewusst in die Hände des himmlischen Vaters zu legen und nicht vorzeitig zurück zu fordern. Geduld ist nötig - bis das Geld sich vermehrt hat. Du darfst es auch nicht eigenmächtig abheben sondern solltest auf die Dividende warten, die das Unternehmen zu seiner Zeit völlig automatisch ausschüttet. Und das nicht zu knapp!
Ich empfehle sehr diese Familienaktien. Aber wenn sie aus irgendeinem Grund für Dich nicht in Betracht kommen, gibt es noch durchaus ähnliche Produkte, die bombensicher sind und viel Rendite abwerfen.
Frag mal den zuständigen Anlageberater und lies die AGB der Himmelsbank - die Bibel! ;-)
Pred 11,1 Sende dein Brot übers Wasser, so wirst du es nach langer Zeit wieder finden! Verteile an sieben und an acht; denn du weißt nicht, was Schlimmes auf Erden geschehen mag!
Foto: youngmoneymag(Flickr.com)