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Dienstag, 28. Januar 2014

Gastbeitrag von "Apo-Opa" Matthias Sesselmann


Schülerstress 1968

Es gab seinerzeit unsäglich braunkleinkarierte Pädagogik-Fuzzys, pädagogisch strukturierte , nette Lehrer gab es nicht oft - der Hauskrach war vorprogrammiert.
Also erfand ich das "Durchhaltespiel", um ein für allemal klarzumachen, "es ist etwas falsch im Staate Dänemark ..."

Zum Vergrößern anklicken. Dann ausdrucken und auf Pappe kleben!

Samstag, 30. November 2013

Was ich immer schon mal tun wollte..

Manchmal sitze ich im Bus oder der Straßenbahn, schaue mir die Leute an und denke: "Wie traurig und einsam so viele Menschen doch sind."

Sie sind in sich gekehrt, niemand schaut sich direkt an oder lächelt gar. Fast könnte man meinen die ganze Straßenbahn (Die Menschen darin, nicht die Bahn) oder sogar ganz Deutschland ist von einer kollektiven Depression befallen.
Warum unterhält sich niemand außer den Schulkindern oder sowieso Bekannten? Warum starren die Leute nur mit leerem Blick in der Gegend herum, vermeiden sich gegenseitig anzusehen oder spielen mit dem Smartphone? Manche sind auch in ein Buch vertieft.
Ähnlich ist es in den Wartezimmern der Ärzte, von denen ich im Lauf der letzten Jahre eine ganze Menge kennengelernt habe: Die Wartezeit dauert elend lange, man sagt "Guten Morgen" und "Auf Wiedersehen" aber keiner kommt auf die Idee sich vielleicht mal mit dem Nachbarn zu unterhalten um das Warten kurzweiliger und angenehmer zu gestalten.

Mittwoch, 22. Mai 2013

Was mir so zu Pfingsten durch den Kopf ging

Was mir so zu Pfingsten durch den Kopf ging: 
In der Pfingstpredigt meiner Gemeinde (ev.luth) wurde gesagt daß Pfingsten eines der drei "Hochfeste" der Kirche sei und daß diese Feste immer 2 Tage dauern würden. Zu Weihnachten wird wochenlang über die Geburt Jesu gepredigt und zu Ostern wochenlang über seinen Tod und die Auferstehung. Aber im Pfingstgottesdienst war der heilige Geist merkwürdiger Weise nur eine Randnotiz! :-) Und scheinbar kann die evangelische Kirche und möglicherweise auch viele anderen mit dem heiligen Geist nicht viel anfangen. Er ist nicht so anschaulich und handfest wie der "Menschensohn" Jesus Christus.
Aber besteht einfach kein Interesse an der Person des heiligen Geistes, oder hat man Angst vor ihm? Befürchtet man daß er Unruhe oder Unordnung in die Kirche hereinbringen könnte?
Was ist wohl die Ursache dafür, daß man mit dem Heiligen Geist nichts anfangen kann?

Sonntag, 23. Dezember 2012

In der Kirche umme Ecke

Sylle und ich waren heute in unserer evangelischen Kirche umme Ecke.
Nebst Chor und Adventsliedern gab es auch eine Taufe. Der Kleine und seine Schwester waren schon etwas älter und der erste wollte nicht mit Wasser benetzt werden und hat immer wieder NEIN gesagt. Auch den Segen der Pastorin (mit Handauflegung) wollter er nicht. Die Pastorin musste sich ganz schön Mühe geben :-)

Und ich dachte bei mir: Sind wir nicht oft genauso? Gott möchte uns Gutes tun und unser Leben segnen, aber wir sind skeptisch und wollen lieber nicht, weil uns dieser Gott unheimlich ist ;-)

Ich fragte mich auch warum Jesus gesagt hat: Ihr müßt umkehren und sein wie die Kinder wenn ihr in Gottes Reich hineinwollt.
Kinder haben doch meist ihren eigenen Kopp und wehren sich erstmal gegen alle gutgemeinten Warnungen vor dem Feuer oder dem überqueren der Strasse ohne auf die Autos zu achten!
Sie misachten doch grundsätzlich alle Mahnungen welche die Eltern aussprechen um sie zu schützen und müssen mit gaaanz langem Atem mühevoll erzogen werden...

Sonntag, 17. Juli 2011

Prof. Dr. Dr. Dr. Arthur Ernest Wilder-Smith

Ich habe seine Bücher als junger Mensch gelesen und war sehr beeindruckt von dem Mann und seinen Thesen. Natürlich auch von den drei Doktortiteln, die übrigens nicht erschwindelt waren wie so oft heutzutage. "Copy and Paste" existierten noch nicht als er seine Doktortitel erwarb.
In "Herkunft und Zukunft des Menschen" setzt sich Wilder-Smith mit der Evolutionstheorie, ihren Lücken und Ungereimtheiten auseinander und versucht die Basis für eine kreationistische Wissenschaft zu legen. Man könnte ihn auch einen Vater des Kreationismus oder des heute viel diskutierten "Intelligent Design" nennen.
Er vertrat die These eines relativ jungen Universums und glaubte, daß der Schöpfungsbericht der Bibel durchaus mit der modernen Naturwissenschaft vereinbar sei. Erstaunlich für einen Menschen, der gelernt hat akademisch und naturwissenschaftlich zu denken und zu arbeiten.
Neben seinem Doktor in organischer Chemie hatte er auch einen Doktor in Pharmakologie und beschäftigte sich mit der Wirkung von Drogen und dem Drogenmissbrauch.
Neben seinen vielen wissenschaftlichen Veröffentlichungen schrieb er auch einige christliche Bücher zu Themen wie: Warum lässt Gott das Böse zu? Darf ein Christ zur Waffe greifen? Wilder-Smith war Kriegsdienstverweigerer.

Ich hatte nun das Privileg einige seiner Vorträge aus den Jahren 1989 und 1990 in meinen Youtube-Kanal hochzuladen. Und zwar in voller Länge von ca. anderthalb Stunden. Youtube hat mir seit einiger Zeit das Recht eingeräumt Filme von weit über 15 Minuten Länge hochzuladen.
Matthias Sesselmann hatte die Vorträge damals in der Leibniz-Universität und EFH (FHH) veranstaltet und mit einer christlichen Studentengruppe zusammen verwirklicht. Es war für ihn auch nicht so leicht die Familie des verstorbenen Professors wegen der Erlaubnis zur Veröffentlichung der Filme zu erreichen. Mit anderen Worten: Es steckt eine Menge Arbeit hinter diesem Projekt!
Und ich bin glücklich einen Teil dazu beizutragen, daß diese historischen Zeitdokumente nun für jedermann zugänglich sind. 

Hier die Links zu den Filmen:
Die Erschaffung des Lebens Teil 1
Die Erschaffung des Lebens Teil 2
Die Erschaffung des Lebens Teil 3  
Das Drogenproblem

Sonntag, 3. Juli 2011

Jammern oder glücklich sein auf jedem Niveau?

Gestern sah ich Nick Vujicic auf ERF im Fernsehen und war zu Tränen gerührt. Und ich schämte mich, weil ich mich so oft hängen lasse, mit dem Schicksal hadere und dem Selbstmitleid ergebe.
Nick hat weder Arme noch Beine und hätte allen Grund sein Leben mit jammern und Klagen zu verbringen. Aber durch die Hilfe Gottes und die Liebe seiner Familie ist er zu einem Vorbild an Lebensmut, Selbstannahme und Hoffnung geworden.
Er lässt sich nicht dauerhaft hängen sondern ist dankbar für die Dinge die er noch schafft und kann. Und der nutzt die Ressourcen die er noch hat und baut sie sogar noch aus.
Wer glaubt schon, daß ein Mensch ohne Arme und Beine ohne fremde Hilfe aufstehen kann, wenn er am Boden liegt? Nick kann es. indem er sich mit dem Kopf auf seine dicke Bibel stützt und er nützt den kleinen Stummel von Fuß den er an einer Seite hat zum schreiben an der PC-Tastatur. Er ist dankbar für seinen kleinen Stummelfuß und klagt nicht über die fehlenden Beine und Arme. Er rasiert sich sogar selber und lässt sich nichts von Pflegern oder Familie abnehmen, was er selber irgendwie schafft!

Ein unglaublich positiver Mensch, der andere ermutigt die sich hängen lassen.
Ein Beweis dafür, daß man selbst schlimmsten Schicksalschlägen eine positive Seite abgewinnen kann und das es möglich ist in jeder Situation zufrieden und glücklich zu sein.
Ebenso kann man in jeder Situation unglücklich sein und ohne Ende jammern. Wir deutschen sind Weltmeister darin und ich selbst bin zeitweise einer der Besten in dieser Disziplin!
Und hier kommt zur deutschen Ehrenrettung ein gewisser Samuel Koch ins Spiel. Der Kandidat, der bei "Wetten Das?" diesen furchtbaren Unfall hatte und seitdem vom Hals abwärts gelähmt ist. Ein Sportler und Bewegungsmensch. Im Interview mit Peter Hahne meint der, daß Selbstmitleid nicht sein Ding wäre. Er hat Hoffnung für die Zukunft und gibt nicht auf. Er freut sich über jede kleine Besserung seines Zustands und ist dankbar für seine Ärzte, Therapeuten und Familie.
Hier das volle Interview mit ihm:



Freitag, 29. April 2011

Die Weidenkirche

Der braungebrannte Gärtner des Annastifts hats mir verraten. Am 27. Mai ist Eröffnung der Weidenkirche.

Es ist eine lebendige Konstruktion aus Weidenstämmen, die in der Erde Wurzeln schlagen und schon anfangen grün zu werden.
Das wird sicher noch ganz zuwachsen. Die Kirche ist nach allen Seiten hin offen. Auch das Dach! Ist das nicht ein schönes Gleichnis?

Eines Tages wird es dort Andachten und Gottesdienste geben, die von den Rollstuhlfahrern des naheliegenden Wohnheims für Schwerbehinderte ohne Barrieren besucht werden können.
Barrierefreie Kirchen - können wir das nicht auch im übertragenen Sinne gebrauchen?
Viel ehrenamtliche Arbeit wurde von Mitarbeitern des Annastifts in Hannover an freien Wochenenden geleistet, um das Projekt zu verwirklichen - sonst wäre es nicht finanzierbar gewesen.
Ein Dach und ein Kreuz werden demnächst noch oben angebracht - das Kreuz fungiert als Blitzableiter!
Ebenfalls ein grandioses Bild! Jesus als unser Blitzableiter - sonst hätte uns die ganze Wucht des Zornes Gottes getroffen... 


Sonntag, 10. April 2011

Teestube Jesus Treff Hannover 1976

Ein Dokumentarischer Streifzug durch die Jugendarbeit der Intermission mit Szenen aus der Teestube, dem Haus der Gnade, Come In und dem Büro der Intermission in der Kestnerstraße. Mit Zeugnissen der damaligen Mitarbeiter der Teestubenarbeit.
Hoffentlich werde ich für die Veröffentlichung nicht gelyncht, denn aus heutiger Sicht könnte so manches ein wenig kurios bis unfreiwillig komisch wirken...


Mittwoch, 30. März 2011

Neue Thora-Rolle in Hannover

Neben den vielen furchtbaren Nachrichten aus aller Welt gab es heute einen nettgemeinten kleinen Artikel in unserer Tageszeitung: "Tanz mit der Thorah".
Gestern gab es eine große Einweihungsfeier im Maritim Hotel für eine Torah-Rolle, auf der die letzten Buchstaben während der Feier hinzugefügt wurden. Sie ist für das jüdische Zentrum Chabad Lubawitsch in Hannover Kleefeld bestimmt und wurde mit einem ausgelassenen Tanz von der jüdischen Gemeinde gefeiert. "Simchat Torah" (Freude an der Torah) heißt ja auch ein jüdischer Feiertag und ich frage mich wie es mit meiner Freude am Wort Gottes aussieht. Oder mit unserer Freude als Christen.
Vor Freude mit dem Wort Gottes tanzen? Welch ein herrlicher Brauch!
Eine Sache an dem Bericht hat mich ganz besonders berührt. Die HAZ von heute schreibt:
"Hochkonzentriert hält Rafael Lerer die Feder in der Hand: „Alles an so einer Thora-Rolle muss koscher sein“, sagt er. „Das Pergament stammt von der Haut eines koscheren Tieres, und die Tinte ist nach einer besonderen Rezeptur zubereitet.“ Rafael Lerer ist ein jüdischer „Sofer“, ein speziell ausgebildeter Thora-Schreiber. Mehr als ein Jahr lang hat er in Israel an den 304805 Buchstaben dieser Schriftrolle geschrieben, mit höchster Akribie – denn ein einziger falscher Buchstabe macht die gesamte Rolle, auf der etwa die fünf Bücher Mose des Alten Testaments aufgezeichnet sind, nach jüdischen Gesetzen unbrauchbar."
Ein EINZIGER falscher Buchstabe! Das erinnerte mich sofort an einen Ausspruch unseres Herrn Jesus: Mt 5,18  Denn wahrlich, ich sage euch, bis daß Himmel und Erde vergangen sind, wird nicht ein Jota noch ein einziges Strichlein vom Gesetz vergehen, bis alles geschehen ist.
Und ich dachte weiter: Wenn die Schreiber der Bibel so akkurat und peinlichst genau mit dem Wort Gottes umgehen - selbst heute noch - woher stammen dann die vielen angeblichen Abschreibfehler, die von Atheisten so gern beschworen werden? Vielleicht gibt es ja überhaupt keine? Oder zumindest so gut wie keine.
Mein Fazit aus diesem Artikel ist:
Das Wort Gottes ist absolut wahr und Zuverlässig! Und wir können uns darauf verlassen.

Mittwoch, 29. Dezember 2010

Warte warte nur ein Weilchen...

Das absolute MUSS für den Hannover-Fan! 
Wir haben nicht nur die Scorpions, Heinz-Rudolf Kunze, Gerhard Schröder und andere Unerträglichkeiten. Nein wir hatten auch noch ein ganz besonderes Monster, welches uns am Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts viel Freude gemacht hat. :-)

Samstag, 14. November 2009

Tod von Robert Enke wird vermarktet

Vielleicht hätte ich den "Nachtwächter" ernster nehmen sollen, der über die HAZ von "Journaille" sprach. Ich fand das Urteil ein wenig zu hart über meine geliebte Tageszeitung, im der ich jeden Morgen so gern schmökere.
Ich hatte auch nichts dagegen, daß in dieser Woche ausführlich über den Freitod von Robert Enke berichtet wurde. Natürlich interessierten mich die Motive und der Abschiedsbrief des auch bei mir beliebten Torwarts. Natürlich nimmt man Anteil am Schicksal seiner Witwe und denkt über die armen Lokführer nach, die durch solch einen Selbstmord auf den Gleisen traumatisiert sind.
Selbstverständlich muß auch die Krankheit Depression mehr in den öffentlichen Fokus gerückt werden, damit sie enttabuisiert werden kann. Die spontanen Trauerfeiern vorm Stadion, die Andacht in der Marktkirche und der spontane Trauermarsch waren anrührend, Ich kann verstehen, daß Menschen Rituale brauchen, um Abschied von Jemand nehmen zu können, der ihnen viel bedeutet hat. So weit - so gut.
In der Wochenendausgabe der HAZ vom heutigen Samstag begegnet mir das Gesicht von Robert Enke mal wieder auf Seite 1. Insgesamt zähle ich nicht weniger als 15 kleine und große Artikel über Robert Enkes Tod und die Folgen daraus. Dazu eine mehrseitige Beilage mit ganzseitigern, halbseitigen, viertelseitigen und kleinen Todesanzeigen und Nachrufen.
Im Leben warst Du mir außerordentlich Sympathisch, Robert. Aber im Tode gehst Du mir langsam gehörig auf den Sack!
Gut - das ist zum größten Teil nicht Deine Schuld, aber Du konntest sicher ahnen, welch große Wellen Dein spektakulärer Selbstmord schlagen würde. oder nicht?

Was sich nun in den gesamten Medien abspielt ist nicht mehr schön. Robert Enke wird grenzenlos vermarktet. Jeder Kerner im TV macht Sondersendungen und Talkshows zu diesem Thema. Man kann nicht mal mehr in Ruhe seine Sportseite aufblättern, ohne das irgendwo das Torwartidol hervorgrinst. Die Sportseiten waren die einzigen Seiten mit guten Nachrichten und dienten meiner Entspannung. Über die Krankheit Depression und Suizidalität habe ich mich schon ausreichend anderswo informiert weil ich selbst davon betroffen bin.
Vielleicht hätte sich die Gesellschaft und der Hochleistungssport schon mal eher Gedanken über die Volkskrankheit Depressionen machen sollen?
Und jetzt wird mit diesem Thema die Quote im Fernsehen erhöht und die Auflagen der Magazine und Zeitungen gesteigert und das Idol wird im Tode noch mehr überhöht und auf ein einsames Podest gestellt, auf dem es niemals stehen wollte - der Mensch war bescheiden!
Mit den Emotionen der Masse wird Fußball gespielt und Geld gescheffelt - ohne Gnade. Hin und her, hin und her werden sich die Bälle zugespielt. Verrückte Welt.
Wenn ich das Wort Idol höre kommt mir fast automatisch das englische Wort Idolatry in den Sinn, welches GÖTZENDIENST bedeutet.
Götzendienst wird definiert als die übermäßige Verehrung eines kultischen Bildes, einer Idee oder Objektes anstelle des zu verehrenden EINEN transzendenten Gottes.
Für mich ist das der Gott, über den die Bibel berichtet.
Viele Menschen wurden und werden in dieser übermäßigen Weise von den Massen verehrt: Rockstars, Sportler und Politiker wie Mao, Stalin oder Hitler.
Und leider übrigens auch so mancher charismatische Prediger oder Pastor in der christlichen Szene. (Eigentlich sollten wir Christen solch einen Götzenkult um Vorzeigechristen doch bemerken, oder?)
Götzendienst war schon immer auch gern mit dem Gott Mammon verbunden. (Die Mächte hinter den Götzen wissen, womit sie ihre Diener am Besten einfangen können)
Wo Idole verehrt werden fließt viel Geld. Sehr viel Geld. Die Idole der Rockmusik krepieren gern an Drogen und ihrem Luxusleben. Viele werden depressiv - dafür gibt es unzählige Beispiele. Götzendienst und Fankult ist nicht gut. Er zerstört die Leben der Idole und auch der Fans. Der Gott Mammon macht unsere Kultur kaputt. Und leider oft auch die Christliche! Und er lässt uns leer und traurig zurück in der Dunkelheit.

> Niggemeier zum Thema: Das Geschäft mit den Bildern
> Lebt er noch?

Mittwoch, 11. November 2009

Hannover weint

Tschüß Robert. Wir haben Dich geliebt. Warum?
Du hast uns Woche für Woche so viel Freude gemacht. Natürlich mit Deinem Können und Deinen hervorragenden Paraden im Tor von Hannover 96.
Aber vor allen Dingen auch mit Deiner Ausstrahlung von Ruhe, Bescheidenheit und Menschlichkeit.
Wir schätzten Dein Engagement für Tiere und herzkranke Kinder und Du warst uns als Mensch ebenso wichtig wie als Nr. 1 im Tor.
Wir haben mit Dir gelitten, als Deine kleine Lara starb und für Dich gehofft, daß Du es wegstecken kannst. Du konntest es scheinbar und wir waren froh und glücklich mit Dir.
Du warst ein Beispiel für jemand der kämpferisch mit unverdienten Nackenschlägen umgeht und immer wieder aufsteht, wenn er am Boden lag. Das hat uns Mut gemacht.
Und trotz allem wurdest Du die Nummer Eins im deutschen Tor. Wir waren sicher, Du wirst im nächsten Jahr bei der WM zwischen den Pfosten stehen - Du würdest Dich nach dem letzten Niederschlag wieder aufrappeln und durchbeißen - so kannten wir Dich ja.
Und letzten Sonntag warst Du ja auch wieder voll da und als Du im Torraum angerempelt wurdest warst Du nüchtern und sachlich wie immer. Der Reporter staunte: "Der regt sich ja nicht einmal drüber auf! Wenn das jemand mit Jens Lehmann gemacht hätte, wäre der im Viereck gesprungen und wie Rumpelstilzchen auf den Angreifer losgegangen!"
Aber Du warst nicht wie Jens Lehmann. Nicht so arrogant und aufbrausend. Du hast Dich nicht so wichtig genommen sondern einfach alles für Dein Team gegeben.
Es ist mir als ob nun jemand das Rückgrat unserer Fußballmannschaft gebrochen hätte und wir sind einfach nur fassungslos und fragen warum?
Warum hast Du uns in solch einem tristen November allein gelassen? Was steht in Deinem Abschiedsbrief? Hannover ist irgendwie leer ohne Dich.
Wir werden Dich sehr vermissen. Du warst kein Idol für uns - nur ein großartiger Mensch den wir einfach sehr gern gemocht haben!

> Lies auch: Der Freitod eines Torwarts und die Ethik

Donnerstag, 6. August 2009

Achim Schneider am Start

Nicht nur für Nostalgiker habe ich jetzt auch 3 alte Achim Schneider-Predigten für alte und neue Fans am Start. Aber schnallt Euch an Jungs und Mädels - es fetzt!
Demnächst gibt es noch mehr davon auf www.donralfo.de unter der Rubrik "Christliche Themen" zu finden.
Ich habe mir einige Arbeit mit dem Aufnehmen, Umwandeln und Hochladen der Predigten gemacht und würde es schätzen, wenn jemand, der die Dinger tatsächlich hört einen Kommentar dazu schreiben würde. Hier oder im Gästebuch von www.donralfo.de oder wie auch immer.
Mein Dank gilt auch Matthias Sesselmann, der mir das Material zur Verfügung gestellt hat sowie Achim Schneider, der nichts gegen die Veröffentlichung einzuwenden hatte.

Montag, 3. August 2009

Ein sehr intensives Wochenende

Am Freitag das Fährmannsfest mit Ten Years After für 'nen Fünfer. Das Konzert war außerordentlich intensiv und ich spürte so richtig das Leben.
Gestern Ruhetag und heute um 15:00 Uhr Bloggertreffen im Lindener Café Übü bei dem ich sehr interessante und nette Menschen kennen lernte: Den Nachtwächter, den Dwarslöper, Frontbumpersticker und Svolli (Hochniveau). Allesamt redliche und intelligente Hannöversche Blogger. Es war sehr anregend.
Danach noch mal zum Fährmannsfest um etwas Progressive Rock zu hören, der sich dann aber mehr als "chillout" oder "ambient" Mucke entpuppte. Der reine Etikettenschwindel.
Erfreulicher Weise liefen mir aber Harald und Elfi Nagel über den Weg (ehemalige Mucker- und Gemeindekollegen). Da die Musik nix taugte, war ich froh über noch mehr anregende Gespräche.
Als ich mich dann verabschiedete saß plötzlich wie aus dem Boden gewachsen eine alte Schulkameradin neben Harald und ich kam nicht weg, sondern mußte mit ihr quatschen, obwohl schon der Regen drohte. (Ich war mit Motorroller unterwegs)

Dann endlich zu hause fühlte ich mich sehr erschöpft, aber total lebendig innerlich.

Sonntag, 2. August 2009

Donralfo & Friends - Der Podcast -

Schon seit längerer Zeit habe ich wieder Kontakt und Austausch mit einem alten Freund aus den späten 70iger Jahren, Matthias Sesselmann. Ich habe hier schon darüber berichtet.

Er schenkte mir unter anderem sein Buch "von der Apo zum Opa", welches ich mit großem Vergnügen und Interesse las. Neulich bekam ich auch sein Hörbuch über die wilden 68er Jahre geschenkt, daß mich auf den Gedanken brachte einen Podcast einzurichten. (Quasi ein Blog mit Audiofunktion).

Nachdem mein Youtube-Video über den "Jesus Treff", der Jesus-People-Gemeinde in der ich zum Glauben kam, auf reges Interesse gestoßen ist, werde ich möglicherweise auch einige der alten Achim Schneider-Predigten dort hochladen, so ich ihrer in digitalisierter Form habhaft werden kann. Denn die waren wirklich etwas ganz Besonderes.

Dies ist der Einführungstext zu meinem ersten Podcast:

Ein "Apo-Opa" und Zeitzeuge berichtet in diesem Hörbuch über die Jugendbewegung der damaligen Zeit in Hannover.

Matthias Sesselmann war Mitorganisator der "Rote Punkt Aktion", politischer Aktivist der linken Szene und Roadie der bekannten Hannoverschen Rockband Jane. Er berichtet über Drogenexperimente mit Halluzinogenen, die Hippiebewegung, Spiritualität der damaligen Zeit und seine Hinwendung zum christlichen Glauben.
In einer Zeit, wo die Jugend größtenteils entpolitisiert und desillusioniert ist kann eine Rückbesinnung auf die Ideale dieser Zeit positive Impulse bringen sich wieder neu in die Gesellschaft einzumischen, soziales und politisches Engagement zu zeigen und sich mit wichtigen Sinnfragen zu beschäftigen.

Interessant in diesem Vortrag auch die Mitwirkung so mancher Prominenter in der damaligen Zeit wie: Gerhard Schröder (Ex Bundeskanzler), Dietrich Kittner (Kabarettist), Herbert Schmalstieg (Bürgermeister), Ton Steine Scherben (Rio Reiser) und Ulrike Meinhof (Terroristin).

Länge: Ca, 50 Minuten

MP3 hören oder herunterladen

Donralfo & Friends - Der Podcast -

Samstag, 1. August 2009

Fährmannsfest - Woodstock lässt grüßen!

Ich war schon so gegen 18:00 Uhr auf der Wiese am Leinerand und bekam noch die Death-Metal Band "Magna Mortalis" mit. War gar nicht mal laut! Die üblichen schnellen Beats der Basedrum mit der Schummelmechanik (Fußpedal) sowie das übliche Gegrunze. Na ja.

Danach
"Cosmic Tribe" mit angeblichem Hippie Space Rock. Konnte weder Spaciges noch Hippiehaftes ausmachen. Davon hatte ich mir mehr versprochen
> Weiterlesen...

Montag, 27. Juli 2009

Teestube Jesus Treff 1977

Teestube Jesus Treff in den späten 70er Jahren. Wir saßen während der "Gemeinschaft", die regelmäßig fast 4 Stunden dauerte, am Sonntagabend ab 19:00 Uhr nach Hippieart auf Polstern am Fußboden und am Rand auf Holzstühlen. Im Winter bullerte der nicht ungefährliche Ölofen, während wir unsere Lieder sangen, "Zeugnissen" zuhörten und die Predigten verfolgten, die meistens von Achim Schneider kamen. (Die anderen Ältesten waren besser im musizieren) *g*
Dieses Video verschafft einen athmosphärischen Eindruck in die damalige Zeit, in der viele junge Leute zum Glauben kamen und Befreiung von den verschiedensten Süchten und unsichtbaren Ketten erlebten. Niemals wieder habe ich so viele innerlich kaputte Menschen zusammen an einem Ort erlebt, obwohl ich früher Gast in einschlägigen Lokalen der Drogen- und (Apo)Politszene gewesen war. Das lag sicher hauptsächlich daran, daß es an diesem Ort tatsächlich echte Hilfe gab und Gott die Leben von Vielen zum Positiven hin verändert hat.

Samstag, 18. April 2009

Anastasis Gemeinde Raschplatz 1989

Das waren noch Zeiten! Was waren wir jung. Was sahen wir gut aus. Wie enthusiastisch und begeistert waren wir noch. Was sagte Jesus noch mal über die "erste Liebe"?

Sonntag, 29. März 2009

Arthur Blessitt in Hannover 1981

Er ist der Evangelist, durch den sich George W. Bush zuerst bekehrt haben soll. Er zog 40 Jahre mit einem Holzkreuz durch die ganze Welt und verkündete dabei die Botschaft von Jesus, wurde unzählige Male verhaftet, weil seine Botschaft den Herrschenden nicht passte. Viele Menschen in aller Welt kamen durch ihn zum Glauben an Gott und zu einer echten Beziehung mit Jesus. In diesem Frühjahr kommt in den USA der Film über sein Leben in die Kinos.
Er ist ein sehr außergewöhnlicher Mann mit einer starken Ausstrahlung der Liebe Gottes. Sobald er mit seinem Kreuz durch Hannovers Fußgängerzone ging, sammelten sich die Menschen um ihn. Er schien irgendwie magnetisch zu wirken. Für manche betete er auf dem Weg. Viele hatten Tränen dabei in den Augen.
Als er in Hannover 1981 auf dem Kröpcke zu den Menschen predigte, durfte ich mit Joseph, dem Äthiopier sein Kreuz aufrecht halten. Ich fühlte mich dadurch sehr geehrt.

Freitag, 27. März 2009

Hannovers Justiz greift durch!

Ich bin so froh, daß die Behörden in unserem "Sozialstaat" endlich anfangen gegen diverse Elemente unserer Gesellschaft härter vorzugehen!

Gestern wurde in Hannover ein Punker namens S. (vollständiger Name ist der Redaktion bekannt) seiner gerechten Strafe zugeführt, weil er sein Fahrrad in der Strassenbahn zur Unzeit mitgeführt hatte. Er hatte zwar eine Fahrkarte gelöst, was für Punks eher unüblich ist, aber Strafe muß sein! Wenn jeder einfach zu unerlaubter Zeit sein Fahrrad mit in die Bahn nähme. Nicht auszudenken!
So wurde der Hartz IV- Schmarotzer zu einer Gerichtsverhandlung zitiert, weil er kein Geld für das gerechte Bußgeld hatte. Wahrscheinlich alles versoffen, das kennt man ja.
Dummerweise war der Punker etwas verpeilt und erschien einen Tag zu spät zum Verhandlungstermin. Hätte sich im Tag vertan, behauptete er mit frechem Grinsen.
Gottseidank versteht die Justiz und die Polizei in Hannover keinen Spaß, bei so ernsthaften Delikten.
Der Punker S, wurde am nächsten Tag von zwei Polizisten aus seiner Wohnung in Handschellen abgeführt und erstmal in Haft genommen. Die Schnürsenkel seiner Stiefel und alle gefährlichen Gegenstände wurden ihm abgenommen. dann wurde er zum Gerichtsgebäude verbracht, wo er abermals eine Stunde in der Haftzelle verbrachte.
Sodann wurde kurzer Prozess mit ihm gemacht: 600 € Strafe! Was bin ich froh, daß solch lichtscheue und faule Elemente in Hannover mit der nötigen Härte des Gesetzes verfolgt werden. Die Gefängnisse müssen ja schließlich belegt werden - und Erziehung tut not.
Wie aus Punkerkreisen verlautet, sitzen regelmässig ihre Leute Gefängnisstrafen ab.
Hauptsächliche Gründe: Schwarzfahren und nicht angeleinte Hunde in der Innenstadt.
Weil die meisten dieser Elemente ihr Geld hauptsächlich durch Anschnorren von arglosen Passanten verdienen, reicht ihr Einkommen natürlich nicht für das fällige Bußgeld, welches sich im laufe der Zeit immer mehr erhöht, bis dann auch mal 2000 Euro zusammen kommen.
Und dann wird das Bußgeld halt in eine Gefängnisstrafe umgewandelt. Gut, daß sie dann zumindest mal 1 Jahr von der Straße weg sind. Die verschandeln sowieso unser schönes Stadtbild am Bahnhof und Kröpcke zur Genüge und schrecken unbescholtene und zahlungskräftige Bürger vom Einkaufen ab.
Unter Adolf hätte es sowas NICHT gegeben!

Foto: smola1 (Flickr.com)