Freitag, 29. April 2011

Die Weidenkirche

Der braungebrannte Gärtner des Annastifts hats mir verraten. Am 27. Mai ist Eröffnung der Weidenkirche.

Es ist eine lebendige Konstruktion aus Weidenstämmen, die in der Erde Wurzeln schlagen und schon anfangen grün zu werden.
Das wird sicher noch ganz zuwachsen. Die Kirche ist nach allen Seiten hin offen. Auch das Dach! Ist das nicht ein schönes Gleichnis?

Eines Tages wird es dort Andachten und Gottesdienste geben, die von den Rollstuhlfahrern des naheliegenden Wohnheims für Schwerbehinderte ohne Barrieren besucht werden können.
Barrierefreie Kirchen - können wir das nicht auch im übertragenen Sinne gebrauchen?
Viel ehrenamtliche Arbeit wurde von Mitarbeitern des Annastifts in Hannover an freien Wochenenden geleistet, um das Projekt zu verwirklichen - sonst wäre es nicht finanzierbar gewesen.
Ein Dach und ein Kreuz werden demnächst noch oben angebracht - das Kreuz fungiert als Blitzableiter!
Ebenfalls ein grandioses Bild! Jesus als unser Blitzableiter - sonst hätte uns die ganze Wucht des Zornes Gottes getroffen... 


Freitag, 22. April 2011

Das "Mysterium" der Auferstehung

Rumeiern über die Auferstehung
Zu Ostern kommen in vielen Zeitungen und Medien Christen zu Wort, die vom "Mysterium" der Auferstehung reden und schreiben. Jesus sei irgendwie "in uns" auferstanden und lebe ähnlich wie andere Verstorbene in den Gedanken seiner Nachfolger weiter. Die Tatsache der Auferstehung sei irgendwie nicht greifbar und fassbar und ist von einem geheimnisvollen Schleier umgeben, den man nicht durchdringen könne. Das würde sich nur dem Glaubenden offenbaren. So oder ähnlich wird um den heißen Brei herumgeredet und versucht aus einer einfachen Tatsache eine nahezu esoterische Erfahrung zu machen.  
Man könnte auch sagen: So mancher Kirchendiener oder Interpret der Bibel eiert herum, wenn es um die Auferstehung des Herrn Jesus geht. Entweder hat Paulus das schon vor 2000 Jahren geahnt, oder es gab auch damals schon Zeitgenossen (vermutlich Gnostiker) die ähnlich argumentiert haben.
Und er war der Meinung, daß man sich die ganze Sache mit dem Glauben an Jesus sparen könne, wenn man nicht an die tatsächliche und buchstäbliche Auferstehung glaubt.
1Kor 15,13 Wenn es aber keine Auferstehung der Toten gibt, so ist auch Christus nicht auferweckt; wenn aber Christus nicht auferweckt ist, so ist also auch unsere Predigt inhaltslos, inhaltslos aber auch euer Glaube. Wir werden aber auch als falsche Zeugen Gottes befunden, weil wir gegen Gott bezeugt haben, daß er Christus auferweckt habe, den er nicht auferweckt hat, wenn wirklich Tote nicht auferweckt werden. Denn wenn Tote nicht auferweckt werden, so ist auch Christus nicht auferweckt. Wenn aber Christus nicht auferweckt ist, so ist euer Glaube nichtig, so seid ihr noch in euren Sünden. Also sind auch die, welche in Christus entschlafen sind, verlorengegangen. Wenn wir allein in diesem Leben auf Christus gehofft haben, so sind wir die elendesten von allen Menschen.
Mit anderen Worten: Es gibt nichts Überflüssigeres, als österliche Artikelschreiber, Theologen oder Pastoren die vom "Mysterium" der Auferstehung schwafeln.
Denn Jesus ist wahrhaftig auferstanden! 
Bild: Men in Black (Flickr.com)

Dienstag, 12. April 2011

Der "Dienst"

So viele freikirchliche Christen sprechen vom sogenannten "Dienst" in der Gemeinde. Herumreisende Prediger haben einen "Dienst", der Prophetie, Heilung oder die Verkündigung des Evangeliums beinhaltet.
Es gibt große und kleine Dienste, aber zumeist hat der "Dienst" damit zu tun, daß der Diener auf einer großen oder kleinen Bühne oder Kanzel über der Versammlung residiert, um von oben herab seine Weisheiten kundzutun oder dem Fußvolk seine Begabungen vorzuführen. Und sehr häufig verlangen die "Diener" eine Menge Geld für ihre Dienstleistungen. Manche kommen erst gar nicht, wenn nicht eine bestimmte Summe der Bezahlung garantiert wird.
Warum erinnern mich diese sogenannten Dienste nur so häufig an das genaue Gegenteil des Begriffes vom Dienen? Oft scheint mir der Dienst mehr wie ein Machtinstrument um an die Wolle der Schafe zu kommen und diese auszunutzen. Es geht um Status und Ehre, es geht darum jemand in der Gemeinde zu sein und Anerkennung zu erheischen. Kurz gesagt um das genaue Gegenteil von dienen.
 Das Beispiel und Vorbild des Dienens von Jesus ist ein Anderes:
Joh 13,3 ...obgleich Jesus wußte, daß ihm der Vater alles in die Hände gegeben habe und daß er von Gott ausgegangen sei und zu Gott hingehe,steht er vom Mahle auf, legt seine Kleider ab, nimmt einen Schurz und umgürtet sich;darauf goß er Wasser in das Becken und fing an, den Jüngern die Füße zu waschen und sie mit dem Schurz zu trocknen, mit dem er umgürtet war.
Jesus begegnete den Jüngern nicht nur auf Augenhöhe - er erniedrigte sich unter sie und machte sich selbst zu nichts obwohl er der König und Herrscher des Himmels war und ist.
Das was wir gemeinhin als Dienst bezeichnen ist leider allzuoft nichts als ein Etikettenschwindel!

Sonntag, 10. April 2011

Teestube Jesus Treff Hannover 1976

Ein Dokumentarischer Streifzug durch die Jugendarbeit der Intermission mit Szenen aus der Teestube, dem Haus der Gnade, Come In und dem Büro der Intermission in der Kestnerstraße. Mit Zeugnissen der damaligen Mitarbeiter der Teestubenarbeit.
Hoffentlich werde ich für die Veröffentlichung nicht gelyncht, denn aus heutiger Sicht könnte so manches ein wenig kurios bis unfreiwillig komisch wirken...


Sonntag, 3. April 2011

Mad John

1968 brachten die Small Faces ein wunderschönes Konzeptalbum mit dem Namen "Ogden's Nutgone Flake" heraus. Die zweite Seite der Schallplatte beinhaltete ein musikalisches Märchen von der Reise eines kleinen Suchenden namens Happiness Stan, der sich fragte wo bei Halbmond wohl die andere Hälfte des Mondes hingegangen sei. Im laufe der Reise begegnete ihm "Mad John", ein alter Weiser, der im Wald lebte. Ein Tramp der nicht nur die Antwort auf diese Frage wusste, sondern Stan sogar den Sinn des Lebens erkären konnte...
Ach ja.... und so einen Typen wie "Mad John" hatte ich am Freitag zu Gast. Ein Wohnungsloser und bewusster Aussteiger der vor Heiterkeit strahlte und einen überaus zufriedenen und geistig gesunden Eindruck machte...




There was an old man who lived in the greenwood
nobody knew him or what he had done
but mothers would say to their children beware of Mad John.

John would sing with the birds in the morning
laugh with the wind in the cold end of night
but people from behind their curtains, said he's not quite right.

John had it sussed he was living the life of a tramp
yes his bed was the cold and the damp but the sun was his friend
he was free

So here was a wise one who loved all the haters
he loved them so much that their hate turned to fear
and shaking from behind their curtains the loved ones would hear:
Ei diddelieidei diddelieidei diddelieidei...... ♪♫

Mittwoch, 30. März 2011

Neue Thora-Rolle in Hannover

Neben den vielen furchtbaren Nachrichten aus aller Welt gab es heute einen nettgemeinten kleinen Artikel in unserer Tageszeitung: "Tanz mit der Thorah".
Gestern gab es eine große Einweihungsfeier im Maritim Hotel für eine Torah-Rolle, auf der die letzten Buchstaben während der Feier hinzugefügt wurden. Sie ist für das jüdische Zentrum Chabad Lubawitsch in Hannover Kleefeld bestimmt und wurde mit einem ausgelassenen Tanz von der jüdischen Gemeinde gefeiert. "Simchat Torah" (Freude an der Torah) heißt ja auch ein jüdischer Feiertag und ich frage mich wie es mit meiner Freude am Wort Gottes aussieht. Oder mit unserer Freude als Christen.
Vor Freude mit dem Wort Gottes tanzen? Welch ein herrlicher Brauch!
Eine Sache an dem Bericht hat mich ganz besonders berührt. Die HAZ von heute schreibt:
"Hochkonzentriert hält Rafael Lerer die Feder in der Hand: „Alles an so einer Thora-Rolle muss koscher sein“, sagt er. „Das Pergament stammt von der Haut eines koscheren Tieres, und die Tinte ist nach einer besonderen Rezeptur zubereitet.“ Rafael Lerer ist ein jüdischer „Sofer“, ein speziell ausgebildeter Thora-Schreiber. Mehr als ein Jahr lang hat er in Israel an den 304805 Buchstaben dieser Schriftrolle geschrieben, mit höchster Akribie – denn ein einziger falscher Buchstabe macht die gesamte Rolle, auf der etwa die fünf Bücher Mose des Alten Testaments aufgezeichnet sind, nach jüdischen Gesetzen unbrauchbar."
Ein EINZIGER falscher Buchstabe! Das erinnerte mich sofort an einen Ausspruch unseres Herrn Jesus: Mt 5,18  Denn wahrlich, ich sage euch, bis daß Himmel und Erde vergangen sind, wird nicht ein Jota noch ein einziges Strichlein vom Gesetz vergehen, bis alles geschehen ist.
Und ich dachte weiter: Wenn die Schreiber der Bibel so akkurat und peinlichst genau mit dem Wort Gottes umgehen - selbst heute noch - woher stammen dann die vielen angeblichen Abschreibfehler, die von Atheisten so gern beschworen werden? Vielleicht gibt es ja überhaupt keine? Oder zumindest so gut wie keine.
Mein Fazit aus diesem Artikel ist:
Das Wort Gottes ist absolut wahr und Zuverlässig! Und wir können uns darauf verlassen.

Sonntag, 27. März 2011

Wermut

Offb 8,10 Und der dritte Engel posaunte: und es fiel vom Himmel ein großer Stern, brennend wie eine Fackel, und er fiel auf den dritten Teil der Ströme und auf die Wasserquellen. Und der Name des Sternes heißt Wermut; und der dritte Teil der Wasser wurde zu Wermut, und viele der Menschen starben von den Wassern, weil sie bitter gemacht waren.

Wie heißt Wermut auf Russisch? TSCHERNOBYL. Wo stehen die meisten Atomkraftwerke in der Welt? An Flüssen, denn sie brauchen Kühlung. Und manche stehen auch am Meer wie das von Fukushima in Japan. Heute hieß es dazu bei Reuters:
"Die radioaktive Verseuchung des Meerwassers vor der havarierten Anlage stieg aber noch einmal: Tests der japanischen Atomaufsicht ergaben eine um das 1850-fache erhöhte Belastung durch radioaktives Jod. Am Vortag war die Belastung noch um das 1250-fache erhöht."

Die IAEA schickte in den vergangenen zwei Tagen zwei weitere Expertenteams nach Japan. Sie sollen den Behörden helfen, die Strahlung zu messen und eine mögliche Verseuchung von Lebensmitteln im Blick zu behalten. Vor dem Hintergrund des zunehmend verstrahlten Meerwassers versuchte die japanische Atomaufsicht am Samstag, die wachsenden Sorgen der Menschen zu dämpfen. Die Verstrahlung stelle nur ein geringes Risiko für das Leben im Ozean dar, hieß es. Durch die Meeresströmung würden die strahlenden Partikel weggeschwemmt und verdünnt, bevor Fische und Algen sie aufnehmen könnten."
Brauchen wir als Menschheit überhaupt noch die Gerichte Gottes aus der Apokalypse? Oder schaffen wir es schon vorher uns einfach selbst kaputt zu kriegen? Oder besteht das Gericht Gottes einfach nur darin die Menschheit sich selbst und ihrer "Weisheit" zu überlassen?

Freitag, 4. März 2011

Der Untergang des Islam

Ich habe in den 80iger Jahren live miterlebt, wie Steve Lightle den Fall des Kommunismus vorhersagte. Er ist eingetroffen.
Er sagte den Exodus der Juden aus der Sowjetunion nach Israel voraus und kämpfte viele Jahre für diese Vision, indem er mithalf diesen Juden die Einreise nach Israel zu ermöglichen. Nicht alles ist exakt so eingetroffen, wie er es vorausgesagt hatte aber ca. 1 Million russischsprachige Juden sind nach dem auseinanderbrechen der Sowjetunion bis 1998 nach Israel ausgewandert. Heute dürften es möglicherweise 1,5 Millionen sein.
Steve Lightle bekam auch ein Wort über den kommenden Fall des Islam, daß er damals mitteilte.
Erleben wir diesen Fall möglicherweise gerade jetzt?
Sind die Unruhen in der arabischen Welt ein Zeichen daß Gott dort am Werk ist? Hier ein Artikel aus dem Jahr 1990 mit den entsprechenden Prophetien. (Leider nur in Englisch)

Dienstag, 22. Februar 2011

Der "Hunderthoyer"

Ein Freund aus seligen "Muckertagen" gab ihm meine Adresse und Telefonummer, denn er hatte Schwierigkeiten mit dem PC und ich könne ihm helfen, dem "Hunderthoyer".
Der ist ein Künstler, welcher bei mir "umme Ecke" wohnt und mit Acrylfarbe experimentiert.
Ein Kontakt kam erstmal nicht zustande, aber die Schwierigkeiten mit dem PC häuften sich beim Künstler. Er hatte mittlerweile seine ganze Homepage zerschossen, so daß man die meisten seiner Bilder, Skupturen und Aktionen gar nicht mehr zu sehen waren - nur noch Text und viele fehlende Bilder. Kurzum: Ein jämmerliches Bild!
So kam ich denn nun vor kurzem doch noch in Aktion und flickte seine Homepage wieder zusammen. Und wir haben uns auch getroffen und Kaffee getrunken. Nun ist fast alles wieder gut und wir planen noch ein paar zusätzliche Seiten einzubauen.

Montag, 7. Februar 2011

Über den Glauben

Jesus und seine Nachfolger predigten noch Buße, Reue und Umkehr von falschen Wegen und den Glauben an das Evangelium (die frohe Botschaft) und das Reich Gottes.
Heutzutage wird fast nur noch die frohe Botschaft des Glaubens gepredigt und die Buße komplett weggelassen!  Ob sich die Zeiten so geändert haben daß wir heutzutage einfach keine Buße mehr brauchen?
Mk 1,14  Und nachdem Johannes überliefert war, kam Jesus nach Galiläa und predigte das Evangelium Gottes und sprach: Die Zeit ist erfüllt, und das Reich Gottes ist nahe gekommen. Tut Buße und glaubt an das Evangelium!

Dienstag, 1. Februar 2011

Manchmal dauert es länger bis der Groschen fällt

Wikipedia: Bileams Esel
Visionen und Eindrücke
Von Beginn meiner Hinwendung zu Jesus als meinem Herrn an begleiteten visuelle Eindrücke der unsichtbaren Wirklichkeit mein Leben als Christ - beginnend mit dem Bild des Dämons welcher über mir schwebte, als für mich in besonderer Weise gebetet wurde.
Auch später hatte ich ab und zu eindrückliche "Gesichte" die mir Tatsachen der unsichtbaren himmlischen Wirklichkeit mitteilten.
Mit einigen dieser Visionen konnte ich allerdings rein gar nichts anfangen. Sie waren und blieben mir rätselhaft obwohl ich Gott sehr häufig um Erklärungen bat. Manche verstand ich erst Jahre später, wenn bestimmte Ereignisse in meinem Leben eingetreten waren. Sie sollten mich oft auf bestimmte Dinge vorbereiten.

Das fünfte Evangelium

Ich dachte eigentlich immer es gäbe nur vier Evangelien: Die nach Matthäus, Markus, Lukas und Johannes. Aber als ich zur Bibelschule in Wolfenbüttel ging brachte uns der damalige Bibelschuldirektor Eberhard Mühlan bei, daß es noch ein Fünftes gibt: Nämlich dein Eigenes!

Und dieses "eigene" Evangelium weicht sehr häufig von denen ab, die dort in der Bibel niedergeschrieben sind. Und da ja fast jeder Christ sein eigenes privates kleines Evangelium hat gibt es demgemäß natürlich sogar noch weit mehr als fünf - global gesehen. Das geht ja wohl eher in die Milliarden! Na gut die privaten Evangelien ähneln sich schon ziemlich, aber keins ist haargenau gleich.