Mittwoch, 5. März 2008

Bibelquiz

Also ich habe 39 von 40 Fragen beim Bibelquiz richtig beantwortet. Und wieviel schaffst Du?
Hier gehts zum Bibelquiz bei Focus Online.

Dienstag, 4. März 2008

Ein Psalm - von Ralle. Zur Leier gesungen.

Ich bin wütend!
Wütend auf mich und wütend auf Gott.
Wütend auf mich, weil ich mich nicht ändern kann.
Wütend auf Gott, weil er mich nicht heilt und ich weiter an mir leiden muß.

Wozu dieses sinnlose Leid?

Wozu die ständige Hoffnung auf ein Morgen, wenn sich doch nichts ändert?

Ich wünschte ich könnte schlafen - ewig schlafen - doch ich muß noch Meilen gehn, bevor ich ruhen kann.
Gibt es ein Himmelreich? Dann komme bald, Herr Jesus.

Warum diese ständige Verzweiflung? Immer wiederkehrende Belanglosigkeiten.
Gibt es eine zukünftige Hölle, oder bin ich da schon längst?

Ich bin wie Tantalus, der den Stein immerfort bergauf rollt, aber nie die Spitze des Berges erreicht. Und immer wieder entgleitet er und rollt bergab.
Ich kann nicht mehr und mag nicht mehr.
Macht mir keine neue Hoffnung, die doch nur wieder enttäuscht wird.

Die schlimmste Hölle wäre, wenn es zu den Höllenstrafen gehörte, an einen Erlöser zu glauben, der mich aus der Hölle rettet, um mich dann in das ewige Feuer zurückzuwerfen.
Immer und immer wieder.
Hoffnung auf Erlösung - die dann enttäuscht wird zu ständig tiefer gehender Pein im Sumpf des Verderbens.

Das kann kein Gott der Liebe sein, der sich so etwas ersann!
Nein so etwas gibt es nicht.
Das ewig Böse ist undenkbar und unvorstellbar.
Kein Gott der Liebe würde so etwas zulassen. - Wo ihr Wurm nicht stirbt und ihr Feuer nicht erlischt.

Montag, 25. Februar 2008

Sternenkind

Gelangweilt kaute der 12jährige Junge auf seinem Bleistift. Seine Augen waren in eine imaginäre Ferne gerichtet, deren Richtung nur zufällig der Richtung der großen Schiefertafel entsprach.
Kratzend malte der Lehrer Jahreszahlen an die Tafel und sprach seinen Monolog mit näselnder Stimme: 1075 Sachsenkrieg, 1077 Bußgang nach Canossa, 1084 Heinrich IV. wird in Rom als Kaiser gekrönt…
Die Tafel mit den Jahreszahlen verschwamm vor Ralfs Augen, während die monotone Stimme des Lehrers in weite Ferne rückte und einschläfernd vor sich hin leierte. „Wenn doch nur jemand käme und mich mitnähme“, seufzte der Junge still in sich hinein. Er träumte sich auf eine einsame Insel im großen Ozean. Die Gesellschaft von Menschen würde ihm dort nicht fehlen. Er würde wie Robinson in einer gemütlichen Höhle wohnen und tagsüber am weißen Strand liegen und faulenzen. Ab und zu hinein in die schäumende Brandung zum Abkühlen und eine Weile schwimmen und tauchen. Ein Delphin wäre sein Freund, der ihn jeden Tag besuchen würde und ihm Fische vorbeibrächte, die er dann über dem Lagefeuer braten würde. Der Strand wäre voller Kokospalmen, an denen er empor klettern würde, um sich leckere Kokosnüsse zu holen und ab und zu würde er die Insel durchwandern und erforschen. So wie Robinson hätte er eine Ziege, die ihm Milch gäbe und wäre gut Freund mit allen Tieren auf der Insel.
Menschen würde er nicht vermissen, nein überhaupt nicht. Die beachteten den pickeligen, schüchternen Jungen ja sowieso nicht. Die Mädchen seiner Klasse gaben ihm den Spottnamen „Furzmann“, indem sie seinen Nachnamen verballhornten und riefen: „Hau ab, Du stinkst“, falls er sich zu sehr in ihrer Nähe aufhielt. Seine Eltern waren dauernd am streiten und der Vater verprügelte Ralf regelmäßig mit dem Rohrstock, wenn er mit schlechten Noten von der Schule kam. Lob gab es keins. Wenn Ralf ausnahmsweise mal eine gute Note heimbrachte, war das selbstverständlich, aber für schlechte Leistungen gab es furchtbaren Ärger und Geschimpfe.
„Na wieder mal am träumen?“, durchbrach eine schneidend sarkastische Stimme den Wachtraum des Jungen, während die ganze Klasse laut johlte. Das große Lineal des Lehrers krachte klatschend auf den Tisch, um Ralf zu wecken, der erschrocken und beschämt aufschaute. Er wurde knallrot, als er die abschätzigen Blicke der Mädchen bemerkte, die auf ihm ruhten. Seine Kumpels feixten hinter dem Rücken des Lehrers, während dieser seinen allseits gehassten Spruch aufsagte: „Stehenbleiben!“ Herr Thomas schüttelte langsam den Kopf, während Ralf zögerlich aufstand um die nächsten zehn Minuten öffentlich am Pranger zu stehen. „Sind wir jetzt dann wach?“, näselte die Stimme des Lehrers dicht vor seinem Gesicht. „Also dann noch mal von vorn: „Warum und zu wem ging Heinrich nach Canossa?“
Der Junge druckste leise herum, wusste aber mit der Frage überhaupt nichts anzufangen. „Wenn doch nur jemand käme und mich mitnähme“, dachte Ralf erneut, und wäre am liebsten sofort im Boden versunken. Er fühlte sich einsam.

Der Schultag verging schleppend. Die Sonne prallte unbarmherzig durchs Fenster, so dass die verwaschenen, gelblichen Vorhänge teilweise geschlossen wurden, um ein halbwegs normales arbeiten zu ermöglichen. In der nächsten Stunde gab es glücklicherweise ein Diktat in Deutsch bei der netten Frau Erfurt, was Ralf viel lieber mochte, als die langweilige Geschichtsstunde bei Herrn Thomas. Beim Diktat wurde er wenigstens nicht mit peinlichen Fragen behelligt oder auch noch an die Tafel gerufen, um etwas vorzurechnen, was regelmäßig in die Hose ging und zu allgemeiner Heiterkeit führte. Außerdem durfte man nach dem Diktat schon etwas eher in die große Pause gehen.
Uff, geschafft. Die Klasse pinselte schnell den letzten Satz ins Diktatheft, jeder gab sein Heft am Pult der Lehrerin ab und stürmte ins Freie.

Nach Schulschluss trabte Ralf langsam nach hause. Die Sonne brannte ihm sehr heiß auf den Rücken und er hatte Durst. Zuhause trank er erstmal schnell einen großen Becher Buttermilch, den er rasch wieder auffüllte. Gott sei Dank fragte niemand nach seinen Hausaufgaben, so dass er nach dem Essen in sein Zimmer verschwand, um in seine eigene kleine Welt abzutauchen.
Die Welt des Jungen bestand aus einer großen Menge Büchern, die er verschlang. Sie war angefüllt mit den Abenteuern von Robinson Crusoe, Winnetou und Old Shatterhand, Käptn’ Ahab und dem weißen Wal und vielen Sagen und Legenden. Wenn er las, vergaß er alles um sich herum und auch regelmäßig seine Hausaufgaben, was ihm allerhand Ärger in der Schule einbrachte.
Oft musste er vor der Stunde oder in den kleinen Pausen mit rasender Geschwindigkeit noch schnell etwas in seine Hefte klieren, was er bei seinen Freunden abschrieb.
Besonders die Kontrollen der Hausaufgaben von Herrn Müller waren sehr gefürchtet. Er ging von Einem zum Anderen und vergaß niemals Jemanden. Wer seine Hausaufgaben nicht vorzeigen konnte, bekam regelmäßig eine harte Kopfnuß mit den Fingerknöchelchen verabreicht, so dass das nächstgelegene Ohr noch eine Viertelstunde lang klingelte. Fast genausoschlimm war die Misbilligung des Lehrers, der wegen seiner väterlichen Art trotz diesen harten Sanktionen von den meisten Schülern sehr verehrt wurde.
Doch daran dachte Ralf jetzt nicht. Davon war er meilenweit entfernt. Genauer gesagt: 20.000 Meilen unter dem Meer bei Kapitän Nemo an Bord der „Nautilus“. Wie gerne hätte er die Geheimnisse der Tiefsee in Wirklichkeit auf diese Weise erkundet, fern von dem grauen Einerlei der Schule und des zerrissenen Elternhauses. „Wie gerne wäre ich wirklich dabei gewesen“ träumte er vor sich hin. „Ach wenn doch jemand käme und mich mitnähme“, seufzte er wieder einmal.

Dienstag, 12. Februar 2008

Goldsucher - Seite 123

Was wollt ihr von mir?
"Ja, ja, ja - reg Dich nur nicht auf!" beschwichtigte ihn der rote Bill, "ich hab's ja immer gesagt, du bist ein vernünftiger Kerl.
Nur schön ruhig bleiben!

Das waren 3 Sätze auf Seite 123 aus dem Buch Goldsucher von Jack London, daß ich gerade eben aus dem Bücherregal griff.
Die Sätze passen ganz gut zu den Chaoten, die mit solch krummen Blogstöckchen um sich werfen wie Haso, Martin und Günter.

Die Chaoten forderten folgendes von mir:

Für diesen Post hast du

  1. das nächste Buch in deiner Nähe mit mindestens 123 Seiten geschnappt,
  2. es auf Seite 123 aufgeschlagen,
  3. den fünften Satz auf der Seite gesucht,
  4. die nächsten drei Sätze gepostet.
Ich weigere mich, dieses sinnlose Stöckcken weiterzuwerfen ;-))

Freitag, 1. Februar 2008

Robi Zonca - Bluesman -

Vor ein paar Monaten lud ich einen eigenen Film mit dem wunderschönen Song "Hole In My Shoe" von Traffic als Hintergrundmusik nach Youtube hoch.
Ein gewisser Zonk55 antwortete mit folgendem Kommentar:

great!
the song is so fantastic. I love SteveW and the Traffic.
man I am listening to the music and I am almost crying!
thanks for posting


Beim folgenden Briefwechsel stellte sich heraus, daß der Song ihn an seine erste Freundin und seine Jugendzeit erinnert hatte.
Ich stöberte ein wenig bei Youtube in den Filmen von Zonk55 herum und fand nur exzellente Handgemachte Bluesmusik vor, die ich begeistert kommentierte und mit vielen positiven Sternchen versah.
Auf die Frage, ob er eventuell ein Mitglied dieser Bluesband sei, kam heraus, daß er der Bandleader - Robi Zonca - selber war, der schon mit diversen Größen des Blues gespielt hatte.
Sogar mit Ginger Baker himself!

Es entwickelte sich eine schöne Brieffreundschaft per email und nun bin ich dabei, eine Konzert-Tour für die Robi Zonca Bluesband in Deutschland zu organisieren.
Habe leider noch keine positiven Rückmeldungen von Clubs oder Promotern erhalten, aber ich bleibe dran.
Vielleicht gibt es ja geneigte Leser, die eine Idee für einen netten Auftritt haben oder jemanden kennen, der da weiterhelfen könnte?
Robi hat mir seine erste eigene CD geschickt und ich habe mir sein neustes Werk "Rebel" aus Amerika kommen lassen. Das geht gut ab.
Hier gibts den Titelsong auf Youtube:

Sonntag, 27. Januar 2008

Auslegung - mit dem Löwen kuscheln

Dann will ich mal versuchen, die Gedanken zusammenzufassen, die mir als Auslegung meines "Löwentraums" durch den Kopf gingen.
Der erste Teil dürfte eigentlich klar sein: Der Herr der Herren ist kein Plüschtier, mit dem man machen kann, was man will. ER ist der Boss und nicht wir!
Und obwohl Jesus es liebt, wenn wir ihm unsere Liebe ausdrücken und zeigen, ist er nicht unser Kumpel oder eben unser Spielzeug, sondern unser Herr.
Als solcher will er auch ernst genommen werden.
Seine Liebe ist auch gefährlich für uns - Sie hätte mich fast erdrückt -
In der Tat glaube ich, daß es sogar unser Leben kostet, wenn wir seine Nähe und Liebe auf Dauer genießen wollen!
Mir kamen folgende Bibelverse in den Sinn:
Joh 12,24 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es viel Frucht.
und als zweites:
Röm 6,5 Denn wenn wir verwachsen sind mit der Gleichheit seines Todes, so werden wir es auch mit der Auferstehung sein,
und dann noch:
Mt 16,24 Dann sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn jemand mir nachkommen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf und folge mir nach!

Wenn man nahe bei Jesus sein will muss man ihm nachfolgen. Sonst kann man ihm nicht auf Dauer nahe sein. Man ist zwar ein Kind Gottes und auch in Ewigkeit errettet, man wird nicht von Gott gerichtet oder verdammt, man wird auch von Gott geliebt, aber man ist kein "Freund" Gottes, dem er seine Geheimnisse mitteilt.
Man kann auch nicht mit ihm "schmusen".
Jesus nachfolgen bedeutet "sein Kreuz" auf sich zu nehmen. Das Kreuz aber ist ein Instrument des Todes - Ein Hinrichtungsinstrument! Es bedeutet die Bereitschaft zu sterben und zwar nicht nur einmal!

Die Taufe ist ein anderes Sinnbild dafür: Wir werden in den Tod Jesu hineingetauft - der alte Mensch soll sterben, damit ein neuer Mensch in uns geboren werden kann.
Das geschieht bei unserer Bekehrung zu Jesus. Wir geben den Thron der Herrschaft über unser eigenes Leben auf und überlassen ihn jemand anders - Jesus. Wir geben das Steuerrad über unsere Lebensschiff aus der Hand und lassen jemand anders den Kurs bestimmen. Käptn Jesus.

Das Problem ist nur, daß wir unseren "alten Menschen" nicht ein für allemal begraben. Wir möchten bei bestimmten Gelegenheiten gern wieder zurück auf den Thron und sind nicht einverstanden mit der Richtung und dem Kurs unseres Lebensschiffes.
Wir nehmen unserem Kapitän das Steuer wieder aus der Hand und wollen selbst gern bestimmen, wo es lang zu gehen hat.

Die Pranke des Löwen wird uns zu schwer und wir schieben sie weg, damit wir wieder frei atmen können.
Doch Paulus rät uns, daß wir "verwachsen" sollen mit der Gleichheit seines Todes, nämlich des Todes am Kreuz.
Jawohl, Jesus hat uns Leben versprochen und zwar im Überfluß! Und das hätten wir auch gerne.
Aber wir vergessen schnell und gerne, daß es ein "Auferstehungsleben" ist, und daß man nur auferstehen kann, wenn man zuvor gestorben ist.
Das Wort "verwachsen" legt eindeutig nahe, daß das Sterben kein einmaliger Akt ist, sondern ein lebenslanger Prozess.
Wenn wir im "Auferstehungsleben" wachsen wollen, müssen wir auch immer mehr mit dem Tode Jesu verwachsen.

Wir haben oft sehr viel Angst sowohl vor dem leiblichen Tod, als auch vor seelischen Sterbeprozessen, weil wir in unserem Unglauben denken, der Tod sei das Ende aller Dinge und das Ende des Lebens.
Wir vermuten, daß der Tod endgültig ist und uns einfach komplett jedes Leben und alle Freude raubt.
Wir scheinen zu vergessen, daß uns eine Auferstehung versprochen wurde!

Doch der Tod ist nichts weiter als eine Tür der Verwandlung, durch die wir gehen und niemals das Ende unserer Existenz.
So wie das Weizenkorn sterben muss und komplett zerfällt, um das Wunder der Verwandlung in einen komplett neuen Trieb und eine neue Pflanze zu erleben, so müssen auch wir unser Leben hingeben, um es wieder in völlig neuer Weise geschenkt zu bekommen.

"Muss ich denn sterben, um zu leben?" sang einst Falco in seinem Song: "Out of the dark".
Ja - von ganzem Herzen, würde ich ihm heute gern zurufen, wenn er noch leben würde.

Mein Lieblingsapostel Paulus sagt dazu auch folgendes:
2Kor 4,10 allezeit das Sterben Jesu am Leibe umhertragend, auf daß auch das Leben Jesu an unserem Leibe offenbar werde.
Denn wir, die wir leben, werden allezeit dem Tode überliefert um Jesu willen, auf daß auch das Leben Jesu an unserem sterblichen Fleische offenbar werde.

Möchtest Du gern immer noch mit dem Löwen kuscheln? Möchtest Du Jesus gern ganz nah sein? - Dann lass Dich von seiner Pranke erdrücken und schiebe sie nicht weg von Dir, weil sie zu schwer ist und Dir den Atem nimmt.
Mach Jesus nicht zum Plüschtier und Kuscheltiger, mit dem Du alles machen kannst, was Du willst.
Sag ja zum Sterben und zum Tod am Kreuz und folge Jesus nach. Umso herrlicher wird dann auch das wunderbare Leben Gottes in Deinem Leben sichtbar werden!

Diese Erklärung hatte der Herr für mich persönlich in meiner stillen Zeit am Freitag morgen.
Und ich sagte dazu: Amen.

Freitag, 25. Januar 2008

Fasten - Teil 2

Tja, eigentlich hatte ich ja geschrieben, daß ich gar nicht fasten wolle in diesem Jahr, es sei denn der Herr würde es mir irgendwie sagen oder zeigen.
Aber während ich diese Zeilen schrieb, bekam ich Lust aufs Fasten und beschloß, erstmal nix zum Abendbrot zu essen und dann mal weiter zu schauen.
Am nächsten Tag, dem Mittwoch, hatte ich dann irgendwie keine Lust mit dem Fasten aufzuhören und dachte: Du kannst ja noch 1, 2 Tage dranhängen.
Es war möglicherweise ähnlich wie bei Forrest Gump, der eines Tages anfing ein wenig zu laufen und dann keine Lust mehr verspürte, damit aufzuhören.
Er lief dann quer durch die Vereinigten Staaten von Amerika bis zur Meeresküste in Kalifornien, machte da kehrt und lief zurück bis zur Ostküste.
Er lief dreieinhalb Jahre lang...

Am ersten Tag, dem Mittwoch fühlte ich mich erstaunlich wohl. Ich hatte einfach ein geiles Körpergefühl im Bauch. Es ging mir einfach saugut.
Ich besorgte mir 5 Liter Buttermilch, 5 Liter Gemüsesaft und 6 Liter Orangensaft.
Buttermilch ist zwar ein Nahrungsmittel, aber ich bin ja schließlich nicht gesetzlich.
Der nächste Tag war nicht ganz so leicht, wie der erste, aber mir ging es gut.

Heute morgen hatte ich eine wunderbare Gebetszeit. Ich fühlte mich dem Herrn sehr nah und er redete zu mir. Nein, nicht in hörbaren Worten, aber er erkärte mir einen Traum, den ich vor Jahren hatte. Es waren wunderbare tiefe Gedanken aus Gottes Wort, die langsam durch meinem Geist flossen. Danke Jesus.
Und danke Günter, Haso und Björn, durch die dieser Impuls des Fastens zu mir kam ;-))

Mittwoch, 23. Januar 2008

Geh doch hier mal nen Kaffee trinken

Hurra, ich habe wieder einem neuen Freund aus dem Internet. Der ist scheinbar genauso nett wie mein Günter Jott und heißt auch noch Günther. Und kommt auch aus der Hauptstadt.
Außerdem hat er eine Vision für Hauskreise in jeder Strasse.
Schau doch mal in sein Café herein und lies was Gutes und Aufbauendes.
Z.B diese Geschichte von einem total Kaputten, den Gott zum Pastor umgebaut hat ;-))
Allerdings ist das nicht die Einzige gute Geschichte, die man hier finden kann.
Wer sucht, der findet in diesem gemütlichen Café vielleicht sogar einige Kleinode oder Schätze.
Lass Dich überraschen.

Dienstag, 22. Januar 2008

Christsein und Fasten -Das neue Blogstock -

Ein Stöckchen kam von Günter Jott geflogen, der es von Haso gewurft bekommen hatte.
Noch einmal für Det und andere Blogger: Ein Stöckchen zugeworfen bekommen bedeutet, daß der Autor eines Artikels einem anderen Blogger die Aufgabe stellt, zu einem bestimmten Thema etwas bestimmtes zu schreiben.
Das ist 1. Lustig und man gewinnt 2.Freunde in Bloggerkreisen dazu . 3. Es stärkt das christliche Menschenfischernetz im "Netz". 4. Ist man gezwungen sich ein paar gute Gedanken zu machen, was auch nicht schadet. Und 5. ist es interessant, sich die verschiedenen Ansätze und Vorstellungen der Anderen anzuschauen: Man lernt selbst etwas dazu!
Also werde ich in diesem Sinne das Stöckchen an Det und Günter Hess weiterschmeißen und bin mal gespannt, ob die Zeit haben werden, es noch an andere Blogger weiterzuwerfen.

1. Hast Du schon mal bewußt gefastet?
Ja, des öfteren. Oft einen Tag. Manchmal 2. Ich glaube mein Rekord steht bei 7 Tagen, bin mir aber nicht mehr sicher. können auch nur 5 gewesen sein. (Habe kein persönliches Guiness-Buch der Rekorde angelegt)
Teilfasten habe ich auch mal ab und zu gemacht. (z.B. Nur Salat essen)

2. Was ist der Sinn von Fasten Deiner Meinung nach?
Fasten im christlichen Sinne dient nicht dazu, meinem Gebetsanliegen mehr Gewicht zu geben und Gott damit sozusagen die Daumenschrauben anzulegen, damit er meinen Wünschen eher nachgibt.
Es ist eher eine Konzentrationsübung auf Gott und seine Welt. Man sollte es dafür nutzen, die freie Zeit, die sonst fürs Essen und Essenszubereitung draufgeht, für das Gebet oder das Nachdenken über Gottes Wort zu nutzen.
Es hilft dabei, den Willen Gottes zu erkunden. Man wird sensibler für geistliche Dinge und die eigenen Sinne werden geschärft.
Wenn man sehr lange fastet, kann es sein, daß man Einblicke in die unsichtbare Wirklichkeit erhält, die man sonst nicht bekommen hätte.

3. Wirst Du in diesem Jahr in der Fastenzeit fasten?
Nein, sicher nicht. Ich hätte es zwar aus verschiedenen Gründen nötig, aber ich faste nur nach Lust und Laune. (Eigentlich irgendwie dumm, wenn man den Segen bedenkt)
Aber wenn ich den Eindruck habe, daß Gott mich daraufhin anspricht, werde ich wieder mal fasten. (Wenn ichs nicht wieder mal verdödele)

4.Ist Fasten ein Thema in der Gemeinschaft, in der Du lebst?
Nur zum Abnehmen, wir sind in der Hauskirche z.Zt. einfach mit ganz anderen Themen beschäftigt und wahrscheinlich zu "fleischlich" dafür.

Und ab geht das Stöckchen zu Don Günter und Det! ;-))

Freitag, 11. Januar 2008

Buddhist träumt von Jesus

Ein abgefahrener Erfahrungsbericht von einem Missionseinsatz in der Mongolei.
Könnte es sein, daß Jesus von den Toten auferstanden ist und tatsächlich heute noch in einer anderen Dimension lebt? Könnte es sein daß er kleine, unscheinbare Menschen gebraucht, die sich ihm einfach mit dem was sie haben zur Verfügung stellen?
Könnte es sein, daß Gott auch heute noch Wunder tut?