Donnerstag, 13. Dezember 2007

Schubladitis die Zweite

Vor ein paar Tagen hat sich Günter J. über die gefährliche Erkrankung der chronischen Schubladitis ausgelassen.
Heute morgen las ich in der Zeitung über eine Gruppe von Menschen, die auch partout in keine Schubladen passen: Die Zwitter und Intersexuellen.
Es soll in Deutschland so um die 100000 Menschen von dieser Sorte geben, die man nicht eindeutig in ein spezifisches Geschlecht zuordnen kann.
Es wurde von einer Frau Christiane berichtet, die als Baby eine vergrößerte Klitoris hatte, die von der Hebamme als kleiner Penis gedeutet wurde. Daraufhin wurde sie als "Junge" eingestuft und ihr wurden schon im Kindesalter die Eierstöcke und Gebärmutter entfernt.
dann wurde sie mit männlichen Hormonen behandelt und als Junge aufgezogen, obwohl sie genetisch eine Frau war.
Man muß ja schließlich in eine
Schublade passen, sonst wird man als Kind und Heranwachsender von den Anderen nur gehänselt und gequält. Deshalb ist die benannte Christiane auch kein Einzelfall sondern auf diese Weise wird standardmässig verfahren.
Die Medizin geht wohl im Normalfall davon aus, daß das Geschlecht in der Kindheit problemlos gewechselt werden kann, da es hauptsächlich "Erziehungssache" sei.
Aber die benannte Christiane fühlte sich als "Christian" trotz vorhandenem Penis nicht wohl und wollte gerne eine Vagina haben, als sie erfuhr, daß sie genetisch eigentlich eine Frau war.
Die Krankenkasse wollte eine Operation aber nicht zahlen, worauf Christiane vor Gericht klagte.
Wie gesagt ist Christiane kein Einzelfall. Es gibt sehr viele Menschen, die sich in ihrer Geschlechterrolle nicht zu hause fühlen.
Die meisten Menschen hätten es aber lieber gerne eindeutig. Zweideutigkeit macht unsicher und hilflos. Wir brauchen unsere festen Schubladen. Wir brauchen Ordnung und Sicherheit.

Als Christen haben wir die Bibel als Leitfaden, der für Ordnung sorgt. Und das ist auch gut so.
Denn das Leben ist sehr kompliziert und man bekommt in der Regel keinen Beipackzettel oder Betriebsanleitung bei der Geburt mitgeliefert.
Es trifft sich gut, daß Gott uns sein Wort geschenkt hat, um für Orientierung zu sorgen. Es ist sehr sehr hilfreich in allen Lebenslagen und gibt guten Rat und Weisheit zum Leben.

Aber die Bibel gibt über viele Sonderfälle und Ausnahmen unseres Leben einfach keine Auskunft. Sie schweigt getrost über viele wichtige Dinge und mutet uns zu, selber nachzudenken und nach dem Willen Gottes zu suchen und zu forschen.

Aber wenn bei uns als freikirchlich geprägten Christen die Rede auf Schwule und Lesben kommt, ist ja von der biblischen Lehre her alles klar: Schwule sind widernatürliche Sünder und fallen unter Gotters Gericht, oder? (Röm.1,26-32)
Schublade auf, alles Unnatürliche rein, Schublade zu und Pänggg!
Aber was wissen wir eigentlich über die Gründe von Homosexualität oder Intersexualität und anderen Formen geschlechtlicher Verirrungen?
Was wäre, wenn die Benannten gar keine
Chance hätten anders zu empfinden, als sie es tun?
Wenn man als Frau z.B. einen zu hohen männlichen Hormonspiegel hätte oder als Mann einen zu hohen weiblichen?
Was wäre, wenn die Körperchemie nicht richtig funktionieren würde? Wenn die Chromosomen nicht eindeutig gepolt sind, so wie es bei Intersexuellen oft der Fall ist?
Was ist uns wichtiger: Die richtige Schublade, oder der Mensch?
Nehmen wir die Menschen überhaupt noch als richtige Menschen wahr, wenn sie sich partout nicht in unsere (Oder Gottes?) Schubladen pressen lassen?
Sind alle dann für uns nur Rebellen und Aufwiegler gegen Gottes Ordnung?
Vor einigen Jahren gab es in einer freikirchlichen Gemeinde unserer geliebten Stadt Hannover einen Rieseneklat, helle Aufregung und viel Wirbel weil der Pastor sich als Homosexueller outete bzw. seine Neigung öffentlich wurde. Das geht doch gar nicht mit dem Amt als Pastor zusammen, meinten die Einen. Die anderen hielten trotzdem zu ihm.
Die Gemeinde zerriss an dieser Spannung. Ein eindeutiger Fall von Schubladitis? Oder ein eindeutiger Fall von schlimmer Sünde?
Ich habe nicht genug von den beteiligten Personen gehört und kannte den Pastor auch nicht persönlich, so daß ich mir überhaupt kein Urteil erlauben kann. Ich hörte nur, daß sowohl der Pastor, als auch viele Gemeindemitglieder sich die Sache keineswegs leicht gemacht haben.
Eins sollte uns jedenfalls klar sein: Wer in keine Schublade passt, hat es sehr schwer im Leben.
Auch Jesus war einer von denen, die in keine Schublade passen. Man nagelte ihn ans Kreuz.

Ein Bibellehrer und Freund von mir, Michael Schiffmann sagte des öfteren über Gott, daß er in keine theologische Schublade passen würde. Welche biblisch fundierte Theologie auch immer man auf Gott anwenden würde, immer würde irgendein Arm oder Bein von Gott irgendwo aus der Schublade raushängen.
Er passt einfach in keine menschliche Kategorie oder Box herein!
Diesen weisen Spruch sollte man aufmerksam immer wieder bedenken. Gibts dafür eigentlich auch einen Bibelvers? wahrscheinlich schon, mir fällt nur gerade keiner ein ;-))
Mit wem wollt ihr mich vergleichen? steht glaub' ich irgendwo.

Eins weiß ich jedenfalls sicher: Gott liebt Menschen. Und zwar ALLE - Gerechte und Ungerechte - Sünder und Heilige - Arme und Reiche - Weiße und Schwarze - Demokraten und Nazis- Punker und Bürohengste - Terroristen und Spießbürger -Islamisten und Atheisten -

Und sein Gebot lautet nicht: Sortiert alle Menschen säuberlich in Schubladen ein, sondern liebt alle Menschen gleichermaßen. Sogar unsere Feinde. Und unseren Nächsten. Und natürlich vor allen Dingen unsere Glaubensgeschwister.
Auch wenn sie in keine sexuelle Schublade passen.

Montag, 10. Dezember 2007

Wilma

Wilma war die kleine Mutti meiner Frau. Sie war ihr Leben lang ein Arbeitstier gewesen. Die Küche war ihr Domizil.
Dort lagen manchmal tote Fische in der Spüle, die dort "gewässert" wurden. Mich ekelte vor dem dreckigen Fischwasser.
Ihr großes Portemonaie lag in einer Schublade im Küchenschrank und jeder bediente sich dort, wenn er ein paar Mark brauchte.
Die große Liebe ihres Lebens war Otmar, ihr ältester Sohn. Der war Alkoholiker und als solcher oft sehr fies drauf. Grobschlächtig, zynisch und manchmal gewalttätig. Aber meistens bekam er von Anderen selbst aufs Maul, obwohl er sehr groß und stark war.
Ein geborener Looser, der nichts in seinem Leben richtig auf die Reihe bekam.
Aber Mutter beschützte ihn vor allen Unkenrufen der Familie und Umgebung, er war nunmal ihr Erstgeborener Liebling.
Otmar hatte häufig wechselnde, seltsame Frauen, mit denen er zusammen lebte.
Viele waren primitiv, einige raffiniert.
Alice, die von Mutter Wilma "Ali-Ze" gerufen wurde, war von der raffinierten Sorte. Sie verstand es hervorragend, Intrigen zu spinnen und Keile zwischen die einzelnen Familienmitglieder zu treiben.
Bei einigen alkoholseligen Familienkrächen musste die Polizei gerufen werden, weil man sich gegenseitig beschuldigte, Geld oder teure Gegenstände gestohlen oder veruntreut zu haben.
Als meine Frau und ich Christen geworden waren, versuchten wir natürlich das Evangelium in die kaputte Familie hineinzutragen, was aber von dem Umstand erschwert wurde, daß Horst, der ältere Bruder meiner Frau wieder vom Glauben abgefallen war und in eine schlimme Heroinsucht abgeglitten war.
"Siehste, beim Horst hat das mit dem Glauben auch nicht funktioniert". war eine beliebte Ausrede der Familienmitglieder.
Aber ich hatte mittlerweile die Bibelschule besucht und sprühte vor Glauben und Eifer für den Herrn.
Dann glitt Wilma sachte in eine "Alterspsychose" ab. Wir hatten damals überhaupt keine Ahnung womit wir es hier zu tun hatten und versuchten, so gut es ging zu helfen.
Wilma fühlte sich und die Familie von Alice bedroht und verfolgt. Die kleinen Intrigen und Boshaftigkeiten von Alice wurden für sie plötzlich riesengroß.
Sie glaubte, daß Alice uns alle ausrauben wollte und fing an wertvolle Sachen, wie Sparbücher und Ähnliches zu verstecken, damit Alice sie nicht finden konnte.
Wir redeten stets auf die kleine Mutti Wilma ein und versuchten sie in die Realität zurückzuholen, aber Wilmas Feindbild wuchs und wuchs immer mehr.
Bald wurde uns klar, daß Wilmas Zustand krankhaft war, denn sie versuchte sich im 5. Stock aus dem Fenster zu stürzen.
Mit letzter Kraft konnten Vater und Sohn Horst sie noch vom geöffneten Fenster wegzerren.
Meine Frau und ich vergaßen ab jetzt jede Zurückhaltung, mit Mutti über den Glauben zu reden, weil ein Eingreifen Gottes überlebenswichtig geworden war.
Nach dem Selbstmordversuch wurde Wilma von der Familie ins nächste Krankenhaus gebracht, weil sie nicht mehr mit der Situation umgehen konnte. Doch man nahm sie weder stationär auf, (Es gab dort keine Psychiartrie) noch verwies man sie an eine Psychiartrie weiter. Achselzuckend sagte man, daß man in diesem Falle auch nichts machen könne.
Wir beteten wie die Weltmeister für- und auch mit Wilma. Sie sprach uns das Übergabegebet an Jesus nach und wir geboten in Jesu Namen allen Mächten der Finsternis von ihr zu weichen.
Ein paar Minuten schien Wilma ruhig zu werden und redete nicht mehr von ihrem Verfolgungswahn. Doch dann ging es wieder weiter, als ob all die Gebete und der Herrschaftswechsel zu Jesus nicht die geringste Auswirkung gehabt hätten.
Sie hätte dringend in die geschlossene Abteilung gehört, aber da wir schon einmal vom Krankenhaus abgewiesen worden waren, wussten wir nicht wohin mit ihr.
Die Situation eskalierte, als Alice die kleine Wilma bei der Polizei aus unerfindlichen Gründen anzeigte. Sie sollte etwas aus ihrer Wohnung gestohlen haben.
In ihrem Wahn schleppte Wilma die ganze schwere Schallplattensammlung ihres Sohnes Horst zu einer Familie des Mietshauses hoch, um sie vor Alice zu verstecken. Sie rechnete ständig damit, von der Polizei verhaftet zu werden und erzählte uns, daß Alice uns alle ins Unglück stürzen werde.
Kurze Zeit darauf bekamen wir einen Anruf von Gustav, dem Vater meiner Frau, daß Wilma sich einen Kanister Benzin besorgt hatte. Dann hatte sie sich ein Nachthemd aus Nylon angezogen, mit Benzin übergossen und angezündet.
Sie war dem Vorbild von Pfarrer Brüsewitz aus der DDR gefolgt.
In der Notaufnahme wurde Wilma von einem Krankenpfleger in Empfang genommem, der ein Bekannter von uns war. Er war auch Christ und wusste, das Wilma die Mutti meiner Frau war. Er versuchte mit ihr zu reden und betete für sie, denn sie war noch lange bei Bewusstsein.
Das einzig tröstliche, was er uns über die letzten Stunden von Ihr sagen konnte war: Sie hatte bei ihrer Einlieferung die Hände zum Gebet gefaltet und schien zu beten.
Wenig später starb sie an ihren schweren Verbrennungen.
Nach dem Todesfall meines Freundes Manfred ein paar Jahre später fiel mir auf, daß bisher Jeder, der mir das Übergabegebet an Jesus nachgesprochen hatte kurz darauf auf unnatürliche Weise ums Leben gekommen war.
Ich stellte das Missionieren erstmal ein.


Sonntag, 9. Dezember 2007

Traumata

Über Manfred habe ich schon erzählt. Er war ein Freund mit dem ich beten durfte, und der Jesus als Herrn seines Lebens annahm. Einige Jahre später starb er sehr sehr jung.

Der erste Mensch, dem ich den Herrn Jesus nahebrachte und der ihn in sein Leben aufnahm war allerdings meine Mutter.
Sie war klein und dick und hatte Diabetes. Nach einigen Jahren schwerer Depressionen und mehrerer Selbstmordversuche war sie schon jahrelang stabil und wieder recht fröhlich drauf.
Oftmals war sie sogar sehr albern. Besonders witzig fand ich, wenn sie hinter dem Rücken meines Vaters dumme Grimassen schnitt. Der Clou daran war, daß sie ihr künstliches Gebiss mit einer Mundbewegung lockern konnte, so daß es nach vorn zwischen die Lippen rutschte.
Das sah unwahrscheinlich dämlich aus!
Ihr Gottesbild sah so aus daß sie glaubte, der Herr würde meinen Vater für seine Familientyrannei einst ganz übel bestrafen. Sie brauchte wirklich Errettung!
Davon konnte ich sie einige Monate nach meiner Bekehrung überzeugen und sie sprach mir das Übergabegebet an Jesus nach.

Einmal kam sie mit mir zum Gottesdienst. Ich wusste, sie brauchte noch Befreiung von vielen Dingen. Leider entgleiste ihr Blutzucker während des Gottesdienstes und ihr wurde sehr übel. Ich musste schnell mit ihr nach Hause fahren. Kurz darauf kam sie von ihrem täglichen Spaziergang im Stadtwald nicht nach Hause.
Ein betrunkener Autofahrer hatte sie mit überhöhter Geschwindigkeit weggeputzt, als sie eine Strasse überquerte. Sie flog etwa 14 Meter weit durch die Luft und war sofort tot.
Eine Freundin von uns, die auch Christin war, hatte sie kurz zuvor im Stadtwald gesehen und überlegt, ob sie meine Mutter nicht ansprechen und begrüßen sollte.

Aus irgendwelchen Gründen hatte sie es nicht getan. Ein kurzer Satz der Begrüßung und das schnelle Auto mit dem betrunkenen Fahrer wäre nicht zur richtigen Sekunde am richtigen Ort gewesen.

Die Ärzte wollten mich nicht zu ihr lassen, um Abschied von ihr zu nehmen, obwohl ich darauf bestand. Ich sollte sie lieber so im Gedächtnis behalten, wie ich sie kannte.
Aber man gab mir ihr zerbrochenes Gebiss mit nach Hause.

Mittwoch, 5. Dezember 2007

Helmut Tank †

Gestern war ich auf einer Trauerfeier im alten Annastift in Hannover.
Helmut Tank ist tot.
Er war ein beeindruckender Mensch.
Mit 17 Jahren erkrankte er schwer an Kinderlähmung und musste jahrelang auf der Intensivstation künstlich beatmet werden.
Er lag dort nicht im Koma, sondern bei vollem Bewusstsein. Die Lähmung erstreckte sich vom Hals an abwärts und hatte die gesamte Atemmuskulatur betroffen, so daß er einen Luftröhrenschnitt bekam, durch den er mit einer künstlichen Kanüle beatmet wurde.
Ich begegnete ihm zum ersten Mal 1975, als ich im Wohnheim für Schwerstbehinderte Zivildienst machen sollte. Eigentlich wollte ich im normalen Fachkrankenhaus arbeiten, aber man hatte mich zu den Behinderten verfrachtet, die mir Angst machten.
Das Gespräch mit ihm nahm mir die Angst und ich blieb nach dem Zivildienst noch viele Jahre im Wohnheim als Pfleger hängen. Es war eine richtungweisende und wichtige Zeit in meinem Leben.
Helmut konnte mittlerweile im Rollstuhl sitzen und atmete durch geschickte Schaukelbewegungen im Rollstuhl mit den Atemhilfsmuskeln. Nur im Liegen musste er an das Beatmungsgerät.
Er hatte einen unbändigen Lebenswillen und Drang zur Freiheit. Bei den meisten Schwerbehinderten im Wohnheim hatte ich den Eindruck, daß sie nur um sich selbst und ihre Behinderung kreisten und sich selbst bemitleideten, aber nicht Helmut.
Er ergab sich nie in sein Schicksal, sondern machte das Beste daraus. So machte er in fortgeschrittenem Alter noch eine Fachschulausbildung und fing an zu studieren.
Er dachte nicht nur an sich selbst sondern setzte sich intensiv für seine Mitbewohner ein.
Als ich ihm von meinem Glauben an Jesus erzählte meinte er: "Schön, daß Du mir so offen und ehrlich von Deinem Glauben erzählst". Er freute sich darüber und wurde nicht komisch, ablehnend oder sarkastisch, wie so viele Andere.
Helmut war ein richtiger "Mensch". Ein außergewöhnlicher Mensch. Ich mochte ihn sehr gern.
Vor vielen Jahren traf ich ihn mal zufällig bei Karstadt, wo er mit seinem Elektrorollstuhl umherrollte.
Er erinnerte sich noch an mich, obwohl die Pflegekräfte und Zivis im Annastift über die Jahre reichlich wechseln.
Seitdem hatte ich immer wieder so ein Bauchgefühl und Drängen im Herzen, ihn im Annastift zu besuchen. Ich glaube, das kam von Gott. Immer wieder dachte ich daran, setzte es aber nie in die Tat um. Nun ist es zu spät dafür. Schade.

Er hatte viele Freunde und bei der Trauerfeier weinten viele Rollstuhlfahrer um ihn. Die Kapelle war knüppeldicke voll.
Er wird wirklich von Vielen vermisst.

Donnerstag, 29. November 2007

Notruf 112



Notruf an alle Christen in Hannover und Umgebung!
Hallo liebe Christen in und um Hannover. Sicher kennen viele von Euch die christliche Bücherstube "read+meet" in der Podbielskistraße 71.
Angefangen noch unter Michael Schiffmann in der Hildesheimer Straße gegenüber den Mormonen, hat sich der christliche Buchladen in 17 Jahren unter der Leitung von Anke und Klaus Dietzler zu einer hannöverschen Institution entwickelt.
Egal ob Kirchenchrist, Freikirchler oder Charismatiker: Hier bekam bisher JEDER sein Lesefutter, seine Bibeln oder Lobpreismusik, christliche Geschenke und Kalender von kompetenten und freundlichen Mitarbeitern serviert und wurde beim Einkauf gut beraten.
Diese Institution ist nun akut und ernsthaft bedroht und gefährdet!
Aufgrund rückläufiger Umsätze haben sich mittlerweile ca. 30.000 € Schulden angesammelt, die auch durch den besten Weihnachtsverkauf nicht ausgeglichen werden können.
Die Dietzlers erwägen, den schönen, hellen und freundlichen Laden im nächsten Frühjahr zu schließen. (März/April)
Sie würden den Dienst gern weiterführen, wenn die finazielle Lage sich schnell und spürbar entspannen würde. Aber danach sieht es im Moment nicht aus.

read +meet braucht unsere Hilfe!

Was können wir tun?

1. Eure säkularen Bücher in der christlichen Bücherstube bestellen. Es dauert 2-3 Tage länger als bei "Schmorl" oder Decius, aber ALLES wird zuverlässig besorgt.

2. Nicht bei AMAZON etc. kaufen, sondern bei http://www.christliche-buecher.com/
Euer Buch ist hier auf Dietzlers Webseite genauso nur einen Mausklick entfernt wie bei Amazon! Was ihr nicht im Onlineangebot findet, könnt ihr bei AMAZON raussuchen, aber dann per EMAIL in der Bücherstube bestellen: info@readandmeet.de

3.
Bücher werden auf Wunsch auch verschickt. Telefon: (0511) 87 33 70
Einfach anrufen, bestellen und Adresse angeben.
Telefax: (0511) 8 79 08 73
Die Portokosten könntet ihr als Unterstützung der Arbeit sehen!

Ist die christliche Bücherstube das Privatvergnügen der Dietzlers oder ist sie ein wichtiger Teil des Reiches Gottes in der Stadt?


Read+meet ist ein überkonfessioneller Treffpunkt aller Christen der Stadt und Umgebung.
Der Laden war in seiner ganzen Zeit des Bestehens nie auf kommerziellen Erfolg ausgerichtet, sondern wurde von den Dietzlers stets als ein DIENST für die Gemeinden und Kirchen betrachtet. Dementsprechend idealistisch stützten sie die Arbeit stets aus ihrem Privatvermögen.
Über viele Jahre waren auch der große Freundeskreis der Arbeit als Sponsoren oder Gesellschafter der GmbH mit ihrem Privatvermögen oder Spenden beteiligt.
Die Mitarbeiter sind unterbezahlt oder arbeiten schon (fast) ehrenamtlich.
Nun stehen wir vor der Frage: Brauchen wir als Gemeinde Jesu in Hannover diesen Stützpunkt des Reiches Gottes oder wollen wir ihn aufgeben?

im Auftrag des Freundeskreises der christlichen Bücherstube Dietzler:
Ralf Förthmann


Spendenkonto
Empfänger: Christliche Bücherstube,
Konto: 100 617 911,
BLZ: 250 607 01


Sonntag, 25. November 2007

Breathe Deep the Breath of God

Wir, Don Ralfo, nahmen heute einen tiefen, tiefen Atemzug vom reinen Atem Gottes!
Es war so wohltuend, so befreiend, so wunder-wunderschön.
Unser Gott ist Liebe.
Er besteht aus reiner Liebe.
Deshalb mussten Wir davon erzählen und das Filmchen davon auf Youtube hochladen. ;-))


Politicians, morticians, Philistines, homophobes
Skinheads,
Dead heads, tax evaders, street kids
Alcoholics, workaholics, wise guys, dim
wits
Blue collars, white collars, war mongers, peace
nicks


Breathe deep
Breathe deep the Breath of God
Breathe
deep
Breathe deep the Breath of God


Suicidals, rock idols,
shut-ins, drop outs
Friendless, homeless, penniless and
depressed
Presidents, residents, foreigners and aliens
Dissidents,
feminists, xenophobes and chauvinists


Evolutionists, creationists,
perverts, slum lords
Dead-beats, athletes, Protestants and
Catholics
Housewives, neophytes, pro-choice, pro-life
Misogynists,
monogamists, philanthropists, blacks and whites


Police, obese,
lawyers, and government
Sex offenders, tax collectors, war vets,
rejects
Atheists, Scientists, racists, sadists
Photographers, biographers,
artists, pornographers


Gays and lesbians, demagogues and
thespians
The disabled, preachers, doctors and teachers
Meat eaters, wife
beaters, judges and juries
Long hair, no hair, everybody
everywhere!


Breathe deep
Breathe deep the Breath of God
Breathe deep
Breathe deep the Breath of God

Music and Lyrics: The Lost Dogs (Album: Scenic Routes)


Sonntag, 18. November 2007

Depressivas Schönheit

Die Insel Depressiva ist ein großes Mysterium. Gestern fuhr ich in meinem Auto überland. Das Wetter war ungemütlich, dunkel und miesepetrig.
Nieselregen und vermatschte Strassen, alles düster und traurig.
In einem schönen großen Fachwerkhaus auf dem Lande kehrte ich ein.
Ein freundlicher weiser Mann redete mit mir, während ich es mir auf einem bequemen Sofa gemütlich machte.
Es war ein großer Raum mit dicken Holzbalken direkt unter dem Dach.
Ich erzählte ihm von meiner heimlichen Verschleppung nach Depressiva.
Da flüsterte er mir einen geheimen Trick ins Ohr, wie ich mein Los erträglicher machen könne.
Mir wurde ganz warm ums Herz und ich schöpfte neue Hoffnung. Der Trick war ganz einfach: Zu Gott gehen und mir neue Kraft von ihm holen. Mich selbst akzeptieren und mich nicht selbst wegen meiner Kraftlosigkeit beschimpfen!
Dankbar fuhr ich nach Hause.
Die ganze Inselwelt hatte sich plötzlich verwandelt. Ich nahm die verschiedenen Schattierungen des "Grau in Grau" ganz intensiv wahr. Wunderschöne Bäume ohne Blätter standen am Wegesrand, die Äste wunderlich verschlungen und verknotet.
Ich glitt still durch die Landschaft, die ein großer Künstler wundersam verzaubert hatte.
Es wurde immer dunkler, aber das gelbe Licht der Autos malte verschiedene dunkle Farben an die Wände der alten Häuser und auf die Büsche und Bäume der Strasse.
Durch die diesige Luft bemerkte ich riesige Windräder, die sich langsam drehten - still und stumm.
Man hörte nur das Geräusch der nassen Reifen auf der Strasse.
Die Bauernhäuser schliefen so tief und friedlich ihren Schlaf des Vergessens. Kein Leben rührte sich hinter ihren Mauern.
Gott ist ein großer Künstler.
Wenn er das Land in Abenddämmerung taucht, wird Alles still. Nur die Schatten werden lebendig und fangen an ihre Geschichten zu erzählen.
Das Leid war vollkommen vergessen. Eine Ahnung von neuem Licht durchzog mich sanft.
Gott ist ein großer Künstler.

Freitag, 16. November 2007

Absturz von der Lobpreisleiter

Neulich nacht hat man mich abgeholt während ich schlief. Irgendjemand ist der Meinung, daß ich besser zur Insel Depressiva passe, als zur Insel Musica.
Als ich die Augen aufschlug, war alles wie immer. Sonnenschein im Garten, die Vögel zwitscherten, aber irgend etwas stimmte nicht an dem Bild. Etwas war falsch daran.
Ich schüttelte den Gedanken ab und machte "business as usual"
Aber alles lief nicht mehr so richtig rund.
Dann bemerkte ich neulich, daß mein Garten aus Wänden von Pappe mit aufgedruckten Fotos von Bäumen und Büschen bestand. Die Vogelstimmen kamen von einem endlos-Tonband.
Man hatte mich hereingelegt. Ich war wieder auf "Depressiva"
Vergessen - die lauen Sommernächte auf "Musica"
Vergessen - der feurige Wein.
"Jetzt gehts wieder anders rum", grölte der Einpeitscher von fern, jetzt wird das Leben wieder grau gemacht, so wie es sich um diese Jahreszeit gehört!
Sein hysterisches Lachen verhallte in der Ferne und ich stand da. Allein.
"Listen to this, and I'll tell you 'bout the heartache. I'll tell you 'bout the heartache and the loss of God. I'll tell you 'bout the hopeless night The meager food for souls forgot, I'll tell you 'bout the maiden with wrought iron soul"

Jim Morrison (The Wasp)

Donnerstag, 8. November 2007

Christenverfolgung in Deutschland - Todesliste -

Kaum zu glauben aber wahr: In Deutschland werden Menschen wegen ihres christlichen Glaubens von islamischen Fanatikern gejagt und hingerichtet! Kann man Muslime und Islamisten wirklich noch unterscheiden? Wo verläuft da eigentlich die Grenze? Wo distanzieren sich Muslime praktisch (Nicht nur verbal) von solchen Greueltaten? Sind säkulare Moslems nur eine kleine Minderheit? Wo bleibt die Distanzierung der Moslems zu Ehrenmorden? Alles offene und drängende Fragen für mich.

Sind es auch drängende Fragen für unsere Politiker? Ist man rechtsradikal, wenn man solche Fragen stellt?


Mittwoch, 24. Oktober 2007

Filmschaffen

Lieber Leser, liebe Leserin,
Ich entschuldige hiermit meine längere Abwesenheit als Tagebuchschreiber. ich war in der letzten Zeit sehr mit meiner Tätigkeit als "Filmemacher" beschäftigt und musste einige Reportagen über aktuelle Ereignisse machen.
Diese Machwerke sind wie immer in meinem Comedy-Channel auf Youtube zu besichtigen.
Diesmal habe ich sogar mal ein paar ernsthafte Filme gedreht, einen davon kannst Du hier sehen:


Montag, 15. Oktober 2007

Eva Hermans Rede vor dem Katholiken-Forum

Gute Rede. Nun ist es für mich offensichtlich: Eva Herman wurde gefeuert, weil sie 1. Die Feministische Emanzipationsbewegung der 68er Frauen kritisiert (Alice Schwarzer & Co) und 2. Weil sie das auch noch aus einer christlichen Motivation heraus tut!
Vertraue nicht den Medien, höre das Original oder lies ihre Bücher!

Hier wurde ihre Rede veröffentlicht: http://www.osthessen-news.de/beitrag_D.php?id=1141416

Hier gibt es das Audiofile direkt! Du musst allerdings mindestens 30 Sekunden Beifall vorab ertragen.

Sonntag, 14. Oktober 2007

Herzensgebete III

Am 30. Mai dieses Jahres berichtete ich in poetischer Weise über ein stark depressives Tal, in dem ich gerade steckte: Don Ralfos Labyrinth: Abmeldung
Dabei erwähnte ich eine nächtliche Gebetszeit, in der ich auf starke Weise Gottes Gegenwart erlebte. Ironisch fügte ich hinzu, daß ich den abwegigen Eindruck hatte, mir Lebertran kaufen zu sollen, was ich auch tat.
Mein Verstand sagte mir: Das ist völliger Quatsch! Das ist kein Gedanke vom HERRN.
Aber meine Intuition, mein Bauchgefühl sagte mir ich sollte gehorsam sein und das Zeug schlucken, was ich auch zwei Monate lang tat.

Es folgten die glücklichsten Monate seit vielen Jahren. Die Wirkung setzte sofort ein! Man kann es im folgendem Post lesen: Don Ralfos Labyrinth: Insel Musica
Das Zeug schmeckt übrigens scheußlich! Brrrr. Man muß sofort nach der Einnahme viel trinken, um den Geschmack nach altem, ranzigen Fisch loszuwerden.
Ich erzählte dem Herrn in der bewußten Nacht einfach nur, wie es mir ging: Nämlich Scheiße. Ich bat ihn nicht, mich zu heilen, weder von Depressionen (Die ich seit der Kindheit habe) noch von meiner Herzerkrankung.
Ich ergriff den abwegigen, spinnerten Gedanken vom Lebertran als kleinen Strohhalm des Glaubens an einen liebenden, heilenden Gott.
Und er erwies sich als strapazierfähiges Rettungsseil.

Vor ein paar Tagen las ich in meinem eigenen Blog in den News für seelisch Kranke (auf die ich keinerlei Einfluß habe): Lebertran soll bei Depressionen helfen!
Ich wollte diese Neuigkeit sofort meinem Psychotherapeuten erzählen, verpasste leider aber den Termin.
Auf dem Rückweg kaufte ich mir neues Lebertran in der Apotheke und erzählte der netten Apothekerin, daß ich an Gott glaube und er mir gezeigt hätte, das Lebertran gut gegen Depressionen hilft.
Das hatte sie allerdings schon gehört und gewusst. Aber bestimmt noch nicht die Tatsache, daß Gott Herzensgebete erhört!
Bitte bitte, liebe Depressionskranke, geht jetzt nicht sofort los und kauft Euch Lebertran.
Nein redet einfach mit dem großen, wunderbaren Gott über Euer Leid und fragt IHN nach seiner Meinung dazu.
Betet von Herzen, so wie ihr es versteht. Fragt nach seiner Meinung und seinen Gedanken darüber. Bittet ihn um Weisheit und folgt den neuen Gedanken und Impulsen, die Euch dann vielleicht kommen.
Der Herr segne Euch.
Gott ist Liebe


Gott ist wunderbar


Jesus ist der Sohn Gottes und unser wunderbarer Ratgeber, Heiland und Erlöser!



Samstag, 13. Oktober 2007

Prophetisches - Endzeit?

Ja ja, die alten Propheten der Bibel. Gott schenkte ihnen Einblicke in unsichtbare Wirklichkeiten und offenbarte ihnen manchmal sogar das Zukünftige. In den folgenden Versen erleben wir den Propheten Daniel, der dem alten König von Babel (Nebukadnezar) einen seiner Träume auslegte. Wohlgemerkt: Der König hatte Daniel vorher nichts vom Inhalt des Traumes erzählt!
Dan 2,31-45 Du, o König, schautest: Und siehe, ein großes Bild! Dieses Bild war gewaltig und sein Glanz außergewöhnlich; es stand vor dir, und sein Aussehen war furchtbar.
Dieses Bild, sein Haupt war aus feinem Gold, seine Brust und seine Arme aus Silber, sein Bauch und seine Lenden aus Bronze, seine Schenkel aus Eisen, seine Füße teils aus Eisen und teils aus Ton.Du schautest, bis ein Stein losbrach, nicht durch Hände, und das Bild an seinen Füßen aus Eisen und Ton traf und sie zermalmte. Da wurden zugleich das Eisen, der Ton, die Bronze, das Silber und das Gold zermalmt, und sie wurden wie Spreu aus den Sommertennen; und der Wind führte sie fort, und es war keinerlei Spur mehr von ihnen zu finden.
Und der Stein, der das Bild zerschlagen hatte, wurde zu einem großen Berg und erfüllte die ganze Erde. Das ist der Traum.
Und seine Deutung wollen wir vor dem König ansagen: Du, o König, du König der Könige, dem der Gott des Himmels die Königsherrschaft, die Macht und die Stärke und die Ehre gegeben hat - und überall, wo Menschenkinder, Tiere des Feldes und Vögel des Himmels wohnen, hat er in deine Hand gegeben und dich zum Herrscher über sie alle gesetzt -, {du} bist das Haupt aus Gold.
Und nach dir wird ein anderes Königreich erstehen, geringer als du, und ein anderes, drittes Königreich, aus Bronze, das über die ganze Erde herrschen wird.
Und ein viertes Königreich wird stark sein wie Eisen, deshalb weil das Eisen alles zermalmt und zerschmettert; wie das Eisen, das zertrümmert, wird es all jene zermalmen und zertrümmern.
Und daß du die Füße und die Zehen teils aus Töpferton und teils aus Eisen gesehen hast: wird ein geteiltes Königreich sein; aber von der Festigkeit des Eisens wird in ihm sein, weil du das Eisen mit lehmigem Ton vermischt gesehen hast.
Und die Zehen der Füße, teils aus Eisen und teils aus Ton: zum Teil wird das Königreich stark sein, und zum Teil wird es zerbrechlich sein. Daß du das Eisen mit lehmigem Ton vermischt gesehen hast: sie werden sich durch Heiraten untereinander vermischen, aber sie werden nicht aneinander haften, so wie sich Eisen mit Ton nicht mischen läßt.
Und in den Tagen dieser Könige wird der Gott des Himmels ein Königreich aufrichten, das ewig nicht zerstört werden wird. Und das Königreich wird keinem anderen Volk überlassen werden; es wird all jene Königreiche zermalmen und vernichten, selbst aber wird es ewig bestehen: wie du gesehen hast, daß von dem Berg ein Stein losbrach, nicht durch Hände, und das Eisen, die Bronze, den Ton, das Silber und das Gold zermalmte.
Ein großer Gott läßt den König wissen, was nach diesem geschehen wird; und der Traum ist zuverlässig und seine Deutung zutreffend."
Es gab viele sogenannte "Weltreiche" in der Geschichte, am Einflussreichsten für die heutige "westliche" Welt waren vielleicht das griechische und das römische Reich durch ihre Philosophie, Wissenschaft und Politik.
Mit Babylon fing alles an. Die Wurzeln Babylons reichen weit in die Vergangenheit zurück.
Möglicherweise ist der Schlüssel zur Erkenntnis des Geistes von Babylon in der Geschichte vom Turmbau zu Babel zu finden. Dieser Turmbau ist auch archäologisch und historisch bewiesen.
In der Bibel finden wir folgenden Ausspruch dazu:
1Mo 11,4 Und sie sprachen: Wohlan, wir wollen uns eine Stadt und einen Turm bauen, und seine Spitze bis an den Himmel! So wollen wir uns einen Namen machen, damit wir uns nicht über die ganze Fläche der Erde zerstreuen!"
Viele Gelehrte gehen davon aus, daß dieser Turm auch okkulten Praktiken sowie der Astrologie dienen sollte. Jedenfalls wurde er nicht zur Ehre Gottes erbaut sondern zur Ehre des Menschen. Ja er sollte wohl eher eine Herausforderung an Gott darstellen: Wir wollen uns einen Namen machen!
Auch das griechische und später das römische Reich war von diesem Geist geprägt: Sich über Gott erheben mittels der Logik (griechisch) oder mittels der militärischen Macht und der Politik (römisch).
Wir wollen uns einen Namen machen!
Am interessantesten ist für mich allerdings das letzte Weltreich, daß genannt wird. Sein Kennzeichen sind die Füße aus Eisen und aus Ton. Teils schwach und teils stark.
Auf Napoleons und Hitlers Reiche trifft das eher nicht zu, obwohl auch sie alles zerschmettert und zertrümmert haben wie das Eisen. Aber da war kein zerbrechlicher Ton dazwischen. Die waren hart wie Kruppstahl!
Das prägnanteste Kennzeichen dieses Reiches ist: sie werden sich durch Heiraten untereinander vermischen, aber sie werden nicht aneinander haften, so wie sich Eisen mit Ton nicht mischen läßt!
Gab es jemals eine Epoche auf dieser Erde, wo mehr Ehen geschieden wurden und der Zusammenhalt von Mann und Frau so schwierig und gefährdet war?
In Deutschland werden z.Zt. mehr als 40% aller Ehen geschieden und in den USA ist es wohl noch schlimmer.
Die gesamte westliche Zivilisation ist von diesem Virus betroffen.
Wer ist zur Zeit die größte Weltmacht? Die USA zusammen mit ihren Bündnispartnern in der westlichen Welt. Sogar Russland ist "demokratisch" geworden.
Was sagte Daniel? "Es wird ein geteiltes Königreich sein!"
Aha, also nicht etwas so homogenes wie Rom, Frankreich oder Hitlerdeutschland.
Und jetzt wage ich einmal eine prophetische Prognose: Der Islam wird sicher nicht das letzte große Weltreich werden, daß uns vorhergesagt wurde. Die Islamisten samt Herrn Ahmadinedschad und Osama Bin Laden und Anderen hätten das wahrscheinlich gerne so, aber die Muslime halten ihre Ehetraditionen fest und werden das auch weiterhin tun.
Wenn man der Prophezeiung glauben will, kommt da eher so ein Staatenbündnis wie die Nato in Frage (ich sage nicht, daß die jetzige Nato das schon ist).
Aber die Zeichen der Zeit sind deutlich.
Wenn der Islamismus noch mehr erstarkt, und das wird er, dann werden sich die nichtislamischen Staaten der Welt noch mehr als bisher zusammentun, möglicherweise einschließlich Russland und China und der meisten asiatischen Staaten.
Und wir werden bald ein sehr schönes letztes Weltreich genießen können, daß Freiheit und Demokratie auf seine Fahnen geschrieben hat, aber seine Bewohner selbstverständlich strengstens überwachen und kontrollieren muß. Denn wir haben ja die gewaltige Bedrohung der Islamisten, die sich immer stärker atomar bewaffnen!
Das geht mit der neuen Computertechnik ja auch jetzt schon ganz toll! Fingerabdrücke auf dem Personalausweis, jedem Bürger seine einheitliche Erkennungsnummer, elektronische Chips unter der Haut mit GPS-Peilsignal, damit auch niemand verlorengeht. Man muß ja jederzeit wissen können, wo sich potentielle Terroristen aufhalten, nicht wahr.
In den USA ist ja die "nationale Sicherheit" das Zauberwort überhaupt! Sobald ein Präsident dieses Zauberwort ausspricht, kann er nicht nur illegale Angriffskriege führen und Folterlager einrichten. Nein, die Polizei und Geheimdienste erhalten sämtliche Befugnisse , die sie brauchen und die individuelle Freiheit darf eingeschränkt werden, wo immer es geht. Selbst die Medien dürfen nichts mehr berichten, was die "nationale Sicherheit" gefährden könnte.
Aber Europa ist dabei, es den USA gleich zu tun oder sie sogar noch rechts zu überholen.
Schnallt Euch bitte an, Leute: Big Brother ist unterwegs!

Schöpfer des Himmels und der Erde

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Bild: Albumcover von Santana III



Ich glaube an Gott,
den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde.


Und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes,
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes,
des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben. Amen.