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Donnerstag, 13. Januar 2011

Falsche Apostel - falscher Geist

2Kor 11,3 Ich fürchte aber, es könnten, wie die Schlange mit ihrer List Eva verführte, so auch eure Sinne verdorben und von der Einfalt gegen Christus abgelenkt werden. Denn wenn der, welcher zu euch kommt, einen andern Jesus predigt, den wir nicht gepredigt haben, oder wenn ihr einen andern Geist empfanget, den ihr nicht empfangen habt, oder ein anderes Evangelium, das ihr nicht angenommen habt, so ertraget ihr es wohl.  [...so erduldet ihr das ja scheinbar Prima!] 

Die eckigen Klammern sind von mir und sollen die Ironie des Paulus ausdrücken, die ich stark hinter dem zweiten Satz vermute.
Paulus geht davon aus, daß es durchaus für Christen möglich ist einen "anderen" und somit betrügerischen Geist zu empfangen der absolut nichts mit dem heiligen Geist Gottes zu tun hat und in die Irre führt. Man vergegenwärtige sich, daß er hier den Korinthern schreibt, die ja laut Paulus selbst keinerlei Mangel an irgendeiner Geistesgabe hatten.

Sonntag, 31. Mai 2009

Das Auge Gottes

Und sie nannte den Namen des HERRN, der mit ihr redete: Du bist «der Gott, der mich sieht»! Denn sie sprach: Habe ich hier nicht den gesehen, der mich gesehen hat? 1Mo 16,13
Der HERR erforscht alle Herzen und versteht alles Dichten und Trachten. 1.Chronik 28,9
Foto: Helix Nebel Nasa/Esa Hubble Telescop

Donnerstag, 28. Mai 2009

Die Hand Gottes

Jes 48,13 Auch hat meine Hand die Erde gegründet, und meine Rechte die Himmel ausgespannt; ich rufe ihnen zu: allesamt stehen sie da.

Jes 59,1 Siehe, die Hand Jahwes ist nicht zu kurz, um zu retten, und sein Ohr nicht zu schwer, um zu hören; sondern eure Missetaten haben eine Scheidung gemacht zwischen euch und eurem Gott, und eure Sünden haben sein Angesicht vor euch verhüllt, daß er nicht hört.
Die "Hand Gottes" ist ein junger Pulsar irgendwo im fernen Weltraum.

Freitag, 22. Mai 2009

Lessons we can learn from Todd Bentley


Todd Bentley (pic curtesy of www.thevoicemagazine.com)
Just over thirteen months ago, the flamboyant and energetic Todd Bentley launched what was originally going to be a three night series of revival meetings in Lakeland, Florida. That opening weekend, in early April of 2008, suddenly turned into a two-meeting-per-day, seven-days-a-week, multi-month extravaganza marked by stories of angels, supernatural happenings, and divine healing. Along the way, thousands came from all over the globe to experience the gatherings for themselves, and millions more viewed it live via God TV’s international satellite and internet broadcasts. Hundreds claimed to be supernaturally healed by God during the “outpouring,” and numerous believers throughout the world became invigorated and bold in their proclamation of God’s Kingdom come.
Go on reading...

Mittwoch, 26. März 2008

Manchmal handelt Gott erst wenn ich aufgebe...

Seit der zehnten Klasse war Horst mein allerbester Freund. Wir hatten den selben Musikgeschmack, die selbe Vorliebe für lange Haare, Experimente mit Drogen und die selbe Abneigung gegen das Establishment, Schlager, Volks- und Popmusik.
Wir hingen jeden Tag zusammen, hörten Musik, rauchten Haschisch warfen manchmal einen LSD-Trip und gingen gemeinsam auf Konzerte.

Als sich Horst und Regina, seine damalige Freundin zu Jesus bekehrten, dauerte es nicht lange, bis Sylvia und ich uns auch bekehrten. - Horst war immer schon der Anführer und Vorreiter von Allem gewesen. So auch jetzt.
Allerdings nahm sein Leben kurze Zeit danach eine Wendung, die ich nicht mitmachen wollte: Er fing eine Beziehung zu einer verheirateten Frau an und rutschte kurz darauf in eine Heroinsucht ab.
Wir beteten als Hauskreis damals wie die Weltmeister für ihn, daß er wieder Vernunft annehmen würde und zu Jesus und unserer Gemeinde zurückkäme.
Wir besuchten ihn als Hauskreis in seiner Wohnung und redeten mit Engelszungen auf ihn ein - doch die Sucht war viel stärker als unser Bemühen.
Dann hatten wir als Hauskreis eine ganz besondere Gebetszeit für ihn. Wir beteten sehr ausdauernd, intensiv und von ganzem Herzen. Plötzlich empfing ich in meinem Herzen eine starke, übernatürliche Gewissheit, daß Gott unser Gebet erhört hatte und das Horst wieder zum Herrn zurückkommen würde. Ich war sehr glücklich und erleichtert. In der Folgezeit erzählte ich jedem, daß Horst sich ganz bestimmt bald bekehren würde und von dem Teufelszeug Heroin loskäme. Ich war mir dessen völlig sicher.
In den folgenden Jahren beteten wir immer wieder für Horst, der einmal sogar für sich beten ließ und versuchte zu hause einen kalten Entzug zu machen. Doch die Entzugserscheinungen waren ihm zu unerträglich. Unter einem Vorwand stahl er sich aus dem Haus und ging wieder auf die Drogenscene.
Zu der einen Sucht kamen noch die Süchte nach verschiedenen Medikamenten und Alkohol hinzu und Horst fing an zu stehlen und zu lügen, daß sich die Balken bogen.
Man muss entweder mit guten Lügen von anderen Geld erschwindeln, Drogen verkaufen oder sonstwie kriminell werden um solche Süchte finanzieren zu können.
Nach zehn Jahren voller Glaubensbemühungen und ständigen Einladungen in unsere mittlerweile neue Gemeinde war ich so Enttäuscht und desillusioniert, daß ich jede Hoffnung auf seine Rettung aufgegeben hatte und nur noch erwartete, seinen Namen eines Tages in den Todesanzeigen zu finden. Einmal las ich ihn dort sogar und erschrak fürchterlich, stellte aber fest, daß das Geburtsjahr nicht stimmte. Er hat einen sehr geläufigen Nachnamen.
Er wurde immer finsterer, zynischer und abgebrühter, je öfter wir ihn trafen. Geld gaben wir ihm schon lange nicht mehr und warnten auch seinen Vater und alle seine Bekannten davor, ihm etwas zu geben, da er alles nur für seine Sucht aufbrauchte. Entzug wollte er nicht mehr machen, schon gar nicht in irgendeine stationäre Therapie gehen.
13 Jahre nach seinem Rückfall vom Glauben stand ich auf der Bühne unserer Gemeinde, um mal wieder den Lobpreis zu leiten. Es war eine Versammlung mit dem Evangelisten Bob Main, der einige Tage bei uns war.
Mein Herz fiel mir völlig in die Hose, als ich plötzlich Horst durch die Gemeindetür kommen sah. Er sah schlecht und richtig elend aus. "Hoffentlich begegnet er heute Jesus", dachte ich bei mir, "hoffentlich schreckt ihn unser Lobpreis nicht ab, und hoffentlich findet Bob Main die richtigen Worte" kam ein ängstlicher Gedanke nach dem Anderen. Ich zitterte innerlich und schickte lauter ungläubige Stoßgebete zum Himmel.
Viele der Gäste kamen beim Altarruf nach vorne und ließen für sich beten - Punker, Kaputte, Normalos und - mein bester Freund Horst!
Alle fielen ausnahmslos unter der Kraft Gottes zu Boden. Horst hatte dabei eine Vision von Jesus am Kreuz, der zu ihm sprach.
Noch am selben Tag ging er in ein Übergangshaus vom "Neuen Land" zum Drogenentzug und danach aufs Land in eine christliche Drogentherapie. Preis dem Herrn!
Und ich hatte schon vor Jahren aufgehört, für ihn zu beten, zu glauben und zu hoffen - ich hatte ihn völlig abgeschrieben!
Aber Gott wohl offensichtlich nicht! Manchmal scheint Gott erst dann zu handeln, wenn ich völlig aufgegeben habe...
Viele Jahre später leiteten Horst und seine Frau dann einige Zeit sogar selbst dieses Übergangshaus für Suchtkranke und zeigten Anderen den Weg zu Jesus und aus der Sucht.

Sonntag, 23. März 2008

Erlebte Heilung

In den frühen 90iger Jahren leitete ich mal den Lobpreis auf einer Konferenz über Gebet. Während ich die Lieder anstimmte hatte ich plötzlich den inneren Eindruck, daß Jesus in unsere Mitte gekommen war. Er ging durch die Reihen und legte Leuten die Hände auf.
Dieser bildliche Eindruck war für mich sehr stark und ermutigend, also teilte ich ihn der Versammlung mit. Es war eine gesegnete Konferenz, obwohl nicht allzuviele Leute gekommen waren.

In meiner Eigenschaft als Gemeindeältester und Prediger hatte ich sehr oft auch für die Kranken gebetet, aber nur sehr selten eine Besserung von Krankheiten durch mein Gebet gesehen. An eine spontale Heilung einer ernsthaften Krankheit durch meine Gebete kann ich mich überhaupt nicht erinnern. Also war ich über diese Erfolglosigkeit meiner Heilungsgebete sehr frustriert, weil ich grundsätzlich an göttliche Heilung glaubte.

Viele Jahre nach der beschriebenen Gebetskonferenz kam eine mir unbekannte Frau nach dem Gottesdienst auf mich zu und erzählte mir fogende Geschichte: "Ich saß in einer der Reihen im Saal, während dieser Konferenz. Ich litt zu dieser Zeit schon jahrelang unter chronischen Rückenschmerzen, und nichts half dagegen. Auch bei dieser Konferenz hatte ich Schmerzen. Als du deinen Eindruck mitteiltest, daß Jesus selbst durch die Reihen gehen würde, um Einzelnen die Hände aufzulegen, hatte ich plötzlich das Gefühl, als ob unsichtbare Hände in meinen Rücken griffen und eine Art durchsichtiger Folie herauszogen, die dort in meinem Rücken steckte.
Sofort hörten die Rückenschmerzen auf und kamen auch niemals wieder. - Es war ca 7 Jahre her.

Ich betete daraufhin mit mehr Freude und Glauben für Kranke, erlebte aber niemals wieder eine so klare und eindeutige Heilung bei irgendjemandem.
Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, daß Gott mir durch dieses Erlebnis etwas mitteilen wollte - wenn ich nur wüsste was?

Mittwoch, 19. März 2008

Ilona und das Gesangswunder

Ich müsste im Keller noch irgendwo ein Foto von ihr haben. Sie war eine Rollstuhlfahrerin, die im Haus Roderbruch lebte, dem Wohnheim für Schwerstkörperbehinderte, in dem ich damals meinen Zivildienst machte.
Ich musste sie und ihre Zimmergenossinnen oft pflegen. Sie wohnte in Zimmer 20 mit Siggi, Heike und der blinden Helga zusammen.
Zimmer 20 war das "Christenzimmer". Alle beteten fleissig für mich und alle anderen Zivis und Pflegekräfte.
Ab und zu musste ich sie mit dem Kleinbus zur Bibelschule nach Wolfenbüttel bringen, oder zu Konferenzen der "Geschäftsleute des vollen Evangeliums" nach Braunschweig.
Die Athmosphäre in Zimmer 20 war auffallend anders, als in den anderen Zimmern. Dort wurde viel gelacht, gesungen und gebetet. Wenn ich mies drauf war und völlig fertig mit mir und der Welt, änderte sich meine Stimmung sofort, wenn ich für dieses Zimmer eingeteilt war. Obwohl ich noch kein Christ war, muß ich schon empfänglich für die heilende Wirkung des Heiligen Geistes gewesen sein. Ich bekam gute Laune, wenn ich Ilona und die Anderen pflegte.
Besonders groß war natürlich die Freude in Zimmer 20, als ich mich nach einiger Zeit zu Jesus bekehrte; schließlich hatten sie schon lange darauf hingearbeitet und gebetet.
Ich fing an, regelmässig in den Gottesdienst zu gehen und lernte dabei natürlich die ganzen Lieder kennen, die man in Zimmer 20 schon lange kannte.
Ilona hatte Muskelschwund und konnte mit den Beinen gar nichts- und mit den Händen nur noch sehr wenig machen. ich legte ihr die Gitarre auf den Schoß und dann zupfte und spielte sie leise auf der Gitarre. Es fiel ihr aber sehr schwer.
Wir sangen oft zusammen in Zimmer 20 und als die Behinderten feststellten, daß ich auch ein wenig Gitarre spielen konnte, verdonnerten sie mich dazu, die Lobpreislieder zu spielen, während sie dazu sangen. Meistens waren es ja nur 2 bis 3 Akkorde, die ich schrammeln musste und Ilona sagte mir, wie die gingen.
Ich hatte vor dieser Zeit jahrelang versucht, zu den Akkorden, die ich kannte, zu singen, aber das hatte nie geklappt. Ich konnte mich einfach nicht gleichzeitig aufs spielen und singen konzentrieren. Es ging nur entweder das Eine oder das Andere.
Das frustrierte mich nun ziemlich, denn ich hätte beim Lobpreis gerne mitgesungen, musste aber die doofen Akkorde schrammeln, damit die Anderen eine gute Zeit mit dem Herrn haben konnten. - Ich sang die Lieder wirklich sehr gern -
Meistens ging ich in meiner Abendbrotpause in Zimmer 20, um mit meinen neuen Geschwistern Gemeinschaft zu haben. Oder ich kam einfach mal vorbei, wenn ich keinen Dienst hatte - ich wohnte ja schließlich nur eine Etage höher auf dem "Pflegerflur".
Eines abends klagte ich Ilona mein Leid: "Ich finde es doof, nur Gitarre spielen zu können, während ihr am singen seid. Das macht mir einfach keinen Spaß mehr!"
Ilona antwortete: "Versuch doch einfach mal beim Gitarrespielen mitzusingen, daß ist gar nicht schwer". Ich kann nicht gleichzeitig spielen und singen", gab ich zurück, "daß habe ich schon jahrelang erfolglos versucht". "Versuch es doch trotzdem noch mal, Du kannst das", war ihre Antwort. "Nein, ich kann es eben nicht"! gab ich schon halb entrüstet zurück.
"Doch Du kannst!" beharrte Ilona hartnäckig auf ihrer Meinung.
"OK", antwortete ich mürrisch, "damit Du mir glaubst, daß es eben nicht geht, versuche ich es Dir zuliebe eben noch mal". Wir suchten ein einfaches Lied aus, ich nahm die Gitarre und spielte , machte meinen Mund auf.... und konnte singen!
Ilona strahlte mich an wie ein Honigkuchenpferd und feixte grimassierend über mich.
Seitdem konnte ich gleichzeitig singen und Gitarre spielen.
Ich wurde Lobpreisleiter in der Gemeinde. Und Ilona (Gott habe sie selig) hat schuld daran.

Sonntag, 30. Dezember 2007

Schneeflocken

Keine sieht aus wie eine Andere. Es sind alles Unikate. Jede Schneeflocke ist einzigartig und wunderschön.

Es gibt Billionen und Aberbillionen davon. Jedes Jahr. Weltweit. Immer wieder neu erschaffen!

Welch eine wunderbare Kreativität steckt wohl dahinter?

Als Kind war ich ein "Kreativer". Ich hielt mich für ein verkapptes Genie, daß nur noch nicht entdeckt worden war.
Ich hielt mich für einen Erfinder. Manchmal vermischte ich verschiedene Substanzen zusammen wie: Rasierwasser, homöopathische Medikamente, Zucker, Salz und Essig etc. und dachte ich würde vielleicht einen neuartigen Sprengstoff "erfinden".
Ich versuchte das Gemisch mit einem Streichholz anzuzünden, aber nichts passierte. Es gab nie irgendeine Reaktion.

(So ähnlich kommt es mir vor, wenn "Evolutionswissenschaftler" vermuten, daß das Leben entstanden ist, weil irgendein Zufall chemische Elemente willkürlich zusammengemischt hat)

Trotzdem hielt ich mich für etwas Einzigartiges. Ich war jemand Besonderes.
Damals wusste ich nur noch nicht, daß jeder Mensch etwas ganz Besonders ist!
Sind wir nicht viel komplizierter und schöner gebaut worden als eine Schneeflocke?
Nur eine einzige lebende Zelle von Dir ist um ein Vielfaches komplexer und wunderbarer als jede Schneeflocke.

Warum findest Du Dich nicht schön? Bist Du nicht wunderbar gemacht worden?
Ich sehe Dein müdes Lächeln gerade jetzt von ferne durch den PC-Monitor schimmern.
Ich und schön?

Vielleicht sind wir nur blind geworden. Blind für die Schönheit eines jeden Menschen.

Warum? Weil Hollywood, die Bildzeitung und das Fernsehen uns Tag für Tag predigen was schön ist und was nicht? Weil es die Mächtigen der Welt sind, die uns sagen, was wir schön zu finden haben?
Weil uns Eltern, Geschwister und Freunde den Maßstab für Schönheit vorgegeben haben?

Jeder Mensch ist einzigartig. Wie eine Schneeflocke. Keiner gleicht dem Anderen bis aufs Haar.
Jeder hat seine eigenen Gedanken, seine eigene Welt.
Jeder Mensch ist kostbar.
Auch Du.

Alle Fotos: SnowChrystals.com