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Dienstag, 26. Februar 2013

Abgelehnt?

Es passiert mir sehr häufig, daß ich mich von Gott abgelehnt oder im Stich gelassen fühle. In meinem Kopf weiß ich eigentlich daß dies totaler Blödsinn sein muß, aber meine Emotionen führen offenbar ein Eigenleben und sagen mir etwas völlig Entgegengesetztes!
Wenn ich krank werde oder meine chronischen Krankheiten betrachte fühle ich mich von Gott im Stich gelassen. Wenn mein Auto kaputt geht oder mir ein Misgeschick passiert fühle ich mich von Gott abgelehnt und vermute daß dies die Folge meines Versagens in Bezug auf Gott ist.
Ich frage mich was ich alles falsch gemacht habe und wo ich überall Gottes Willen verpassst haben mag.
Ich glaube nicht daß ich der Einzige Christ bin, dem es so ergeht. Im Psalm 10,1 (rev. Elberfelder Bibel) heißt es:
 "Warum, HERR, stehst du fern, verbirgst dich in Zeiten der Drangsal?"
Oder mit anderen Worten: "Herr, warum hast du mich im Stich gelassen und kümmerst dich nicht um mein Elend?"
Und es liegt offenbar nahe Krankheit oder Unglück automatisch mit begangener Sünde oder Rebellion gegen Gott in Verbindung zu bringen:
Joh 9,2  (rev.Elberfelder Bibel)  Und seine Jünger fragten ihn und sagten: Rabbi, wer hat gesündigt, dieser oder seine Eltern, daß er blind geboren wurde?
Joh 9,3  Jesus antwortete: Weder dieser hat gesündigt, noch seine Eltern, sondern damit die Werke Gottes an ihm offenbart würden.

Jesus verneint diesen religiösen Automatismus in welchem wir meinen daß Unglück oder Krankheit immer mit unserem Fehlverhalten zu tun haben muß, stattdessen sagt er an anderer Stelle daß Gott die Sonne über Gerechten und Ungerechten aufgehen lässt und es auch gleichermaßen über Böse und Gute regnen lässt! (Mt.5,45) In Luk.6,35 behauptet er gar daß Gott gütig ist gegen die Undankbaren und Bösen!
Daraus schließe ich daß Gottes Wort richtig und wahr ist und meine Emotionen falsch und trügerisch!

Gestern morgen war ich schon beim Aufwachen mies drauf - wie es Depressiven wie mir sehr oft ergeht. Und dieses Grübeln und Suchen nach falschen Motiven und Fehlern bei mir begann wieder einmal  völlig automatisch. Es muß doch einen Grund geben warum es mir so dreckig geht?
Da kam plötzlich ein Gedanke in meine übelgelaunte Seele hereingeschneit - als ob es eine Eingebung von Gott war: "Ralf denke doch einmal darüber nach wie vielen von Gott geliebten und gesegnen Leuten in der Bibel es oft dreckig ging und wie viel Unglück sie erdulden mußten!"
Und ich fing an über Hiob nachzudenken - das Paradebeispiel eines Menschen welcher unendlich viel Leid ertragen musste obwohl er gerecht war und sich nichts hatte zuschulden kommen lassen.
Und er war keineswegs von Gott verlassen oder abgelehnt. Sein Unglück hatte überhaupt nichts mit seinen Fehlern oder Sünden zu tun. Im Gegenteil: Gott war regelrecht stolz auf ihn!
Und was war mit Jesus, Paulus, den alten Propheten und vielen Anderen in der heiligen Schrift? Gibt es jemanden von ihnen, die keinerlei Unglück oder Leid erdulden mussten?

Mir wurde schlagartig bewusst daß meine selbstquälerischen Gedanken rein gar nichts damit zu tun hatten, daß Gott mich ablehnt oder mich im Stich lässt.
Eine Ahnung von Gottes zärtlicher Liebe wehte durch meine Seele. Scheinbar ist mein himmlischer Vater mir total wohlgesonnen, wacht über mich und ist mir durch Jesus ganz nah. Trotz aller meiner Fehler, Sünden und Macken.



Samstag, 7. Juli 2012

Lobpreis und Anbetung

Hebr 12,1    Deshalb laßt nun auch uns, da wir eine so große Wolke von Zeugen um uns haben, jede Bürde und die <uns so> leicht umstrickende Sünde ablegen und mit Ausdauer laufen den vor uns liegenden Wettlauf,
indem wir hinschauen auf Jesus, den Anfänger und Vollender des Glaubens, der um der vor ihm liegenden Freude willen die Schande nicht achtete und das Kreuz erduldete und sich gesetzt hat zur Rechten des Thrones Gottes.
Denn betrachtet den, der so großen Widerspruch von den Sündern gegen sich erduldet hat, damit ihr nicht ermüdet und in euren Seelen ermattet!
  (Revidierte Elberfelder Bibel 1985)

Erst einmal ermutigt es mich, daß es offenbar ÜBERHAUPT eine Möglichkeit gibt seine Bürde abzulegen!
Gilt das nicht auch für meine dunkelen depressiven Gedanken die mich so oft niederdrücken? - Ich glaube JA!
Ich soll mit Ausdauer den Wettlauf meines Lebens laufen? Da bin ich ja schon bei dem bloßen Gedanken an Laufen erschöpft!
Wie soll ich das jemals schaffen können?
Aber Gottseidank kommt dann ein guter Rat wie ich das schaffen kann: Meine Bürde ablegen und mit Ausdauer im Leben laufen.

Donnerstag, 6. Oktober 2011

Was brauche ich eigentlich wirklich?

Täglich flattern mit der Tageszeitung diese bunten Blättchen mit Werbung in meine Wohnung hinein und ich schaue sie mir gern an.
Denn sie enthalten viele Dinge, welche ich mir wünsche. Einen tollen neuen Laptop für meine Frau. Eine neue Videokamera für mich. Lautsprecher, Surroundverstärker und externe Festplatten... und mehr.
Oder ist es vielleicht so, daß meine Wünsche erst durch das Anschauen dieser bunten Bilder erzeugt werden? Und je mehr ich mir die ganze Warenpalette anschaue und im Internet die Preise, Vorzüge und Nachteile der jeweiligen Dinge vergleiche, desto stärker wird so mancher Wunsch?
Sind es wirklich MEINE Wünsche, oder sind es die Wünsche, die mir von der Werbewirtschaft eingepflanzt werden?
In den letzten Wochen habe ich, angeregt durch eine Predigt im Expowal, wieder damit begonnen zu Beginn meines Tages im Gebet zu Gott zu gehen.
Was macht man so landläufig in der persönlichen "stillen Zeit" allein mit Gott? Man trägt ihm meistens seine Wünsche vor. Sehr viele Christen tun das meiner Meinung nach.
Auf meinem Bildschirmschoner steht seit einiger Zeit ein Ausspruch von Jesus:
  Euer Vater weiß, was ihr bedürft, bevor ihr ihn bittet. 
Aha, denke ich mir dabei. Gott kennt alle meine kleinen und großen Wünsche schon im vorraus. Und er ist ein guter Vater der gerne gibt. So hat Jesus ihn uns jedenfalls vorgestellt und ich glaube ihm das.
Eines morgens, als dieser Bildschirmschoner an mir vorbeizog, während ich im Gebet war wurde mir allerdings klar das Gott eventuell eine völlig andere Vorstellung von dem hat was ich persönlich brauche als ich sie habe...
Meine sogenannten Bedürfnisse sind höchst wahrscheinlich von allen möglichen Werbeangeboten, kranken Sichtweisen meinerseits oder Erwartungen von Menschen  beeinflusst und gar nicht echt. Es sind oft nicht mal meine eigenen Bedürfnisse, sondern einsuggerierte Wünsche von Außen.
So kam ich auf folgendes Gebet, daß ich nun so oder ähnlich öfters bete:

Herr, ich habe keine wirkliche Ahnung davon was ich eigentlich tatsächlich brauche. Ich bin so reich und habe so viele Dinge und will ständig neue und bessere Dinge haben, die ich gar nicht wirklich dringend brauche. 
Aber DU weißt was ich wirklich brauche! Vielleicht hätte ich es eher nötig mehr Dinge zu verschenken anstatt mir neue Dinge zu kaufen. Vielleicht wären geistige Dinge für mich viel wichtiger als materielle Dinge? 

Bitte schenke mir heute das, was ich in DEINEN Augen tatsächlich brauche! 

Und vor allen Dingen: Schenke mir bitte Deine Gegenwart! Lass mich neu Dein Angesicht sehen! Schenke mir Weisheit und Erkenntnis. Leite und führe mich neu durch deinen heiligen Geist!
Du kennst auch alle meine frommen christlichen Vorstellungen und Wünsche - zeige mir bitte was davon echt und richtig ist und befreie mich von allen falschen menschlichen Vorstellungen über Dich.

Sonntag, 30. Januar 2011

Der kleine Internetmissionar

Mein Freund Günni aus Berlin hat ja einen extra-Blog für den kleinen Internetmissionar mit vielen Tips und Ratschlägen zum Bloggen und anderen Themen.
Ich bin ja nun auch schon ein paar Jahre als Blogger aktiv und habe noch davor eine Webseite verfasst und kleine Filmchen mit meiner Digicam auf YouTube hochgeladen. Nur so zum Spaß und weil ich die Kamera ausprobieren wollte.

Donnerstag, 30. Dezember 2010

Ninas Buch (Bekenntnisse)

Habe ja zum Advent einen (sage und schreibe) Hundert €uro - Gutschein für die christliche Bücherstube erhalten und dort schon kräftig eingekauft. Unter Anderem dieses Buch von Schwester Nina, welches ich schon lange haben wollte.
Bin erst relativ am Anfang, aber der hat mich schon ziemlich begeistert und mitgerissen. Da fängt die freche Berliner Göre doch schon auf der ersten Seite an dermaßen zu predigen daß es mir so richtig unter die Haut ging...
Man darf ja leider keine Zitate bringen - ist nicht erlaubt wegen Copyright und so.

Jedenfalls spricht sie meine Sprache: Herzens- und Musikfreak-Sprech. Nina, ick versteh Dir und Dein Kauderwelsch! :-)
Sind wir nicht irgendwie alle "Riders on the storm"? Und hat der "Killer on the Road" uns nicht schon alle verfolgt und gequält?

Ihre Kindheit war für meine Begriffe alles andere als lustig auch wenn sie die schönen Momente heraushebt und sich ordentlich durchgebissen hat. Bin sehr gespannt auf den Rest, aber ich lese langsam zur Zeit, weil ich zur Zeit so viel für die "Seelenernte" im Internet arbeite...

Freitag, 29. Oktober 2010

Gott liebt Schwule und Lesben

Videos mit deutschen Untertiteln von Demetri Betts, dem androgynen blonden Neger, Jugendpastor, Musiker, Drag-Queen und..... Menschen. :-) Teil 1-3






Montag, 27. September 2010

Ermutigung

Ich glaube nicht an die "Magie" von Worten. Ich glaube nicht das Worte eine Art übernatürlicher Kraft entfalten können. Aber sie können sehr wohl Seelen zerstören oder Seelen aufbauen. Ja sie können sogar den Geist des Menschen verwunden, wie Salomo erkannt hatte. 
Spr 12,18 Wer unbedacht schwatzt, der verletzt wie ein durchbohrendes Schwert; die Zunge der Weisen aber ist heilsam.
Spr 15,4 Eine heilsame Zunge ist ein Baum des Lebens; aber Verkehrtheit in ihr verwundet den Geist.  
Aus diesem Grunde ermahnt uns Paulus einander täglich zu ermutigen, damit wir nicht innerlich verhärtet werden. Das Wort para-kaleo, welches häufig in der Bibel mit "ermahnen" übersetzt wird hat gar nicht die Bedeutung wie etwa: "Eine Rüge erteilen", sondern bedeutet vielmehr jemanden zu ermutigen, zu trösten und gut zuzureden.

Ermahnen.(griech.) para-kaleo
(w. jmd. [zu sich] daneben-rufen);  herbeirufen 1) jmdn. zu sich rufen: 1a) um ihn einzuladen. um ihn in einer Notlage zu Hilfe zu rufen.  ermahnen 1) zu jmdm. sprechen, jmdm. zureden (um ihn zu ermahnen), jmdn. ermahnen, zu etw. auffordern, anfachen, aufrufen, antreiben; jmdm. etw. einschärfen.  2) jmd. um etw. bitten, ersuchen, um etw. "angehen". Mt 8,5.31 ua. 3) jmd. trösten, gut zureden, ermuntern, freundlich und stärkend zu jmdm. sprechen.
Heb 3,13 ..sondern ermuntert einander jeden Tag, solange es "heute" heißt, damit niemand von euch verhärtet werde durch Betrug der Sünde.  (rev.Elberfelder)
Manche Christen denken "Ermahnung" würde bedeuten, dem Nächsten ständig seine Fehler unter die Nase zu reiben. So etwas soll in mancher Ehe und Beziehung der Standard sein. Traurigerweise. Aber dadurch verhärtet man sich viel mehr und zerstört eine Beziehung anstatt sie aufzubauen. Auf solche Weise zerstören Eltern ihre Kinder und Chefs ihre Mitarbeiter.
Lob dagegen ist sehr häufig Mangelware, dabei tut ein echtes, ernstgemeintes Lob so viel Gutes. Es baut auf und bestärkt. Es gibt Kraft und einen positiven Impuls sich noch intensiver in eine positive Aktivität hineinzustürzen. Es macht kreativ und öffnet eine Perspektive für die Zukunft. Man kann  durchatmen und fühlt sich wertgeschätzt.
Das Leben ist doch schon schwer genug, warum machen wir es uns durch unser Herumnörgeln und Streiten eigentlich noch schwerer anstatt leichter?
1Petr 3,9 ..und vergeltet nicht Böses mit Bösem, oder Scheltwort mit Scheltwort, sondern im Gegenteil segnet, weil ihr dazu berufen worden seid, daß ihr Segen ererbet.
Wir sollen den Teufelskreis des Bösen durchbrechen indem wir jeden Menschen segnen und nicht auf ihn schimpfen! Was bedeutet eigentlich segnen? Dieses Wort ist so altertümlich und erscheint vielen Menschen einfach nur klebrig-fromm.
Im Grunde bedeutet es nichts Anderes als: "Gutes über jemand reden"! Und weil Gott uns segnet, d.h. Gutes über uns redet, deshalb sollen wir auch im Anderen das Gute suchen und sehen. Wir sollen das Gute betonen und in den Vordergrund stellen. Wir sollen ihm Gutes wünschen und nichts Böses. Wir sollen Loben und ermutigen anstatt zu Rügen und niederzumachen. Und zwar aus Überzeugung - nicht aus Schmeichelei.

Segnen (griech.) eu-logeo   (w. wohl bzw. Gutes-sagen)
I.) segnen 1) Gott segnend preisen (indem man Gutes von ihm sagt); Gott erheben mit Lobpreis, Gott rühmen bzw. loben. jmdm. Gottes Segen, Huld und Gnade wünschen.  3) etw. durch Gebet weihen, d.h. "segnen"; Gottes Segen für etw. erbitten, ihn bitten es für d. eigenen Gebrauch zu segnen.  von Gott mit Wohltaten bedacht werden, glücklich machen; Pass.: gesegnet sein.

Gerade während ich diese Zeilen geschrieben hatte erhielt ich einen Anruf von meiner Tochter. Sie hatte vor ein paar Tagen ein tolles Theaterstück in der "Theaterwerkstatt" gesehen und war begeistert davon gewesen. Es ließ ihr keine Ruhe und sie wollte sich nochmal beim Ensemble für den tollen Abend bedanken. So schrieb sie eine mail oder ins Gästebuch. Die Regisseurin persönlich bedankte sich überschwänglich für das positive Feedback und schrieb: Es tut so gut mal solch ein Lob zu hören - denn das kommt eher selten vor. Ich werde das gleich dem gesamten Team übermitteln. 
Die Leute klatschen wohl immer bei den Aufführungen, aber mal genau und gezielt gesagt bekommen, was toll an einem ist? Das zieht ganz schön nach Oben!

Hey Leute dazu sollten wir uns entscheiden und das einfach lernen und jeden Tag ausprobieren. Das bedeutet nicht, daß wir Fehler oder Böses schönreden sollen. Aber vielleicht können wir so manches einfach ignorieren? Und das  Positive herausheben? Oder überhaupt mal lernen jemand zu loben - ganz ohne Hintergedanken? Viel Spaß dabei!

Sonntag, 22. August 2010

Zerbrochenes Gefäß ?

Leonard Cohen "Anthem" (Lobgesang, Hymne)
Ring the bells that still can ring
Forget your perfect offering
There is a crack, a crack in everything
That's how the light gets in.

Läute die Glocken, die noch klingen können
vergiß Dein vollkommenes Opfer
Da ist ein Bruch, ein Bruch in ALLEM
und dadurch kann erst das Licht herein
Leonard Cohen, der alte Sänger und Barde - einer der letzten alten Singer/Songwriter war neulich in Berlin und meine Zeitung berichtete darüber.
Der Feuilletonist zitierte die Zeile: "There's a crack in everything, thats how the light gets in..." und ich war beeindruckt! Durch die "Brüche" in unserem Leben kommt also erst das Licht herein? Vielleicht sogar das Licht Gottes?
Etwas tief in mir sagte sofort JA zu dieser Erkenntnis - das ist die Wahrheit! Und ich wunderte mich über den guten alten Leonard wie er wohl zu dieser Erkenntnis gekommen sein mag?
Dann fiel mir der Psalm ein, welcher mich zum ersten mal so bewegt hat, daß ich merkte: Dies sind nicht nur Menschenworte - hier redet Gott selbst mit mir. Ich besuchte darufhin meinen ersten Gottesdienst bei den "gefährlichen" Jesus-People in Hannover in der Teestube Jesus Treff.
Ps 34,19 Der HERR ist nahe bei denen, die zerbrochnes Herzens sind, und hilft denen, die ein zerschlagen Gemüt haben.
Hätte ich damals kein zerbrochenes Herz und kein zerschlagenes Gemüt gehabt wäre ich nie auch nur in die Nähe solch eines Gottesdienstes gekommen - mit diesen Verrückten und Fanatikern, welche tatsächlich glauben die Bibel sei das Wort Gottes.
Ich glaube Leonard Cohen kennt die Bibel, zumindest das alte Testament und die Psalmen, denn er ist ja Jude. Da lernt man so etwas schon von Kindheit an in Familie und Synagoge. Und er muß wohl König David sehr geschätzt haben, der in seinem Song "Hallelujah" vorkommt - mit einem kalten und "zerbrochenen" Hallelujah.

Früher wurde recht viel über den sogenannten "Zerbruch" gepredigt und geredet - bis er dann irgendwie vom Triumpf und Sieg des Glaubens abgelöst wurde....
Irgendwie war "Zerbruch" nicht so populär wie die Kunde vom Überwinden und dem Sieg in Christus.

Mir hat dieser Satz von Cohen jedenfalls Mut gemacht und innerlich getröstet - ich habe eine monatelange Phase der Dunkelheit und des "zerschlagenen Gemüts" hinter mir.
Hey - ist doch nicht so schlimm Alter - wenn da viele Brüche in Deinem Leben sind und viele Risse Deine Seele durchziehen - denn da ist ein Freiraum für das Licht, welches in Deine Dunkelheit hineinscheinen will....
Jes 61,1 Der Geist des Herrn, Jehovas, ist auf mir, weil Jehova mich gesalbt hat, um den Sanftmütigen frohe Botschaft zu bringen, weil er mich gesandt hat, um zu verbinden, die zerbrochenen Herzens sind, Freiheit auszurufen den Gefangenen, und Öffnung des Kerkers den Gebundenen;
Jes 57,15 Denn so spricht der Hohe und Erhabene, der in Ewigkeit wohnt, und dessen Name der Heilige ist: Ich wohne in der Höhe und im Heiligtum, und bei dem, der zerschlagenen und gebeugten Geistes ist, um zu beleben den Geist der Gebeugten und zu beleben das Herz der Zerschlagenen.

Freitag, 12. März 2010

Warum ich evangelisch bin

Vor zwei Jahren bin ich wieder in die lutherische Kirche eingetreten. Aus Überzeugung und weil ich meinte die Stimme Gottes in mir dazu so gehört zu haben.
Kennt ihr dieses leise Flüstern in Euch, daß immer wiederkehrt und Euch innerlich drängt in eine bestimmte Richtung zu gehen? Man kann es auch einfach Intuition nennen, dann hört es sich nicht so abgefahren heilig und exotisch an. Nichtgläubige Menschen wollen einen ja oft gerne in die Psychiatrie einweisen wenn man davon spricht "Stimmen" zu hören. Aber wie soll man denen erklären was die Stimme Gottes ist, wenn sie niemals diese Erfahrung gemacht haben?
Aber wie kam es dazu, das ich das Rufen Gottes vernahm?
Als es mir am dreckigsten ging und ich wirklich mit den Nerven und meinem Glauben am Ende war - Im Krankenhaus nach meiner schweren Herzoperation - da war die evangelische Kirche für mich da. Vor Ort im Krankenhaus. Ich war sehr schwach auf den Beinen und innerlich sehr ausgelaugt und kam am Sonntag Morgen an der Krankenhauskapelle vorbei wo ein Gottesdienst angefangen hatte. Ich ging einfach rein und setzte mich in die letzte Reihe.
Die blonde Pastorin predigte über einen Psalm, der mir bei meinem kleinen Spaziergang im Park gerade eben duch den Sinn gegangen war und führte meine eigenen Gedanken quasi in der Predigt weiter. Ich ging zum Abendmahl nach vorn und fühlte mich von Gott berührt und getröstet.
Danach kam mir der Gedanke zum ersten Mal. Und auch der Wunsch: Ich möchte gerne evangelisch beerdigt werden, wenn es so weit ist und möchte nicht daß irgend ein charismatischer Fuzzi bei meiner Trauerfeier versucht die Leute zu bekehren!
Ich machte mir damals viele Gedanken über den Tod, weil es mir so schlecht ging und hatte sogar schon einen Abschiedsbrief an meine Frau verfasst, den ich per Internet so getimed hatte, daß er nach meiner (misslungenen OP) per Internet ins Postfach meiner Frau kommen sollte.
Nachher vergaß ich die mail völlig und meine Frau wunderte sich ziemlich als die bei ihr ankam als ich im Krankenhaus darnieder lag und gar keinen Internetzugang hatte.... :-)
Sie begriff ihn somit auch gar nicht als Abschiedsbrief und war leicht verwirrt. War eigentlich ganz lustig.
Und dann wurde ich in die Gottesdienste der unglaublichen Kirche eingeladen und tauchte mittwoch abends dort häufig auf. Der Expo-Wal wird ebenfalls von evangelischen Pastoren der "inneren Mission" geleitet und wieder erinnerte Gott mich leise daran: Tritt wieder ein! Es war vielleicht sogar mehr mein eigener Wunsch als Gottes Befehl - wie eine liebevolle Erinnerung. Aber ich fühlte Gott in dieser Sache und nahm Kontakt mit meiner zuständigen Kirchengemeinde "umme Ecke" auf. Und falls ich mal wieder einen Job kriege zahle ich gern die Kirchensteuer :-)

Donnerstag, 4. März 2010

Was ist die Definition von Gebet?

Gestern abend war Gottesdienst der "unglaublichen Kirche" im Fahrsicherheitszentrum des ADAC an der B 443. Da gab es lecker Essen umsonst, weil der Expowal vermietet war und die Mieter des Wals bei dieser Gelegenheit ein schönes Buffet spendierten. Inclusive Wein, Wasser, Cola und Cappucino. Mmmmh, lecker.
Es gab Putenbeine (oder Gänsebeine?) Canneloni, lecker Gemüse mit Shrimps, Schinken, Wurst, Baguette und haste nich gesehen!
Aber fast noch schöner (oder ganz sicher noch viel schöner) war eine Aussage in dem Vortrag von Heino Masemann über Gebet: Gebet bedeutet ausruhen bei Gott! Gebet bedeutet in seine Gegenwart zu kommen und neue Kraft zu tanken. Auf den Schoß des himmlischen Vaters zu klettern und sich bei ihm ausruhen.
Ich musste sofort an endlose Fürbittezeiten und Gebetskämpfe denken, die ich früher veranstaltet oder mitgemacht hatte. Eine lange Zeit bedeutete Gebet das ganze Gegenteil von ausruhen für mich. - Kein Wunder das ich vom Christsein gestresst war. Als ob es im Leben nicht schon genug Stress gibt!
Es mag ja Zeiten des Ringens und Kämpfens im Gebet geben - es gibt ja so viele Arten des Gebets, aber dieser Aspekt des Ausruhens bei Gott war eine Offenbarung für mich. Selbst in der seligen Toronto-Ära war es oft anstrengend zu Gott zu kommen um zu "Empfangen". Irgendwie hatte ich selbst das Empfangen zu einer Art Leistung gemacht, anstatt mich einfach beim Vater auszuruhen.
Irgendwie  fiel gestern eine  Last von meinen Schultern als ich diese Definition von Gebet hörte: Ausruhen bei Gott!

Foto: loop_oh (Flickr.com)

Samstag, 30. Januar 2010

Mein absoluter Favorit

Aus dem Blog "David Wilkerson heute."  - Tägliche Andachten.

Von allen 150 Psalmen ist Psalm 34 mein absoluter Favorit. Er handelt rund um die Treue des Herrn, der seine Kinder aus großen Prüfungen und Krisen befreit.

David verkündet: "Ich suchte den HERRN, und er antwortete mir; und aus allen meinen Ängsten rettete er mich... Der Engel des HERRN lagert sich um die her, die ihn fürchten, und er befreit sie... Wenn die Gerechten schreien, so hört der HERR und errettet sie... Vielfältig ist das Unglück des Gerechten, aber aus dem allen rettet ihn der HERR." (Psalm 34,5.8.18.20; Elberfelder/Luther)

Beachte Davids Behauptung in diesem Psalm: "Ich suchte den HERRN... Dieser Elende schrie..." (34,5.7). Wann war das, als David diesen Schrei von sich gab? Es muss geschehen sein, als er sich in Gat wahnsinnig stellte, und doch konnte er in Gegenwart der Philister nicht hörbar gebetet haben. Dies bringt uns zu einer großartigen Wahrheit hinsichtlich der Befreiung Gottes. Manchmal wird der lauteste Schrei ohne eine hörbare Stimme bewerkstelligt.
Ich weiß wie sich diese Art von "innerem Aufschrei" anhört. Viele der lautesten Gebete meines Lebens - meine wichtigsten, herzzerreißendsten, inbrünstigsten Schreie - geschahen in absoluter Stille.

Bisweilen war ich von Umständen so gelähmt, dass ich nicht sprechen konnte, von Situationen überwältigt, die mein Fassungsvermögen derart überstiegen, dass ich nicht klar genug denken konnte um zu beten. Gelegentlich saß ich allein in meinem Studierzimmer derart verwirrt, dass ich unfähig war dem Herrn überhaupt irgendetwas zu sagen, aber die ganze Zeit schrie mein Herz aus: "Gott, hilf mir! Ich weiß jetzt gerade nicht wie ich beten soll, so höre den Schrei meines Herzens. Befreie mich aus dieser Situation."

Warst du jemals dort, an jenem Punkt? Hast du jemals gedacht: "Ich verstehe nicht, was das alles soll. Ich bin so überwältigt von meiner Lebenslage, derart überflutet von tiefem Schmerz, dass ich es nicht erklären kann. Herr, ich weiß nicht einmal was ich dir sagen soll. Was ist los?"
Ich glaube, dies ist genau das, was David durchlebte, als er von den Philistern gefangen wurde. Als er Psalm 34 schrieb, gestand er ein: "Ich befand mich in einer derart erdrückenden Situation, dass ich die Rolle eines Trottels spielte. Doch innerlich fragte ich mich: "Was geht in mir vor? Wie kam es dazu? Herr, hilf!"
Und so mutet es an, dass David sagte: "Dieser Elende schrie von innen heraus, ohne zu wissen was oder wie er beten soll, und der Herr hörte und rettete mich". Es war ein tiefgehender Schrei von Herzen, und der Herr ist treu, er hört jedes Wimmern, egal wie schwach.

Mit freundlicher Genehmigung von David Wilkerson.

Mittwoch, 27. Januar 2010

Euphorie im Januar


Brr ist das kalt. Es ist ARSCHKALT!!!!
Irgendjemand hat den Winterbutton gedrückt und vergessen wieder loszulassen. Hee Petrus. Halloooooo?
Du da oooooben!
Und trotzdem bin ich gut drauf. Ja sogar sehr gut. Ehrlich gesagt bin ich zur Zeit regelrecht euphorisch.
Warum?
Hmm, tja - ein unerwartetes Geschenk im Januar, obwohl ich erst im November Geburtstag habe. Und zwar war ich mal wieder beim Doc - Blutwerte checken lassen. Die waren gar nicht so gut, aber er hatte die Idee mal den Vitamin B12-Spiegel  mitzutesten. B12 ist sehr wichtig für die Blutbildung. Ich habe seit Jahren Blutarmut und keiner wußte die Ursache. Alles wurde abgecheckt: Magenspiegelung und Darmspiegelung ob ich heimlich irgendwo blute. Alles Fehlalarm. Alles in Ordnung. Kopfschütteln beim Doc.
Und nun kam ihm plötzlich diese Idee - Vitamin B12 testen und siehe da: Ich habe einen gravierenden B12-und Eisenmangel, den man aber mit der Einnahme von B12- und Eisen-Tabletten bestens ausgleichen kann.
Das bedeutet ein Plus an Kraft, Konzentration und Ausdauer. Aber beim Googeln habe ich dann noch etwas Besseres zu Tage gefördert: Vitamin B Mangel führt oft zu Depressionen und Nervenkrankheiten.
Das ist in wissenschaftlichen Studien erwiesen worden und kein Hokuspokus.
Und gerade im Januar, als meine übliche Winterdepression schon wieder angeklopft hatte und mit der Tür ins Haus gefallen war (Ich saß im tiefen Loch und dachte - da kommste jetzt erstmal nicht so schnell wieder raus)
gefällt es dem da oben meinen Doc auf die richtige Fährte zu setzten. Hallelujah!
Ich nehme seit einigen Tagen Eisentabletten und Vitamin B12, B1 und B6 und spüre schon eine Auswirkung. Und etwas (oder Jemand) sagt mir: Das ist KEIN Placebo-Effekt.
Ich bin so froh, daß Leute für mich beten, wenn ich es selbst nicht schaffe. :-)
Und meine Orchidee, die im letzten Januar geblüht hatte treibt wieder einen neuen Blütenzweig.
Ist das Leben nicht wunder-wunderschön?



Foto1: Blick von meinem Balkon
Foto2: Orchidee im Winter 2009

> Lesen Sie auch: Vitamin B12 bei Behandlung von Depressionen entscheidend
> Mediz-Info:  Vitamin B12 Mangelanämie
> Deutsches Ärzteblatt: Ursachen und Diagnostik von Vitamin B12 Mangel

Auszüge aus der Ärztezeitung:
"Vitamin B12 ist wichtig für die Synthese von DNA, die Bildung und Erhaltung der Myelinscheiden, die Synthese von Neurotransmittern und die Erythropoese. Der klinische Vitamin-B12-Mangel hat zwei wesentliche Manifestationen: die hämatologischen und die neuropsychiatrischen Erkrankungen. Symptome treten sehr häufig schon vor dem Unterschreiten des unteren B12-Referenzlimits auf (6)
Die bei B12-Mangel beobachteten psychiatrischen wie neurologischen Erkrankungen und kognitiven Störungen, Depressionen oder Demenz können Monate bis Jahre hämatologischen Anomalien vorausgehen beziehungsweise solche treten gar nicht auf. "

"Risikogruppen
   Risikogruppen für einen Vitamin-B12-Mangel sind (Tabelle):
- Patienten mit ungeklärter Anämie
- Patienten mit ungeklärten neuropsychiatrischen Symptomen
- Patienten mit gastrointestinalen Manifestationen einschließlich Stomatitis, Anorexie und Diarrhö
- ältere Personen (11)
- Vegetarier (4)
- Personen mit gastrointestinalen Erkrankungen, wie Magenresektion, Morbus Crohn oder Helicobacter-pylori-Infektion (12)."

He's got the whole world - in his hands....


Foto: Karin Schmidt (pixelio.de)

Freitag, 8. Januar 2010

Ich bete wann ich will

Ich sehe das Gebet nicht mehr länger als lästige Pflicht an. Ich bete wann, wie, so oft so, lange und so wenig wie ICH will! Letztens habe ich gefühlt mehrere Monate nicht mehr gebetet weil ich einfach keine Lust dazu hatte. Es war mir die meiste Zeit nicht einmal bewußt - aber irgendwann kam mir der Gedanke: Bist Du überhaupt noch Christ, wenn Du gar nicht betest?
Man wird und bleibt aber kein Christ, indem man zu Gott betet oder seine Pflichten Gott gegenüber erfüllt sondern man wird und bleibt Christ durch eine neue GEBURT!  Kann Dir jemand Deine Herkunft und Identität als Mensch wegnehmen, wenn Du Dich unmenschlich verhältst? Du bist und bleibst ein Mensch, egal was Du auch tust.
Du bist und bleibst ein Kind Gottes, wenn Du von neuem als solches geboren worden bist! Nichts und niemand kann Dich aus Gottes Hand reißen.
Ich rede mit Gott in meinem Sessel, auf dem Klo, im Bett und unter der Dusche. Ich rede mit Gott vor dem PC, im Kino oder beim Fernsehen. Ich rede mit Gott beim Spazieren gehen, Fahrrad fahren oder in der Sauna. Denn er ist ja immer und überall auch da.
Und wenn ich keinen Bock habe mit Gott zu reden, dann lasse ich es halt bleiben. Und es ist gut so.
Gestern waren meine Freunde etwas überrascht und amüsiert, als ich erzählte, daß ich während der Fernsehserie "Raumschiff Enterprise" gebetet hatte. Es klang wohl möglicherweise irgendwie  ungeistlich und unpassend für sie. "Ob ich auch für Mr. Spock gebetet hätte?"
Nein, hatte ich nicht, aber manchmal redet Gott mit mir auch im Kino während eines Dialogs oder eben beim Fernsehgucken. Und dann antworte ich ihm halt still in meinem Herzen oder stelle ihm eine Frage.
Und es ist gut so.

Samstag, 2. Januar 2010

Ausblick

Seine Gnade ist jeden Morgen neu!
Es ist ein alter Hut. Tausend mal gehört, tausend mal gelesen. Wenn der Prediger dies Wort erwähnt zucke ich innerlich nur die Achseln und gähne in mich hinein. Müde irgendwie. Enttäuscht irgendwie.

Seine Gnade ist jeden Morgen neu!
Tausend mal gehört - tausend Mal ist nichts passiert. Tausend und eine Nacht - und es hat ZOOM gemacht!

Wie wäre es wenn Du dieser wunderbaren Gnade des Herrn Jesus heute neu und frisch begegnen würdest?
Wenn Du sie tatsächlich fühlbar und real erfahren würdest? Unerwartet und unverdient?
Gnade bedeutet ja nun gerade, daß man sie sich niemals verdienen kann.
Die einzige Möglichkeit, sie zu erwerben ist: Sie geschenkt zu bekommen!
Wer bekommt zu Weihnachten nicht gern Geschenke?
Wer freut sich nicht über eine kleine Aufmerksamkeit von einem Freund?

Wer schenkt nicht gerne seinem Kind oder Enkelkind etwas Schönes zu Weihnachten oder an jedem anderen Tag?

Wenn ich mehr Geld zur Verfügung hätte würde ich noch viel mehr verschenken wollen. Und zwar an sehr viele Menschen - nicht nur an meine Lieben und Freunde.
Ich würde den Hungrigen und Armen auf der ganzen Welt gern etwas Gutes tun - ohne Rücksicht auf ihr Wohlverhalten - einfach weil mich die Not der ganzen Welt anspricht und nicht gleichgültig ist.
Aber meine Ressourcen sind leider sehr begrenzt.
Nur der Wunsch mehr zu schenken bleibt immer präsent.

Seine Gnade ist jeden Morgen neu für mich und für Dich. Gott selbst ist die Fülle. Und er ist unermesslich reich. Er ist reich für Dich und mich. Ich denke er ist weitaus großzügiger als ich. Er ist so großzügig, daß sich kein Mensch diese Großzügigkeit in den wildesten Träumen auch nur andeutungsweise ermessen kann!
Gnädig sein bedeutet: Gern und mit Freuden unverdiente Geschenke machen! Einfach Spaß daran haben andere glücklich zu machen. Und so ist unser guter Gott.
Seine Gnade ist kein alter Hut. - ICH bin ein alter Hut!
Aber Gott kann und will mir jeden Morgen neu begegnen. Er kann und will mich (und mein ganzes Leben) jeden Morgen neu erschaffen.
Weil er ein Künstler ist - ein Kreativer! Ein liebender Schöpfer mit unendlich vielen Ideen.
Unendlich wie das Weltall - unendlich wie die Sterne am Himmel.
Er ist Reich wie die Sonne und aus den Falten seines Gewandes rieselt der goldene Sternenstaub, während er mit EINEM Schritt die Galaxien durchschreitet!
Kla 3,22  Gnadenbeweise des HERRN sind's, daß wir nicht gänzlich aufgerieben wurden, denn seine Barmherzigkeit ist nicht zu Ende; sie ist alle Morgen neu, und deine Treue ist groß! (Schlachterübersetzung 1951)

Samstag, 28. November 2009

Lass mein Volk ziehen!


Es gibt Zeitpunkte Gottes. Zeitpunkte, für Gottes Handeln und Eingreifen.
Unser allmächtige Gott schaut nicht unbeteiligt dem Leid auf der Erde zu.
Nein, Er hört die Stimme des Leidenden. Er hört die Stimme des Gedemütigten.
Er ist nicht teilnahmslos. Er ist auch nicht distanziert, so wie wir es in unserer Not, oder schweren Zeiten so oft empfinden.
Er sieht Dich und Deine Situation ganz genau.
So rief Hagar aus, nachdem sie vor Sarai in die Wüste geflohen war und ihr der Engel des Herrn erschienen war um sie zu ermutigen und ihr Anweisung zu geben:
Du bist der Gott, der mich sieht! (El Roi)
-1. Mose 16,13-

Gott sieht Dich und Er hört Dein Schreien zu Ihm!
Doch es gibt für alles eine festgesetzte Zeit.
Er handelt manchmal nicht umgehend, und das kann uns in die Verzweiflung bringen.
Wir denken, weil Er nicht gleich reagiert, Er sei nicht da.
Die Not ist so groß, und wir haben längst erkannt, dass wir uns nicht am eigenen Schopf aus dem Schlamm rausziehen können.. Wir wissen, dass nur Er uns retten kann.
Und wir vertrauen auf Ihn. Wir halten durch.. und doch... es bewegt sich nichts.
Wir denken dann konsequenter Weise, dass es an uns liegt, etwas zu verändern..
Aber wir haben doch schon so viel investiert.. wir haben doch schon alles getan.
Das passt doch alles nicht zusammen.
Wann sollte ich Rettung brauchen, wenn nicht JETZT!?

Aber es gibt die vorherbestimmten Zeitpunkte Gottes.
So gab es einen Zeitpunkt, an dem Gott Sich gegen die Feinde und Unterdrücker der Hebräer erhob.
Elohim, der oberste Richter, setzte an dem Tag, den Er souverän bestimmt hatte, den 80-jährigen Hirten Mose als Richter über den Pharao ein, um das Volk aus der Sklaverei heraus zu führen.
Es ist etwas Gewaltiges, wenn Gott eingreift. Der Allmächtige erhebt Sich und..
..dann spricht Er ein Wort!
Roaaaaaaaarrrrrrrrrr
Der Retter Israels spricht!
Himmel und Erde erbeben, alles wird erschüttert und umgekehrt,
Blitz und Donner erfüllen den Erdball,
wenn Er Seine Stimme über Seine Feinde erschallen lässt.

In meiner Bedrängnis rief ich den Herrn an und schrie zu meinem Gott; er hörte meine Stimme in seinem Tempel, mein Schreien vor ihm drang zu seinen Ohren.

Da bebte und erzitterte die Erde; die Grundfesten der Berge wurden erschüttert und bebten, weil er zornig war. Rauch stieg auf von seiner Nase und verzehrendes Feuer aus seinem Mund; Feuersglut sprühte daraus hervor. Er neigte den Himmel und fuhr herab, und Dunkel war unter seinen Füßen. Er fuhr auf dem Cherub und flog daher, er schwebte auf den Flügeln des Windes. Er machte Finsternis zu seiner Hülle, dunkle Wasser, dichte Wolken zu seinem Zelt um sich her. Aus dem Glanz vor ihm gingen seine Wolken über von Hagel und Feuersglut. Dann donnerte der Herr in den Himmeln, der Höchste ließ seine Stimme erschallen — Hagel und Feuersglut. Und er schoß seine Pfeile und zerstreute sie, er schleuderte Blitze und schreckte sie. Da sah man die Gründe der Wasser, und die Grundfesten des Erdkreises wurden aufgedeckt von deinem Schelten, o Herr, von dem Schnauben deines grimmigen Zorns! Er streckte seine Hand aus von der Höhe und ergriff mich, er zog mich aus großen Wassern; er rettete mich von meinem mächtigen Feind und von meinen Hassern, die mir zu stark waren. -Psalm 18-

Ein schönes Märchen?
Lieber Leser.... Dies ist kein Märchen!
Es ist das, was Elohim, der oberste Richter der Erde tut!
Er rettet und holt heraus aus Bedrängnissen.
Ich persönlich liebe diese Stelle, weil sie so deutlich macht,
wie Gott gegen unsere feinde und Bedrängnisse aufsteht - und sie zeigt mir, wie Gott hinter mir steht!
Was geschah als Mose den Auftrag erteilt bekam, das Volk Israel herauszuführen aus dem Land der Unterdrücker?

Gott sprach ein Wort:

Lass mein Volk ziehen!
- 2.Mose 5,1 -

Und sagte es wieder:

Lass mein Volk ziehen, damit es mir in der Wüste dient!
- 2. Mose 7,16 -

Und wieder:

Lass mein Volk ziehen, damit es mir dient!
- 2.Mose 7,26 -

Noch einmal:

Lass mein Volk ziehen, damit es mir dient!
- 2.Mose 8,16 -

Höre es:

Lass mein Volk ziehen, damit es mir dient!
- 2.Mose 9,1 -

Lass mein Volk ziehen, damit es mir dient!
- 2.Mose 9,13 -

Ein letztes Mal:

So spricht der Herr, der Gott der Hebräer: Wie lange willst du dich noch weigern, dich vor mir zu demütigen? Lass mein Volk ziehen, damit es mir dient!
- 2.Mose 10,13 -
Wir sehen, dass es Gott ernst war.
Pharao hatte sich mit Ihm angelegt. Offenbar wollte er es genau wissen...
Aber es war beschlossene Sache. Israel würde in die Freiheit gehen!

Eines der interessantesten Ereignisse in dieser Geschichte ist,
dass Pharao, um das Volk Israel zu entmutigen, ihnen noch größere Lasten auferlegte.
Sie sollten aufgeben, sie sollen keine Kraft mehr haben, um zu kämpfen.
Sie sollten resignieren, einfach aufgeben.
Was für eine Taktik... und die kommt uns doch wohl auch sehr bekannt vor.
Du stehst auf und rufst: "Jawohl! Mit meinem Gott kann ich über Mauern springen!"
Aber gleich hinter der nächsten Kurve, donnert und kracht es wieder.
Dein nächster Schrei: "Goooottt, wo bist Du?!! Wieso hilfst Du nicht?!"

Bitte, erlaube mir noch einige Bibelverse zu zitieren. Die sind eh wichtiger als jedes Wort was ich sagen kann. Sie haben die Kraft und die Macht unsere Herzen zu erreichen:

Wir rühmen uns auch in den Bedrängnissen, weil wir wissen, dass die Bedrängnis standhaftes Ausharren bewirkt
-Römer 5,8-

Denn unsere Bedrängnis, die schnell vorübergehend und leicht ist, verschafft uns eine ewige und über alle Maßen gewichtige Herrlichkeit
-2.Korinther 4,17-

Der Kampf, den Israel kämpfen sollte, war nicht Krieg gegen die Ägypter zu führen.
Dafür waren sie zu ausgebrannt. Sie sahen sich als Sklaven, und waren es faktisch ja auch.
Da wäre nicht viel gewesen, was sie gegen die Macht des Pharaos hätten tun können.
Worin ihr Kampf wohl bestand, war die Hoffnung auf den guten Ausgang zu behalten, und dass der Gott des Mose, ihr Erretter war.
Sie sollten nur nicht resignieren, auch wenn nun schon viele, viele Jahre vergangen waren.

Und doch - JESUS SEI LOB UND DANK - ist heute für uns etwas Wesentliches anders:

Wir sind ein Volk von königlichen Priestern - ein auserwähltes Volk, welches die Vollmacht hat, den Pharaos zu gebieten. Und wir leben mit dem Heiligen Geist, der in uns lebt und uns aufhilft, der uns kräftigt und stark macht.

Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk, ein Volk des Eigentums, damit ihr die Tugenden dessen verkündet, der euch aus der Finsternis berufen hat zu seinem wunderbaren Licht.
-1.Petrus 2,9-



Wenn wir die Worte Gottes sprechen, sprechen wir Seinen Willen.
Wenn Gott dem Pharao gebietet:

Lass mein Volk ziehen, damit es mir dient!

Dann braucht es, dass wir es ergreifen, weil der Mächtige in uns lebt und in uns Wohnung genommen hat.
Wenn Gott dem Pharao gebietet, dann gebieten wir in gleicher Vollmacht in die geistige Welt hinein.
Nicht sofort sehen wir die Ergebnisse und erwarteten Durchbrüche; auch Mose verkündigte dieses Wort ganze sieben Mal, ehe der Zeitpunkt der Freisetzung gekommen war.
Nicht einmal stellen wir uns den Mächten, die uns ab und aufhalten dieses Wort entgegen, sondern dauerhaft. Immer wieder, nehmen wir es und stellen es dem feind entgegen.
Es wird ganz einfach - nicht leer zu IHM zurück kehren.
Das ist ein geistliches Prinzip!

Gott hat vor, dass Sein Volk des Eigentums Ihm dient. Ihm allein und ER sieht nicht vor für einen jeden von uns, dass wir halbwegs mit Ihm unterwegs sind.
Nein, Er sieht vor, dass wir Licht von Finsternis in uns trennen.
In einer bestimmenden Haltung - Wir bestimmen unseren Kurs - das tut niemand für uns.
Die letztliche Entscheidung unseres Lebens treffen wir!
Wir gebieten den Mächten; Er steht dahinter und hat ja alles dafür gegeben!

So merke ich sehr oft, besonders in der letzten Zeit, dass Gott nicht will, dass ich Ihn bitte, mich von diesem oder jenem frei zu machen - ich spüre, wie mein Gebet unerhört bleibt.

Und ich spüre, wie diese Bitte zu mir zurück kehrt und Er mich auffordert, es selbst in die Hand zu nehmen.
Besonders was Widerstände in mir anbetrifft.
Wenn mich Gewalten festhalten oder kontrollieren wollen... dann am Meisten..
Darin bestärkt Er mich und sagt mir, dass Er eine mündige, aktive Tochter haben will -
und nicht eine passive, dauernd nach Ihm rufende, oder gar verzweifelte Tochter haben will...

Doch halt!
Natürlich gibt es dennoch Zeiten der Resignation - schon allein bei Elia sehen wir das.

Ganz klar... Resignation hat ihren Raum in einem vollmächtigen Leben.
Unbedingt zu beachten - denn sonst wird es zum Zwang und ich gebiete und gebiete, und doch geschieht nichts.
Es geht ja auch um die Zeitpunkte, die unser Herr vorsieht.. Zeiten der Vorbereitung, Zeiten des Trostes, Zeiten des Leidens, Zeiten um Kraft zu tanken usw.
Doch, und davon bin ich überzeugt, ist das Endprodukt und soll es vor Ihm sein, selbst aufzustehen und stehen zu bleiben.

Mache dich auf, werde Licht! Denn dein Licht kommt, und die Herrlichkeit des Herrn geht auf über dir!
Denn siehe, Finsternis bedeckt die Erde und tiefes Dunkel die Völker; aber über dir geht auf der Herr, und seine Herrlichkeit erscheint über dir.
- Jesaja 60,1 -


Unerschütterlich werden für und durch Christus.
Für Ihn und durch Ihn werden wir zu Kämpfern.
Wenn das mal nicht eine Ermutigung ist..

Aufstehen, fallen, wieder aufstehen, stolpern, fallen - glaube ich, gehören irgendwie dazu..

Nun, am Ende ist es so, dass es doch von Ihm abhängt, dass die Gefängnistüren sich öffnen..
Doch haben wir Seine Verheißung, dass ER niemanden im Stich lässt, der Sich auf IHN verlässt:

Befiehl dem Herrn deinen Weg, und vertraue auf ihn, so wird er es vollbringen.
-Psalm 37,5-


Nur - achte darauf, dass du nicht gebietest um DEINEN Willen durchzubringen.
Wenn du spürst, dass du gebietest und gebietest, und damit gegen Mauern anrennst,
dann liegt das möglicherweise daran, dass der Herr dich etwas Gutes lehren will und dich nicht einfach so aus einer Situation befreien will.
Dann halte still vor IHM und lasse dir von IHM reflektieren, was ER dir sagen will.
Oder vielleicht arbeitest du gerade an einer anderen Baustelle, und der Herr möchte dir sanft die Blickrichtung verändern..
Gib also nicht auf, wenn alles festgefahren scheint.
Bleib dran - und kämpfe oder falle, oder resigniere - nur vergiss nicht, dass du am Weinstock fest dran bist.. und dass du immer die Vollmacht hast, Bindungen zu lösen, und dem Herrn den Weg zu ebnen.
Du bist als Christ kein Übermensch, du bist Mensch... der lernt, wer Gott in dir ist!

Gott sprach: Lass mein Volk ziehen!
Und das spricht ER jetzt und heute und morgen.
ER will Sein Volk in Freiheit sehen - frei von der Knechtschaft der Sünde und frei von der Bedrückung des feindes.
Pharao wird und kann dich nicht festhalten, wenn du dem Allmächtigen nachfolgst.

So macht's dann nochmal mehr Sinn, wenn es da heißt:

Für die, die Gott lieben, müssen alle Dinge zum Besten mitwirken!
Amen und Amen.

Ich glaube der Herr will uns, Seine Erwählten, hinführen in dieses Verstehen, dass wir
eigentlich doch mehr zu melden haben, als uns gemeinhin bewusst ist. Wir
tröpfeln so vor uns hin. Lassen uns von allen Umständen regieren...
fragen Gott, warum Er denn nicht eingreift...? Aber was ist Gottes Antwort?!

"ES IST VOLLBRACHT! - Meine lieben Söhne und Töchter.. es ist bereits
alles getan. Ich habe meinen Teil getan... und so oft, liegt es
eigentlich nur noch an euch....
Nehmt die Stellung ein, in die Ich euch gestellt habe."

Existiert Kälte?

Donnerstag, 12. November 2009

Cool - Volxbibel im Radio auf FFN

Hier kann man die kurzen Bibelverse die von Konfirmanden aus Niedersachsen gelesen und kommentiert werden mal probehören! Es sei denn man wartet auf den späten Mittwoch- oder Montagabend um 23:40 Uhr und schaltet dann FFN ein.
Oder man steht Sonntags extra schon um 7:20 Uhr dafür auf. Ich finde es jedenfalls sehr cool!

Montag, 9. November 2009

YES

Die Ballade von John und Yoko beginnt mit einem kleinen "Ja" erzählte John den Reportern später:
Er erreichte, scharf beobachtet (von Yoko), das begehbare Kunstwerk "Deckengemälde". Ein weiß gestrichener Raum war es, eine Leiter stand darin, Luft, weiter nichts. Von der Decke baumelte eine Lupe, und als er die Leiter emporstieg, konnte er durch diese Lupe eine winzige Schrift an der Decke entziffern. Es war nur ein Wort, es hieß: "YES".
Er war begeistert.
Hätte dort an der Decke das Wort "Nein" gestanden, wäre er aus der Ausstellung von Yoko geflohen und hätte sich nicht mehr für sie interessiert, sagt er später in einem Interview.
Was hat ihn an diesem "Yes" wohl so fasziniert? Hat er es als große Bejahung des Lebens aufgefasst? Als großes Ja an seine eigene Person?
2Kor 1,19 Denn der Sohn Gottes, Jesus Christus, der unter euch durch uns gepredigt worden ist, durch mich und Silvanus und Timotheus, der war nicht Ja und Nein, sondern in ihm ist das Ja geworden; denn soviele Gottesverheißungen es gibt, in ihm ist das Ja, und deshalb durch ihn auch das Amen, Gott zum Lobe durch uns!
Auch wir als Christen sind einem großen "Ja" begegnet, wenn wir uns Jesus zugewandt haben. Gott sagt ja zu uns Menschen. Und zwar mit ganzem Herzen. Er bekräftigt dieses Ja sogar noch mit einem Amen - So sei es! Es ist gewisslich wahr. Das Ja Gottes zu Dir und mir steht felsenfest. Und das wunderbare daran ist - es gilt allen Menschen! Auch den verkehrten. Auch den Bösen. Selbst den Politikern und Managern, den Räubern und Gewalttätern ebenso wie den Opfern der Ungerechtigkeit. Gott sagt JA zu uns allen, nur einige haben es nicht ergriffen, haben es nicht kapiert, sind nicht auf die Leiter des Wortes Gottes gestiegen und haben die Lupe des Heiligen Geistes benutzt um dieses JA erkennen zu können!
Gott sagt nicht Ja zu unserer Sünde, zu unserer Ungerechtigkeit, Gier oder Bosheit - aber er sagt JA zu uns allen auch in der größten Schwachheit und Verblendung. Auch im größten Versagen!
Gott liebt seine Menschen. Gott liebt seine Schöpfung und meint es sehr sehr gut mit uns. Er hat nur gute Absichten und Pläne mit uns allen - seien wir gläubig oder ungläubig.
Jes 65,2 Ich habe meine Hände den ganzen Tag ausgestreckt nach einem widerspenstigen Volk, das seinen eigenen Gedanken nachgeht auf einem Wege, der nicht gut ist!
Gott streckt seine Hand der Versöhnung und Hilfe einem Jeden ständig entgegen, wir müssen sie nur ergreifen. Und was machen Wir? Sollen wir nicht ebenfalls so gesinnt sein wie Gott? Sollen wir es nicht Jesus nachmachen, der dieses große JA Gottes sichtbar auf Erden verkörperte?
Sagst Du ja zu Guido Westerwelle, deinem neuen Außenminister? Sagst Du ja zu Deiner Schwiegermutter, Deinen Kindern, Deinem Mann? Sagts Du ja zum Penner oder Punker und zum Asylbewerber? Sagts Du ja zu den Moslems in der Moschee Deiner Stadt?
Und was ist mit Osama Bin Laden, Barack Obama oder George W. Bush?
Gott sagt JA zu allen Menschen und lässt seine Sonne aufgehen und den Regen regnen über Gute und Böse.
Hast Du Dich schon dem großen JA verschrieben oder bist Du noch GEGEN alle möglichen Menschen?
Das frage ich heute zuerst mich selbst.
Ich möchte mich jedenfalls von ganzem Herzen der Liebe Gottes verschreiben und das große JA anstreben. Ich möchte Jesus nachfolgen so gut ich nur kann. Möglicherweise muß ich von einigen Denkgewohnheiten und Verhaltensweisen Abschied nehmen. Gott, schenke mir bitte Deine Gnade dazu!

Montag, 14. September 2009

Klaus Kenneth

Zwei Millionen Kilometer unterwegs nach der Suche der Wahrheit...
Eine anrührende Lebensgeschichte.
Im "Hof mit Himmel" bei ERF gibt es ein interessantes Interview mit Klaus, der seine Geschichte erzählt. Manches davon ist schier unglaublich...