Samstag, 26. September 2009
Günter J. Matthia: Vollmacht für alle? Segen zum Abholen?
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Die Diskussion zu dem Artikel ist auch sehr spannend, wie ich finde. Kommt und lest und diskutiert doch mit!
Donnerstag, 24. September 2009
Merkel bekommt Zulauf
In einer spontanen Volksabstimmung entschieden sich ca. 50% der befragten Wahlberechtigten am Ort, die bisher zu den Wechselwählern gehört hatten zu einem eindeutigen Votum für die Kanzlerin. Ort: Dorf in Niederbayern
Was wählen Christen?
Jesus.de-Wahl-Umfrage: Christen wählen schwarz-grün-bibeltreu
Montag, 21. September 2009
Werteverfall und Gesundheitswesen
Referat vom Benediktinerpater anlässlich der ersten großen Patientendemonstration gegen "Reformen" im Gesundheitswesen
München, 7. Juni 2008, Olympiastadion
WERTE UND WERTEVERLUST IM GESUNDHEITSWESEN
Wenn ich über Werte und Wertverlust spreche, möchte ich das nicht mit einem moralisierenden Zeigefinger. Vielmehr möchte ich für Werte werben. Wir sprechen heute vom Wertverfall. Doch Werte können nicht verfallen. Aber wir können die Beziehung zu ihnen verlieren. Es herrscht heute in der Gesellschaft eine große Sehnsucht, wieder aus> Weiterlesen...
den Werten zu leben. Denn die Menschen sind überzeugt, dass das Leben ohne Werte wertlos wird. Werte machen unser Leben wertvoll. Das lateinische Wort für Wert heißt „virtus“. Das meint: Werte sind Kraftquellen, aus denen wir schöpfen können. Das englische Wort für Wert „value“ kommt von valere, das gesundsein bedeutet. Werte sind
Quellen der Gesundheit. Ohne Werte wird das Gesundheitswesen wertlos. Und wenn der Finanzwert absolut gesetzt wird, wird der Mensch entwertet. Ein entwerteter Mensch kann aber nicht gesund werden.
Erststimme
Noch eine Info zu den kommenden Wahlen. Die Erststimme ist für den Direktkandidaten und die Zweitstimme für die Partei - das wissen wohl alle. Was aber für mich interessant und neu war ist, daß bei den Erststimmen eigentlich außer CDU und SPD nur in ganz seltenen Fällen die Kandidaten anderer Parteien eine Chance haben. 2005 gab es in Niedersachsen nicht einen Einzigen Kandidaten der kleinen Parteien, die irgendwo direkt in den Bundestag gewählt worden wären! Einzige Ausnahme: Berlin, wo die Linkspartei und Grünen es schafften.
http://www.bundestag.de/blickpunkt/102_Abgeordnete/0507e/0507e010.html
Quelle: Der Bundestag.
Somit macht es kaum einen Sinn mit der Erststimme etwas Anderes als CDU oder SPD zu wählen. Andernfalls fällt Deine Stimme einfach untern Tisch ;-(
Gruß
Ralle
Donnerstag, 17. September 2009
God's gonna cut you down
Johnny Cashs Version
You can run on for a long time
Run on for a long time
Run on for a long time
Sooner or later God'll cut you down
Sooner or later God'll cut you down
Go tell that long tongue liar
Go and tell that midnight rider
Tell the rambler,
The gambler,
The back biter
Tell 'em that God's gonna cut 'em down
Tell 'em that God's gonna cut 'em down
Well my goodness gracious let me tell you the news
My head's been wet with the midnight dew
I've been down on bended knee talkin' to the man from Galilee
He spoke to me in the voice so sweet
I thought I heard the shuffle of the angel's feet
He called my name and my heart stood still
When he said, "John go do My will!"
Go tell that long tongue liar
Go and tell that midnight rider
Tell the rambler,
The gambler,
The back biter
Tell 'em that God's gonna cut 'em down
Tell 'em that God's gonna cut 'em down
You can run on for a long time
Run on for a long time
Run on for a long time
Sooner or later God'll cut you down
Sooner or later God'll cut you down
Well you may throw your rock and hide your hand
Workin' in the dark against your fellow man
But as sure as God made black and white
What's done in the dark will be brought to the light
You can run on for a long time
Run on for a long time
Run on for a long time
Sooner or later God'll cut you down
Sooner or later God'll cut you down
Go tell that long tongue liar
Go and tell that midnight rider
Tell the rambler,
The gambler,
The back biter
Tell 'em that God's gonna cut you down
Tell 'em that God's gonna cut you down
Tell 'em that God's gonna cut you down
Mittwoch, 16. September 2009
Keine Angelhaken oder Gegenleistung
Noel Richards wurde von der Redaktion der Zeitschrift »Come« vor der Veranstaltung »Calling all Nations« im Berliner Olympiastadion gefragt, welche Impulse er sich für die deutsche christliche Musikszene erhoffe. Seine Antwort überraschte manchen Leser, denn eigentlich war sie ein Widerspruch zum Gedanken, der christlichen Musikszene Impulse geben zu wollen.
Manchmal setzen wir das Wort »christlich« vor bestimmte Wörter und schaffen so eine Art Subkultur. Viel lieber wäre es mir, wenn Christen zum Mainstream in der Kunst- und Musikkultur durchbrechen würden. Es gibt in Deutschland viele christliche Verlage und Produzenten … die machen ihre Sache wirklich gut. … Sie werden gebraucht, um die Bedürfnisse der Menschen innerhalb der Kirchen wahrzunehmen. Aber wir sollten darüber nicht vergessen, den Blick nach draußen zu richten … Christen ermutigen, das fromme Ghetto zu verlassen.
Noel Richards sprach von »Subkultur«. Ich meine, dass in vielen Kirchen und Gemeinden sogar eine christliche Parallelgesellschaft existiert, die wenig oder keine Berührungspunkte mit unserer Umgebung kennt. Wir haben christliche Romane, christliche Musik aller Geschmacksrichtungen und christliches Spielzeug, sogar christliche Kleidung und vieles mehr. Es gibt biblische Kochbücher genauso wie Kerzen mit Bibelsprüchen und christliche Kugelschreiber oder Notizbücher. Christliche Internetseiten, Foren und Chaträume sind Legion, auch christliche Frauen- und Männerzeitschriften oder Nachrichtenmagazine muss man nicht lange suchen. Manches ist missionarisch gemeint. Aber wer nimmt außerhalb unserer Parallelgesellschaft Notiz davon?
Anders gefragt: Würde den Menschen in unserer Nachbarschaft irgend etwas fehlen, würden sie es überhaupt bemerken, wenn unsere Gemeinde / Kirche plötzlich nicht mehr da wäre? Wäre da eine Lücke im gesellschaftlichen, kulturellen, politischen Leben? Oder würde alles ohne uns Christen genau so weiterlaufen wie bisher?
Die Parallelgesellschaft hat sich etabliert, um die Gläubigen vor der bösen Welt zu schützen, um ihnen saubere und sündlose Alternativen zu bieten. Die Gemeinschaft der Gläubigen wurde zu einer Burgfeste, die es zu verteidigen gilt. Und je länger der Kriegszustand gegen die Welt dauert, desto mehr entfernt sich das Salz aus der Welt. Um so mehr ist das Licht ausschließlich in der Burg sichtbar.
Die Kleinstadtgemeinde, in der ich als junger Christ zu Hause war, veranstaltete einmal im Jahr eine Evangelisationswoche. Ein Prediger wurde eingeladen, Handzettel gedruckt und verteilt, ein Rahmenprogramm gestaltet und dann sollten die Menschen in Scharen in den Gemeindesaal strömen und sich bekehren. Sie strömten nicht, sie tröpfelten höchstens. Die meisten Besucher bekehrten sich nicht, sondern wunderten sich und gingen wieder. Von ein paar wenigen Ausnahmen abgesehen.
Viele Christen verstehen heute noch immer ihren Auftrag genau so und nicht anders. Die Gemeinde ist für sie eine Burg, in die man einlädt, weil da das Licht und das Salz zu finden sind. Samt christlicher Musik, christlichen Finanzkursen, christlichen Fahrradausflügen, christlichen Büchern und christlichen Jugendgruppen. Evangelistische Abende oder Wochen werden durchgeführt, die Gemeindeglieder gedrängt, doch Nachbarn und Kollegen einzuladen, mitzubringen in die sichere Burg. Das Problem wird heute immer deutlicher: Die Nachbarn und Kollegen kommen nicht. Oder sie kommen nicht wieder, weil sie nur Befremdliches erlebt haben.
Jesus hatte keinen Gemeindesaal. Die Jünger bauten keine Kirche. Paulus druckte keine Handzettel. Petrus predigte nicht im Rahmen einer Evangelisationswoche.
Natürlich stimmt es: Jesus lehrte am Sabbat in der Synagoge, die erste Generation der Gemeinde war im Tempel anzutreffen. Natürlich stimmt es, dass die Gläubigen auch heute noch einen Ort, einen Rahmen brauchen, wo sie zusammen Gott loben, aus der Bibel lernen, ihre Fragen stellen und gemeinsame Lasten tragen sowie sich miteinander freuen können. Jesus nahm sich immer wieder Zeit, um mit seinen Jüngern auszutauschen, sie zu lehren, ohne dass diejenigen dabei waren, die noch nicht zum Kreis der Gläubigen zählten. Die Gemeinde der Apostelgeschichte versammelte sich zum gemeinsamen Gebet, Austausch, Lob Gottes und zur Lehre.
Selbstverständlich ist der Gottesdienst, ob nun im Gemeindesaal, der Kirche oder sonst irgendwo, zu hundert Prozent notwendig und richtig. Aber wenn sich das Gemeindeleben darin erschöpft, sich in der sicheren Burg zu versammeln, höchstens noch zu bestimmten evangelistischen Gelegenheiten dazu einzuladen, in die heiligen Hallen zu kommen und sich zu bekehren, dann kann von Salz und Licht nicht die Rede sein. Dann spielt es für die Nachbarschaft, ob nun Dorf oder Stadtviertel, keine Rolle, ob es die Gemeinde vor Ort gibt oder nicht. Dann ist der lokale Kegelverein wichtiger für die Nachbarn als die lokale Kirche.
Wo sind die Kirchen- und Gemeindevorstände, die es wagen, ihre Burgfeste einzureißen? Die nicht einen größeren sakralen Versammlungssaal planen, sondern einen Ort, an dem die Nachbarn sich zur Freizeitgestaltung treffen, die Kinder nach der Schule Hilfe bei den Hausaufgaben finden, die Armen Speise oder Kleidung bekommen, die kulturell interessierten Mitbürger Kammermusik, Blues- oder Jazz-Sessions oder literarische Lesungen veranstalten, und das alles ohne frommen Unterbau und christliche Stempel?
Ich träume von einer Gemeinde Jesu Christi, die keine Fußangeln auslegt, in denen sich Ungläubige verfangen sollen, damit man sie in die Burgfeste ziehen kann. Ich träume von einer Gemeinde Jesu Christi, die sich mit Menschen und Ressourcen verschenkt. Es ist nichts Frommes an einem Skatverein oder einer Hausaufgabenhilfe für moslemische Kinder zu finden. Beim Seniorensport wird sich kein Teilnehmer bekehren. Die Organisation eines Stadtteilfestes zusammen mit anderen Bürgern ist keine missionarische Aktion.
Meine Vision ist keine versteckte Evangelisation durch die Hintertüre, sondern eine Gemeinde, die fragt: »Was können wir für die Menschen tun? Wo können wir helfen? Wie können wir dienen? Wem können wir uns und unsere Möglichkeiten, Begabungen, Fähigkeiten verschenken?« Ohne Angelhaken und Gegenleistung. Einfach nur, weil wir die Welt so lieben, wie Gott sie geliebt hat. Er hat seinen Sohn gegeben. Für alle Menschen, für die Frommen wie die Ungläubigen.
Ihr habt nicht mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und euch dazu bestimmt, dass ihr hingeht und Frucht bringt und eure Frucht bleibe, damit, was ihr den Vater bitten werdet in meinem Namen, er euch gebe. (Johannes 15, 16)
Hingehen. Frucht bringen. Und daraus folgt: Der Vater gibt, was wir im Auftrag Jesu bitten. Nicht umgekehrt.
Montag, 14. September 2009
Klaus Kenneth
Eine anrührende Lebensgeschichte.
Im "Hof mit Himmel" bei ERF gibt es ein interessantes Interview mit Klaus, der seine Geschichte erzählt. Manches davon ist schier unglaublich...
Freitag, 11. September 2009
Mittwoch, 9. September 2009
Montag, 7. September 2009
Besser spät als nie!
Aber normalerweise wird ja von den Sektenbeauftragten der EKD eher vor den Freikirchen gewarnt. Ist da eventuell sogar ein neuer Kurs in Sicht?
> Frontal 21: EKD rügt ZDF-Bericht über Evangelikale als «diffamierend»
Samstag, 5. September 2009
Wahl -O- Mat
Unsere Freundin Anke hat es neulich ungefähr so auf den Punkt gebracht: Nicht wählen ist keine Option, wenn man an die vielen tapferen Menschen denkt, die dafür hart gekämpft haben, daß es überhaupt ein Wahlrecht gibt!
Die gute aber sehr schwierige Frage ist nur WEN?Leider sind die Wahlreden der Politiker nicht besonders dazu geeignet, sich eine fundierte Meinung darüber zu bilden, wie die folgenden TV-Ausschnitte beweisen.
Was bleibt uns da noch übrig als das Spiel mit dem Wahl-o-Maten?
Dienstag, 1. September 2009
Nachschlag zu Nina
Bitteschön - dem kann ich dienen. Hier ist ein neues Lied von ihr das den Abschied von ihrem Hinduismus mehr als deutlich beschreibt:
Ps. von Donralfo: Der "Tod eines Guru" ist ein sehr gutes altes christliches Buch von Rabindranath Maharadj, daß in den 70er Jahren sehr beliebt bei uns Jesus-People war und vor der Sinnlosigkeit und Gefahr des Hinduismus und Guru-Unwesens berichtet.
Montag, 31. August 2009
Geistlicher Kampf - Die Waffen IV -
Die Schuhe
Eph 6,15 ...und die Füße gestiefelt mit Bereitwilligkeit, die frohe Botschaft des Friedens zu verkündigen.
Mal versucht ohne Schuhe durch den Wald zu gehen? Oder auf einem steinigen Weg? Selbst in der Stadt kann man in eine Scherbe oder einen spitzen, scharfen Gegenstand hineinlaufen und sich gehörig verletzen. Das macht das Leben nicht gerade angenehmer, denn wir sind ständig auf unsere Füße angewiesen um uns in dieser Welt fortzubewegen.Wenn man ganz auf Schuhe verzichtet, entwickelt man sicher eine dickere Hornhaut und einige Naturvölker beweisen uns, daß es zur Not auch ohne geht. Aber irgendwie hat sich der Schuh doch weltweit ziemlich durchgesetzt! ;-) > Weiterlesen...
Samstag, 29. August 2009
Kommunikation
Wir haben gestern mal wieder im Hauskreis 2 Artikel aus diesem netten, anregenden "Quadro" gelesen.Ich kann dieses Heft nur jedem weiter empfehlen, was ich auch in unserer Hauskirche schon getan habe. Die Bücherstube read+meet habe ich natürlich auch darauf aufmerksam gemacht, die es daraufhin bestellt und vorrätig haben.
Obwohl Kerstin Hack, die christliche Verlegerin dieses Büchleins ein sehr netter Mensch ist und selber gute Bücher schreibt, habe ich es nicht ihr zuliebe empfohlen, sondern weil ich überzeugt von dem Inhalt und der Wichtigkeit dieses Themas bin. Viele anstrengende Konflikte zwischen Männern und Frauen, bei der Arbeit oder in Freundschaften und Gemeinden ließen sich vermeiden oder lindern, wenn wir nicht so oft an einander vorbei reden- und lernen würden, wie man so kommuniziert, daß es der Andere auch versteht.
Kommunikation ist für jede Art von Beziehung elementar wichtig - In der Ehe oder Freundschaft, in der Familie und Kindererziehung, bei der Arbeit, im Verein oder der Gemeinde. Ja sogar in der Beziehung zu Gott und im Gebet!
Wir haben uns als Hauskirche vorgenommen, daß ganze Büchlein durchzulesen und zu diskutieren. Ich muß sagen: Es ist sehr sehr spannend!
Unsere Rhabarberbarbara zwingt ihren Ehemann mittlerweile dazu, mit ihr gemeinsam ab und an ein Kapitel durchzugehen. Ob das wohl gutgeht? ;-)
Ein Beispiel für eheliche Kommunikation, die gewaltig in die Hose geht, habe ich kürzlich auf Youtube entdeckt.