Montag, 9. August 2010

Die ultimative Diät


Viele Leute sind stets auf der Suche nach einer neuen Diät.
Das Problem mit den meisten Diäten ist jedoch:

man bekommt nicht genug zu essen,
man hat nicht genug Abwechslung,
man ist hinterher pleite.

Also mogeln die meisten Leute bei ihrer Diät,
hören nach drei Tagen auf oder
stopfen sich hinterher voll.
Gibt es wirklich keine andere Lösung, als aufzugeben und den Freunden zu erzählen, man habe eine Stoffwechselstörung?
Doch, es gibt eine: Die neue Kleinkind-Diät!
Sie werden bemerkt haben, dass die meisten Zweijährigen ziemlich schlank sind. Nach Rücksprache mit Kinderärzten, Röntgenologen und verzweifelten Müttern war ich in der Lage, diese neue Diät zu formulieren. Sie ist preiswert, bietet abwechslungsreiche Mahlzeiten und ausreichende Mengen.

Bevor Sie mit der Diät beginnen, konsultieren Sie Ihren Arzt. (Sonst müssen Sie Ihn möglicherweise hinterher aufsuchen.)

Erster Tag
Frühstück:
Ein Rührei, ein Stück Toastbrot mit Pflaumenmus. Essen Sie zwei Bissen Ei mit den Fingern, das restliche Ei werfen Sie auf den Boden. Nehmen Sie einen Happen Toast und schmieren Sie das Pflaumenmus auf Ihr Gesicht und Ihre Kleidung.

Mittagessen:
Vier Wachsmalkreiden (Farbe ist egal), eine Handvoll Kartoffelchips und ein Glas Milch (3 Schluck, den Rest kippen Sie auf dem Tisch aus.).

Snack:
Toasten Sie ein Stück Brot und werfen Sie es auf den Küchenfußboden.

Abendessen:
Einen Salzstengel, zwei Eincent- und ein Fünfcentstück, vier Schluck abgestandenes Bier.

Zweiter Tag
Frühstück:
Kratzen Sie die Scheibe Toastbrot vom Vortag vom Küchenboden. Dazu eine halbe Flasche Vanilleextrakt oder ein Schnapsglas Pflanzenfarbe.

Mittagessen:
Einen halben Lippenstift Farbe "Pulsating Pink" . Dazu einen Eiswürfel.

Snack:
Lutschen Sie einen Dauerlutscher gut feucht, nehmen Sie ihn dann mit in den Garten und werfen ihn in den Matsch. Dann lutschen Sie ihn wieder sauber. Danach auf den Teppich kleben.

Abendessen:
Einen Kieselstein oder eine trockene Erbse wird bis zum Anschlag in das rechte Nasenloch gesteckt. Gießen Sie ein Glas Eistee über Kartoffelbrei und genießen Sie dies mit einem Löffel.

Dritter Tag
Frühstück:
Zwei Pfannkuchen mit recht viel Sirup, mit den Fingern gegessen. Den Rest in die Haare schmieren. Von einem Glas Milch trinken Sie die Hälfte, dann stopfen Sie ein Stück Pfannkuchen in das Glas. Nach dem Frühstück holen Sie den Dauerlutscher von gestern vom Teppich, lutschen die Fusseln ab und legen ihn auf Ihren besten Sessel.

Mittagessen:
Drei Streichhölzer und ein Sandwich mit Erdnußbutter und Marmelade. Spucken Sie einige Bissen davon auf den Fußboden. Gießen Sie ein Glas Milch auf dem Tisch aus und schlürfen Sie auf.

Abendessen:
Ein Becher Eiskrem, eine Handvoll Kartoffelchips, etwas Wein, danach kalter Kaffee.

Letzter Tag
Frühstück:
Eine Vierteltube Zahnpasta (Geschmack egal), ein Bissen Seife, eine Olive. Geben Sie ein Glas Milch über eine Schüssel Cornflakes, dazu eine halbe Tasse Zucker. Wenn die Cornflakes gut eingeweicht sind, schlürfen Sie die Milch auf und füttern die Cornflakes der Katze.

Mittagessen:
Suchen Sie die Krümel vom Küchenfußboden und vom Teppich im Eßzimmer und essen Sie sie auf. Holen Sie den Dauerlutscher vom Sessel und lutschen Sie ihn fertig.

Abendessen:
Spaghetti mit Fleischklößchen, dazu Kakao. Lassen Sie die Fleischklößchen auf dem Teller. Als Nachtisch stecken Sie sich das Bürstchen aus der Wimperntusche in den Mund.

Samstag, 17. Juli 2010

Morgengedanken

Alles was nicht aus Glauben heraus getan wird ist Sünde, meinte Paulus und ich stimme ihm von Herzen zu. Ich weiß innerlich einfach, daß es wahr ist.
Aber ich denke mir heute morgen: Alles, was nicht aus einer Motivation der Liebe heraus getan wird ist ebenso Sünde.
Glaube, Hoffnung und Liebe ist eine Einheit, die man nicht zerbrechen oder auseinander dividieren kann - ebenso wenig wie Gott Vater, Sohn und heiliger Geist. Man kann den Einen nicht ohne den Anderen haben, weil sie untrennbar zusammengehören.
Ebenso gehören Glaube, Hoffnung und Liebe zusammen. So etwas wie der "nackte Glaube" existiert überhaupt nicht.
Schon Jakobus bemerkte, daß es einen Glauben ohne Werke nicht geben kann, da diese Beiden untrennbar zusammengehören. Und ich bin der Ansicht, daß diese "Werke des Glaubens" nur dann echt und von Gott gesegnet sind wenn sie aus einer inneren Motivation der Liebe heraus fließen.
Nicht aus Pflichtgefühl heraus - ja nicht einmal aus Dankbarkeit Gott gegenüber allein.
Alle guten und frommen Werke, die wir angeblich "für Gott" tun, aber mit denen wir uns nur selbst bestätigen wollen, oder aus denen wir irgendeinen Wert oder Bedeutung für uns selbst ziehen sind eigentlich nutzlos und sinnlos und steigern nur die geistige und seelische Dunkelheit auf der Welt.
Derjenige, für den diese Werke einen Nutzen haben (z.B wenn wir Jemand materiell helfen oder durch seelischen Beistand stützen) mag zwar vordergründig einen Gewinn aus meinem guten Werk ziehen - wird aber letztlich nicht wirklich gesegnet. Er wird eher von der einen wahren Quelle - Gott - abgelenkt und entfremdet. Ich führe ihn nämlich nicht zur Quelle des Lebens, sondern allein zu mir selbst. - Ich will durch mein gutes Werk ja eigentlich nur meinem eigenen trostlosen Leben einen Sinn geben.
Sicherlich - anderen Gutes tun ist immer besser als ihnen Böses zu tun, aber es nützt nicht wirklich. Es nützt nicht auf Dauer. Denn nur die Berührung mit der echten Liebe Gottes macht Menschen wirklich innerlich gesund und heil. Nur die Liebe Gottes schafft etwas Bleibendes, wachsendes und Lebendiges.
Alles andere ist nur totes Werk, welches kein Leben schafft sondern letzlich nur Verwesung.

Dienstag, 13. Juli 2010

Abkühlung

Gestern war mir mal wieder ziemlich heiß. Euch wahrscheinlich auch. Also verklebte ich morgens schon früh unser gesamtes Küchenfenster mit Alufolie, um die Hitze draußen zu halten, denn dort haben wir keine Gardine.
Alle Jalousien runter, in jedem Zimmer einen Ventilator an und nur die Fenster auf Kipp, wo nicht die Sonne drauf prasselt. Trotzdem mittags so um die 30 Grad in der Wohnung - bis auf die Küche mit der Alufolie - da ist es vielleicht 1 Grad kälter. Ich wälze mich nach mehrmaligem kalten abduschen im Bett herum, da mein Kreislauf verrückt spielt. Der Venti bläst mir voll Power auf den halbnackten Körper. (Oder dreiviertel nackt?) Jedenfalls bin ich nur mit shorts bekleidet. Visionen von kühlem Eis wabern beim Dösen in meinem Kopf herum und ich stelle mir den kühlen Luftzug der Klimaanlage im Einkaufszentrum vor. Haben die überhaupt ne Klimaanlage? Auf jeden Fall ist es kalt in der Kühlabteilung.
Ich bin mir nicht sicher, ob ich es überhaupt bis ins Einkaufszentrum schaffe bei der Hitze. Bestimmt kollabiere ich unterwegs. Allerdings habe ich einen Motorroller, der eventuell etwas Fahrtwind abwirft, wenn ich schnell genug bin. Ob ich allerdings im Motorradhelm ersticke ist mir unklar. Ich fasse den heldenhaften Entschluss in der Mittagshitze um 13:30 Uhr trotz aller Bedenken und Ängste loszufahren, komme was da wolle. Es sind ja höchstens 10 Minuten.

Der Asphalt strahlt mich an - heiß wie eine Herdplatte. Aber durch das offene Visier kommt tatsächlich etwas Luft an mein Gesicht. Und mit 70 km/h kühlt der Fahrtwind tatsächlich meine nackten Beine und Arme etwas ab.  Ich rette mich in den Eingang des Einkaufszentrums und bin erleichtert - die Klimaanlage läuft und es herrscht eine angenehm kühle Temperatur. Hier bleibe ich jetzt erst mal ein paar Stunden!
Ich schlendere langsam durch den Baumarkt, kaufe ein Paket Pflaster und grinse. Danach gönne ich mir erst einmal einen neuen Haarschnitt. Leider reicht die Klimaanlage nicht bis ins Friseurgeschäft, so daß ich schweißüberströmt den Laden verlasse und schnurstracks den Lebensmittelmarkt ansteuere. Hallelujah - in der Kühlabteilung ist es wohl unter 20 Grad! Ich lasse mir sehr sehr viel Zeit um 2 Pakete Grapefruitsaft zu kaufen. Der Supermarkt ist sehr groß und hat viele Gänge. Angenehme Musik dudelt vor sich hin. Doch was ist das? Plötzlich steigt mir die Zornesröte ins Gesicht und ich möchte am liebsten den Lautsprecher kaputt treten denn es erschallt der Song von Rudi Carrell: "Wann wirds mal wieder richtig Sommer? So wie es früher einmal war...." Gott hab ihn selig, aber wenn ich den jetzt an der Kasse treffen würde täte ich ihm so richtig die Fresse polieren....

Foto: OrangeSmell (Flickr.com) 

Samstag, 19. Juni 2010

Donralfo reibt sich die Augen - das kommt ihm so bekannt vor

Prinzipien der Kriegspropaganda
  1. Wir haben diesen Krieg nicht gewollt.
  2. Personifizierung des Feindes.
  3. Unsere Zielstellungen sind humanitärer Art. Man muss die Tatsache verschweigen, dass es wirtschaftliche Ziele des Krieges gibt. Man stelle humanitäre Gründe in den Vordergrund.
  4. Berichte über Grausamkeiten des Gegners. Vermeide ungünstige Berichte über die eigene Seite.
Lord Ponsonby, britischer Diplomat, 1871

Gefunden beim Nachtwächter

Sonntag, 6. Juni 2010

Die "K" Frage

Käßmann, Kachelmann, Koch und Köhler haben uns dieses Jahr im Stich gelassen. Wer folgt als Nächster?
Künast, Kerner, Klopp und Klose?

Montag, 17. Mai 2010

Die ganz große Glocke

Wenn etwas an die ganz große Glocke gehängt wird, sollte man hellhörig werden. Deshalb wird ja geläutet!
Der Glöckner, welcher die Strippen zieht will unsere Aufmerksamkeit auf etwas ganz Bestimmtes lenken, und möglicherweise auch von einigen Dingen ablenken von denen er nicht möchte, daß sie wahrgenommen werden.
Man sollte sich also nicht unbedingt von jedem großen Gebimmel beeindrucken lassen, sondern eher auch auf die scheinbaren Nebensachen achten - die leisen Zwischentöne.
Zum Beispiel wenn es um die Darstellung des Wirkens Gottes und übernatürliche Heilungen geht. Die soll es ja bekanntlich noch heute geben und viele Christen, vornehmlich Prediger des Wortes Gottes, möchten diese Tatsache natürlich gern an die ganz große Glocke hängen. Das sollte möglichst Live weltweit im TV gesendet werden, meinen Viele. Damit die "Ungläubigen" sehen und staunen und sich bekehren.
Wie hielt es eigentlich Jesus mit der großen Glocke? Mal ein Beispiel. Ich las den Text heute morgen.

Mt 9,27    Und als Jesus von dort weiterging, folgten ihm zwei Blinde nach, die schrieen und sprachen: Du Sohn Davids, erbarme dich unser! Als er nun ins Haus kam, traten die Blinden zu ihm. Und Jesus fragte sie: Glaubt ihr, daß ich solches tun kann? Sie sprachen zu ihm: Ja, Herr! Da rührte er ihre Augen an und sprach: Euch geschehe nach eurem Glauben! Und ihre Augen wurden geöffnet. Und Jesus drohte ihnen ernstlich und sprach: Sehet zu, daß es niemand erfahre! Sie aber gingen hinaus und machten ihn in jener ganzen Gegend bekannt.

Mit anderen Worten: Jesus beschwor die Geheilten ihre übernatürliche Heilung bloß nicht an die große Glocke zu hängen. Komisch irgendwie. Warum wohl nur? Weil er wußte, daß sie dann umso mehr Reklame für ihn, den tollen Wunderheiler machen würden? Wirklich? Hatte er DAS nötig?
Und dies ist nicht die einzige Bibelstelle, in der Jesus so oder ähnlich handelt. Kann es sein, daß einige von unseren derzeitigen großen "Showheilern" da irgend etwas Wesentliches verpasst haben? Kann es sein, daß sehr viele Christen, die sich nach dem Übernatürlichen sehnen da etwas Wesentliches verpasst haben? Etwas Wesentliches vom Charakter Gottes - vielleicht etwas daß sich Demut nennt?

Freitag, 23. April 2010

Schlachtfeld Wohnung

Da brauchst Du Nerven wie Stahlseile. Seit mitte März hämmert, bohrt und schraubt es in unserem Haus. Und es kreischt die Riesen-Betonfräse und Flex. Am schlimmsten finde ich noch den Vorschlaghammer, der mit großem Bums und Gedröhne spürbar in den Magen fährt. Man kann ihm nicht entkommen, dem Lärm. Selbst die guten Ohropax-Ohrenstöpsel helfen nur begrenzt. Und so ein Mehrfamilienhaus ist ein ungewöhnlich guter Resonanzkörper. Man hört die Arbeiten bei den Nachbarn fast ebenso gut wie die in der eigenen Wohnung.
Zuerst haben sie sämtliche Balkons abgehauen und abgeflext. (Kreisch) Gestern wurden sämtliche Fenster in der Wohnung ausgetauscht. Wir mussten flüchten und kamen erst abends wieder, weil kein Raum mehr in der Hütte war. Alles mit Plastikfolien abgedeckt. Der Weg zum Kühlschrank und Herd versperrt. Eingepfercht in meine kleine Räuberhöhle warten Sylle und ich auf eine günstige Gelegenheit um zu entkommen.
Ich bin ein sehr friedfertiger Mensch, aber in letzter Zeit kann ich mich kaum gegen Gewaltphantasien wehren, wenn ich den großen Bums des Vorschlaghammers oder das Kreischen der Flex und den großen Bohrer höre. Ich stelle mir zum Beispiel vor, wie ich dem Kerl am Hammer im gleichen Rhytmus wie derselbige mit der Faust in die Fresse haue. Im August sollen wir dannn neue Balkone stehen haben.
 Hoffentlich gibt es einen Komplett verregneten und kalten Sommer!!!

Mittwoch, 14. April 2010

Welcome back

Chuck Smith erzählt die Geschichte, die eine große Auswirkung auf der ganzen Welt haben sollte: Der Beginn der Jesus Bewegung in den späten 60iger Jahren in der kleinen Gemeinde Calvary Chapel. Und die Gruppe Love Song singt das erste Lied von damals....

Freitag, 9. April 2010

Ich blogge nicht weil...

Ich blogge zur Zeit nicht weil...
es mir zu gut dafür geht :-)
Früher hatte ich Schreibpausen, weil mich die Depression voll erwischt hatte. Aber diesmal ist es anderes. Ich habe den Kopf einfach voll mit anderen Dingen und bin mit meiner Mitarbeit im Expowal und dem neuen Lobpreisdienst mit der Gitarre so fröhlich ausgelastet, daß ich irgendwie zur Zeit kein Bedürfnis habe mich der Welt mitzuteilen. Das tue ich einfach wenn ich für die Leute singe und Gitarre spiele :-)
Und das reicht mir im Moment. Ich hoffe meine regelmäßigen Leser finden das nicht schlimm.

Donnerstag, 1. April 2010

Weil ich sooo süß bin...

Weil ich so süß bin, daß niemand erkennt, daß ich das SALZ der Erde bin, hat mir der liebe Bento ein T-shirt geschenkt...