Samstag, 7. Juli 2012

Lobpreis und Anbetung

Hebr 12,1    Deshalb laßt nun auch uns, da wir eine so große Wolke von Zeugen um uns haben, jede Bürde und die <uns so> leicht umstrickende Sünde ablegen und mit Ausdauer laufen den vor uns liegenden Wettlauf,
indem wir hinschauen auf Jesus, den Anfänger und Vollender des Glaubens, der um der vor ihm liegenden Freude willen die Schande nicht achtete und das Kreuz erduldete und sich gesetzt hat zur Rechten des Thrones Gottes.
Denn betrachtet den, der so großen Widerspruch von den Sündern gegen sich erduldet hat, damit ihr nicht ermüdet und in euren Seelen ermattet!
  (Revidierte Elberfelder Bibel 1985)

Erst einmal ermutigt es mich, daß es offenbar ÜBERHAUPT eine Möglichkeit gibt seine Bürde abzulegen!
Gilt das nicht auch für meine dunkelen depressiven Gedanken die mich so oft niederdrücken? - Ich glaube JA!
Ich soll mit Ausdauer den Wettlauf meines Lebens laufen? Da bin ich ja schon bei dem bloßen Gedanken an Laufen erschöpft!
Wie soll ich das jemals schaffen können?
Aber Gottseidank kommt dann ein guter Rat wie ich das schaffen kann: Meine Bürde ablegen und mit Ausdauer im Leben laufen.

indem wir hinschauen auf Jesus, den Anfänger und Vollender des Glaubens,
Es  heißt im griech. Urtext nicht nur HINSCHAUEN, sondern von allem anderen weg auf Jesus schauen!

Ich soll wegschauen von all dem Schmerz, der Einsamkeit und Hoffnungslosigkeit, von all der Traurigkeit und Angst, und von allem Leid der Welt - und auf JESUS  blicken.
ER ist der Anfänger und Vollender meines Glaubens, denn nicht einmal DAS schaffe ich ohne seine Hilfe.
Gottseidank muss ich gar nicht selber an ihn glauben. Glaube ist sein Geschenk an mich!

Und wenn ich anfange auf IHN zu blicken und mir zu vergegenwärtigen wer er ist und was er für mich getan hat, dann fange ich an ihm zu danken und ihn zu loben!
Das ist der Beginn des Lobpreises und der Anbetung.
Wenn ich länger dabei bleibe auf ihn zu schauen und ihm zu danken, dann geht das Lob und der Dank manchmal in Anbetung über. Ich möchte ihm sagen, wie sehr ich ihn liebe und ihm mein ganzes Herz zu Füßen legen und einfach nur bei ihm sein - in seiner Gegenwart.
Und dort denke ich nicht mehr an meine schwere Last. Ich kann aufatmen und fühle mich leicht und geborgen.

Wie schaut man auf Jesus und was muß ich eigentlich dafür tun?
Es ist hilfreich seine Worte und Taten in den Evangelien zu lesen um sich Jesus vor Augen malen zu lassen.
Es hilft ein Loblied zu singen um sich auf ihn zu konzentrieren. Das muss überhaupt nicht perfekt sein und ich brauche keine tolle Stimme dafür, denn Gott sieht doch in mein Herz und weiß wie ich es meine. Er schaut nicht auf die Äußere Form.
Und wenn ich zu schwach zum singen bin dann kann ich mir ein Lobpreislied von anderen anhören - mit einem guten Text.
z.B. dieses hier:





Und wenn wir es schaffen auf IHN zu schauen haben wir eine wunderbare Verheißung in Psalm 34:

Ps 34,4  Preiset mit mir den HERRN, und lasset uns miteinander seinen Namen erhöhen! Da ich den HERRN suchte, antwortete er mir und errettete mich aus aller meiner Furcht.
Die auf ihn blicken, werden strahlen, und ihr Angesicht wird nicht erröten.
(Schlachterbibel 1951)

Kommentare:

Liane hat gesagt…

danke das ist sooo ermutigend und aufbauend, das mit dem lobpreis geht mir auch so. manchmal weiss ich gar nicht was ich beten soll, manchmal finde ich keine worte gott anzubeten ihn zu loben. es kommt dann nur ein paar wortfetzen gestammelt hervor. da hilft es so ein schönes lied zu hören. neulich hab ich dann einfach psalmen gelesen und vom lesen kam ich zum psalmen singen. ich lag im bett zum schlafen gebettet und hatte auf einmal so eine schöne melodie dazu, dann kam eine überschwengliche freude in mir auf und ich konnte mit einem dankbaren und friedlichen herzen einschlafen. jesus ist immer da, wir müßen ihm nur den raum geben, ihn wahrzunehmen. als es mir so schlecht ging und ich im krankenhaus war, da hatte ich nur stille und die bibel und da kam ich jesus wieder ganz nahe und ich dachte, muss erst so was passieren das ich mich wieder mehr gottes wort und jesus zuwende. es ist so ein schleichender prozess sich von gott zu entfernen, nicht glaubensmäßig, sondern geistig. man ist mit diesem und jenem beschäftigt und irgenwann merkt man dann das man geistig abgetrennt ist vom geist gottes, so fühlt es sich an. gott liebt seine kinder jedoch und er hat uns in jesus hände gegeben, damit niemand uns rauben kann. ja manchmal lässt gott zerrbruch udn dunkelheit zu, um überhaupt zu schnallen was los ist. doch am ende einer durststrecke durch die dunkelheit, sieht man das licht und die worte:

Röm. 8:28 "wir wissen aber, dass denen, die gott lieben, alle dinge zum guten mitwirken"

und man erkennt das die dunkelheit zu was gutem gewirkt wurde von gott.

das kann ich immer wieder bestätigen, so wie sicher viele geschwister auch erfahren dürfen auch du lieber ralf!

gottes segen und bewahrung, gottes schutz durch die kraft des blutes jesus über dir, als zeichen, für den feind und seine helfer, dass er dich und deine lieben nicht antasten darf, in jesu namen!

segensgruß liane

Donralfo hat gesagt…

Danke Liane. Und AMEN!