Dienstag, 26. August 2008

Kriminalgeschichte des Christentums

bild: schubalu (www.pixelio.de)
Heute las ich in meiner "HAZ" einen interesanten Artikel über das neue Buch von Karl-Heinz Deschner, einem Atheisten und Kritiker des Christentums. Es heißt "Kriminalgeschichte des Christentums" und soll 10 dicke Bände umfassen. Jetzt kam der neunte Band heraus, der sich mit der Zeit des 16. bis 18. Jahrhunderts befasst. Herr Deschner ist nicht irgendein Fuzzi, sondern ein ernstzunehmender Autor, der sehr gut recherchiert hat und dessen Bücher von der theologischen Fachwelt diskutiert werden. Man kann ihm sicher vorhalten, daß er einseitig recherchiert und die guten Seiten der Kirchengeschichte außer acht lgelassen hat. Aber er will ja gerade die negativen Seiten der Kirchengeschichte thematisieren. Wenn man ausschließlich auf seine Bücher baut, findet man garantiert kein gutes Haar an der Kirche, er lässt das Gute halt einfach weg. Aber die negativen Dinge, die "Kriminalgeschichte" scheint ein Faktum zu sein. Hier ein Auszug aus seinem neuen Buch:
Es ging nicht rücksichtsvoller zu, wenn sich die Christen untereinander mit Gewalttaten überzogen. Ob nun Ka­tholiken und Protestanten oder Calvinisten und Lutheraner einander metzelten und folterten - die Sieger hielten dann regelmäßig Dankgottesdienste ab, die Verlierer Bittgottesdienste. Vorbereitet wurden die Schlächtereien des Dreißigjährigen Krieges nicht zuletzt von einer christlichen Publizistik, die in ihren christlichen Gegnern stets den Antichrist, den Teufel erkannten. Die Grundhaltung dieser Hetzschriften brachte der protestantische Theologe Mengering in einem Pamphlet gegen die Jesuiten auf den Punkt: „Wer sie nicht hasst, liebt Gott nicht."
Mir kamen diese Tatsachen irgendwie bekannt vor, Dir auch? Natürlich gibt es heute keine "Metzeleien" und Folter unter Christen mehr, aber diese Art von "verbaler Gewalt" gibt es leider immer noch unter christlichen Fundamentalisten, Verküdigern und Publizisten. Immer noch werden einzelne Prediger und ganze Bewegungen von anderen als antichristlich und dämonisch etikettiert! Sehr gerne auch die charismatische Bewegung (danach braucht man nicht lange zu googlen). Merkwürdig, welche Blüten der Kampf um das richtige Dogma und die Rechtgläubigkeit zuweilen treibt. Selbstverständlich geht es allen immer nur um die Wahrheit! Es wird aber behende vergessen, daß die Wahrheit kein Dogma, sondern eine Person ist: Jesus Christus - der Weg, die Wahrheit und das Leben. Es wird vergessen, daß wir verpflichtet sind, die "Brüder" zu lieben.
Es wird vergessen, daß wir als Diener Gottes nicht streiten sollen!
2Tim 2,23 Die törichten und unziemlichen Streitfragen aber meide, da du weißt, daß sie nur Streit erzeugen. Ein Knecht des Herrn aber soll nicht streiten, sondern milde sein gegen jedermann, lehrtüchtig, fähig die Bösen zu tragen

Tit 3,9 Törichte Streitfragen aber und Geschlechtsregister, sowie Zänkereien und Streitigkeiten über das Gesetz meide; denn sie sind unnütz und eitel. Einen sektiererischen Menschen weise ab, nach ein- und zweimaliger Zurechtweisung, da du überzeugt sein kannst, daß ein solcher verkehrt ist und sündigt, indem er sich selbst verurteilt.
Ein sektiererischer Mensch ist offenbar jemand, der ständig am zanken und streiten über die "richtige Lehre" ist. Es ist jemand, der ständig mit Streitfragen ankommt und die anderen Christen davon überzeugen will, daß seine Sicht der Dinge die einzig richtige ist. Er hat völlig aus den Augen verloren, was ihn mit den anderen Gläubigen vereint und sieht nur noch das Trennende. Er kämpft nicht mehr für etwas sondern nur noch gegen etwas: Die falsche Lehre und Sichtweise der anderen.
Das führte im Mittelalter zur Inquisition und zu Hexenverbrennungen. Die "Wiedertäufer" wurden in Flüssen und Seen von den "Rechtgläubigen" ertränkt.
Gottseidank hat der Staat heute das Machtmonopol im Lande und nicht die Kirche! Kaum auszudenken, was los wäre, wenn diese Art sektiererische Christen am Schalthebel der Macht säßen. Dann lieber noch die strammen Humanisten.

Ich finde selbstredend die absolut Kirchenfeindliche Einstellung eines Mannes wie Deschner mehr als fragwürdig, auch wenn seine Fakten realistisch sind. Genausowenig, wie man sich nur die Rosinen aus dem Kuchen picken sollte, sollte man nicht nur die verbrannte Kruste des Kuchens monieren! Aber andersherum dürfen wir als Christen auch nicht die Augen vor den Sünden der Kirche (durch alle Denominationen hinweg) verschließen! Wir sollten aus der Geschichte lernen, sonst könnte sie uns eines Tages wieder einholen.

Dienstag, 19. August 2008

Semaja - good old Jesus-Rock

Auf der Suche nach dem Tonstudio von Claus Feldmann, dem legendären Semaja-Keyboarder fand ich die wunderschöne alte LP von Semaja "Hear my Cry" in den Weiten des Internetzes! Meiner Meinung nach war Semaja die allererste christliche Rockband in Deutschland, die jenseits von Evangelisationen und Gemeinden in ganz normalen Clubs und Hallen spielte! Auf Semajas Soundclick-Seite gibt es die gesamte LP und mehr zum Runterladen! Goil Aldär!!! Die gibt es nämlich nirgendwo mehr zu kaufen. Ich habe den wunderschönen santana-ähnlichen Song "Jeden Tag", der von Jesaja 55 inspiriert wurde, mit einer passenden Animation versehen. Vielleicht erfreut es die eine oder andere Seele!
Ja mei, was waren das noch für Zeiten, als die Gemeinde "Jesus-Treff" am Sonntag vor dem Gottesdienst die Verstärker und Lautsprecher von Semaja die Treppen in den Übungsraum hochtragen musste ;-)
Die Boxen waren einfach gigantisch! Das LineUp bestand damals aus Marcus Egger- Gesang, Claus Feldmann - Keyboard, Harald Nagel - Drummer, Uli Plinke - Gitarre & Gesang, und Willi Herrmann - Bass. Ach ja, fast hätte ich den Konga-Klaus Herrmann vergessen!

Update: Mittlerweile habe ich im Auftrag bzw. Einverständnis der Band sämtliche Alben inclusive des Albums "Lebenstanz" von Marcus Egger auf SOUNDCLICK zum Download zur Verfügung gestellt. Videos gibt es auch auf YOUTUBE.

Montag, 18. August 2008

Gute Nachrichten - Schlechte Nachrichten II

Bild: Rainer Sturm (www.pixelio.de)
Gibt es gute und schlechte Nachrichten? Es gibt gute und schlechte Menschen. Gibt es gute und schlechte Wahrheiten? Es gibt Wahrheiten und Unwahrheiten. Es gibt auch wahre Nachrichten und unwahre Nachrichten - sprich es gibt Nachrichten und Falschmeldungen.
Aber ob eine Nachricht gut oder schlecht ist, liegt meist in der Sichtweise des Betrachters. Willst du einen biblischen Bezug, nimm 2. Samuel 18. Davids Sohn Abschalom hatte einen Aufstand gegen seinen eigenen Vater angezettelt. Der Aufstand wurde niedergeschlagen. Eigentlich eine gute Nachricht, oder? Für David erst mal nicht. Für die Anhänger Absaloms schon mal gar nicht.
Jesus starb am Kreuz! Eine gute Nachricht? Natürlich!
Zumindest für die Christen, die darin ihre Erlösung haben. Für die anderen? Für den Satan und sein Dämonenheer?

Was ich damit sagen möchte ist, dass die Beurteilung ob eine Nachricht gut oder schlecht ist, immer in der Sichtweise des Empfängers liegt.
Wenn Todd Bentley aus der "Erweckung" aussteigt um seine Ehe in Ordnung zu bringen, sehe ich das als eine gute Nachricht. Dann hat er begriffen, dass Gott in seiner Erweckung auch ohne T.B. auskommt. Die Ehe von T.B. aber nicht.
Mich erinnert das an unsere "seeligen" Anastasis-Zeiten. Wie oft habe ich (ob andere auch, müssen sie selbst beurteilen) den Wein der Christlichen Familie gepredigt, aber meiner Familie das Wasser des "Dienst ist wichtiger" gereicht. Hier empfehle ich den Aufsatz "Dienst für das Haus oder für den Herrn?" von Watchman Nee aus dem Buch "Zwölf Körbe voll". Falls es das noch zu kaufen gibt, sehr empfehlenswert.
Mir hat diese Nachricht über den Schritt von Todd Bentley ihn selbst wesentlich sympathischer gemacht.
Todd - weiter so!

Witz der Woche

Leider kann man zum Witz der Woche an der betreffenden Stelle keinen Kommentar abgeben. Deshalb hier mein Kommentar:
Man sollte sich sowieso immer gut überlegen ob man selbst fährt oder ob man einen fahren lässt!
Det4JC

Sonntag, 17. August 2008

Gute Nachrichten - Schlechte Nachrichten


Möchtest Du erst die gute Nachricht hören oder zuerst die Schlechte?
Die meisten Menschen lieben schlechte Nachrichten mehr als gute. Deshalb berichten die Medien so viel über Kriege, Krankheit, Morde und andere Verbrechen.
Es verkauft sich einfach besser. Das ist erwiesen. Gute Nachrichten interessieren viel weniger Menschen. Deshalb steht so viel über Scheidungen, Alkoholsucht und Exzesse der Stars in den Medien. Liegt es daran, daß wir uns besser fühlen, wenn die Anderen die Buhmänner sind?
Man kann so wunderbar über Politiker und Wirtschaftsbosse schimpfen; sie geben einem ja auch oft gute Gründe dafür. Aber sind tatsächlich auch realistischen Gründe die Hauptmotivation hinter unserem Meckern und Jammern über die Anderen?
Oder haben wir vielleicht einen suchtähnlichen Hang zum Nörgeln und kritisieren, weil wir einfach viel besser da stehen, wenn "die Anderen" so viel Mist bauen?
In meinem neuen Blog auf Wordpress gibt es eine wunderbare Statistikfunktion, die nicht lügt.
Ich kann genau sehen, welche Artikel von mir am meisten gelesen werden. Hier kommen die neusten Zahlen der meistgelesenen Artikel:
Platz 1: Todd Bentleys Trennung von seiner Frau - mit 441 Seitenaufrufen
Platz 2: Gesegnet durch Todd Bentley - mit 163 Seitenaufrufen.
Platz 3: Erfüller der Sehnsucht - Kritsches und Positives über Todd Bentley mit 122 Aufrufen.

Ich konstatiere: Mehr als doppelt so viele Menschen (sicher hauptsächlich Christen) wollten lieber die schlechten Nachrichten lesen. Ob es da wohl überhaupt einen Unterschied zur bösen Welt gibt?
Vielleicht kommt die gute Nachricht, das Evangelium der Rettung durch Jesus deshalb so schlecht in der Welt an, weil die Menschen das Böse einfach mehr lieben? Möglicherweise auch wir Christen?
Wieviele Kundschafter wurden in das Land Kanaan geschickt? Zwölf. Und wieviele von ihnen brachten gute Nachrichten aus dem Land mit? Nur zwei!, Die anderen brachten die schlechten Nachrichten. (4Mo 13,2) Ist die Lage in der Gemeinde heute anders?

Revival Fire sold out

Rechts unten an der Seite meines Blogs habe ich dieses Logo (mit einem Link zur "Ignited Church in Lakeland versehen) vor einigen Monaten positioniert. Es trägt den Titel: Get the fire.
Darunter steht.
In stock. Only short time available.
Für Det und nicht englisch- sprachige übersetze ich mal:
Hol Dir das Feuer. Es ist auf Lager, aber nur kurze Zeit verfügbar.
Das war durchaus prophetisch gemeint!
Der englische Titel von heute bedeutet:
Das Erweckungsfeuer ist ausverkauft. An dieser Stelle (Ignited church in Lakeland) wird es noch ein wenig nachglühen, aber das Feuer ist niedergebrannt. Es kann aber durchaus sein, daß an anderen Stellen in der Welt dafür ganz neue Erweckungsfeuer anfangen zu brennen! ;-)
Wer es fassen kann, der fasse es.
Eine andererArtikel vom Frühjahr 2008 (21.Mai) war durchaus auch prophetisch gemeint, deshalb hatte ich ihn auch unter dem Label "prophetisches" laufen. Er heißt: Bob Dylan singt über Todd Bentley. Der Text handelt vom "Steinigen".
Zuerst waren es nur die üblichen Steinewerfer, aber jetzt, nach seiner Ehekrise wird er zu Tode gesteinigt werden. Ob es eine "Auferstehung" für ihn geben wird ist fraglich. Der Herr kennt Gnade, aber weite Teile seines Volkes leider nicht.

Mittwoch, 13. August 2008

Krieg ist Kacke!

Als Gastautor melde ich mich auf ausdrücklichen (!) Wunsch von Don Ralfo. Hatte am Sonntag einen Eintrag in meinen Blog gestellt und wurde gebeten ihn hier ebenfalls einzustellen, damit ihn mehr Leute lesen. Dem komme ich natürlich gern nach und hier kommt er:

Sonntag, August 10, 2008

Liebe Freunde,
seit 2 Tagen gibt es in Europa wieder Krieg.

Als eingefleischter Pazifist berührt mich das sehr. Ähnlich wie in den 90ern, als die Bundesrepublik Deutschland ihre Unschuld verlohr und unter einer rotgrünen Regierung gemeinsam mit der NATO einen Angriffskrieg startete. Damals gab es einen Radiosender in Deutschland (mittlerweile leider kommerzialisiert) bei dem die Nachrichten während des Krieges jeweils mit dem Spruch: "Krieg ist Kacke!" endeten. Hätte mir nur noch gewünscht, dass jedesmal auch "Give Peace A Chance!" von John Lennon gespielt würde.

Daran musste ich denken, als ich heute durch meinen friedlichen Pongau wanderte und Eierschwammerl (Pfifferlinge) suchte. In Gedanken habe ich mich über Russland und speziell über Herrn Putin geärgert, die mit einer unverhältnismäßigen Wucht auf das kleine Georgien einschlagen. Auf der anderen Seite hat Georgien allerdings angefangen mit der Kacke. Unangenehm ist es für mich auch, wenn im TV der georgische Präsident vor einer Europaflagge gezeigt wird.

Ein interessanter Aspekt wurde dann heute Abend in der Predigt im Gottesdienst beleuchtet. Wenn ein kleines Volk, das eine eigene Sprache und eine eigene Kultur hat, unbedingt selbständig sein will, warum hat dann ein Land nicht die Größe, ihnen die Unabhängigkeit zu lassen? (Jetzt kommt mir nicht mit Bayern! Der Vergleich hinkt!)
Der Pfarrer gab dann noch ein Beispiel an San Marino. In Wikipedia steht es zwar anders, aber ich gebe trotzdem mal die Version vom Pfarrer wieder, weil sie so schön in mein Weltbild passt. Er sagte, dass San Marino während einer Christenverfolgung von Christen gegründet wurde, die sich auf Grund ihres Glaubens nicht verteidigen wollten und deshalb auch kein Heer hatten. Wenn Besatzer kamen, ließen sie sich halt besetzen. Als Napoleon San Marino besetzt hat, wollte er ihnen 40 Kanonen schenken als Anerkennung, dass San Marino die älteste Republik der Welt ist. Das wurde dankend abgelehnt mangels Nutzungsmöglichkeit.
Wie gesagt, im Wiki steht es anders. Das macht für mich aber die Faszination nicht geringer, dass es an der Zeit ist, Machtspielchen sein zu lassen. Dies gilt für Staaten bzw. Regierende wie auch für uns! Ich habe mich entschieden, keine Macht über andere ausüben zu wollen - ob es gelingt?

Passender Weise muss ich da mal wieder meine Volxbibel zitieren:
"Ein mieser Chef herrscht über seine Angestellten wie ein Tyrann, und die Abteilungsleiter können zusammenscheißen, wen sie wollen. Aber genau so soll es bei euch auf keinen Fall abgehen! Wer der Chef sein will, der sollte wie die Putzfrau sein, und wer ganz vorne stehen will, soll sich ganz hinten anstellen. Auch der Menschensohn ist nicht hier, um den Lauten zu machen." Matthäus 20, 25-28
Zum Abschluss noch ein ergreifendes Video von Bob Dylan. Mein Englisch reicht nicht aus, um den Text zu verstehen, aber die Bilder sprechen für sich.


Krieg ist Kacke!


Donnerstag, 7. August 2008

Ohne Worte

Kann man die nur am Stück kaufen, oder auch einzelne Scheiben oder so? Vielleicht den Kopf oder einzelne Finger?
Da muss ich noch mal nachfragen. Ist die für 1,-€ eingestellt worden oder zum Festpreis?
Sofort & Neu geht ja wohl nicht mehr!

Tja das Internet birgt schon so manches Mysterium.

Dienstag, 5. August 2008

Aspartam versüßt Dein Leben

Foto: Graham Richardson (flickr.com)
Das erste mal hörte ich von Rhonda aus Amerika von der Gefährlichkeit dieses Süßstoffes und hatte den Eindruck, daß der Bericht darüber ein typisches Internet-Fake ist. Eine sogenannte Urbane Legende, die von irgendeinem Witzbold erfunden wurde und von gutgläubigen aber Ahnungslosen Leuten per email weitergegeben wird. Es sollte Nervenschäden verursachen.
Ich nahm es nicht ernst.
Seit Anfang 2007 habe ich mich ernsthaft bemüht abzunehmen und tatsächlich 10 Kilo in einem halben Jahr geschafft. Dann hatte ich keinen Bock mehr, mein Essen genau abzuzählen und einzuteilen und nahm wieder ein wenig zu.
Meine Frau hatte mir schon jahrelang gepredigt, ich solle lieber Cola-Light, statt Cola trinken, wegen dem vielen Zucker und den Kalorien in der Cola. Nun trinke ich nicht sehr oft Cola, nur so einmal in der Woche während der Bundesligasaison, weil ich dann in eine Sportgaststätte zum Premiere-gucken gehe.
Ich wollte nicht noch mehr zunehmen und war gehorsam. Zusätzlich kauften wir regelmässig einen Kasten Deit-Limonade für zu hause. Da hat die Flasche auch nur ein paar wenige Kalorien.
Ich trank fast nur noch Diätgetränke neben meinem Kaffeekonsum. Das ware sicher öfter so 1,5 Liter am Tag. Den ganzen Herbst und Winter. Im Frühjahr hatte ich plötzlich ständig Anfälle von Tinnitus mit einem starken Hörverlust immer im linken Ohr. Der HNO-Arzt konnte nichts finden und die Anfälle gingen weiter. Bestimmt insgesamt sechs Mal innerhalb kurzer Zeit.
Dann hatte ich plötzlich eine Eingebung noch einmal im Internet nach dem Wirkstoff Aspartam in Süsstoffen zu recherchieren und fand unter anderem meine Symptome Ohrgeräusche und Hörverlust unter den Nebenwirkungen von Aspartam beschrieben.
Ich schaute mir meine Diätlimonade mal genauer an und fand im Kleingedruckten den Warnhinweis auf Aspartam und Phenylalanin, die für allerhand Nebenwirkungen bis hin zum Krebs verdächtig sind. Es ist übrigens Pflicht, diesen Warnhinweis auf die Nahrungsmittel zu drucken!
Sofort trank ich keinen Tropfen Cola Light oder Deit mehr und siehe da - seit diesem Tage verschwanden Tinnitus und Hörverlust.
Regierungen und Süsstoffproduzenten verleugnen weiterhin die Gefährlichkeit von Aspartam und ließen Studien durchführen, die die Ungefährlichkeit belegen sollen.
Viele Aspartamgegner sind der Meinung, daß diese Gutachten gekauft sind, aus monetären Gründen. Das kennt man ja noch vom Contergan her - eine verquickung der Interessen von Staat und Industrie.
Die einen warnen und die Anderen wiegeln ab und machen die Panikmacher lächerlich.
Ich jedenfalls trinke nun lieber Mineralwasser und Getränke ohne künstliche Süsstoffe.
By the way: Eine Freundin von mir, die Tiermedizin studiert erzählte mir, daß Aspartam in ihrer Uni zur Schweinmast verwendet wird! Die kriegen das Zeug Schaufelweise ins Futter gemischt und werden so richtig fett dadurch.
Es macht also nicht schlank, sondern fett! Zumindest wenn man es im Übermass konsumiert wie ich.

Weieter Aspartam Links:
Wikipedia
Gesellschaft für Ernährungsheilkunde
Medizinauskunft
TU Berlin behauptet: Alles nur Panikmache und Quatsch.
Deutscher Süßstoffverband Alles völlig gesund!
Ärzteblatt Krebsrisiko
Politblog Über politische Zusammenhänge

Sonntag, 3. August 2008

Blasted away!


Ich schwöre, daß ich dieses Video erst vor ein paar Minuten gefunden habe! Ich wusste überhaupt nichts von diesem ausgerufenen Fasten von Rick Joyner - bis eben. Ich bekam die erste mail über das 40 Tage Fasten von falschem Denken am 16.07. 2008, also etwas mehr als 14 Tage nach Beginn dieser aufgerufenen Fastenzeit durch Rick Joyner. Es haut mich einfach komplett weg!
Diese mails kamen von Rhonda aus Louisiana und ich bin überzeugt, daß sie auch nichts davon wusste. Sie kennt Rick Joyner und seinen Dienst möglicherweise gar nicht. Habe ihr gerade eine mail geschrieben und den Link zum Video geschickt.
"Zufällig" kamen diese mails exakt in den von Rick Joyner ausgerufenen Wochen, die bis zum 8. August dauern sollen. Glaubst Du noch an Zufälle?
Zufällig ging meine Blogstatstik an dem Tage in die Höhe, als die Leute die Artikel über das 40 Tage-Fasten von falschem Denken auf meinem Blog fanden. Zufällig übersetzt mein Freund Günter J. Matthia diese Artikel in Deutsche und veröffentlicht sie auf seinem Blog.
Kann es sein, daß uns tatsächlich etwas Großes ins Haus steht, wie Rick Joyner glaubt und prohezeit?

Mittwoch, 30. Juli 2008

Blogstöckchen - Gottes Liebe empfangen

Dikoss warf mir ein Blogstöckchen mit folgenden Fragen zu:
1. Wie hast Du Gottes Liebe erfahren und empfangen?
2. Was sind für Dich Hindernisse und Schwierigkeiten im Empfangen dieser Liebe?
3. Was würdest Du anderen raten, die Gottes Liebe erfahren wollen?
Ich habe schon ein schlechtes Gewissen, weil ich lange nicht in seinen Blog geschaut hatte. Zuviel um die Ohren gehabt letztens.
Aber dann will ich mich mal mit den Antworten beeilen.

Zu 1. Merkwürdigerweise sehr oft, als ich sie gar nicht erwartet habe oder vielleicht sogar skeptisch, kritisch und widerspenstig gegen Gott und sein Wort war. Er hat mich sehr oft einfach mit seiner Liebe völlig überrascht. Da fallen mir viele Beispiele ein: Z.B. Mein allererstes Gebet zu Jesus, als ich noch kein bewusster Christ war. Ich betete einfach ganz kindlich: "Jesus, wenn es Dich wirklich gibt und Du tatsächlich da bist, dann zeige Dich mir irgendwie." daraufhin wurde ich von Wellen der Liebe und himmlischen Freude überschüttet, so daß ich anfing nur noch Gott für alles zu danken, was mir einfiel.

Zu 2. Ein Gefühl der eigenen Unwürdigkeit und mangelnder Glaube an die Güte Gottes waren oft große Hindernisse. Sodann das Gefühl, mir seine Liebe durch gute Taten verdienen zu müssen. Au weia, das hat mich am Meisten gehindert. Was habe ich versucht für den Herrn und seine Liebe zu ackern! Welch ein Blödsinn war das. Wo er mir seine Liebe doch so oft völlig unaufgefordert einfach geschenkt hatte!

Zu 3. Sich nicht anstrengen zu glauben oder etwas für Gott zu tun. Auf gar keinen Fall! Einfach den Vater im Himmel bitten und dann aufmerksam auf seine Stimme sein. Auf seine Güte und Gnade hoffen und warten. Wenn Du dann einen Impuls im Herzen spürst zu beten, etwas bestimmtes zu lesen, eine bestimmte Gemeinde oder Versammlung zu besuchen oder irgendetwas zu tun um die Nähe Gottes zu erfahren, dann tu es einfach im Glauben und Vertrauen zu Gott. Die Liebe Gottes drängt Dich innerlich den richtigen Schritt in seine Nähe zu tun, damit Du an den richtigen Ort kommst, wo der Strom seiner Liebe für Dich fließt. Er macht Dich bereit, seine Liebe zu empfangen, Du bist es von Natur aus meistens nicht.

Ach ja, ich muss das Stöckchen ja noch weiterwerfen! Und Schwupps geht es ab zu Bento, Strassenpastor und Talitakum. Hihi Talitakum, Du hast noch gar nichts geschrieben bisher. Da wird es jetzt aber mal Zeit! Ach ja und MAZE, wenn Dir das Stöckchen so gut gefällt, kannst Du es Dir ja auch holen! ;-)
Brav, such das Stöckchen! Na isses nicht ein feiner MAZE?
Heißt nicht MAZE in englisch Labyrinth? Dann kann ich ja Deinen Blog zum Teil meines Labyrinths machen ;-) Dann wird es noch schwieriger, wieder herauszufinden. *g*

Stresswoche

Foto: José Goulão (Flickr.com)
Zuerst kam meine Tochter ins Krankenhaus, weil sie eine allergische Reaktion hatte. Juckender Ausschlag bedeckte ihren gesamten Körper und ihr Gesicht sah aus wie das eines Preisboxers nach dem Kampf.

Cortisonhaltige Infusionen machten es erträglich, aber als sie zu uns
nach hause kam, ging es ihr sofort wieder schlechter - wir mussten sie pflegen, betüddeln und zu Ärzten fahren. Aber so was machen wir ja gerne! Ich durfte sogar mal für sie beten, was jahrelang nicht möglich war.

Kaum wohnte unsere Simi bei uns gab es Alarm bei Frau L. aus K. Sie ist um die 30 und studiert Tiermedizin. Außerdem sind wir befreundet und besuchen die gleiche Hauskirche. Ätsch, nur die Insider wissen, um wen es sich handelt. Bei Frau L. wurden ambulant Zahnimplatate im ganzen Mund unter Vollnarkose angefertigt, die aber viel länger dauerte als vorgesehen. Meine Frau und ich kamen in die Zahnarztpraxis, um sie abzuholen und nach Hause zu bringen. Aber Frau L. war noch überhaupt nicht fit und orientiert. Ihre Atmung ging pfeifend (Man nennt das Stridor) und sie hatte höllische Schmerzen - sie brauchte dringend weitere Überwachung und hätte eiegentlich ins Krankenhaus gemusst.
Und zu Hause wartete ein großer wilder Schäferhund auf sie.
Wir packten sie mühevoll und schwankend ins Auto, holten den Hund und nahmen sie mit uns nach Hause. Wir haben viele freie Betten im Haus.
Am nächsten Tag entließen wir sie aus unserem Privatlazarett und widmeten uns nur noch der Tochter.
Das Wetter wurde heiß und schwül. Ich ließ mir einen Backenzahn ziehen und mein Kreislauf machte dabei etwas schlapp. Am selben Abend meldete sich Frau L. aus dem Krankenhaus. Sie war wegen einer entzündeten Verweilkanüle in die Notfallambulanz gefahren und man hatte sie gleich dort behalten. Eiter und Schmerzen. Leider hat sie keine Verwandten in Hannover und die Eltern wohnen im Süden.
Also packte ihre Wohnungsnachbarin ihr ein paar Klamotten zusammen, die ich ihr mit dem Auto ins Krankenhaus brachte. Die Nachbarin hat nämlich kein Auto.
Im Krankenhaus wurden wir von einer Bettnachbarin zusammengeschrien, weil wir uns leise unterhielten und die Klamotten in den Schrank einsortierten. Sie fühlte sich beim Fernsehen gestört. Frau L. fing an zu heulen und wollte mit ihrem eingegipsten Arm wieder nach Hause, wovon ich sie mühevoll abhalten konnte. Nach einigen nervigen Hürden fand ich ihr Auto, holte ihre Wohnungsschlüssel aus dem selben und holte den großen schwarzen Schäferhund aus ihrer Wohnung ab. Der kennt mich ja und mag mich auch gern.
Er ist allerdings ein Monster und kein Hund!
Mein Unterkiefer tat weh, mir war heiß, mein Herz machte schlapp und das Monster war völlig aus dem Häuschen. Frauchen weg und dazu das neue Zuhause.
Die folgenden Tage waren anstrengend. Gassi gehen in der Hitze, während das schwarze Biest einem fast den Arm auskugelte, Zahnschmerzen und Herzklabaster. Am Telefon zuhören wie Frau L. im Krankenhaus nichts als Stress und Schmerzen hatte.
Unser Kater hatte sich verdrückt und vor der schwarzen Bestie in Sicherheit gebracht. Er ist bis heute nicht zurückgekommen.
Allerdings ist der Schäferhund jetzt mein ganz neuer Freund, der an mir zur Begrüßung hochspringt und mich dabei fast umreißt. Er legt seinen Kopf auf mein Knie und schaut mich mit großen traurigen Augen an. (Der will aber nur Leckerlis)
Nun hat Frau L. aus K. ihren Hund wieder abgeholt und ich war erleichtert, obwohl ich ihn sehr gern mag. Ich brauche einfach mal Pause und Entspannung. Und die gönne ich mir jetzt auch!
Ich hole mir neue Power von oben, von meinem himmlischen Papa. Der füllt mich wieder neu mit Kraft.
Da brauch ich gar nicht viel zu tun, ich bitte ihn einfach drum und warte ab. Und fast unmerklich füllen sich meine leeren Tanks wieder auf.

Dienstag, 29. Juli 2008

Adressänderung

Foto: rodliam (Flickr.com)
Ich weiß ja nicht zu wem Du betest. ich jedenfalls habe die meiste Zeit meines Christenlebens zu Jesus gebetet. Er ist schließlich mein Herr und Erlöser. Gehört sich doch wohl so, oder?
In den 90er Jahren kam dann das Buch von Benny Hinn raus: Guten Morgen Heiliger Geist, in dem er glaubhaft versichert, daß man auch zum Heiligen Geist beten und ihn einladen darf.
Das hatte ich sowieso schon immer mal wieder getan, hatte aber manchmal ein schlechtes Gewissen, ob ich Jesus oder den Vater damit nicht beleidigen würde.
Es ist schon ein Kreuz mit der Dreieinigkeit ;-)
Er ist ja nur EIN Gott, aber hat so viele Namen!
Natürlich habe ich ihn auch schon mit JAHWE, El Schaddai, oder Herr Zebaoth angerufen. Dann gibts ja noch Jahwe-Jireh, Elohim, Adonai usw.
Ich tröstete mich damit, daß der allmächtige Gott wohl sicher wissen wird, wann er mit meinem Gebet gemeint ist und sich der Vater, Sohn und Heilige Geist ganz sicher nicht um die Ehre zanken, wen von ihnen ich denn direkt anspreche.
Am kürzesten kam bei mir der "Vater". Jau, ich fand es schon toll, ihn Papa titulieren zu dürfen, schließlich hat Jesus uns das vorgemacht und Paulus uns das erlaubt.
Abba, lieber Vater! Papi oder Papschi darf man ihn nennen. In der familiären, intimen Koseform.
Das berührte mich aber immer irgendwie seltsam und ich blieb lieber bei meinem Jesus!
Neulich fiel mir allerdings auf, daß ich fast nur noch zu meinem "Vater" im Himmel rede. Seit meiner frischen Berührung von Gott durch Todd Bentley und die "Healing Outpouring" hat sich scheinbar mitsamt meinem Gebetsleben auch die Gebets-Adresse geändert!
Ich kann gar nichts dafür, es hat sich einfach so ergeben.
Allerdings fielen mir sodann einige Worte des Herrn Jesus auf, in denen er uns lehrt, zum Vater zu beten und nicht zu ihm selbst:
Mt 6,9 So sollt ihr nun also beten: Unser Vater, der du bist in dem Himmel! Geheiligt werde dein Name.

Mt 6,6 Du aber, wenn du betest, geh in dein Kämmerlein und schließ deine Türe zu und bete zu deinem Vater im Verborgenen; und dein Vater, der ins Verborgene sieht, wird es dir vergelten öffentlich.

Mt 7,11 Wenn nun ihr, die ihr arg seid, euren Kindern gute Gaben zu geben versteht, wieviel mehr wird euer Vater im Himmel denen Gutes geben, die ihn bitten! -

Joh 4,23 Aber die Stunde kommt und ist schon da, wo die wahren Anbeter den Vater im Geist und in der Wahrheit anbeten werden; denn der Vater sucht solche Anbeter.
Wenn wir Jesus nachfolgen wollen, heißt das, daß wir tun was er uns gesagt hat oder?
Er hat uns gesagt, daß wir zum Vater beten sollen und daß wir den Vater anbeten sollen!
Warum nur hatte ich früher Schwierigkeiten damit? Einige Antworten darauf habe ich in letzter Zeit schon erhalten. Falls Du diese merkwürdigen Schwierigkeiten kennst würde ich Dir raten, den Herrn nach den Gründen auszufragen. Es lohnt sich. Garantiert!