Sonntag, 15. April 2012

Warum lässt Gott DAS zu?

Psalm 10,1 Warum, HERR, stehst du fern, verbirgst dich in Zeiten der Drangsal?
 So oft wird diese Frage von Menschen gestellt, die weit von Gott entfernt sind. Mit großem Abstand zu gläubigen Menschen und hochmütigem Herabsehen auf ihre Dummheit brüsten sie sich ihrer Logik und ihrem aufgeklärten Verstand. Sie schütteln ihre Köpfe über uns dumme Gottgläubige - aber nicht in echtem Mitleid, sondern mit gehässiger Miene und allen bösen Wünschen warten sie auf unseren Untergang.
 "Wenn Gott all das Leid und das Böse auf der Erde zulässt, dann kann ich nicht an ihn glauben. Ein liebender Gott kann unmöglich existieren, wenn er einfach diesem Elend in der Welt nur aus der Ferne zuschaut!" 
So oder ähnlich lautet der Standardkommentar vieler Atheisten.

Freitag, 2. März 2012

Die Feinde Gottes

Feinde Gottes gibt es überall, nicht nur bei militanten Atheisten. Auch dort, wo man sie zuerst einmal nicht vermuten würde: In Kirchen und Gemeinden.
Wie bitte? Bei den Frommen und Gläubigen? Bei den Betern und Lobpreis-sängern?
Gestern las ich die Bibelstelle aus Jakobus 4,1ff und ein Panorama aus 35 Jahren Gemeindeerfahrung entfaltete sich vor meinen inneren Augen - ein Panorama voller Machtkämpfe, Zank und Streit! Nicht, daß es keine guten Zeiten gegeben hätte - die gab es auch reichlich. Aber immer garniert und durchwoben von diesen menschlichen Schwächen, auch in den full-power-heilig-Geist-Gemeinden.
Jak 4,1ff  Woher kommen Kriege und woher Streitigkeiten unter euch? Nicht daher: Aus euren Lüsten, die in euren Gliedern streiten?
Ihr begehrt und habt nichts; ihr tötet und neidet und könnt nichts erlangen; ihr streitet und führt Krieg. Ihr habt nichts, weil ihr nicht bittet; ihr bittet und empfangt nichts, weil ihr übel bittet, um es in euren Lüsten zu vergeuden.
Ihr Ehebrecher/innen, wißt ihr nicht, daß die Freundschaft der Welt Feindschaft gegen Gott ist? Wer nun ein Freund der Welt sein will, erweist sich als Feind Gottes.
Oder meint ihr, daß die Schrift umsonst rede: «Eifersüchtig sehnt er sich nach dem Geist, den er in uns wohnen ließ»?
Er gibt aber desto größere Gnade. Deshalb spricht er: «Gott widersteht den Hochmütigen, den Demütigen aber gibt er Gnade.»
Seit den Tagen des Apostels Jakobus hat sich in der Gemeinde offenbar bis auf die äußeren Formen nichts geändert.  Den inneren Kampf Jesus ähnlich zu werden muß jede Generation neu ausfechten.
In manchen Gemeinden gilt es als "weltlich" in die Disko oder ins Kino zu gehen, oder Fersehen zu schauen. Bei anderen ist es "weltlich" wenn Frauen Hosen tragen und im Gottesdienst kein Kopftuch umbinden.
Fortschrittliche Gemeinden schmunzeln über solcherlei "Gottesfürchtigkeit" und haben andere Kategorien für Weltlichkeit oder sie sind so liberal, daß sie mit dem Begriff erst gar nichts mehr anzufangen wissen.
Was bedeutet es denn nun wirklich ein Freund der Welt zu sein? Jakobus gibt uns die Antwort: Wer innerhalb der Gemeinde Grabenkriege um die Macht und das Sagen führt ist ein "Freund der Welt". Wer Streit anzettelt um andere dadurch mundtot zu machen ist weltlich gesonnen.
Das Töten und Morden hat Jesus ja neu definiert:

 Mt 5,21+22 Ihr habt gehört, daß zu den Alten gesagt ist: Du sollst nicht töten; wer aber töten wird, der wird dem Gericht verfallen sein. Ich aber sage euch, daß jeder, der seinem Bruder zürnt, dem Gericht verfallen sein wird; wer aber zu seinem Bruder sagt: Raka! (Dummkopf) dem Hohen Rat verfallen sein wird; wer aber sagt: Du Narr! (Gottloser Irrer) der Hölle des Feuers verfallen sein wird.
Und diese Art von Geschwistermord hatte Jakobus sicherlich vor Augen, als er über die Kriege der Gemeinde schrieb. Und die Motivation dafür liefert er gleich mit: Selbstsucht, Gier, Neid und Machtstreben!
Viele sagen dazu: "Nein nein bei MIR ist das alles ganz anders, es geht mir nur darum, daß die Wahrheit in der Gemeinde zum Zuge kommt und der Wille Gottes getan wird!" Wirklich?

Jakobus beschreibt diese Gesinnung als Feindschaft gegen Gott. Ein hartes Wort. Aber mir scheint es wahr zu sein. Gott hat seine Feinde mitten unter seinem eigenen Volk - unter seinen Söhnen und Töchtern! Und diese Feinde widerstehen dem Willen Gottes und weigern sich Jesus und dessen Gesinnung nachzufolgen. Sie wissen es scheinbar besser als Gott!

In der Bibelversion der Losung lautet Vers 5: Oder meinet ihr, daß die Schrift vergeblich rede? Begehrt der Geist, der in uns wohnt, mit Neid? (Wider den Neid begehrt der Geist)

Der Geist Gottes in uns kennt keinen Neid und ist nicht machtsüchtig. Und was von ihm gewirkt ist das ist friedfertig und demütig und nicht rechthaberisch.
Die ganze Kirchengeschichte aber ist voll von Zank und Streit und Kriegen. Wegen dieser Feindschaft gegen Gott existieren auch die vielen Kirchen- und Gemeindespaltungen. Aus diesen Gründen verlassen die Leute ihre Gemeinde und gründen eine neue. (Wobei ich nicht grundsätzlich denen die Schuld gebe, die eine Gemeinde verlassen. Auch wer eine Kirche oder Gemeinschaft unbedingt ohne Änderung der Dogmata beibehalten will kann sich genauso schuldig machen)
 Und Gott höchstpersönlich widersteht diesen unverbesserlichen hochmütigen Feinden.
Aber den Demütigen gibt er Gnade.

Vielleicht ist der Teufel ja gar nicht an Allem Schuld, was wir als Gemeinde so beklagen. Könnte es nicht auch manchmal Gott sein, der unserem Streben widersteht, weil wir unser eigenes Reich bauen wollen und nicht sein Reich?

Donnerstag, 12. Januar 2012

Deutschland einig Mobbingland

Wulff möchte gern im Amt bleiben. Niemand hat irgendeine Handhabe ihn daraus zu entfernen. Er kann nicht abgewählt werden. Es ist kein Misstrauensvotum gegen den Bundespräsidenten möglich - auch wenn die Medien es vielleicht gern so hätten.
Aber vielleicht kann man ihn ja aus dem Amt mobben so wie seinen Vorgänger?
Wie lange machen seine Nerven in diesem verbalen Kugelhagel noch mit?
Ich wünsche Wulff zur Zeit die Nerven und das Aussitzvermögen eines Helmut Kohl, der scheinbar durch nichts zu erschüttern war - egal ob er sein Amt nun würdig oder unwürdig führt.
Als ruhender Buddha wurde Kohl ja beschimpft. Möge es auf den Parteifreund Wulff abfärben!

Möglicherweise erlebt die Hälfte der Bundesbürger diese scheinheilige und faschistoide Schmutzkampagne gegen unseren Bundespräsidenten ja irgendwie sinnstiftend: Einigkeit im Kampf gegen den personifizierten bösen Wulff erhöht scheinbar  das persönliche Selbstwertgefühl des Wutbürgers.  
Hier darf man mal zu recht schimpfen und empört sein - mit dem Segen der Bildzeitung und der vereinigten Mediengewalt.
Erstaunlich immer wieder, wie gründlich die Medien es schaffen den Volkszorn zu schüren und in eine bestimmte Richtung zu lenken, indem sie die primitivsten Gefühle ansprechen.
Mobbing des Staatsoberhauptes im Gefühl der absoluten moralischen Überlegenheit!
Deutschland ist scheinbar immer noch schnell verführbar von einer geballten Propaganda und Hetze.
Wenn Fernsehen und Presse unisono in das selbe Horn blasen bleibt das selbstständige Denken wohl schnell auf der Strecke.
Wulff in der Funktion des alttestamentarischen Sündenbocks - wenn der in die Wüste geschickt wurde erlebte das Volk eine Reinigung - und sündigte danach selbst gedankenlos weiter!

Ich dachte mal wir wären schon als Land erwachsener geworden, nachdem wir genug Erfahrung mit verschiedenen "Sündenböcken" in unserer Geschichte gemacht haben.

Samstag, 7. Januar 2012

Wer hat Angst vorm böhsen Wulff? Vielleicht die böhsen Onkelz?

Wer hat eigentlich Vorteile von der gegenwärtigen Hetzjagd auf den zugegebenermaßen wenig staatsmännischen Herrn Wulff?
Der einfache kleine Bürger vielleicht? Klar, die Meisten hatten sich eher den eloquenten und weitaus glaubwürdigeren Pastor Gauck gewünscht. Ich auch.

Aber ist das Amt des Bundespräsidenten wirklich so wichtig, daß man eine dermaßen übelriechende mediale Schlammschlacht dafür lostreten muss?
Und wer fügt dem Amt nun eigentlich Schaden zu? Herr Wulff oder die unzähligen Politiker, die sich besorgt bis abfällig über Wulffs angeblich so schwerwiegende Eskapaden äußern? Oder die Medien die genüsslich jedes vermeintlich "unsaubere" Detail aus Wulffs Vergangenheit hervorkramen und ihn bis auf die Knochen durchleuchten?
Man beachte: Wulff ist weder alkoholisiert über rote Ampeln gefahren, noch hat er das Finanzamt hintergangen und Steuern hinterzogen oder das Geld des kleinen Mannes in windigen Spekulationen verzockt! 
Er hat es gewagt bei Freunden Urlaub zu machen und sich von ihnen Geld zu leihen - welch ein Verbrechen!
Und nun sucht man mit Fleiss und Akribie weitere Anklagepunkte gegen ihn zu sammeln, dreht jedes Steinchen um, über das er mal gegangen ist; allen voran die Bildzeitung - die Gralshüterin der Ehrbarkeit und lauteren Wahrheit.

Warum soll und muss dieser eher biedere und bescheidene Bundespräsident fallen?

Erstens: Es bringt Quote. Vor allem der Bildzeitung und der Boulevard-Presse. Damit verdient man richtig Geld.
Zweitens: Die Politik interessiert sich m.E. nicht allzusehr für die Würde des Amtes eines Bundespräsidenten sondern mehr für die nächsten Wahlen. Man fragt scheinheilig mit Lammesblick und Wolfsgesinnung in Richtung Kanzlerin wie sie sich denn über die Causa Wulff äußern würde.
Ich werde den Eindruck nicht los, daß doch eigentlich Frau Merkel gemeint ist wenn man nun Hernn Wulff kräftig vors Schienbein tritt. Wulff ist doch nur ein kleiner Fisch: Man will eigentlich Merkel und der Regierung schaden und hat die nächste Bundestagswahl im Auge.
Die CDU soll durch die Affäre Wulff kräftig in der Wählergunst sinken und die eigene Position verbessert werden. Ein Schmierentheater!
 
Mir missfiel auch Merkels parteipolitisches Kalkül mit dem sie Wulff als Präsident durchgeboxt hat. Aber es ist nun mal das Privileg der Regierung einen Kandidaten nach ihrem Geschmack aufzustellen und mithilfe der Regierungsmehrheit ins Amt zu hieven. Basta!

Der Bumerang kommt nun allerdings mit einer ekelerregenden Scheinheiligkeit und Chuzpe.
Merkel hatte mit der Atomwende und ihrer Euro-Stabilitätspolitik einfach zu viele Punkte beim Wähler gesammelt und nun musste schleunigst ein gutes, nachhaltiges Thema her.
SPD, Grüne und Linke einmütig an der Seite der Bildzeitung. Was kann denn da noch schief gehen bei der nächsten Wahl?
Aber vielleicht fällt den böhsen Onkelz der Opposition der Fall des großen böhsen Wulff ja doch noch auf die eigenen Füße? Wer weiß?

Montag, 5. Dezember 2011

Advent - der König kommt

Jesus ist damals auf einem Esel nach Jerusalem eingeritten als er die Stadt zum ersten mal besuchte - nicht "hoch zu Ross".
Ich habe den Eindruck, daß er auch heutzutage immer noch gerne Esel benutzt, die demütig genug sind ihn zu tragen, aber nicht besonders klug in den Augen der Menschen...
Und wegen der seltsamen Gebaren der Esel auf mancher Kanzel verpassen viele Menschen das Eigentliche - den herrlichen König, der auf ihm sitzt...

Und diese Christus-tragenden und oft starrsinnigen Esel gibt es übrigens nicht nur auf Kanzeln oder Bühnen... ;-)

Samstag, 26. November 2011

Mein Vater oder Unser Vater?

Mt 6,9    Betet ihr nun also: Unser Vater, der du bist in den Himmeln, geheiligt werde dein Name; dein Reich komme;
Gott möchte eine individuelle und ganz persönliche Beziehung zu jedem von uns. Das wird aus vielen Geschichten und an vielen Stellen der heiligen Schrift klar.
Er meint mich als Individuum und will mir auf ganz persönliche Weise begegnen. Und er geht auf jeden Menschen individuell ein und spricht mit jedem Menschen auf eine andere Art und Weise.

Zu Mose spricht er aus dem brennenden Dornbusch - zu Elia durch ein leises Wehen in der Luft. Andere sahen große Erscheinungen und Visionen - zu Manchen hat er durch Engel geredet. Von König David dagegen ist nichts derart Spektakuläres bekannt. Trotzdem wird anhand seiner Lieder (den Psalmen) klar, daß er eine ganz innige und intime Beziehung zu Gott hatte.
Zu den allermeisten von uns redet Gott ebenfalls nicht in spektakulärer Weise sondern eher still und unauffällig - aber dennoch ist es individuell sehr besonders und einzigartig. Wir kennen Gottes Sprache nicht - aber er kennt UNSERE Sprache.

Das "Vaterunser" scheint dagegen kein individuelles sondern ein kollektives Gebet zu sein - so wird es von vielen Kirchen und Gemeinden wohl auch begriffen, denn wir beten es zumeist gemeinsam in der Versammlung. Sonst würde es doch auch wohl "Vatermeiner" heißen und nicht Vaterunser?
Im Vaterunser geht es um unseren Vater, unser täglich Brot und um unsere Schuld und unsere Versuchungen!

Und dennoch lehrt uns Jesus die Worte seines Modellgebets nicht in diesem öffentlichen Kontext sondern während er über unser ganz privates Gebet allein mit Gott redet:
Mt 6,6    Wenn {du} aber betest, so geh in deine Kammer, und nachdem du deine Tür geschlossen hast, bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist! Und dein Vater, der im Verborgenen sieht, wird dir vergelten.
Und nach diesen Versen folgt das "Vaterunser". Betet ihr nun so: Unser Vater...
Könnte es sein daß Gott möchte, daß wir im persönlichen Gebet eben nicht nur unser privates Glück im Auge haben sondern auch das Wohlergehen unserer Nachbarn und Freunde?

Gott ist Liebe und sein Königreich ist ein Reich wo Liebe regiert! Wenn ich bete "Dein Reich komme", dann bete ich auch, daß die Liebe Gottes mein Herz und ganzes Leben regiert.

Liebe ist niemals selbstsüchtig sondern allezeit schenkend und gebend. (1.Kor.13) Liebe denkt nicht nur an sich selbst sondern stets auch an das Wohl der Anderen.
Gott ist nicht nur MEIN Vater, sondern der Vater meiner Nachbarn und Freunde. Er ist der Vater meiner Geschwister und meines Ehepartners und meiner Kinder. Er ist der Vater meiner Mitchristen und auch der Vater derer, die Gott noch gar nicht persönlich kennen, oder er möchte es zumindest werden...
Gott hat Interesse an der ganzen Welt und möchte das ALLE Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. So sehr hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen einzigen Sohn gab...
Gott gab das Teuerste und Kostbarste was er besaß um diese Welt zu retten.
Und er möchte diese Gesinnung des Gebens und Schenkens auch in uns fördern und wachsen sehen.

Wenn ich bete: "Unser Vater, der du bist in den Himmeln...", dann fange ich an auch für meine Frau und Kinder zu beten. Und für meine Freunde und die Gemeinden zu denen ich eine Beziehung habe. Vielleicht bete ich sogar für unsere Stadt, unser Land und unsere Regierung - so wie Gott mich leitet.
Ich möchte nicht, daß das Reich der Liebe Gottes nur mich allein berührt sondern alle Menschen zu denen ich Kontakt habe. Ich mache mich eins mit dem Willen Gottes welcher will das ALLE Menschen seiner Liebe und seinem Heil begegnen...

Gott meint es sehr gut mit uns. Wir sind eben als Individuum keine einsame Insel sondern Teil einer großen Familie! Und nur als Familienmitglied mit intakten Beziehungen zu den Anderen können wir Erfüllung und Glück finden.

Jawoll. Ja.

Freitag, 25. November 2011

Das "Vaterunser" - Wissen wir was wir beten?

Ich bete das "Vaterunser" sehr häufig. Im Gottesdienst am Mittwochabend im Expowal ist es Teil der Liturgie und wir beten es zusammen als Gemeinde.
Ich benutze es aber auch fast jeden Morgen als eine Art "Modellgebet", gehe es in Gedanken Schritt für Schritt durch und formuliere dann meine eigenen Gedanken und Bitten auf dieser Grundlage dazu.
Ich denke auch daß Jesus wohl kein "Gebetsritual" mit diesem Gebet weitergeben wollte sondern eher eine Art Leitfaden wie wir beten sollen.

Wenn ich bete "Dein Reich komme", dann lade ich Gott danach mit eigenen Worten ein mit seiner Herrschaft in mein ganzes Leben und Sein zu kommen. Er soll meine Gefühlswelt ebenso beherrschen wie meine Gedanken und meinen Verstand.
Das Reich Gottes ist ja ein Königreich mit einem herrlichen König, der Gesetzgeber und Richter, aber auch Versorger, Vater und Kraftquelle in Einem ist!
Im Reich Gottes regiere nicht Ich, sondern mein himmlischer Vater und ich bitte ihn, mit seiner Herrschaft sogar bis in meinen Körper hinein zu kommen - denn in seinem himmlischen Königreich gibt es keine Krankheit mehr!

Das Reich Gottes ist dort wo man Gott uneingeschränkt regieren lässt, es ist durch Jesus schon angebrochen und in unsere Mitte gekommen. Es ist allerdings noch nicht vollendet - die Erde ist nicht der Himmel. Und hier auf der Erde wird es immer umkämpft und unvollständig sein. Und menschliche Versuche es in politischer Weise zu errichten enden regelmäßig in Chaos und Zerstörung! Gott selbst muß sein Königreich errichten und kein Mensch darf dabei hereinpfuschen. Alles was wir tun können ist Gott Raum für sein Wirken zu geben! 

Neulich habe ich eine interessante Entdeckung im Vaterunser gemacht. Ich habe die Bitte "und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen" eigentlich immer als eine Bitte um Bewahrung vor dem "Verführer" verstanden. Man denkt gern bei den Worten "und führe uns nicht in Versuchung" an die Begebenheit als Jesus von dem Teufel in der Wüste versucht wurde. Er sollte Steine in Brot verwandeln oder eine große Show auf der Zinne des Tempels veranstalten. Ihm wurde die Herrschaft über die ganze Welt angeboten wenn er vor Satan niederfallen würde.

In der guten alten Lutherübersetzung heißt es jedoch nicht "sondern erlöse uns von dem Bösen". Luther übersetzt: "...sondern erlöse uns von dem Übel"!

Luther mag ja an manchen Stellen seiner Übersetzung geschwächelt haben, aber an diesem Punkt lag er wahrscheinlich näher am Urtext als die Macher der heutigen Form des "Vaterunser".
Denn das Wort "Bösen", das Luther mit "Übel" übesetzt, hat im griech, Urtext mehrere Bedeutungen:
Übel, Böse = griech. poneros (Nach Strongs ehaustive Concordance)
Ableitung von ponos (w. Mühe machend); Adj. (78) Gräz. urspr.: mit Arbeit überhäuft; mühselig. 
 I.) böse 
1) im körperlichen Sinn: krank, blind, in einem schlechten körperlichen Zustand; bösartig, schmerzlich; verdorben, unbrauchbar, wertlos. 
2.) Im moralisch-sittlichen Sinn von Personen oder Dingen: böse, schlecht, korrupt, verkommen, schlimm. 
3) subst.: d. Böse: 3a) ein böser Mensch: d. Missetäter, Bösewicht.
3b) als Umschreibung für d. Teufel: d. Böse schlechthin
3c) das Böse: böse Gedanken, Handlungen oder Dinge.

Wir werden an dieser Stelle also aufgefordert um Schutz und Rettung vor allem zu bitten, was uns im Alltag niedermacht! Arbeitsüberlastung die uns kaputt macht ebenso wie körperliche oder seelische Krankheit die uns dahinkriechen lässt.
Wir dürfen um Errettung von bösartigen Menschen bitten. (Mobbing, Rufmord)
Ja und natürlich auch vor der Verführung durch den Widersacher Gottes.
Mir scheint es ein All-Inclusive-Paket zu sein für das wir Gott bitten sollen! Und das wird uns nicht von irgendeinem dahergelaufenen Wohlstandsprediger geraten sondern vom Sohn Gottes höchstpersönlich!

Als mir diese Wahrheit klar wurde schien es mir so als ob Gott selbst uns den Auftrag erteilen würde zu ihm in diesem Sinne zu beten. Wow!
Würde Gott mich auffordern ihn um etwas zu bitten was er mir überhaupt nicht geben will? 
Seit dem Heilungsseminar mit Storch in der rockenden Braut bin ich sehr aufmerksam bei den Bibelstellen, in denen von körperlicher oder seelischer Heilung die Rede ist. Und entgegen vieler negativer Erfahrungen und Enttäuschungen auf diesem Gebiet habe ich neue Hoffnung gewonnen, daß Gott Heilung und Leben für seine Kinder bereit hält.
Und ich bete mit neuem Vertrauen: Erlöse mich von dem Übel!

Jawoll.

Mittwoch, 9. November 2011

Herzkasper-Buch ist fertig

Nun ist mein zweites Buch endlich fertig geschrieben. Ermutigt durch einige mails eines Leidensgenossen, dem meine Geschichte ein wenig weiter geholfen hat rang ich mich durch endlich die Abschlusskapitel zu schreiben.
Keine Ahnung was damit weiter passieren soll.
Ob ich den "Herzkasper" abermals bei BOD in Buchform veröffentlichen soll wie mein erstes Buch oder ihn einfach so nackt wie er ist auf meiner Webseite belasse?
Jedenfalls graut mir davor die Geschichte einem Verlag anzubieten - kommt mir zu stressig und hoffnungslos vor.
Vorschläge?
Bei BOD würde das Buch auch nur ein "Büchlein" von ca 90 Seiten im Format 19x12 cm werden.
Jedenfalls habe ich im Laufe der Jahre schon einige mails mit Feedbacks zu meiner Geschichte erhalten. Hauptsächlich von Personen, die selbst von Herzkrankheit betroffen waren oder deren Angehörige vor einer Bypass Operation standen. Einige konnte ich beruhigen, ermutigen oder Fragen beantworten. Oder Tipps weitergeben. Ist ja auch schon mal was.

Donnerstag, 6. Oktober 2011

Was brauche ich eigentlich wirklich?

Täglich flattern mit der Tageszeitung diese bunten Blättchen mit Werbung in meine Wohnung hinein und ich schaue sie mir gern an.
Denn sie enthalten viele Dinge, welche ich mir wünsche. Einen tollen neuen Laptop für meine Frau. Eine neue Videokamera für mich. Lautsprecher, Surroundverstärker und externe Festplatten... und mehr.
Oder ist es vielleicht so, daß meine Wünsche erst durch das Anschauen dieser bunten Bilder erzeugt werden? Und je mehr ich mir die ganze Warenpalette anschaue und im Internet die Preise, Vorzüge und Nachteile der jeweiligen Dinge vergleiche, desto stärker wird so mancher Wunsch?
Sind es wirklich MEINE Wünsche, oder sind es die Wünsche, die mir von der Werbewirtschaft eingepflanzt werden?
In den letzten Wochen habe ich, angeregt durch eine Predigt im Expowal, wieder damit begonnen zu Beginn meines Tages im Gebet zu Gott zu gehen.
Was macht man so landläufig in der persönlichen "stillen Zeit" allein mit Gott? Man trägt ihm meistens seine Wünsche vor. Sehr viele Christen tun das meiner Meinung nach.
Auf meinem Bildschirmschoner steht seit einiger Zeit ein Ausspruch von Jesus:
  Euer Vater weiß, was ihr bedürft, bevor ihr ihn bittet. 
Aha, denke ich mir dabei. Gott kennt alle meine kleinen und großen Wünsche schon im vorraus. Und er ist ein guter Vater der gerne gibt. So hat Jesus ihn uns jedenfalls vorgestellt und ich glaube ihm das.
Eines morgens, als dieser Bildschirmschoner an mir vorbeizog, während ich im Gebet war wurde mir allerdings klar das Gott eventuell eine völlig andere Vorstellung von dem hat was ich persönlich brauche als ich sie habe...
Meine sogenannten Bedürfnisse sind höchst wahrscheinlich von allen möglichen Werbeangeboten, kranken Sichtweisen meinerseits oder Erwartungen von Menschen  beeinflusst und gar nicht echt. Es sind oft nicht mal meine eigenen Bedürfnisse, sondern einsuggerierte Wünsche von Außen.
So kam ich auf folgendes Gebet, daß ich nun so oder ähnlich öfters bete:

Herr, ich habe keine wirkliche Ahnung davon was ich eigentlich tatsächlich brauche. Ich bin so reich und habe so viele Dinge und will ständig neue und bessere Dinge haben, die ich gar nicht wirklich dringend brauche. 
Aber DU weißt was ich wirklich brauche! Vielleicht hätte ich es eher nötig mehr Dinge zu verschenken anstatt mir neue Dinge zu kaufen. Vielleicht wären geistige Dinge für mich viel wichtiger als materielle Dinge? 

Bitte schenke mir heute das, was ich in DEINEN Augen tatsächlich brauche! 

Und vor allen Dingen: Schenke mir bitte Deine Gegenwart! Lass mich neu Dein Angesicht sehen! Schenke mir Weisheit und Erkenntnis. Leite und führe mich neu durch deinen heiligen Geist!
Du kennst auch alle meine frommen christlichen Vorstellungen und Wünsche - zeige mir bitte was davon echt und richtig ist und befreie mich von allen falschen menschlichen Vorstellungen über Dich.

Dienstag, 13. September 2011

Argus

Ich hoffe nicht daß meine Nachbarn heute zu sehr gelitten haben. Ich musste die Musik etwas lauter drehen, nachdem ich "Argus" in den CD-Spieler eingeworfen hatte.
Wishbone Ash ist eine meiner Lieblingsgruppen, welche sich dem melodischen Rock verschrieben hatten und mit zweistimmigen Gitarrenmelodien glänzten.
Das Album Argus ist etwas ganz Besonderes für mich und bedeutet mir sehr viel. Ich wünschte man könnte statt Worten seine Emotionen und tiefen Empfindungen irgendwie direkt mitteilen.
Na klar - andere könnten auch einfach die Platte oder Cd auflegen und hören - aber - würden sie das Gleiche wie ich dabei empfinden?

Ich lag entspannt im Fernsehsessel und drehte die Anlage laut. Die Klänge rührten Bilder und Szenen der Jugend in mir auf. "I got to rearrange my life - I got to rearrange my World. I got to try to live - again"
Der Sänger sang mir aus der Seele. Einen neuen Anfang machen - irgenwie. Das Alte verlassen - aufbrechen zu neuen Ufern. In unbekanntes Land vorstoßen.
"Aber bin ich dafür nicht zu alt und zu krank?" schoss es mir durch den Kopf. "Habe ich denn eine andere Wahl?" dachte ich weiter. Mit Gott sind doch alle Dinge möglich! Und er hat doch viel Zeit. Wie viele Jahre musste Abraham warten, bis er den versprochenen Sohn in den Armen hielt? Und dann sollte er ihn auch noch plötzlich opfern als er sich schon so sehr an ihn gewöhnt hatte und ihn so sehr liebte...

Was ist das nur für ein Gott, mit dem wir es zu tun haben?

Wie lange durfte Mose warten, bis er bereit war den Auftrag Gottes zu erfüllen? Gott hat Zeit. Sehr viel Zeit! Eben so viel Zeit wie es dauert bis wir bereit werden ihm völlig zu vertrauen und seinen Willen in allen Einzelheiten zu tun. Und zwar mit Freuden und Liebe. Ohne Druck oder Pflichtgefühl sondern aus vollster Glaubensüberzeugung. Nicht in menschlichem Übereifer und Begeisterung sondern in der Kraft und Vollmacht des heiligen Geistes.

Es gibt viele Songs in dem genialen Album Argus. Einer ist besser als der Andere. Ich denke an den Film: Der Solist. Ein überaus begabter schwarzer Junge liebt Beethoven und übt schon als Kind das Cello spielen weil er so gut werden will wie Mozart, der schon als Kind die ersten Stücke komponiert hat. Seine zärtliche Mutter sagt ihm, daß sie die Stimme Gottes hören würde wenn er hingegeben Cello spielt...
Leider wird der Cellist beim Musikstudium psychisch krank und gerät als Entwurzelter in L.A. in die Gosse und unter die Obdachlosen, wo er auf einer 2-saitigen Violine für sich allein und die Vögel spielt.
Musik ist sein Leben und wenn er eine Symphonie hören darf taucht er in die Musik ein wie in einen Wasserstrom - wird völlig eins mit der Musik und verliert sich in ihr. Er vergisst seine Krankheit und allles um sich herum wenn er Beethoven hören darf...

So ähnlich ergeht es mir mit Argus von Wishbone Ash jetzt gerade auch.
The King will come. Ein mächtiges, ja gewaltiges Stück Musik für mich. Ich liebte das Stück schon als Drogenfreak und Hippie und wusste schon damals daß es nur von Jesus handeln konnte: Dem König der bald kommen wird...
Und er wird Gericht über all die Bosheit der Menschen halten. "In the fire - the King will come. Jugdement comes..."
Was wäre das für ein Gott, der nicht Gericht halten würde über all die abgrundtief bösen Menschen auf der Welt. Menschen, die andere quälen, ausbeuten und ermorden.
Was wäre das für ein Gott, der nicht für Gerechtigkeit sorgen würde wenn er auf die Erde kommt?
Wenn es einen wahren Gott und Schöpfer gibt, dann ist es nicht dieser merkwürdig weichgespülte "Friede-Freude-Wellness-Gott" der so oft an allen Orten gepredigt wird. Ich glaube zwar von ganzem Herzen, daß Gott überaus freundlich und nett ist. Aber ich glaube auch daran, daß er kein Hampelmann und Taschenkasper ist mit dem wir machen können was uns gerade beliebt!
Ich glaube an das gerechte Gericht Gottes über alle Übeltäter und alle Bosheit auf der Welt!
Sonst wäre die Bibel tatsächlich nichts als ein realistisch gestaltetes Mächenbuch. Und ein völlig sinnloses dazu.

Über was man so alles nachdenken kann, wenn man "weltliche" Musik hört und sich in der Musik verliert... und darin völlig aufgeht.

Montag, 25. Juli 2011

Der Attentäter

Anders Breivik, der Attentäter von Oslo, ist mit großer Wahrscheinlichkeit kein Psychopath sondern ein "Normaler" wenn man den Definitionen des bekannten Psychiaters Manfred Lütz folgt. Der schreibt in seinem Buch "Irre" (Wir behandeln die Falschen - unser Problem sind die Normalen) daß selbst Hitler oder Stalin nicht psychisch krank waren, weil psychisch Kranke gar nicht in der Lage gewesen wären über Jahrzehnte eine solche "Führungsleistung" zu erbringen. Das was sie "geleistet" haben war monströs und abartig - aber sie waren nicht gerichtsverwertbar schuldunfähig wie z.B. ein Schizophrener, der auf Grund von befehlenden Stimmen jemand tötet.

Anders Breivik ist höchstwahrscheinlich voll schuldfähig, nach allem was die Medien bisher über ihn bekannt gemacht haben. Das ist ja gerade das Erschreckende an dem Fall, daß jemand aus der Mitte der Gesellschaft, sozusagen einer von uns, zu einer solchen Tat fähig ist. Ein unauffälliger intelligenter Student mit Vorliebe für rechtspopulistische, antiislamische Internetseiten und Foren, wie es sie auch bei uns in Deutschland gibt. Man denke nur an Politically Incorrect, einen sehr bekannten Blog der sich hauptsächlich der Islamkritik widmet.  Ich denke gegen Islamkritik ist grundsätzlich nichts einzuwenden, so lange sie sachlich bleibt und nicht zur Hetzpropaganda entartet. Auch die christlichen Kirchen und Freikirchen müssen Kritik und bisweilen Spott und Häme ertragen können. Warum sollte man den Islam besser behandeln?

Der Attentäter soll ein "fundamentalistischer Christ" sein, was immer das den Berichterstattern bedeuten mag. Nähere Hintergründe dazu sind die Medien bislang schuldig geblieben. Allein die Tatsache, daß sich jemand als verspäteter Tempelritter begreift muß noch lange keine Beziehung zu einer christlichen Gemeinschaft bedeuten. Er soll ja ein isolierter Einzelgänger sein. Ich halte es allerdings durchaus für möglich daß falsch verstandenes christliches Gedankengut ihn beeinflusst haben könnte. Sogenannte "Templer" sind mir in den weiten des Internet auch schon in Deutschland begegnet.

Aber ist rechtspopulistische Propaganda und Islamfeindlichkeit mit einem Hauch christlicher Ideologie und der Genuss von Ballerspielen fähig jemanden dermaßen zu radikalisieren, daß er kalt lächelnd und offenbar mit Genuss einen Massenmord begeht?
Die Medien überschlagen sich ja schon mit allerlei versuchten Deutungen und möchten ihn gern zum unzurechnungsfähigen Psychopathen erklären um der allgemeine Hilflosigkeit und Ratlosigkeit zu begegnen. Aber dieser Anschlag wird möglicherweise für immer unerklärlich bleiben.
Wir hätten alle gerne eine nachvollziehbare Erklärung für diese Untat - aber möglicherweise IST sie eben völlig unerklärlich! Wir würden gern eine gesellschaftlichen Gruppe zum Sündenbock machen um dieses Gefühl der unerklärlichen Bedrohung loszuwerden. Ein Sündenbock macht sich immer gut um nicht weiter über die Fehlentwicklungen in der Gesellschaft oder Kirche nachdenken zu müssen. Oder über unsere eigenen Vorurteile und falschen Denkweisen.

Anders Breivik fühlt sich nach der Tat unschuldig und begreift sich als unser Retter vor dem Islam. Ist er möglicherweise einfach nur dämonisiert? Ist seine Gedankenwelt dermaßen vom personalen Bösen beeinflußt, daß er nur eine Art Marionette des Teufels ist? Ich kalkuliere diese Möglichkeit jedenfalls ein. Aber wissen kann ich überhaupt nichts. Nur spekulieren.
> Ein vergessener Aspekt: Der Mörder war Freimaurer
> Ist Anders Breivik ein christlicher Fundamentalist?

Sonntag, 17. Juli 2011

Prof. Dr. Dr. Dr. Arthur Ernest Wilder-Smith

Ich habe seine Bücher als junger Mensch gelesen und war sehr beeindruckt von dem Mann und seinen Thesen. Natürlich auch von den drei Doktortiteln, die übrigens nicht erschwindelt waren wie so oft heutzutage. "Copy and Paste" existierten noch nicht als er seine Doktortitel erwarb.
In "Herkunft und Zukunft des Menschen" setzt sich Wilder-Smith mit der Evolutionstheorie, ihren Lücken und Ungereimtheiten auseinander und versucht die Basis für eine kreationistische Wissenschaft zu legen. Man könnte ihn auch einen Vater des Kreationismus oder des heute viel diskutierten "Intelligent Design" nennen.
Er vertrat die These eines relativ jungen Universums und glaubte, daß der Schöpfungsbericht der Bibel durchaus mit der modernen Naturwissenschaft vereinbar sei. Erstaunlich für einen Menschen, der gelernt hat akademisch und naturwissenschaftlich zu denken und zu arbeiten.
Neben seinem Doktor in organischer Chemie hatte er auch einen Doktor in Pharmakologie und beschäftigte sich mit der Wirkung von Drogen und dem Drogenmissbrauch.
Neben seinen vielen wissenschaftlichen Veröffentlichungen schrieb er auch einige christliche Bücher zu Themen wie: Warum lässt Gott das Böse zu? Darf ein Christ zur Waffe greifen? Wilder-Smith war Kriegsdienstverweigerer.

Ich hatte nun das Privileg einige seiner Vorträge aus den Jahren 1989 und 1990 in meinen Youtube-Kanal hochzuladen. Und zwar in voller Länge von ca. anderthalb Stunden. Youtube hat mir seit einiger Zeit das Recht eingeräumt Filme von weit über 15 Minuten Länge hochzuladen.
Matthias Sesselmann hatte die Vorträge damals in der Leibniz-Universität und EFH (FHH) veranstaltet und mit einer christlichen Studentengruppe zusammen verwirklicht. Es war für ihn auch nicht so leicht die Familie des verstorbenen Professors wegen der Erlaubnis zur Veröffentlichung der Filme zu erreichen. Mit anderen Worten: Es steckt eine Menge Arbeit hinter diesem Projekt!
Und ich bin glücklich einen Teil dazu beizutragen, daß diese historischen Zeitdokumente nun für jedermann zugänglich sind. 

Hier die Links zu den Filmen:
Die Erschaffung des Lebens Teil 1
Die Erschaffung des Lebens Teil 2
Die Erschaffung des Lebens Teil 3  
Das Drogenproblem